29.12.2025, 12:32
Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen hat auf unsere Petition reagiert und bestätigt, dass es bereits im Austausch mit der H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG steht.
Nach Angaben des Ministeriums werden aktuell mehrere Wasserstofftankstellen zurückgebaut, da sie aus Sicht des Betreibers nicht mehr wirtschaftlich oder technisch geeignet seien. Gleichzeitig wird auf den geplanten Neubau einer leistungsfähigeren Wasserstofftankstelle in Langenhagen verwiesen.
Positiv ist:
- Unsere Petition wird ausdrücklich ernst genommen.
- Sie soll in die weiteren Gespräche zur Entwicklung der Wasserstoffinfrastruktur einfließen.
- Zudem wird sie im Newsletter zur Norddeutschen Wasserstoffstrategie aufgegriffen.
Gleichzeitig zeigt die Antwort aber auch das zentrale Problem:
Der Rückbau bestehender, öffentlich geförderter Infrastruktur erfolgt weiterhin, obwohl Bund und Länder den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft offiziell vorantreiben.
Ein Blick in die aktuelle Wasserstoff-Broschüre des Landes Niedersachsen bestätigt: Dort wird der Ausbau von Wasserstoffproduktion, Infrastruktur und Mobilität ausdrücklich als strategisches Ziel benannt - genau hier entsteht nun ein offensichtlicher Widerspruch zwischen Anspruch und Realität.
Unsere Initiative bleibt deshalb dran. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass bestehende Wasserstofftankstellen nicht vorschnell aufgegeben werden und politische Verantwortung für die getätigten Investitionen übernommen wird.