Region: Essen

Kein finanzieller Druck im Notfall - Stoppt neue Rettungsdienstgebühren in Essen

Petition is addressed to
Oberbürgermeister Thomas Kufen

7,238 Signatures

100 %
5,802 from 3,600 for quorum in Essen Essen

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  1. Launched 10/12/2025
  2. Time remaining > 3 months
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News

12/19/2025, 07:58

Liebe Unterstützende,

Sie und schon mehr als 5.000 Menschen haben sich mit Ihrer Unterschrift dafür eingesetzt: Krankentransporte sollten nicht zu einer Frage der finanziellen Mittel werden! 📣

Die Forderung, dass Bund, Länder und Krankenkassen die Kosten für Rettungsdienste nicht auf Einzelpersonen abwälzen sollten, bleibt also laut.

Und es tut sich schon was: Die Stadt Essen hat nun per Dringlichkeitsentscheidung reagiert und will vorerst keine Rechnungen an Betroffene ausstellen. Doch das Thema ist damit nicht vom Tisch. Denn ob die Kosten nachträglich doch noch von Patientinnen und Patienten übernommen werden müssen, bleibt noch offen. ☝️

Es braucht also weiterhin Druck. Damit noch mehr Menschen von der Petition erfahren, haben wir von openPetition ein Video auf Instagram, YouTube, TikTok, Facebook und LinkedIn veröffentlicht - gerne liken 💛 & teilen, teilen, teilen:

+++ Instagram: www.instagram.com/p/DSchDELDN_H/
+++ YouTube: youtube.com/shorts/ZlOVhcPUqxE
+++ TikTok: www.tiktok.com/@openpetition/video/7585548896886099222
+++ Facebook: www.facebook.com/share/r/19k8S1MaYv/
+++ LinkedIn: www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7407758134510874625

Vor allem wenn die Beiträge geteilt werden, erfahren noch mehr Menschen von der Petition.

📧 Wer nicht in den Sozialen Netzwerken aktiv ist, kann Freunde, Bekannte und Familie per Whatsapp oder E-Mail auf die Petition hinweisen:

+++ Kurzlink zur Petition: www.openpetition.de/rettungsdienst

Vielen Dank für Ihr Engagement!
Ihr openPetition-Team


12/17/2025, 10:27

Nachdem die Petition am heutigen 17.12.25 beim Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Essen eingereicht wurde, hat die Stadt Essen nun nur wenige Stunden später auf ihren Social Media Kanälen verkündet, dass der Rat per Dringlichkeitsentscheidung beschlossen hat, den Versand der Gebührenbescheide an die Bürger und Bürgerinnen ab dem 01.01.26 vorübergehend auszusetzen, da sich abzeichnet, dass die Reform der Notfallversorgung auf Bundesebene noch im ersten Quartal 2026 in das Bundeskabinett eingebracht werden kann. Bis hier eine bundesweit einheitliche Regelung gefunden wird, soll bis Ostern eine Übergangsregelung zur Kostenübernahme von Fehlfahrten mit den Kassen erzielt werden.

Wichtig: Das Thema ist damit noch nicht vom Tisch. Der Anspruch der Stadt auf die Gebühren bleibt bestehen und verfällt nicht, wie die Stadt mitteilt. Entsprechend könnte sie die Gebühren der Rettungsdienstfahrten, die ab Januar stattfinden, den Bürgern und Bürgerinnen zu einem späteren Zeitpunkt noch nachträglich in Rechnung stellen, sollte eine Einigung mit den Krankenkassen weiterhin nicht möglich sein.

Dennoch begrüßen wir die Entscheidung des Rates, vorerst keine Gebührenbescheide an die Bürgerinnen und Bürger zu versenden. Ob und in welchem Umfang die Petition zu dieser Entscheidung beigetragen hat, lässt sich derzeit nicht seriös beurteilen. Politische und verwaltungsinterne Entscheidungsprozesse haben in der Regel mehrere Ursachen und Vorläufe.
Unabhängig davon können wir gemeinsam feststellen:
Die Dringlichkeit des Themas wurde erkannt. Das ist eine gute Nachricht für alle Bürgerinnen und Bürger. Dass so viele Menschen in kurzer Zeit ihre Unterstützung gezeigt und ihre Sorgen deutlich gemacht haben, war richtig und wichtig. Die Petition hat sichtbar gemacht, dass finanzielle Hürden im medizinischen Notfall für viele Menschen nicht akzeptabel sind – und dass dieses Thema mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wird.

Die Aussetzung der Gebühren ist ein wichtiger Zwischenschritt. Entscheidend wird nun sein, wie die Stadt den weiteren Prozess gestaltet und ob auf Bundesebene eine tragfähige, sozial verantwortliche Lösung gefunden wird, die den Zugang zum Rettungsdienst dauerhaft absichert.


12/17/2025, 08:23

Es wurde in der Begründung ein Vermerk zur Begrifflichkeit "Eigenanteil" hinzugefügt, der in der Petition verwendet wird. Die Stadt Essen hat am 17.12.25 in ihren FAQs zu den Rettungsdienstgebühren darauf hingewiesen, dass es sich nicht um einen Eigenanteil im bisherigen Sinn handelt, sondern um den Differenzbetrag zwischen den durch die Krankenkassen festgelegten Festbeträgen, die für Rettungsdienstfahrten durch die Krankenkassen übernommen werden und den tatsächlichen Kosten. Da die Petition nun aber bereits beim Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Essen im PDF-Format eingereicht wurde, wird davon abgesehen, die Formulierung "Eigenanteil" in der ganzen Petition nun in "Differenzbetrag" zu ändern, damit die bereits eingereichte PDF-Version sich nicht von der Online-Version unterscheidet, mit Ausnahme dieses Vermerks. Deshalb wurde ein kurzer Vermerk in die Petition eingefügt, um dies zu erklären.


Neue Begründung:

Die geplante Einführung eines Eigenanteils von fast 300 Euro für die Inanspruchnahme des Rettungsdienstes stellt für viele Bürgerinnen und Bürger eine erhebliche Belastung dar. Auch wenn die Stadt Essen betont, dass es sich dabei um eine Notlösung aufgrund rechtlicher und finanzieller Zwänge handelt, hat diese Maßnahme unmittelbare Auswirkungen auf die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung.Rettungsdienste sind ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Finanzielle Hürden im Zusammenhang mit medizinischen Notfällen bergen die reale Gefahr, dass Menschen aus Angst vor Kosten zögern oder darauf verzichten, den Notruf zu wählen. Dies kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und im schlimmsten Fall Leben gefährden.Zusätzlich sorgen unklare und teils widersprüchliche Informationen zur geplanten Gebühr für erhebliche Verunsicherung in der Bevölkerung. Viele Menschen wissen nicht, ob, wann und in welcher Höhe Kosten auf sie zukommen oder welche Ausnahmen gelten. Gerade in Notlagen muss jedoch uneingeschränktes Vertrauen in die Erreichbarkeit und Bezahlbarkeit von Hilfe bestehen.Da die Stadt Essen selbst angekündigt hat, an alternativen Lösungen zu arbeiten und politischen Druck auf höherer Ebene ausüben zu wollen, ist es notwendig, diesen Prozess transparent, verbindlich und mit höchster Priorität voranzutreiben. Ohne klare Zeitpläne, nachvollziehbare politische Initiativen und eine sofort wirksame soziale Absicherung besteht die Gefahr, dass eine als vorübergehend bezeichnete Maßnahme zur dauerhaften Belastung für die Bürgerinnen und Bürger wird.Diese Petition ist daher nicht als pauschale Schuldzuweisung gegenüber der Stadt Essen zu betrachten, sondern als eine Forderung nach konkreten, sozial verantwortlichen und transparenten Schritten, um sicherzustellen, dass der Zugang zum Rettungsdienst für alle Menschen in Essen jederzeit gewährleistet bleibt – unabhängig von ihrer finanziellen Situation.

Hinweis zur Begrifflichkeit "Eigenanteil" (Ergänzung vom 17.12.2025):Die Stadt Essen hat mit der Überarbeitung der FAQs zur Anpassung der Rettungsdienstgebühren am 17.12.25 klargestellt, dass es sich bei den künftig anfallenden Kosten nicht um einen „Eigenanteil“ im bisherigen Sinne handelt, sondern um den Differenzbetrag zwischen den durch die Krankenkassen festgelegten Festbeträgen, die für Rettungsdienstfahrten durch die Krankenkassen übernommen werden und den tatsächlichen Kosten.Für die Betroffenen ändert dies nichts an der finanziellen Belastung von voraussichtlich rund 267 € pro Einsatz. Die Petition bezieht sich ausdrücklich auf diese tatsächliche Kostenbelastung und ihre Auswirkungen auf die Inanspruchnahme des Rettungsdienstes. Die Formulierung "Differenzbetrag" wurde zum Zeitpunkt der letzten Überarbeitung der Petition noch nicht von der Stadt Essen verwendet. Da die Petition nun aber bereits beim Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Essen im PDF-Format eingereicht wurde, wird davon abgesehen, die Formulierung "Eigenanteil" in der ganzen Petition nun in "Differenzbetrag" zu ändern, damit die bereits eingereichte PDF-Version sich nicht von der Online-Version unterscheidet, mit Ausnahme dieses Vermerks.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5.373 (4.264 in Essen)


12/17/2025, 05:49

Liebe Unterstützende,

da das durch openpetition vorgegebene Quorum an Unterschriften erreicht wurde, wurde die Petition heute als sogenannte "Eingabe" beim Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Essen eingereicht. Dieser besteht aus jeweils 1-6 Mitgliedern jeder im Rat der Stadt vertretenden Fraktion. Dieser Ausschuss wird über die Petition beraten und teilt anschließend das Ergebnis schriftlich mit. Sobald eine Stellungnahme des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden der Stadt vorliegt, wird diese hier veröffentlicht (weitere Infos zum Verfahren bei Eingaben bei der Stadt Essen: service.essen.de/detail/-/vr-bis-detail/dienstleistung/41721/show).
Parallel fragt die Plattform openpetition nun Stellungnahmen bei Abgeordneten der Stadt an, die dann auf der Petitionsseite veröffentlicht werden.

Ein weiterer Weg, um Petitionen bei der Stadt Essen einzureichen, ist der Einwohnerantrag. Dieser kann direkt beim Rat der Stadt Essen eingereicht werden und wird anschließend dort diskutiert, und hat entsprechend wesentlich mehr Gewicht. Die Voraussetzung für einen Einwohnerantrag sind mindestens 8000 Unterschriften von Einwohnern Essens. (Weitere Infos zum Verfahre bei Einwohneranträgen an die Stadt Essen: www.essen.de/rathaus/wahlen_und_abstimmungen/einwohnerantrag/einwohnerantrag_form.de.html).

Es wird entsprechend angestrebt, die Petition zusätzlich auch als Einwohnerantrag direkt beim Rat der Stadt einzureichen, sobald die 8000 Unterschriften aus Essen vorliegen. Daher wurde der Status der Petition noch nicht zu "eingereicht" geändert. Deshalb bitte weiterhin die Petition teilen, vor allen innerhalb Essens!

Es ist auch eine Pressemitteilung zur Einreichung der Petition beim Ausschuss für Anregungen und Beschwerden in Arbeit. Daher hier nochmal die Bitte sich bei mir zu melden, wenn jemand Kontakte zur Presse hat.


12/15/2025, 05:30

Da die Einreichung der Petition in Reichweite rückt (noch ca. 1000 Unterschriften aus Essen werden benötigt) wurde der Titel sowie die Beschreibung nochmal leicht angepasst. Der bisherige Titel (Rettungswagen-Fahrten in Essen müssen kostenlos bleiben) war faktisch nicht ganz richtig, weil auch bisher in ganz Deutschland für Rettungsdienst-Fahrten i.d.R. eine Eigenbeteiligung von 10€ in Rechnung gestellt wurde. Auch in der Beschreibung wurde dies entsprechend angepasst. Wenn die Petition (hoffentlich noch diese Woche) bei der Stadt eingereicht wird, sollten natürlich keine solchen Ungenauigkeiten enthalten sein.


Neuer Titel: Rettungswagen-FahrtenKein finanzieller Druck im Notfall - Stoppt neue Rettungsdienstgebühren in Essen müssen kostenlos bleiben

Neuer Petitionstext:

Ab Januar 2026 müssen gesetzlich Versicherte in Essen für die Inanspruchnahme des Rettungsdienstes einen TeilEigenanteil dervon Kosten für Rettungswagen-Fahrten (ca.voraussichtlich 267€ pro Fahrt)Fahrt selbst tragen. Ziel dieser Petition ist, dass die Inanspruchnahme einesdes Rettungsdienstes wie bisher NICHT in diesem Maß von den Betroffenen selbst gezahlt werden muss und damit weiterhinwie bisher für dieBürger Bürgerund Bürgerinnen nahezu kostenlos bleibt.Inbleibt (bisherige Regelung: max. 10€ Selbstbeteiligung).In der Ratssitzung,Ratssitzung am 10.12.25, in der die Einführung des Eigenanteils bei Rettungsdienst-Fahrten beschlossen wurde, haben u.a. die Parteien CDU, SPD, Grüne und BSW, die dem Antrag zugestimmt haben, bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie sich eine anderen Ausweg wünschen würden. Aber da die Verhandlungen mit den Krankenkassen bezüglich der Finanzierung gescheitert sind und die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht zulassen, dass die Stadt die Kosten trägt, gäbe es aktuell keine andere Möglichkeit. Man wolle Anfang des Jahres erneut auf die Krankenkassen zugehen um zu verhandeln, appelliere an Bund und das Land NRW die Gesetzgebung entsprechend zu ändern, um das Problem auf anderem Weg lösen zu können und es soll bei der nächsten Ratssitzung im Februar über die angekündigte Härtefallregelung abgestimmt werden, die greifen soll, wenn die Kosten für den Rettungsdienst durch Bürger aus finanziellen Gründen nicht bezahlt werden können.Die Stadt Essen hat selbst hat also deutlich gemacht, dass die Einführung einesdieses Eigenanteils für die Inanspruchnahme des Rettungsdienstes keine gewollte Dauerlösung ist, sondern eine Notlösung aufgrund rechtlicher und finanzieller Rahmenbedingungen, die den Rettungsdienst sonst handlungsunfähig machen würden. Angesichts der unmittelbaren Auswirkungen auf die gesundheitliche Versorgung muss dieses Thema von der Stadt mit höchster Priorität behandelt werden. Wir erwarten von der Stadt Essen, dass sie sich diesem Thema umgehend und mit allen ihr verfügbaren Mitteln widmet, um die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten und schnellstmöglich eine Alternativlösung zu finden, sodass die Bürger und Bürgerinnen Essens die Gebühren für den Rettungsdienst nicht tragen müssen. In diesem Zusammenhang stellen wir die folgenden Forderungen:

  1. Wir fordern einen öffentlichen und verbindlichen Zeitplan, aus dem klar hervorgeht, bis wann die angekündigten Verhandlungen mit den Krankenkassen, Gespräche mit Bund und Land sowie Entscheidungen über alternative Finanzierungsmodelle abgeschlossen sein sollen. Vage Ankündigungen schaffen keine Sicherheit.
  2. Die bisherige Kommunikation (Stellungnahme sowie FAQs auf der Webseite der Stadt Essen, sowie Social Media Kanäle) zur geplanten Gebühr ist für viele Bürgerinnen und Bürger uneindeutig und verunsichernd. Wir fordern daher eine klare, verständliche und widerspruchsfreie Kommunikation, die transparent darlegt, wann die Gebühr anfällt, in welcher Höhe sie erhoben wird und wer davon betroffen ist. Die Sprache muss leicht verständlich sein, da alle Bevölkerungsschichten betroffen sind. Gleichzeitig fordern wir von der Stadt Essen, den Vorgang rechtlich zu prüfen und alle Szenarien zu bedenken, damit die Bürgerinnen und Bürger Essens Klarheit haben. Was passiert wenn ich für eine Person den RTW rufe, die nicht bei Bewusstsein oder zurechnungsfähig ist? Kann diese Person überhaupt ein Transport in Rechnung gestellt werden, den sie gar nicht selbst in Auftrag gegeben/zugestimmt hat? Diese Fragen müssen vor Einführung der Gebühren geklärt und kommuniziert werden.
  3. Wir fordern, dass ab dem 01.01.2026 eine verbindliche und unbürokratische Härtefallregelung gilt, die sicherstellt, dass Menschen mit geringem Einkommen oder in besonders schutzbedürftigen Lebenslagen nicht aus finanziellen Gründen davon abgehalten werden, im Notfall Hilfe zu rufen. Rettungsdienste dürfen keine soziale Hürde darstellen. Die Regelung muss vor dem 01.01.schnellstmöglich klar und verständlich auf allen verfügbaren Kanälen kommuniziert werden, damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, ob diese Regelung für sie greift oder nicht. Die Regelung wie in der Ratssitzung angekündigt erst im Februar zu beschließen, ist zu spät.
  4. Zugleich erwarten wir, dass die Stadt den notwendigen politischen Druck auf Bundes- und Landesebene sowie gegenüber den Krankenkassen offen, sichtbar und nachvollziehbar ausübt. Dazu gehört, Initiativen, Verhandlungsstände und Forderungen öffentlich zu machen und sich gemeinsam mit anderen Kommunen für eine rechtliche und finanzielle Lösung einzusetzen.
  5. Abschließend fordern wir eine klare und verbindliche Zusicherung, dass die Finanzierung des Rettungsdienstes über die Zahlung eines derartigen Eigenanteils durch die Bürgerinnen und Bürger keine Dauerlösung wird. Die Finanzierung des Rettungsdienstes ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht dauerhaft auf die Bürgerinnen und Bürger abgewälzt werden.

Weitere Infos zum Beschluss der Stadt Essen: www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1582794.de.htmlFAQ-RettungsdienstgebührenEssen:https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1582794.de.htmlFAQ-Rettungsdienstgebühren


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3.409 (2.626 in Essen)


12/14/2025, 04:43

Liebe Unterstützende,

gestern haben wir die 50% Marke der benötigten Unterschriften für das Quorum geknackt! Auf diesem Weg möchte ich mich schonmal für eure Unterstützung bei diesem wichtigen Thema bedanken. Ziel ist es, die Petition noch vor dem 01.01. bei der Stadt Essen einzureichen, im besten Fall sogar vor den Betriebsferien der Stadtverwaltung, die am 22.12. beginnen, um der Stadt damit nochmal die Dringlichkeit unseres Anliegens zu vermitteln.

Leitet die Petition daher gern nochmal an Bekannte weiter, die noch nicht unterschrieben haben (vor allem innerhalb Essens)!

Sollte jemand Kontakte zur Lokalpresse/Rundfunk (z.B. Radio Essen, WAZ etc.) haben, gern bei mir melden. Der WDR hat bei mir bereits für einen Beitrag in einem Fernsehformat angefragt, der jedoch erst im März erscheinen soll. Wenn jemand Interesse hat in diesem Fernsehbeitrag als betroffene Person der Einführung der Rettungsdienst-Gebühren zu erscheinen und dazu Stellung zu beziehen (Voraussetzung: Einwohner Essens), auch gern bei mir melden. Besonders wirkungsvoll wäre es, wenn die entsprechende Person (oder dessen Angehörige) im besonderen Maße von der Einführung der Gebühren betroffen wäre (z.B. wenn eine chronische Erkrankung vorliegt, aufgrund dessen der Rettungsdienst regelmäßiger gerufen werden muss/alleinerziehende Elternteile/Rentner mit geringen Einkommen etc.)

Vielen Dank und schönen 3. Advent!


12/13/2025, 07:44

Die Änderungen beziehen aktuelle Entwicklungen ein (Veröffentlichung der Stadt Essen von FAQs zu diesem Thema auf ihrer Webseite). Die Forderungen wurden noch einmal konkretisiert und beziehen nun auch eine klarere Kommunikation der konkreten Regelungen ein sowie die Forderung an die Stadt einen verbindlichen Zeitplan über die nächsten Schritte (z.B. Neu-Verhandlungen mit den Krankenkassen, Gespräche mit dem Bund über Gesetzesänderungen) vorzulegen, um eine andere Lösung für die Begleichung der Rettungsdienst-Gebühren zu finden als durch die Weitergabe der Gebühren an die Bürgerinnen und Bürger. Auch die Begründung der Petition wurde überarbeitet, um sie konkreter auf die Forderungen zu beziehen.


Neuer Petitionstext:

Ab Januar 2026 müssen gesetzlich Versicherte in Essen einen Teil der Kosten für Rettungswagen-Fahrten (ca. 267€ pro Fahrt) selbst tragen. IstZiel eindieser TransportPetition ins Krankenhaus nicht erforderlich, da eine Versorgung vor Ort durch die Sanitäter stattfinden kann, muss sogar der ganze Einsatz bezahlt werden, womit die Kosten noch höher sind. Wir fordern,ist, dass die Inanspruchnahme eines Rettungsdienstes wie bisher NICHT von den Betroffenen selbst gezahlt werden muss und damit weiterhin für die Bürger kostenlos bleibt.Inbleibt.In der Ratssitzung, in der die Einführung des Eigenanteils bei Rettungsdienst-Fahrten beschlossen wurde, haben u.a. die Parteien CDU, SPD, Grüne und BSW, die dem Antrag zugestimmt haben, bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie sich eine anderen Ausweg wünschen würden. Aber da die Verhandlungen mit den Krankenkassen bezüglich der Finanzierung gescheitert sind und die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht zulassen, dass die Stadt die Kosten trägt, gäbe es aktuell keine andere Möglichkeit. Man wolle Anfang des Jahres erneut auf die Krankenkassen zugehen um zu verhandeln, appelliere an Bund und das Land NRW die Gesetzgebung entsprechend zu ändern, um das Problem auf anderem Weg lösen zu können und es soll bei der nächsten Ratssitzung im Februar über die angekündigte Härtefallregelung abgestimmt werden, die greifen soll, wenn die Kosten für den Rettungsdienst durch Bürger aus finanziellen Gründen nicht bezahlt werden können.Wirkönnen.Die fordern,Stadt Essen hat selbst hat also deutlich gemacht, dass die Einführung eines Eigenanteils für die Inanspruchnahme des Rettungsdienstes keine gewollte Dauerlösung ist, sondern eine Notlösung aufgrund rechtlicher und finanzieller Rahmenbedingungen, die den Rettungsdienst sonst handlungsunfähig machen würden. Angesichts der unmittelbaren Auswirkungen auf die gesundheitliche Versorgung muss dieses Thema von der Stadt mit höchster Priorität behandelt werden. Wir erwarten von der Stadt Essen, dass sie sich diesem Thema umgehend und mit allen ihr verfügbaren Mitteln widmet, um die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten und schnellstmöglich eine Alternativlösung zu finden, sodass die Bürger und Bürgerinnen Essens die Gebühren für den Rettungsdienst nicht ersttragen Anfangmüssen. desIn Jahresdiesem sondernZusammenhang sofortstellen wir die folgenden Forderungen:

  1. Wir fordern einen öffentlichen und verbindlichen Zeitplan, aus dem klar hervorgeht, bis wann die angekündigten Verhandlungen mit den KrankenkassenKrankenkassen, inGespräche den Austausch geht, um eine andere Lösung zu finden. Weiterhin fordern wir, dass die Stadt Essen denmit Bund und das Land NRWsowie unverzüglichEntscheidungen über alternative Finanzierungsmodelle abgeschlossen sein sollen. Vage Ankündigungen schaffen keine Sicherheit.
  2. Die bisherige Kommunikation (Stellungnahme sowie FAQs auf der Webseite der Stadt Essen, sowie Social Media Kanäle) zur geplanten Gebühr ist für viele Bürgerinnen und mitBürger demuneindeutig notwendigenund Nachdruckverunsichernd. aufWir fordern daher eine klare, verständliche und widerspruchsfreie Kommunikation, die Tragweitetransparent diesesdarlegt, Problemswann aufmerksamdie macht,Gebühr anfällt, in welcher Höhe sie erhoben wird und einewer Beteiligungdavon anbetroffen derist. LösungsfindungDie einfordertSprache -muss dennleicht diesverständlich istsein, keineda Problematik,alle dieBevölkerungsschichten sichbetroffen nursind. auf die Stadt Essen bezieht. Andere Kommunen werden dem Beispiel Essens mangels Alternativen folgen. Gleichzeitig fordern wir von der Stadt Essen, den Vorgang rechtlich zu prüfen und alle Szenarien zu bedenken, damit die Bürgerinnen und Bürger Essens Klarheit haben. Was passiert wenn ich für eine Person den RTW rufe, die nicht bei Bewusstsein oder zurechnungsfähig ist? Kann diese Person überhaupt ein Transport in Rechnung gestellt werden, den sie gar nicht selbst in Auftrag gegeben/zugestimmt hat?Auchhat? rechtlicheDiese SchritteFragen müssen vor Einführung der Gebühren geklärt und kommuniziert werden.
  3. Wir fordern, dass ab dem 01.01.2026 eine verbindliche und unbürokratische Härtefallregelung gilt, die sicherstellt, dass Menschen mit geringem Einkommen oder in besonders schutzbedürftigen Lebenslagen nicht aus finanziellen Gründen davon abgehalten werden, im Notfall Hilfe zu rufen. Rettungsdienste dürfen keine soziale Hürde darstellen. Die Regelung muss vor dem 01.01. klar und verständlich auf allen verfügbaren Kanälen kommuniziert werden, damit die Bürgerinnen und Bürger wissen, ob diese Regelung für sie greift oder nicht. Die Regelung wie in der Ratssitzung angekündigt erst im Februar zu beschließen, ist zu spät.
  4. Zugleich erwarten wir, dass die Stadt den notwendigen politischen Druck auf Bundes- und Landesebene sowie gegenüber den Krankenkassen solltenoffen, erwogensichtbar werden.und Esnachvollziehbar wurdeausübt. inDazu dergehört, RatssitzungInitiativen, angesprochen:Verhandlungsstände Wieund kannForderungen es sein, dass Krankenkassen nicht bereit sind die Kostenöffentlich zu übernehmen, wenn ein Rettungsdienst ausrückt, den Patienten aber vor Ort behandeln kannmachen und nichtsich insgemeinsam Krankenhausmit transportierenanderen muss? EbensoKommunen für eine rechtliche und finanzielle Lösung einzusetzen.
  5. Abschließend fordern wir,wir eine klare und verbindliche Zusicherung, dass die angekündigteFinanzierung Härtefallregelungdes Rettungsdienstes über die Zahlung eines Eigenanteils durch die Bürgerinnen und Bürger keine Dauerlösung wird. Die Finanzierung des Rettungsdienstes ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht erstdauerhaft inauf derdie nächsten Ratssitzung im Februar, sondern schnellstmöglich in einer außerordentlichen Ratssitzung inhaltlich ausgestaltetBürgerinnen und beschlossenBürger wird.abgewälzt Dennwerden.

Weitere solangeInfos dieszum nicht geschehen ist, wird es Menschen geben, die aus Angst vor untragbaren Kosten ab dem 01.01. in einer Notsituation keinen RTW rufen, da sie nicht wissen, ob eine Härtefallregelung für sie greifen würde oder nicht.Wenn man sich die Ratssitzung ansieht und das offizielle StatementBeschluss der Stadt EssenEssen: liest, entsteht zwar der Eindruck, dass die Stadt sehr unglücklich über diese Lösung ist, aber es wird nicht deutlich, dass die Stadt sich darüber im Klaren ist, wie gravierend die Situation für die Bürger ist. Es handelt sich hier um eine absolute Notsituation, die mit höchster Priorität behandelt werden muss. Es reicht nicht "Anfang des Jahres" in neue Verhandlungen zu gehen und das Thema in Bund und Land zu platzieren. Die Stadt muss alles daran setzen, die Einführung der Gebühren ab dem 01.01. zu verhindern, denn bereits in der Silvesternacht werden die ersten Menschen zögern einen RTW zu rufen, und damit stehen Menschenleben auf dem Spiel.www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1582794.de.htmlFAQ-Rettungsdienstgebühren

Weitere Infos: www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1582794.de.html

Neue Begründung:

Die geplante Einführung einereines GebührEigenanteils fürvon jedenfast Transport300 durch den Rettungsdienst in Essen – unabhängig davon, ob ein tatsächlicher Notfall vorliegt oder nicht – stellt eine erhebliche GefahrEuro für die öffentlicheInanspruchnahme Gesundheitdes darRettungsdienstes undstellt belastetfür dieviele Bürgerinnen und Bürger unverhältnismäßig.Dieeine zusätzlicheerhebliche finanzielleBelastung Hürdedar. kannAuch dazuwenn führen,die Stadt Essen betont, dass es sich dabei um eine Notlösung aufgrund rechtlicher und finanzieller Zwänge handelt, hat diese Maßnahme unmittelbare Auswirkungen auf die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung.Rettungsdienste sind ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Finanzielle Hürden im Zusammenhang mit medizinischen Notfällen bergen die reale Gefahr, dass Menschen aus Angst vor hohenKosten zögern oder darauf verzichten, den Notruf zu wählen. Dies kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben und im schlimmsten Fall Leben gefährden.Zusätzlich sorgen unklare und teils widersprüchliche Informationen zur geplanten Gebühr für erhebliche Verunsicherung in der Bevölkerung. Viele Menschen wissen nicht, ob, wann und in welcher Höhe Kosten zögern,auf imsie Ernstfallzukommen denoder welche Ausnahmen gelten. Gerade in Notlagen muss jedoch uneingeschränktes Vertrauen in die Erreichbarkeit und Bezahlbarkeit von Hilfe bestehen.Da die Stadt Essen selbst angekündigt hat, an alternativen Lösungen zu arbeiten und politischen Druck auf höherer Ebene ausüben zu wollen, ist es notwendig, diesen Prozess transparent, verbindlich und mit höchster Priorität voranzutreiben. Ohne klare Zeitpläne, nachvollziehbare politische Initiativen und eine sofort wirksame soziale Absicherung besteht die Gefahr, dass eine als vorübergehend bezeichnete Maßnahme zur dauerhaften Belastung für die Bürgerinnen und Bürger wird.Diese Petition ist daher nicht als pauschale Schuldzuweisung gegenüber der Stadt Essen zu betrachten, sondern als eine Forderung nach konkreten, sozial verantwortlichen und transparenten Schritten, um sicherzustellen, dass der Zugang zum Rettungsdienst zu rufen. Gerade bei lebensbedrohlichen Situationen wie Herzinfarkten, Schlaganfällen oder schweren Verletzungen sind Minuten entscheidend. Jede Maßnahme, die potenziell abschreckt, gefährdet Menschenleben und widerspricht dem Grundgedanken eines funktionierenden Rettungssystems.Eine pauschale Gebühr trifft besonders diejenigen hart, die ohnehin kaum über finanzielle Reserven verfügen. Gesundheit darf nicht vom Kontostand abhängen. Wer aus Kostengründen medizinische Hilfe meidet, wird im Zweifel später schwerer krank und verursacht langfristig höhere Folgekosten im Gesundheits- und Sozialsystem.Der Rettungsdienst erfüllt eine zentrale Aufgabe im Rahmen der staatlichen Daseinsvorsorge, vergleichbar mit Feuerwehr und Polizei. Seine Inanspruchnahme darf nicht durch Gebühren erschwert oder eingeschränkt werden – erst recht nicht pauschal und ohne Differenzierung zwischen Notfall, medizinischer Notwendigkeit oder Fehlalarm.Wenn Bürger aus Angst vor Gebühren auf medizinische Hilfe verzichten, kann sich ihr Gesundheitszustand verschlechtern. Dies führt zu aufwändigeren Behandlungen, längeren Krankenhausaufenthalten und höheren Kosten für Krankenkassen und die Solidargemeinschaft – ein ökonomisch und medizinisch kontraproduktiver Effekt.Die Unterscheidung on eine Behandung im Krankenhaus erforderlich ist, ist für Laien oft nicht möglich. Eine Regelung, die Bürger im Nachhinein für ihren Rettungsruf finanziell bestraft, schafft Unsicherheit und ist realitätsfern.alle Menschen in akutenEssen Notsituationenjederzeit müssengewährleistet handelnbleibt dürfen, ohne bürokratische oder finanzielle Konsequenzen fürchten zu müssen.Daher fordern wir, die geplante Gebühr nicht einzuführen und das Recht auf schnelle, unbürokratische und kostenfreie Notfallhilfe zu sichern. Der Schutzunabhängig von Gesundheitihrer undfinanziellen Leben darf nicht von zusätzlichen Gebühren abhängig gemacht werden.Situation.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.161 (1.688 in Essen)


12/12/2025, 15:35

Am 13.12. ab 14:30 Uhr gibt es am Frohnhauser Markt in Essen eine Kundgebung, um gegen die Einführung der Rettungsdienst-Gebühren in Essen zu protestieren, organisiert durch Die Linke Essen. Diese Aktion steht organisatorisch in keinem direkten Zusammenhang mit dieser Petition, da es aber um die gleiche Thematik geht, möchte ich trotzdem darauf hinweisen. Es werden dafür noch Redebeiträge gesucht, gern z.B. von Menschen, die im Rettungsdienst tätig sind. Wer daran Interesse hat, kann sich z.B. über Instagram an Die Linke Essen wenden, dort findet sich auch ein Post mit Infos zu der Kundgebung. Hintergrund: Die Linke Fraktion im Stadtrat hat als Einzige gegen die Einführung der Gebühren gestimmt und organisiert daher nun die Protestaktion.


12/12/2025, 02:10

Es wurden konkret umsetzbare Forderungen ergänzt, die die Inhalte der Ratssitzung am 10.12.25 berücksichtigen.


Neuer Petitionstext:

Ab Januar 2026 müssen gesetzlich Versicherte in Essen einen Teil der Kosten für Rettungswagen-Fahrten (ca. 267€ pro Fahrt) selbst tragen. Ist ein Transport ins Krankenhaus nicht erforderlich, da eine Versorgung vor Ort durch die Sanitäter stattfinden kann, muss sogar der ganze Einsatz bezahlt werden, womit die Kosten noch höher sind. Wir fordern, dass die Inanspruchnahme eines Rettungsdienstes wie bisher NICHT von den Betroffenen selbst gezahlt werden muss und damit weiterhin für die Bürger kostenlos bleibt.

In Dieder Ratssitzung, in der die Einführung des Eigenanteils bei Rettungsdienst-Fahrten beschlossen wurde, haben u.a. die Parteien CDU, SPD, Grüne und BSW, die dem Antrag zugestimmt haben, bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie sich eine anderen Ausweg wünschen würden. Aber da die Verhandlungen mit den Krankenkassen bezüglich der Finanzierung gescheitert sind und die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht zulassen, dass die Stadt Essendie sollteKosten hierträgt, gäbe es aktuell keine andere Möglichkeit. Man wolle Anfang des Jahres erneut auf die Krankenkassen zugehen um zu verhandeln, appelliere an Bund und das Land NRW die Gesetzgebung entsprechend zu ändern, um das Problem auf anderem Weg lösen zu können und es soll bei der nächsten Ratssitzung im Februar über die angekündigte Härtefallregelung abgestimmt werden, die greifen soll, wenn die Kosten für den Rettungsdienst durch Bürger aus finanziellen Gründen nicht bezahlt werden können.

Wir fordern, dass die Stadt nicht erst Anfang des Jahres sondern sofort mit den Krankenkassen in den Austausch gehen und notfalls rechtliche Schritte gegenüber diesen erwägen,geht, um eine andere Lösung zu finden. 

Weiterhin fordern wir, dass die Stadt Essen den Bund und das Land NRW unverzüglich und mit dem notwendigen Nachdruck auf die Tragweite dieses Problems aufmerksam macht, und eine Beteiligung an der Lösungsfindung einfordert - denn dies ist keine Problematik, die sich nur auf die Stadt Essen bezieht. Andere Kommunen werden dem Beispiel Essens mangels Alternativen folgen. 

Gleichzeitig fordern wir von der Stadt Essen, den Vorgang rechtlich zu prüfen und alle Szenarien zu bedenken, damit die Bürger Essens Klarheit haben. Was passiert wenn ich für eine Person den RTW rufe, die nicht bei Bewusstsein oder zurechnungsfähig ist? Kann diese Person überhaupt ein Transport in Rechnung gestellt werden, den sie gar nicht selbst in Auftrag gegeben/zugestimmt hat?Auch rechtliche Schritte gegenüber den Krankenkassen sollten erwogen werden. Es wurde in der Ratssitzung angesprochen: Wie kann es sein, dass Krankenkassen nicht bereit sind die Kosten zu übernehmen, wenn ein Rettungsdienst ausrückt, den Patienten aber vor Ort behandeln kann und nicht ins Krankenhaus transportieren muss? 

Ebenso fordern wir, dass die angekündigte Härtefallregelung nicht erst in der nächsten Ratssitzung im Februar, sondern schnellstmöglich in einer außerordentlichen Ratssitzung inhaltlich ausgestaltet und beschlossen wird. Denn solange dies nicht geschehen ist, wird es Menschen geben, die aus Angst vor untragbaren Kosten ab dem 01.01. in einer Notsituation keinen RTW rufen, da sie nicht wissen, ob eine Härtefallregelung für sie greifen würde oder nicht.

Wenn man sich die Ratssitzung ansieht und das offizielle Statement der Stadt Essen liest, entsteht zwar der Eindruck, dass die Stadt sehr unglücklich über diese Lösung ist, aber es wird nicht deutlich, dass die Stadt sich darüber im Klaren ist, wie gravierend die Situation für die finanziellBürger angespannteist. LageEs handelt sich hier um eine absolute Notsituation, die mit höchster Priorität behandelt werden muss. Es reicht nicht "Anfang des Jahres" in neue Verhandlungen zu findengehen alsund das Thema in Bund und Land zu platzieren. Die Stadt muss alles daran setzen, die EigenbeteiligungEinführung der BürgerGebühren anab Rettungsdienst-Fahrten.dem Nur01.01. sozu kannverhindern, siedenn bereits in der Silvesternacht werden die Notfallversorgungersten ihrerMenschen Bürgerzögern sichern.einen RTW zu rufen, und damit stehen Menschenleben auf dem Spiel.

Weitere Infos: www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1582794.de.html


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 501 (386 in Essen)


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