Stoppt den Rückbau der Wasserstofftankstellen - Erhalt der H₂-Infrastruktur in Deutschland

Petition richtet sich an
Bundesministerium für Verkehr (BMV), European Commission - Directorate-General for Mobility and Transport (DG MOVE), H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG

600 Unterschriften

2 %
574 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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574 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland
  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch 4 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

18.12.2025, 16:46

Stand heute verzeichnet die Petition über 300 Unterstützerinnen und Unterstützer aus ganz Deutschland. Die Auswertung der Kommentare zeigt ein klares, inhaltlich bemerkenswert einheitliches Bild.

Breite gesellschaftliche Basis

Die Stimmen stammen aus allen Regionen Deutschlands - besonders häufig aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden- Württemberg, Niedersachsen sowie Sachsen (u. a. Chemnitz). Unter den Unterstützern finden sich private Halter von Brennstoffzellenfahrzeugen, kommunale Anwender, Unternehmer, Beschäftigte der Wasserstoffwirtschaft sowie Wissenschaftler und Verbände.

Zentrale Aussagen aus den Kommentaren

Ohne funktionierende Tankstellen verlieren vorhandene Wasserstofffahrzeuge ihre Nutzbarkeit — trotz technischer Funktionsfähigkeit.

Der Rückbau bestehender Infrastruktur wird als Vertrauensbruch gegenüber privaten und öffentlichen Investitionen empfunden, insbesondere wenn Fördermittel eingesetzt wurden.

Viele Kommentierende widersprechen der häufig genannten Begründung „zu geringe Nachfrage“: Der Abbau der Infrastruktur verhindere Marktentwicklung, statt sie abzubilden.

Breite Zustimmung zur Technologieoffenheit: Batterie- und Wasserstoffmobilität werden nicht als Gegensätze, sondern als sich ergänzende Lösungen gesehen.

Mehrfach wird darauf hingewiesen, dass Kommunen, Entsorgungsbetriebe und Unternehmen Fahrzeuge im Vertrauen auf vorhandene Tankstellen beschafft haben – deren Einsatz nun gefährdet ist.

Bemerkenswert

Auch Unterstützer, die Wasserstoff nicht als Allheilmittel sehen, fordern ausdrücklich den Erhalt bestehender Infrastruktur, um technologische Entwicklung, Praxiserfahrung und Investitionssicherheit nicht zu zerstören.

Zusammengefasst zeigt die Kommentarlage:

NIcht die Wasserstofftechnologie scheitert, sondern die fehlende Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen.

Die Kommentare unterstreichen damit den Kern der Petition:

Der vorzeitige Rückbau öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen sendet ein fatales Signal an Bürger, Kommunen, Wirtschaft und Forschung – und steht im Widerspruch zu erklärten nationalen und europäischen Zielen.

Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für die sachlichen, engagierten und fundierten Beiträge. 😊


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