Kein Windpark im Kirchenwald

Peticija je naslovljena na
Kirchenvorstand der Gemeinde St. Johann Baptist Olef • Pfarrbüro Schleiden • Vorburg 5 • 53937 Schleiden

1.314 Podpisi

47 %
844 od 1.800 za kvorum v Kreis Euskirchen Kreis Euskirchen

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  1. Začelo december 2024
  2. Zbirka še vedno > 5 mesecev
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novice

22. 01. 2026 12:53

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Liebe Freunde,

vor einem Jahr ging unsere Petition „Kein Windpark im Kirchenwald“ online. Dass sich inzwischen mehr als 1.300 Menschen angeschlossen haben, zeigt: Das Thema bewegt – und unser Engagement wirkt. Dieses Jubiläum ist kein Anlass für Selbstzufriedenheit, sondern für Zuversicht. Wir haben viel angestoßen, manches erreicht und wichtige Diskussionen eröffnet.

— Politiker beim Wort genommen: Butter bei die Fische —

Bilanz zu ziehen heißt auch, nach vorn zu schauen und die richtigen Fragen zur richtigen Zeit zu stellen.
 Schon morgen am Freitag (23. Januar) gibt es dazu eine konkrete Gelegenheit:

Der CDU-Stadtverband lädt um 19 Uhr zu einem Austausch mit Klaus Voussem in den Spiegelsaal des Bürgerhauses Golbach ein (Straßbüscher Weg 1, 53925 Kall).
Als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und Abgeordneter für den Kreis Euskirchen gehört Klaus Voussem zu denen, die Einfluss auf die politischen Rahmenbedingungen haben – auch beim Windenergieausbau. Umso wichtiger ist es, dass diese Diskussion nicht im kleinen Kreis bleibt.
Wer es einrichten kann, sollte morgen Präsenz zeigen!
Diese – und weitere – Fragen sollten wir ihm stellen:
* Wie bewertet die CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag die übermäßige Belastung der Eifel durch den Windenergieausbau?
* Neun von elf Kommunen im Kreis Euskirchen haben Einwendungen gegen den Regionalplan Erneuerbare Energien erhoben, zwei davon – die Stadt Schleiden und die Gemeinde Hellenthal – sogar formelle Resolutionen verabschiedet.
Wie ist es zu erklären, dass dennoch alle CDU-Abgeordneten im Regionalrat Köln dem Plan zugestimmt haben?
* Welche Rolle spielen kommunale Beschlüsse und Bürgerinitiativen tatsächlich noch – und werden die Belange der Bürger von der CDU ernst genommen?
* Hinter vorgehaltener Hand ist von erheblichem Druck aus Landesregierung und CDU-Landtagsfraktion die Rede, um kritische Stimmen zu unterbinden und ein bestimmtes Abstimmverhalten sicherzustellen. Entspricht das nach Ihrem Wissen den Tatsachen?

— Die Katholische Kirche - ein hoffnungsloser Fall? —

Adressat unserer Petition ist die katholische Kirchengemeinde Olef als Eigentümerin des Kirchenwaldes auf dem Wackerberg. Dieser Wald wurde einst von einer wohlhabenden Olefer Industriellenfamilie gestiftet und erwirtschaftet bis heute stabile forstwirtschaftliche Erträge im sechsstelligen Bereich. Die Gemeinde ist damit finanziell gut ausgestattet – zusätzliche Einnahmen aus Windradpachten sind für sie nicht zwingend notwendig.
Anders stellt sich die Lage auf höherer Ebene dar. Im Bistum Aachen werden unter dem Schlagwort „pastorale Räume“ tiefgreifende Struktur- und Finanzreformen vorangetrieben. Früher hieß das schlicht „Umverteilung“.

Gesprächsangebote an den Kirchenvorstand bleiben unbeantwortet, auf zahlreiche E-Mails reagiert man gar nicht. Der neue Pfarrer antwortet immerhin – allerdings zuverlässig mit immer gleichen Textbausteinen. Auch der schriftliche Austausch mit dem Bistum verläuft nach wochenlangen Antwortzeiten in freundlich-unverbindlicher Tonlage im Sand. Ähnliches gilt für die Kontakte zur Deutsche Bischofskonferenz in Steinfeld – trotz Mahnwache vor den Toren des Klosters und anschließender Übergabe der Petition.
Der katholischen Kirche hätte sich hier eine seltene Gelegenheit geboten, den eigenen Markenkern „Bewahrung der Schöpfung“ nicht nur von der Kanzel zu predigen, sondern praktisch umzusetzen. Dieser Anspruch verliert offenbar an Strahlkraft, sobald konkrete Einnahmeerwartungen im Raum stehen.

Besonders bitter: Inzwischen gilt die Kirche im Schleidener Tal sogar als Sicherheitsrisiko. Windenergieanlagen auf dem Wackerberg können nachweislich die Hochwassergefahr verschärfen – ausgerechnet auf Flächen, für deren verantwortungsvollen Umgang die Kirche eine besondere moralische Autorität beansprucht.

— Der Wind dreht sich —

In der Kommunalpolitik gibt es dagegen ermutigende Signale. In Kall steht mit dem neuen Bürgermeister kein Windkraft-Lobbyist an der Spitze der Gemeinde. In Hellenthal und Schleiden haben die Räte mit klaren Resolutionen Stellung bezogen und ihre Bedenken deutlich gemacht (s. Anlage).
Das zeigt: Der politische Wind dreht sich – langsam, aber spürbar. Mehr dazu im nächsten Rundschreiben. Wir bleiben dran!

Manfred Kanzler, Initiative »Windpark Wackerberg«


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