• Petition in Zeichnung - Naturschutzverbände Klagen für den Feldhamster

    20.08.2018 09:23 Uhr

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    SPENDENAUFRUF

    Zur Rettung des Feldhamsters



    Die Naturschutzverbände BUND und HGON haben ein Baustoppverfahren beim Verwaltungsgericht in Kassel gegen das Baugebiet Mittelbuchen Nordwest eingereicht.

    Mit diesem Antrag wurde ein Normenkontrollverfahren in Gang gesetzt.

    Dieser Klage könnte einen einmaligen Präzedenzfall zu Gunsten des Feldhamsters und des Artenschutzes schaffen!

    Da die Klage hohe Kosten verursacht und die Naturschutzvereine an vielen Fronten kämpfen müssen, haben wir zugesagt, sie auf ihrem Weg finanziell zu unterstützen.

    Leider sind auch unsere Mittel begrenzt, deshalb bitten wir alle Unterstützer der Onlinepetition, Tierschützer, Naturschützer und Gegner des Bauens auf wertvollem Ackerboden um eine Spende.

    Helfen Sie den Verbänden bei dieser Klage!

    Jede Spende wird ohne Abzüge an die Verbände weitergereicht.

    Jeder Betrag hilft!



    Spendenkonto: DE90 5065 0023 0014 0032 97 IG Mittelbuchen

    Betreff: Feldhamsterschutz

  • So ignoriert die Stadt Hanau Ihre Eigenen Auflagen und damit den Artenschutz

    17.08.2018 11:36 Uhr

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    Bezug: Hanauer Anzeiger vom 16.8.2018 „Artenschutz-Ausgleichsflächen sind hergestellt“
    Im Hanauer Anzeiger vom 16.8. ist zu lesen, dass der Baubeginn bevorsteht, da die Ausgleichsflächen für den Hamster einsatzbereit sind und nicht davon auszugehen ist, dass bei einer letzten Feldbegehung noch Hamster auf dem Baugebiet MiBu Nordwest leben würden. Zwischenkartierungen hätten das ergeben. Auch Rebhuhn, Hasen und Feldlerche würden in den Ausgleichsflächen neue Heimat finden, die Feldlerche hätte sich dort schon angesiedelt. Das Überleben der Natur würde durch das neue Baugebiet gesichert.
    In dem Artikel, der allein die Meinung des Oberbürgermeisters und des Investors wiederspiegelt, fehlt das kritische Hinterfragen der Journalistin, ob das dann alles auch so stimmig ist. Es müsste den Vertretern der Presse, die den Streit um das Baugebiet nun schon seit 2 Jahren verfolgen, klar sein, dass immer noch zu viele Fragen ungeklärt sind. Die Vertreter der Naturschutzverbände, die hierzu überhaupt nicht gefragt werden, sind absolut konträrer Meinung zu den Aussagen des OB´s und seines Gutachters aus Aachen.
    Die Aufforderung des hessischen Umweltministeriums an die Stadt sich doch mit den Naturschutzverbänden an einen Tisch zu setzen, wurde ignoriert. Falls kein Hamster mehr auf dem Areal des Baugebietes zu finden wäre, ist das die Folge einer bewussten Vergrämung durch den hamsterschädigenden Anbau von Mais, entgegen ursprünglich geplanter Fruchtfolge.
    Wir registrieren einen Pseudo-Naturschutz, nachdem man den Hamster möglicherweise verjagt hat, eine Pseudo-Bürgerbeteiligung, in der man alle guten und berechtigten Argumente der Kritiker als nichtig abgetan hat und die geäußerten Falschaussagen des OB´s über die Ortsbeiräte, die angeblich auf Grund des großen psychischen Drucks der IG entgegen ihrer Überzeugung gegen das Baugebiet gestimmt haben (die betroffenen Ortsbeiräte haben sich in einer Presseerklärung deutlich dagegen verwehrt).
    Vieles sieht nach Willkür aus und Ignoranz gegen alle, die eine andere Meinung haben. Auch die vom Oberbürgermeister mehrfach ausgedrückte Freude über bevorstehende, beantragte einstweiligen Verfügungen beim hessischen Verwaltungsgerichtshof und einen eventuellen Klageweg sind sehr befremdlich.
    Dann steht noch die Aussage, dass er sich freut, dass der Investor das Risiko eingehen wird, dass dieser das Bauvorhaben schon umsetzen wird, sofern noch keine einstweilige Verfügung erfolgt ist. Aber laut vertraglich dokumentiertem Durchführungs-beschluss dürfen -aus artenschutzrechtlichen Gründen- die Bodenarbeiten nicht vor dem 1. Oktober beginnen. Ob das dann alles noch rechtskonform ist?
    Zur Feststellung, ob noch Hamster auf dem Areal leben, oder bewohnbare Baue gefunden werden, wird sicher ein wohlwollender Gutachter über die Felder gehen. Wann wurden die Zwischenkartierungen durchgeführt? Gerade erst wurde der Mais geerntet und wer die Dichte eines Maisfeldes kennt, kann erahnen, dass man darin keinen Hamsterbau finden kann und eine Zwischenkartierung dann nicht aussagekräftig sein konnte.
    Wenn die Stadt den Naturschutz ernst nehmen würde, würde sie die letzte Kartierung durch die Hamsterschützer durchführen lassen. Diese sind während der Kartierungszyklen fast täglich unterwegs und haben dafür ein geschultes Auge. Ein Gutachter aus Aachen, dessen tägliches Brot das nicht ist, wird leicht Hamsterbauten übersehen. Die untere Naturschutzbehörde muss ihre Aufgabe ernst nehmen und die Naturschutzverbände gleichberechtigt neben dem Aachener Gutachter an einen Tisch bringen und deren Meinung mit in die Entscheidungsfindung einbinden.
    Für uns ist das ganze Bauvorhaben nach wie vor mangelbehaftet. Beim kontrovers diskutierten Naturschutz und bei einer Verkehrsanbindung, die absolut indiskutabel ist. Lösungen wurden keine gesucht und somit auch keine Akzeptanz erreicht.
    Auch der Artikel im Hanauer Anzeiger vom Freitag, den 17. August, in der von einer versöhnlichen Stimmung in der Ortsbeiratssitzung gesprochen wird, reportet offensichtlich nur die Meinung des OB´s. Kein Wort davon, dass es im nicht offiziellen Teil um die Aufarbeitung einer Unwahrheit des OB´s ging. Auch die Dienstaufsichtsbeschwerde richtete sich alleine gegen den OB, nicht gegen weitere Personen. Und die lancierten Darstellungen, die dem uninformierten Leser vorgaukeln wollen, dass sich alles zum Besten gewendet hat, sind schwer zu ertragen.
    Bleibt zu wünschen, dass die Hanauer Pressevertreter sich zukünftig nicht zu sehr von einem Oberbürgermeister Kaminsky instrumentalisieren lassen und zu Hofberichterstattern werden. Unser Appell: Bleiben Sie kritisch und hinterfragen Sie, wie es Ihre Pflicht als Journalisten ist.

  • Petition in Zeichnung - Bitte um Unterstützung bei der Bürgerversammlung am 16.05. 2018

    15.05.2018 11:25 Uhr

    Liebe Mitstreiter, Tier und Naturschützer,

    Da die Stadt Hanau und der Bauträger  ja davon ausgehen, dass alles was "Sie tun" ein Riesenerfolg für den Artenschutz wird. 
    Bitten wir Euch , wenn möglich, uns bei der letzten Bürgerversammlung  am Mittwoch den 16.05. 2018 um 18.00 Uhr zu unterstützen.
    Wir benötigen eine breite Öffentlichkeit . Die Einwendungen der großen Naturschutzverbänden wurden von der Stadt nicht berücksichtigt!
    Helft uns mit Eurer Anwesenheit und mit Fragen bei der  nachfolgenden Diskussion. 

    i.A. 

    Elona Weber

    IG Bauvorhaben Mittelbuchen Nord-West:
    Kontakte:  Tel.: Stephan Bader 0172 6545244 Elona Weber 06181 72555
    E-Mail:        igmittelbuchen-bauvorhaben@outlook.de
    Webseite:  www.neubaugebiet-mittelbuchen.de

    Letzte Bürgerversammlung vor dem Satzungsbeschluss der Stadtverordnetenversammlung über das Neubaugebiet Mittelbuchen Nord-West!

    Liebe Mitbürger, Tier-und Naturschützer,

    Am 16.05.2018, um 18:00 Uhr, findet in der Mehrzweckhalle in Mittelbuchen die vorerst letzte Bürgerversammlung zum Thema Neubaugebiet „Mittelbuchen Nord-West“ statt, bevor am 22.05.2018 in der Stadtverordnetenversammlung über dieses Vorhaben per Satzungsbeschluss abgestimmt wird.

    Hier haben alle beteiligten Parteien noch einmal die Gelegenheit alle Argumente für und gegen das Neubaugebiet auszutauschen. Wir, die „Interessengemeinschaft Bauvorhaben Mittelbuchen Nord-West“, werden als kritische Stimme in diesem Verfahren, an diesem Abend wieder einen Redebeitrag haben. Des Weiteren werden Vertreter der Stadt Hanau, sowie der Bauträger Bien-Ries die Gelegenheit nutzen, letztmalig ihre Sicht der Dinge darzulegen.

    Wir würden uns über ein zahlreiches Erscheinen aller interessierten Bürger freuen!

    Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Planung zu informieren und zeigen Sie durch Ihre Anwesenheit, dass in Mittelbuchen die Bürgerbeteiligung gewünscht ist und gelebt wird!

    Ihre Interessengemeinschaft Bauvorhaben Mittelbuchen Nord-West

  • so geht Hanauer Stadtpolitik Breif an Hanauer Stadtverordnete

    30.04.2018 11:40 Uhr

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    Heidi Ohl wendet sich mit einem Brief zur Frage des generellen Naturschutz und des Feldhamsterschutzes insbesondere an die Stadtverordneten der Stadt Hanau und weißt darin unter anderem auf große Diskrepanzen im gültigen Koaltitionsvertrag und dem Parteiprogramm einzelner Parteien hin.
    Frau Ohl engagiert sich sehr für den Feldhamsterschutz. Sie arbeitet eng mit der Feldhamster AG und den Naturschutzverbänden NABU, HGON und BUND zusammen.
    Sie steckt sehr viel Engagement, Freizeit und Herzblut in diese Sache und verfügt über ein breitgefächertes Fachwissen.

  • Petition in Zeichnung - So geht die STadt Hanau mit Artenschutz und EU Recht um!!!

    26.03.2018 18:15 Uhr

    Die Hamster befinden sich noch im Winterschlaf und es wurde trotzdem, ohne Grund so tiefflächig gepflügt (42 cm) wie noch nie in den Jahren davor.
    Es war auf Grund der Bodenbeschaffenheit auch gar nicht notwendig so tiefflächig zu pflügen.
    Der angeblich geplante Maisanbau kann erst nach den Eissheiligen stattfinden und bis dahin ist der Hamster vollkommen Schutzlos!!! Das bedeutet den sicheren Tod durch ihre Feinde.
    Die Ackerflächen lagen in den letzten Jahren niemals so lange brach. Es stellt sich auch die Frage warum wurde dem Bauern die Pacht gekündigt, wenn jetzt doch weiter angebaut wird? Dieser Bauer hat sich für den Hamster eingesetzt!!! Das beantwortet die Frage.
    Was ist mit der in der Öffentlichkeit so angepriesenen Umsiedlung? Und dem so Artgerechten umgehen mit dem Feldhamster. Im Moment ist das Ziel, die Vernichtung!!!
    Die ganzen Ausführungen bei der Bürgerversammlung und der Ortsbeiratsversammlung sind nun hinfällig.
    Das Alles ist doch eine Bürgerverdummung.
    Die Stadt und der Bauträger versuchen mit Allen Mitteln den Hamster zu vergrämen. Sie ignorieren weiterhin Alle Gutachten und Bedenken der Naturschutzverbände. Auch wenn der Herr Oberbürgermeister in seinem Leserbrief behauptet, dies hätten die
    Naturschutzverbände eingefordert. Dies ist eine Lüge , über das Momentane Vorgehen der Stadt sind Alle mehr als entsetzt.
    Alles was die letzten Jahre unter dem Bundesmonitoring für den Feldhamster gemacht wurde, zerstört die Stadt mit einem Pflug!!!

    Es sind übrigens nicht nur die Feldhamster betroffen, auch noch andere auf der roten Liste stehenden Tiere, Erst Gestern hüpften 2 Feldhasen über diese Fläche Diese haben bereits Jungtiere abgelegt ,die durch das pflügen den sicheren Tod fanden!. Auch den Feldlerchen wurden ihre Brutmöglichkeiten genommen.

    Wir kämpfen weiter.
    Unterstützen Sie uns weiter Und helft uns gegen die Willkür der
    Stadt Hanau vorzugehen

    www.openpetition.de/…/schutz-dem-feldhamster-auf-de…

  • Petition in Zeichnung - Bitte stopt die Willkür der Stadt Hanau und des Bauträgers zu Ungunsten der Natur und des Artenschutzes

    08.03.2018 10:08 Uhr

    Liebe Mitstreiter,

    wir benötigen weiter Eure Hilfe und Unterstützung .

    wie unten zu Lesen ist, will die Stadt und der Bauträger das " Problem Feldhamster" nun auf eine andere Art lösen.!

    Helft uns weiter mit vielen Unterschriften. Ihr könnt die Sammelbögen ausdrucken und Eure Freunde und Bekannte unterschreiben lassen.
    Wir planen auch noch weitere Aktionen bei denen wir Eure Unterstützung benötigen.
    Lasst nicht zu, dass Geld und zweifehafte politische Macht sich über das EU Recht und die Artenschutzgesetze hinwegsetzen kann.

    Bezug: Artikel im Hanauer Anzeiger zum Baugebiet vom 24.2.2018

    Dass das geplante Baugebiet Mittelbuchen Nordwest nicht unumstritten ist, ist bekannt.

    Nach der 1. Offenlegung gab es über 200 Einwendungen. Diese richteten sich gegen die Art der Bebauung, gegen den deutlich steigenden Verkehr in ganz Mittelbuchen, gegen die Verwendung der Anliegerstraßen als Baustraße, Gefährdung spielender Kinder und, neben vielen weiteren Kritik-punkten, last but not least, dass der per EU Recht streng geschützte Feldhamster dort lebt.

    Trotz der vielen Einwendungen wies der Oberbürgermeister Kaminsky mehrfach darauf hin, dass Einzelinteressen vor dem Allgemeinwohl zurückstehen müssen, obwohl man bei den vielen Einwendungen und 2500 Unterschriften in der Petition zur Rettung der Feldhamster nicht mehr von „Einzelinteressen“ sprechen kann.

    Offenen Briefen, die von der Interessengemeinschaft und dem Naturschutz an die Stadtverordneten geschickt wurden, begegnete er mit einem „Faktencheck“, in dem er allen Argumenten widersprach und so auch die Zustimmung zur 2. Offenlegung erreichte.

    Wer die 2. Offenlegung mit über 950 Seiten durchforstet hat, konnte lesen, dass die Stadt und der Investor nahezu in keinem Punkt die eingegangenen Einwendungen berücksichtigt haben.

    Es wurde vorwiegend mit den Gutachten aus der 1. Offenlegung festgestellt, dass alles was geplant war, rechtlich belastbar und somit in Ordnung ist.

    Die Sorgen der Mitbürger vor Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität interessieren nicht.

    Echte Bürgerbeteiligung sieht anders aus.

    Die 250 erneuten Einwendungen zur 2. Offenlegung zeigen, dass diese Bürgerbeteiligung gescheitert ist.

    Nein, es soll gebaut werden.

    Auch der Aufschrei vieler Naturschutzverbände, dass gerade auf dem Baugebiet und den anliegenden Feldern nach Wachenbuchen hin eine der letzten Feldhamsterpopulationen lebt, die von dort aus reproduziert und für das Überleben des Hamsters existentiell wichtig ist, wird ignoriert.

    Das Areal wurde bisher hamsterfreundlich mit Weizen bewirtschaftet und es wurden Erntestreifen nicht abgeerntet, um dem Hamster Schutz und Nahrung zu geben, so wie es das EU Recht auch ganz klar fordert um das Überleben des Feldhamsters zu sichern.

    Dem Artikel im Hanauer Anzeiger vom 24.2.18 ist nun zu entnehmen, dass der Boden vorbereitet werden soll um dort Mais anzubauen.

    Was dem uninformierten Leser so vorkommen mag, als würde man bis zur endgültigen Entscheidung zur Bebauung den Acker nutzen, ist in Wirklichkeit der perfide Versuch den Hamster zu vergrämen, denn gerade in Böden die mit Mais bebaut werden, wird dieser so hart, dass der Hamster dort nicht mehr seine Bauten graben kann!

    Zudem ist das Maisfeld für den Hamster kein Lebensraum da er hier keine Nahrung findet.

    Das müssen auch die Stadt und der Investor, in dessen Besitz sich das Areal befindet, wissen!

    Im Übrigen stellt sich die Frage ob die Firma Biehn Ries die Bevölkerung für dumm verkaufen will!

    Mais wird im April gepflanzt und im Oktober geerntet.

    Nach Angaben der Stadt und des Bauträgers, soll aber Ende Mai/Anfang Juni 2018 der Baubeginn sein.

    Die Missachtung der 250 Einwendungen und des EU Rechtes zum Naturschutz (Hamster, Feldlerche, Vernichtung von Ackerland) zeigt, dass das Überleben der Feldhamster und auch das Wohlbefinden vieler Menschen hinter der Großstadtsehnsucht Hanaus und dem Gewinnstreben eines Investors zurückstehen müssen.

    neubaugebiet-mittelbuchen.de/250-einwendungen-werde…/

    mit freundlichem Gruß

    IG Bauvorhaben Mittelbuchen Nordwest

  • Änderungen an der Petition

    08.03.2018 09:36 Uhr

    die Stadt Hanau und der Bauträger versuchen mit Allen Mitteln den Feldhamster zu vergrämen um so das Problem zu lösen!!! Sie ignorieren alle Einwendungen der Naturschutzverbände.
    Wir benötigen noch viele Unterschriften.


    Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

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