31/03/2026, 06:25
Liebe Freunde,
viele von Ihnen haben sich in den vergangenen Monaten engagiert, Einwendungen geschrieben, Gespräche geführt, Zeit investiert. Und trotzdem ist das Ergebnis ernüchternd:
Tausende Einwendungen – und praktisch keine echte Veränderung.
Kein Wunder, dass viele sagen:
„Die machen doch sowieso, was sie wollen.“
„Es geht nur ums Geld.“
„Wir können nichts erreichen.“
Genau hier setzen wir jetzt an.
— 1. Warum jetzt eine formelle Rüge wichtig ist —
Auch wenn der Teilplan bereits beschlossen wurde, ist das Verfahren rechtlich noch nicht „durch“.
Es gibt die Möglichkeit – und die Notwendigkeit –, die festgestellten Mängel formell zu rügen.
Diese Rüge ist keine Symbolhandlung.
Sie ist die Grundlage dafür, dass die Fehler später vor Gericht überhaupt berücksichtigt werden können.
👉 Wir haben deshalb eine ausführliche, juristisch fundierte Rüge erarbeitet.
Sie zeigt klar:
* wo die Abwägung nicht stattgefunden hat
* wo Einwendungen faktisch wirkungslos geblieben sind
* und wo zentrale Belange (Natur, Wasser, Kommunen) nicht ausreichend geprüft wurden
Die Rüge können Sie hier herunterladen und einsehen:
tinyurl.com/me32xvsy
— 2. Petition auf Bundesebene – heute unterschreiben und verbreiten —
Parallel läuft aktuell eine Petition im Deutschen Bundestag, die eine grundlegende Reform der Subventionspolitik für Windkraftanlagen fordert.
👉 Hier geht es direkt zur Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_01/_08/Petition_193142.html
Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit:
* unterschreiben Sie
* leiten Sie den Link weiter
* sprechen Sie Freunde, Familie und Kollegen an
Je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer wird der Druck, sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen.
— 3. Jetzt entscheidend: Sichtbar werden vor Ort —
Der vielleicht wichtigste Punkt kommt zum Schluss:
Viele Kommunalpolitiker wissen sehr genau, wie kritisch das Thema von ihren Bürgern gesehen wird.
Sie bedienen sich gerne Halbwahrheiten oder einer Verschleierungstaktik, um Konflikte und Angriffsflächen zu vermeiden.
In Bezug auf Windkraftprojekte heißt es dann -
- wir können die Planung gar nicht beeinflussen;
- wir müssen die Bürger »mitnehmen«;
- wir wollen die Lasten gleichmäßig verteilen.
Bei solchen Aussagen ist höchste Vorsicht geboten, das ist »Nebel in Tüten«.
Was oft fehlt, ist die öffentliche, sichtbare Rückmeldung.
👉 Genau hier können Sie konkret etwas bewirken.
Besuchen Sie die Seiten der beiden größten Ratsfraktionen der Gemeinde Kall in den sozialen Medien.
Dort wird kommuniziert, dort wird gelesen – und dort entsteht der Eindruck, wie wichtig ein Thema ist.
Schreiben Sie einen eigenen Kommentar:
* aus Ihrer persönlichen Perspektive
* mit Ihren eigenen Worten
* ruhig, sachlich, aber klar
Keine langen Texte, keine Vorlagen – einfach Ihre eigene Sicht.
Wenn viele Menschen das tun, entsteht ein Bild, das nicht mehr übersehen werden kann.
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Hier sind die direkt aufrufbaren Social-Media-Seiten der Ortsparteien in Kall, die jeder im Browser öffnen kann:
* 👉 CDU Kall Facebook:
https://www.facebook.com/p/CDU-Kall-61558436519287
* 👉 CDU Kall Instagram:
https://www.instagram.com/cdu_kall
* 👉 SPD Kall Facebook
: www.facebook.com/spdkall
* 👉 SPD Kall Instagram
: www.instagram.com/spdkall
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Und wie sieht es bei den anderen aus?
* Die Grünen, die am liebsten auf jeden Dorfplatz ein Windrad stellen würden, sind nur noch mit einer Abgeordneten vertreten und spielen in den nächsten Jahren - zumindest in Kall - keine Rolle mehr.
* Die FDP zeigt »klare Kante«. In ihrem Wahlaufruf zur letzten Kommunalwahl steht unter dem Punkt »Energiepolitik mit Augenmaß«:
• Der Wackerberg ist kein Standort für Windräder •
— 4. Die Trumpfkarte —
Der von der Landesregierung vorgesehene Windenergiebereich auf dem Wackerberg liegt zu etwa 1/3 auf Schleidener Gebiet, der Rest auf Kaller Gebiet. Wenn die e-Regio ihren Bauantrag stellt, können die Kommunen ihr Einvernehmen erteilen oder verweigern - alles ohne irgendwelche praktische Auswirkungen.
Die Gemeinde Kall hat aber eine wichtige Trumpfkarte im Ärmel. Sie ist selbst Eigentümerin eines großen Waldstücks und kann einfach sagen »Sorry, wir verpachten nicht.« Das wärs dann für dieses Baulos gewesen.
Der Gemeinderat steht vor einer klaren Entscheidung:
Geld einnehmen (durch Pachterlöse) – oder Natur und Lebensqualität schützen. Beides geht hier nicht.
Jetzt haben die Ratsmitglieder die Chance, Haltung zu zeigen und eine Entscheidung zu treffen, die unserer Gemeinde noch in Generationen zugutekommt. Da wollen wir Ihnen gerne bei helfen...
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Manfred Kanzler