31.03.2026, 06:16
Etwas umstrukturiert, da Text nicht zu lang werden darf. Tiernahrung musste mit einbezogen werden:
Die staatliche Forschungs- und Förderoffensive für In-vitro-Fleisch muss konsequenterweise auch den gesamten Bereich der Tiernahrung umfassen. Nur durch diesen ganzheitlichen Ansatz kann eine marktreife Technologie entwickelt werden, die den menschlichen Verzehr und den hohen Bedarf im Futtermittelsektor gleichermaßen deckt – für eine Zukunft ohne Tierleid.
Insbesondere für obligate Karnivoren (wie Katzen) stellt In-vitro-Fleisch die einzige ethisch vertretbare Methode dar.
Zudem ist der Tiernahrungsmarkt ein globaler Wachstumsmarkt mit einem enormen Volumen. Eine staatliche Förderung, die diesen Sektor strategisch miteinbezieht, beschleunigt die Skalierung der Produktion erheblich. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Technologie zeitnah rentabel wird und In-vitro-Fleischprodukte dadurch zügig erschwinglich für den Massenmarkt zur Verfügung stehen.
Neue Begründung:
Unsere Kernforderungen:
- Verbot der Qualzucht: Ein konsequentes Ende der Züchtung und Haltung von Hochleistungshühnern, deren Körperbau zwangsläufig zu systemischen Schmerzen und Organversagen führt.
- Eine unteilbare Ethik: Unser Mitgefühl darf nicht an Profitinteressen enden. Wir fordern eine Agrarpolitik, die erkennt, dass das System der Qualzucht mit der Würde des Lebens schlicht unvereinbar ist. Zudem muss das künstliche Konstrukt und herabwürdigende Etikett des „Nutz“tieres überwunden werden. Wir müssen dieses Konstrukt hinter uns lassen und die systematische Instrumentalisierung von nicht-menschlichen
TierenIndividuen beenden. Jede Form der Ab- und „Verwertung“ widerspricht der Würde, die wir als Gesellschaft schützen sollten. - Das unbedingte Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit: Wir fordern die Rückkehr zu gesunden, eigenständigen Hühnern, bei denen einzig ihr Wohlergehen und ihre körperliche Unversehrtheit maßgeblich sind. Was Menschen von Hühnern erhalten, ist nur dann ethisch vertretbar, wenn die Tiere selbst alles haben, was sie brauchen: einen gesunden Körper, weiten Raum zur Entfaltung ihrer Instinkte und die Freiheit, ihre Lebensfreude in einer vielfältigen Umgebung auszudrücken. Zu einem gesunden Körper gehört, dass die Legeleistung auf maximal 50 Eier pro Jahr begrenzt bleibt. Er braucht natürliche Ruhepausen – einen entspannten biologischen Rhythmus, der während des Gefiederwechsels und im Winter ein Innehalten des Legens erlaubt und die vollständige Regeneration der Kalziumspeicher ermöglicht. Wir fordern diese Grenze als unumstößliches Maß der Tiergesundheit. Zu einem gesunden Körper der männlichen Tiere gehören zwingend ein synchrones Wachstum mit einer langsamen, natürlichen Entwicklung sowie ein intaktes, natürliches Sättigungsgefühl. Skelett und Organe müssen die notwendige Zeit erhalten, sich gesund und stabil auszubilden, um ein gesundes Leben in Bewegung zu ermöglichen.
- Erübrigung der qualvollen Enge: Eine tierwohlfokussierte Hühnerhaltung erfordert Raum und Struktur. Wir fordern naturnahe Umgebungen, in denen Bewegung, Schutz, soziales Miteinander und die Erfüllung instinktiver Bedürfnisse eine Selbstverständlichkeit sind. "Naturnah“ bedeutet: Es ist nicht nur „Platz“ vorhanden, sondern dieser Platz ist so gestaltet, dass alle Hühner ihr natürliches Verhaltensrepertoire voll ausschöpfen können.
- Überschaubare Gruppengrößen: Wir fordern überschaubare Gruppengrößen, die ein stabiles soziales Gefüge ermöglichen, in dem jedes Tier Sicherheit und Orientierung findet. Nur wer das bieten kann, darf Verantwortung für Hühner übernehmen.
- Stärkung gesunder Alternativen: Wir rufen Sie auf, Verantwortung für eine klima- und
tierfreundlichetierwohlfokussierte Ernährungspolitik zuübernehmen.übernehmen,Wirmitverlangen dringend eineneinem klaren Fokus auf pflanzliche Ernährung sowie eine konsequente Stärkung des Anbaus pflanzlicher Kulturen für diemenschlicheLebensmittelproduktion. Es gilt, das enorme Potenzial pflanzlicher Proteine aktiv auszuschöpfen, um einen echten Beitrag für den Tierschutz und die Umwelt zu leisten. Die Etablierung pflanzlicher Proteinquellen vereint umfassende ethische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft. Wie der erfolgreiche Ausbau des Anbaus von hochwertigem, heimischem Speisesoja bereits zeigt, entstehen hier zukunftsfähige Wertschöpfungsketten, die eine eigenständige Versorgung sichern.Die daraus resultierende Senkung – und im besten Fall vollständige Ablösung – des Interesses an tierischen Erzeugnissen ist ein wesentlicher Baustein für eine verantwortungsbewusste Gesellschaft, in der die Ausbeutung nicht-menschlicher Individuen und somit menschengemachtes Tierleid nicht mehr vorkommen. ZudemGleichzeitig fordern wir eine entschlossene und umfassende staatliche Forschungs- und Förderoffensive fürIn-vitro-Fleisch,In-vitro-Fleisch (zellbasiertes, kultiviertes Fleisch), die strikt auf rein pflanzliche Nährlösungen setzt. Diese Technologie muss mit höchster Priorität gefördert werden, um eine für alle Menschen erschwingliche, marktreife und ethisch einwandfreie Fleischproduktion ganz ohne Tierleid zu ermöglichen.InDiesKombinationschließtmitdiedemEntwicklunghochpriorisiertenvonAusbauIn-vitro-FleischproduktengesunderfürpflanzlicherTiernahrungProteinquellenein, um auch in diesem Sektor eine ressourcenschonende, vollwertige Versorgung zu garantieren. Die Einbeziehung dieses enormen Marktes beschleunigt die Skalierung der Produktion erheblich und stellt sicher, dass In-vitro-Fleischprodukte zeitnah rentabel und für den Massenmarkt erschwinglich werden. So schaffen wir ein System, in demTierschutzTierschutz, Ernährung und Genuss Hand in Hand gehen – undbeendenmenschengemachtedieTierqualNotwendigkeitnichtjeglichermehrQualzucht im Hier und Jetzt.vorkommt.
„Herr Minister Rainer, wir müssen Tierschutz endlich als das behandeln, was er ist: Ein verfassungsrechtliches Staatsziel und ein Maßstab unserer Menschlichkeit.
Es ist Zeit, die systematische Entfremdung der Tiere von ihrer eigenen Natur zu beenden.Verbieten Sie die entwürdigende Qualzucht und Enge, die mit Schmerzen und ganzheitlichen Schäden verbunden sind.
Jedes Tier hat ein Recht auf einen unversehrten Körper. Schaffen Sie gesetzliche Standards entsprechend unserer Kernforderungen.
Wir fordern Achtung vor allem Leben. Gleichwertigkeit, Würde und Verantwortung müssen die Leitwerte Ihrer Politik sein - an ihnen messen wir Ihr Handeln."
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 558 (546 in Deutschland)