Protest gegen massive Bebauung "St. Anna" in Düsseldorf Niederkassel!

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister und Ausschuss für Planung- und Stadtentwicklung Stadt Düsseldorf

2.268 Unterschriften

47 %
1.706 von 3.600 für Quorum in Düsseldorf Düsseldorf

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  1. Gestartet 2018
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

14.08.2025, 06:07

Liebe Unterstützende,

die Herren Staack und Kühbacher von der SPD haben unsere Anfrage beantwortet:

1. Wie beurteilen Sie die Pläne zur Bebauung des St.-Anna Grundstücks?

Das Ziel, gerade auch in Niederkassel preiswerteren Wohnraum zu schaffen, begrüßen wir als SPD ausdrücklich, ebenso die Planung einer 4-gruppigen Kindertagesstätte sowie eines Gebetsraum und eines öffentlichen Quartiersplatz. Wir warten mit Spannung darauf, wie Investor und Stadtverwaltung den einstimmigen Beschluss des Planungsausschusses aus dem Jahr 2018 und die späteren Nachbesserungsvorschläge umgesetzt haben. Seinerzeit wurde festgelegt:
- die bauliche Dichte zu überprüfen,
- für eine angemessene Begrünung sowie den weitestgehenden Erhalt des vorhandenen Baumbestands zu sorgen,
- und die verkehrliche Situation kritisch zu bewerten.
Unbefriedigend ist die derzeitige unansehnliche Grundstückssituation und der inzwischen Jahre andauernde Planungs- bzw. Umsetzungsstillstand.

2. Gibt es Änderungen, die Sie politisch durchsetzen wollen?

Der Anteil an gefördertem oder preisgedämpftem Wohnraum sollte 50 % betragen. Die geplante Kita würde als soziale Einrichtung auf diese Quote angerechnet werden.

3. Halten Sie eine Bebauungshöhe und -dichte, wie Sie auf St. Anna umgesetzt werden soll, für den Stadtteil Niederkassel tragbar? 

Grundsätzlich halten wir die bisherigen Planungen für darstell- und umsetzbar. Wünschenswert wäre, wenn die Verwaltung und der Investor Anpassungsvorschläge der BI integrieren könnten. Wir schätzen es allerdings als weniger realistisch ein, dass Verwaltung und Investor jetzt noch deutliche Planungsänderungen einbringen.

4. Welche zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen wären hierfür erforderlich?

Die Bedarfe von KiTa-Plätzen werden in der Planung bereits berücksichtigt. Die Aufnahmekapazitäten der umliegenden Grundschulen müssen ggfs. erweitert werden. Die linksrheinische SPD hatte sich deutlich für einen Grundschulneubau an der Schwalmstraße ausgesprochen. Die Erweiterung der katholischen Grundschule wäre damit obsolet gewesen. Dies hielten die CDU und die GRÜNEN nicht für erforderlich. Daher wird der Erweiterungsbau der katholischen Grundschule umgesetzt werden müssen – aus demografischen Gründen und ohne realistische Alternative. Bereits einige Jahre zuvor hatte die von CDU und FDP dominierte Bezirksvertretung die ursprünglich für eine mögliche Schulerweiterung vorgesehene Fläche „Am Deich“ aus den Planungen genommen und für Wohnbebauung vorgesehen. Diese frühere Entscheidung wirkt sich nun auf die aktuellen Handlungsmöglichkeiten aus.

5. Ist Ihnen bewusst, dass der Stadtteil Niederkassel eine deutlich klimatische Verschlechterung durch die geplanten Bebauungen erfährt?

Das Bauvorhaben wird in Düsseldorf-Niederkassel klimatische Auswirkungen auf den Stadtteil haben – sowohl potenziell negative als auch teilweise kompensierende.
Die Versiegelung und der Verlust von Grünfläche werden die Hitzeentwicklung insbesondere im Sommer verstärken. Die Regenwasserversickerung wird reduziert und der lokale Luftaustausch erschwert.
Begrünte Dächer & Fassaden kompensieren einen Teil der negativen klimatischen Auswirkungen, dämpfen die direkte Hitzeentwicklung an den Gebäuden und unterstützen die Verdunstungskühlung sowie die Feinstaubfilterung.
Geplant ist ferner eine teilweise Durchgrünung & Durchwegung. Der Entwurf sieht halböffentliche Innenhöfe und Durchgänge mit Vegetation vor. Diese können Luftströme ermöglichen und kleinklimatisch wirken. Ferner ist der Erhalt einzelner Bäume & Ersatzpflanzung vorgesehen.
Das Projekt bedeutet tendenziell eine klimatische Verschlechterung, weil mehr Fläche versiegelt wird, die Bebauungsdichte steigt und bestehende Kühlfunktionen (Bäume, Offenflächen) verloren gehen.
Die geplanten kompensierenden Maßnahmen (Begrünung, Durchlüftungskonzept) mildern diese Effekte etwas ab, können sie aber nicht vollständig ausgleichen – vor allem nicht kurzfristig.


10.08.2025, 05:59

Liebe Unterstützende,

der Wahlkreiskandidat der FDP, Mirko Rohloff, hat unsere Anfrage bereits beantwortet. Wir geben seine Antwort hier vollständig wieder:

Sehr geehrter Herr Bleuel,
sehr geehrter Herr Rosendahl,

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr bürgerschaftliches Engagement für Niederkassel. Ich freue mich sehr über den Dialog und beantworte Ihre Fragen als Wahlkreiskandidat der FDP für Niederkassel nachfolgend sehr gerne.

1. Wie beurteilen Sie die Pläne zur Bebauung des St.-Anna Grundstückes?
Der derzeitige Zustand des St. Anna-Gelände ist nicht länger erträglich. Die Fläche liegt seit vier Jahren brach und verkommt. Wir wünschen uns eine aufgelockerte Bebauung mit erkennbarem Grünplan, die den dörflichen Charme von Niederkassel nicht zerstört. Auch die angrenzenden geplanten Nutzungen wie ein Café und der Kindergarten begrüßen wir sehr.

2. Gibt es Änderungen, die Sie politisch durchsetzen wollen?
Als FDP teilen wir den Wunsch der Niederkasselerinnen und Niederkasseler nach einem einen zentralen, öffentlichen Dorfplatz, der ein zentraler Begegnungsort für unser Viertel werden sollte. In den derzeitigen Planungen ist dieser Platz sehr knapp bemessen. Hier sollte man im Gespräch mit dem Investor unbedingt noch einmal nachsteuern.

3. Halten Sie eine Bebauungshöhe und -dichte, wie Sie auf St. Anna umgesetzt werden soll, für den Stadtteil Niederkassel tragbar?
Als FDP haben wir uns von Anfang an für eine für die Nachbarschaft verträgliche Bebauungshöhe und -dichte eingesetzt. Von Beginn an auch im Dialog und Austausch mit den berechtigten Interessen der BI L(i)ebenwertes Niederkassel und den über 2000 Unterstützenden. Die damaligen ersten Entwürfe haben wir als FDP daher abgelehnt. Die maximale Bebauungshöhe sollte sich an der benachbarten Bebauung der Niederkassler Straße orientieren. Wünschenswert wäre, dass die Höhen nach Alt-Niederkassel hin geringer werden, um den dörflichen Charme zu erhalten.

4. Welche zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen wären hierfür erforderlich?
Als FDP fordern wir eine strategische Zukunftsplanung für die Verkehrsinfrastruktur im linksrheinischen Düsseldorf, etwa mit Blick auf die Rheinquerung U81. Die möglichen verkehrlichen Auswirkungen des absehbaren Neubaus der Theodor-Heuss-Brücke auf die linksrheinischen Stadtteile ist bei allen Verkehrsplanungen rechtzeitig mitzudenken.

5. Ist Ihnen bewusst, dass der Stadtteil Niederkassel eine deutlich klimatische Verschlechterung durch die geplanten Bebauungen erfährt?
Ja, infolge des Klimawandels und der Versiegelung von Flächen heizen sich Stadtteile wie Niederkassel an heißen Sommertagen stark auf. Als FDP setzen wir daher bei jedem Neubauprojekt auf einen erkennbaren Grünplan sowie Dach- und Fassadenbegrünung, um so lokal einen Temperaturanstieg zu vermeiden. Wir fordern, dass bei Bauvorhaben der Klimawandel inklusive Extremwettereignissen und entsprechende Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden.

Weitere Positionen der Freien Demokraten finden Sie auch in unserem Kommunalwahlprogramm online unter www.fdp-duesseldorf.de/wahl/wahlprogramm

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und hoffe Ihnen bald auch einmal wieder im persönlichen Dialog zu begegnen. Danke noch einmal, für Ihr wirklich wichtiges Engagement für unseren Stadtteil.

Viele Grüße
Mirko Rohloff


06.08.2025, 09:30

Liebe Unterstützende,
heute haben wir an die maßgeblichen Parteien im Stadtbezirk 4 (CDU, SPD, Grüne und FDP) folgende Anfrage zu der jeweiligen Positionierung zur Neubebauung von St. Anna gestellt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Stadtteil Niederkassel wird sich in den kommenden 5 Jahren gewaltig verändern. Die alte Dorfmitte auf dem ehemaligen Kirchengelände von St. Anna soll durch eine Bebauung massiv verdichtet werden. Zusätzlich erfolgt eine Schulerweiterung der Katholischen Grundschule auf einer der letzten Grünflächen des Stadtteils. Die Klimanalyse der Stadt Düsseldorf aus dem Jahr 2020 zeigt dabei eindrucksvoll auf, wie die Ost-West-Frischluftschneise im Bezirk 4 für das Klima im Stadtteil von Bedeutung ist. Und in den letzten 5 Jahren sind die Hitzetage weiter gestiegen.

Unsere über 2000 Unterstützende fragen uns regelmäßig nach den Positionen der Parteien zur Neubebauung von St. Anna. Für die anstehende Kommunalwahl ist es daher von Bedeutung, dass die Wählerinnen und Wähler wissen, wo sie ihr Kreuz setzen sollen. Darum möchten wir uns im Auftrage bei Ihnen erkundigen. Alle Antworten sollen auf unserer Petitonswebsite veröffentlicht werden (Link).

Aus der letzten verfügbaren Information in der Rheinischen Post vom 7.5.25 ist zu entnehmen, dass die Bebauungspläne für das ehemalige Grundstück von St. Anna offenbar ohne wesentliche Veränderungen vorangetrieben werden. Aus Sicht unserer Bürgerinitiative ist damit die geplante Bebauung weiterhin viel zu dicht und zu hoch.

Unsere Fragen an Sie:

1. Wie beurteilen Sie die Pläne zur Bebauung des St.-Anna Grundstückes?
2. Gibt es Änderungen, die Sie politisch durchsetzen wollen?
3. Halten Sie eine Bebauungshöhe und -dichte, wie Sie auf St. Anna umgesetzt werden soll, für den Stadtteil Niederkassel tragbar?
4. Welche zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen wären hierfür erforderlich?
5. Ist Ihnen bewusst, dass der Stadtteil Niederkassel eine deutlich klimatische Verschlechterung durch die geplanten Bebauungen erfährt?

Für die BI L(i)ebenwertes Niederkassel

Hans Bleuel und Ulrich Rosendahl

Die eingehenden Antworten werden wir hier zur Verfügung stellen. Natürlich auch, wenn keine Antwort eingeht.

Eure
BI L(i)ebenswertes Niederkassel


04.06.2025, 10:57

Liebe Unterstützende,
die Rheinische Post hat in ihrer Ausgabe vom 08.05. einen aktuellen Stand zur geplanten Bebauung von St. Anna veröffentlicht . Dort heißt es: "Hinter den Kulissen geht es voran, die Stadt rechnet mit einem Baustart für das Großprojekt auf dem Grundstück im Jahr 2027."
Der Zeitplan der Stadt beinhaltet eine Offenlegung der Planung noch in diesem Jahr, den Abschluss des Bebauungsplanverfahrens in 2026, so dass in 2027 der Baustart erfolgen kann.

Die Bürgerinitiative L(i)ebenswertes Niederkassel wartet jetzt gespannt auf die Offenlegung der Planung. Ob diese noch vor der Kommunalwahl im September erfolgt? Oder Verwaltung und Politik sich lieber sagen, das heiße Eisen nicht im Wahlkampf haben zu wollen? Wir werden die Parteien auf jeden Fall zur Kommunalwahl um eine Stellungnahme zu der Bebauung auffordern.
Die Wählerinnen und Wähler in Niederkassel müssen wissen, wie ihre politischen Vertreter zu dieser unverhältnismäßigen Bebauung stehen.

Eure
BI L(i)ebenswertes Niederkassel


07.12.2024, 09:32

Dokument anzeigen

Liebe Unterstützende,

wir haben den Eindruck, dass sich allmählich bei der geplanten Bebauung von St. Anna Bewegung zeigt. Zumindest ist in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung am 11.12.24 eine Informationsvorlage des Stadtplanungsamtes beigefügt. Hierbei geht es konkret um die Anfrage, ob ein größerer Dorfplatz als der bisher geplante auf der Fläche möglich ist. Die Antwort ist aus unserer Sicht bemerkenswert und lässt auch eine klare Option für die Politik zu.

Zunächst wird deutlich gemacht, dass "das B-Planverfahren fortgeschritten ist"...und ... "Die Unterlagen
für den Beschluss zur Öffentlichen Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) im Wesentlichen abgestimmt sind."
Im Klartext: Änderungen sind unerwünscht.

Dann wird dargestellt, "der derzeitige Entwurf ist .... stetig weiterentwickelt worden und sieht unter anderem einen gut 500 m² großen Platz an der Ecke Niederkasseler Straße/Kanalstraße vor."
.... "Ein über diese Funktion hinausgehender Dorfplatz, auf dem auch größere
Versammlungen stattfinden können, war bis dato nicht in der Diskussion."

Hier sind wir doch sehr irritiert, ist doch von Anfang an ein Kernelement des Protestes der Niederkasseler Bürgerinnen und Bürger der Erhalt des Dorfmittelpunktes mit einem deutlich größeren Dorfplatz!

Warum aber ein größerer Dorfplatz nicht wünschenswert ist, zeigt sich in der abschließenden Begründung:
"Insgesamt ist vor den o.a. genannten Rahmenbedingungen und den Gesprächen zu Kosten-steigerungen im Rahmen des Städtebaulichen Vertrages nach Einschätzung der Verwaltung nicht davon auszugehen, dass mit dieser neuerlichen Veränderung das Projekt in der vorliegenden Form noch realisierbar wäre.
Aus diesem Grund empfiehlt die Verwaltung, die Größe des Platzes nicht zu ändern."

Hier kommt dann die Politik ins Gespräch. Denn unsere Schlussfolgerung zu der Begründung ist:

Aus diesem Grund empfehlen die Niederkasseler Bürgerinnen und Bürger, die Größe des Platzes zu ändern.

Damit wäre dieses viel zu große Bauvorhaben vom Tisch und viele kommende Problemen Niederkassels vermieden.

Und wenn das Stadtplanungsamt fragt, was denn mit so einem schönen Grundstück passieren soll, könnte man doch auch mal an die Schulerweiterung der katholischen Grundschule Niederkassel denken. Eine katholische Grundschule auf einem von den Niederkasseler Bürgern mal an die katholische Kirche geschenkten Grundstück, wäre was sehr ehrenvolles. Die Kita findet dort bestimmt auch noch ihren Platz und eine bisher geplante Schulbebauung in den Park hinein würde auch entfallen.

Also, an Ideen mangelt es nicht. Entscheiden tut aber die Politik. Wir werden darauf achten.

Eure

Bürgerinitiative L(i)lebenswertes Niederkassel


30.03.2024, 07:33




Neues Zeichnungsende: 30.06.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.058 (1.553 in Düsseldorf)


12.05.2023, 05:48




Neues Zeichnungsende: 30.06.2024
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 2.032 (1.545 in Düsseldorf)


15.12.2022, 09:06

Liebe Unterstützende,

lange nichts mehr gehört zu St.Anna!
Uns, der Bürgerinitiative „L(i)ebenswertes Niederkassel“, geht es genauso.

Nach dem der Investor im letzten Jahr noch davon überzeugt war, dass das Bauvorhaben in der 2. Jahreshälfte 2021 startet, ist es verdächtig ruhig geworden.
Das Planungsamt der Stadt gibt auf Nachfragen die immer gleiche Antwort: „Wir sind bald fertig und werden der Politik und Öffentlichkeit den genehmigungsfähigen Planungsstand vorlegen.“
Nun ist es nicht so, dass wir es eilig haben mit dem viel zu massiven Bau.
Ist vielleicht auch hier die Kostenexplosion im Bauwesen Ursache für fehlende Umsetzung?
Vielleicht lohnt es sich nicht mehr, diese Fläche bei dem laufenden Protest zu bebauen? Stimmt die Rendite für den Investor und - nicht zu vergessen - die Kirche, als Eigentümerin und Verpächterin des Grundstücks, nicht mehr?

Uns wundert in den letzten Monaten aber auch, wie ein Teil unserer politischen Vertreter im Linksrheinischen, ihr Engagement in anderen Bauvorhaben einsetzen. Wurde uns in den Gesprächen mit den urpolitischen Vertretern des Klimaschutzes immer wieder mitgeteilt, dass aus ihrer Sicht das Bauvorhaben St.Anna noch größer als geplant sein darf, wird sich bei einem anderen Bauvorhaben in Oberkassel gerne um Kleinigkeiten gestritten.

Worum es geht? Das Neubauvorhaben am Belsenplatz neben dem Alten Bahnhof. Hier wird in einer zentralen, sehr verkehrsstarken Lage darüber gestritten, ob eine Wohnbebauung erfolgen darf. Und dann wird in Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) argumentiert, dass „…der Bahnhof einen knappen Meter kleiner (als der Neubau) ist. Es besteht aus unserer Sicht daher umso mehr Beratungsbedarf, denn 86 Zentimeter sind nicht unerheblich, das ist schon ein Wort.“ (Markus Loh, RP 04.08.22)
Ehrlich, euer Ernst?

Wir weisen immer wieder nach, dass die Planung bei St. Anna in allen Belangen (Bauhöhen, Berechnungsgrundlagen und Geschossigkeiten) Fake ist. Dafür bekommen wir von der Politik aber nur zu hören, dass alles seine Ordnung hat und die Stadt dringend Wohnraum braucht.

Verstehen wir nicht! Aber wenn hier jetzt gar nicht gebaut wird, haben wir eine Idee für die Brachfläche St. Anna:

Alle reden über das Klima in den Städten in den kommenden Jahren.
Obwohl die Anzahl der Mitglieder in der Kirche kontinuierlich sinkt, sind die Einnahmen aus der Kirchensteuer deutlich gestiegen. Dieser Trend ist für die kommenden Jahre auch zu erwarten - Energiepauschalen und starken Lohnerhöhungen für Arbeitnehmer sei Dank.

Unsere Idee wäre, dass die Kirche, als gigantischer Profiteur gestiegener Steuereinnahmen, das Grundstück der Öffentlichkeit als Pocket-Parkanlage stiftet. Gerne mit einer kleinen Möglichkeit der Andacht und Verbleib der Kita. Die Kirche hat ja im letzten Jahrhundert auch zum Bau von St. Anna dieses Filetstück erst durch Spenden Niederkasseler Bürger und Bürgerinnen erwerben können. Und nicht zum Bau von überdimensionierten Wohnblöcken.

Okay, da Geld ja im wirklichen Leben wichtiger als die Klimazukunft ist, ist diese Idee zwar gut aber scheinbar viel zu abwegig. Schade, eigentlich.

Wir wünschen euch frohe Weihnachten, alles Gute für 2023 und versprechen: Wir bleiben am Ball!

Eure

Bürgerinitiative L(i)ebenswertes Niederkassel


21.05.2022, 10:29

Liebe Unterstützende,
was gibt es Neues zu dem häßlichen Trümmerfeld unserer ehemaligen Kirche St. Anna?
Wir wissen es nicht!

Die FDP hatte in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung genau diese Frage durch die Verwaltung der Stadt beantwortet wissen wollen. Der Punkt wurde aber von der Tagesordnung genommen, da es bis zur Sitzung keine Rückmeldung der Verwaltung gab. Dafür, dass es ursprünglich mal nach den Sommerferien 2021 (!) eine Veröffentlichung mit weitere Bürgeranhörung geben sollte, ist dieses Schweigen schon bemerkenswert. Hat der Investor keine Spaß mehr am Bauen in Niederkassel? Stört ihn der Widerstand der Niederkasseler Bürgerinnen und Bürger? Oder erleben wir hier das nächste Spekulationsgrundstück in Düsseldorf? Schließlich lohnt sich wohl für manche das Nichtbauen heutzutage mehr als zu bauen. Nachdem es mit dem Abriß im letzten Jahr doch noch ganz schnell gehen musste, haben wir alle jetzt die Trümmerfläche mit Umzäunung dauerhaft vor den Augen. Es wäre mehr als fair, wenn wir von der Stadtverwaltung mal eine Information zu der Entwicklung bekommen würden.

Bis dahin gilt: Still ruht St. Anna!


21.05.2022, 10:08




Neues Zeichnungsende: 30.06.2023
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.987 (1.521 in Düsseldorf)


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