Neuigkeiten
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Baumfreunde,
nach intensiven Recherchen und der Auswertung mühsam erwirkter Akteneinsichten zu den massenhaften Fällungen auf öffentlichen Grünflächen, Friedhöfen sowie in Landschaftsschutzgebieten (LSG) und Biotopen in München liegen nun handfeste Beweise für systemische Willkür und Rechtsverstöße vor. Diese Belege liefern eine solide Basis für gerichtliche Schritte!
Die Auswertung offenbart folgende Hauptprobleme:- Rechts- & Transparenzverstöße: Unvollständige Akteneinsicht nach dem BayUIG, fehlerhafte Meldeberichte an die BAs, Missbrauch der Pflege-Ausnahme (§ 4 BaumSchV) und rechtswidrige Eingriffe auf Fremdgrund.
- Fehlender Naturschutz & Artenschutz: Unberechtigte, genehmigungsfreie Fällungen in LSGs/Biotopen, Verstöße gegen die Vogelbrutzeit und vorgeschobene Verkehrssicherungspflichten in Waldarealen.
- Fachliche Mängel & manipulierte Befunde: Regelwidrige FLL-Kontrollen sowie mutmaßlich fiktive Angaben zum Kronenzustand zur Rechtfertigung von Eschenfällungen.
- Fragwürdige Praxis & irreführende Bilanzen: Hohe Dunkelziffer bei Fällungen, Schönfärberei der Baumbilanz durch die Einberechnung von Sämlingen und die Vergabe exzessiver Rückschnitte an reine Fällfirmen.
Der nächste Schritt: Eilantrag bei Gericht
Besonders eklatant: Die geforderten Kontrollberichte – wie etwa für den Siemenspark – werden mir trotz Dienstaufsichtsbeschwerde bis heute vorenthalten; andere Unterlagen wurden nur unter enormen Hürden herausgegeben.
Um diesen Zustand zu beenden und Fällungen zu stoppen, ist als nächster Schritt ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung (Eilantrag) beim Verwaltungsgericht erforderlich.
Da auch später weitere juristische Schritte dringend notwendig sind, habe ich – wie von einigen von Euch vorgeschlagen – ein Crowdfunding ins Leben gerufen, um die anfallenden Verfahrenskosten zu stemmen:Transparenzversprechen: Jeder Cent fließt direkt in die Gerichtskosten dieses Eilverfahrens. Sollten wir gewinnen und die Stadt zur Kostenerstattung verpflichtet werden, werden alle überschüssigen Spenden zweckgebunden für den lokalen Baumschutz und zukünftige Naturschutz-Aktionen in unseren Vierteln verwendet.
Professionelle Hilfe & Politische Initiative
Zwar könnte ich den Eilantrag theoretisch selbst einreichen, juristischer Beistand verleiht der Sache jedoch deutlich mehr Gewicht und Nachhaltigkeit. Wenn Ihr selbst im Umweltrecht tätig seid oder Anwälte seid oder kennt, die uns unterstützen möchten, meldet Euch bitte direkt bei mir!
Parallel dazu habe ich mit Unterstützung von Greenpeace damit begonnen, Mitglieder des Münchner Stadtrats zu kontaktieren. Unser Ziel: Nach den Sommerferien muss das Thema auf die Tagesordnung des Stadtrats, damit noch in diesem Herbst verbindliche Änderungen zum Schutz unseres alten Baumbestands beschlossen werden.
Erste Erfolge & Aufruf zur Fotodokumentation!
Unsere Arbeit zeigt bereits Wirkung: Das Gartenbaureferat beginnt derzeit (z. B. in der Schönstraße, im Siemenspark und im Waldfriedhof), Bäume in ein Baumkataster aufzunehmen – eine Praxis, die bisher stets verweigert wurde.
Doch Vorsicht: Wir müssen genau hinschauen, ob dies nur eine Beruhigungspille ist. Nummerierte Bäume dürfen im Herbst keinesfalls einfach mit einem blauen Punkt zur Fällung freigegeben werden!
Bitte helft weiterhin mit:- Bitte beobachtet die Grünflächen und Schutzgebiete in Eurer Umgebung aufmerksam.
- Macht Fotos von Kennzeichnungen, Baumzuständen und Fällungen (mit Datum und genauer Ortsangabe).
Vielen Dank für Euren großartigen Einsatz und Eure Unterstützung – für die Münchner Bäume und unsere Lebensqualität in der Stadt!
Herzliche Grüße
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer
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Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,
ich habe nun die optimale, unabhängige Lösung für die Sammlung der aktuellen Baumfotos vom Baum-und Kronenzustand unserer Bäume ab Mai 2026 gefunden.
Daher bitte ich Euch nun Eure Fotos zur Baumdokumentation unter folgendem Link mit folgender Benennung hochzuladen – die Benennung ist ganz wichtig für die spätere konkrete Zuordnung des Baumes. Hier Beispiele aus meiner Dokumentation: Nummerierungen falls mehrere Bilder für einen Ort, Straße, direkte Hausnummer (falls gegenüberliegende Straßenseite dann gg. vor Laternen- oder Hausnr.) oder Laterne bei Hausnr., Aufnahmedatum, Name (nur, wenn Ihr ihn angeben wollt, gut für spätere Nachfragen). Wenn Bäume kleine rechteckige Schilder mit Nummern haben, sind sie im Kartaster, dann bitte diese Nummer dazuschreiben:
01_Schön_90_L805_18062026_Riszterer.jpg
(Nr_Straße_Hausnummer_Laternennummer_Datum_Name)
Waldfriedhof_Solln_G27_B00029_28052026_Riszterer.jpg
(Ort_Straße_Hausnummer_Abschnitt_Baumnummer_Datum_Name)
Meine Cloud ‚Baumfotos München 2026‘ findet Ihr hier:
https://cloud.wechange.de/s/RbxKLqfrKMoZT5A
Falls jemand Fragen hat, gerne melden.
Hier noch News zu meinen Aktionen:
Akteneinsicht offenbart massive Mängel bei Baumfällungen im Münchner Süden
Aktueller Sachstand:Nach monatelanger Verzögerung und einer notwendigen Untätigkeitsbeschwerde konnte diese Woche endlich die geforderte Akteneinsicht beim Gartenbaureferat stattfinden. Im März hat ich beim Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) Fällgenehmigungen für Landschaftsschutzgebiete (LSG) angefordert. Die brisanten Hintergründe:
1. Zuständigkeitsgerangel der Behörden
- Ablehnung durch das RKU: Frau Dr. Kugler lehnte die Zuständigkeit ab. Ihre Begründung: Ein Großteil der LSG-Flächen im Münchner Süden sei von der Stadt zu Waldgebieten erklärt worden. Daher würden Naturschutzgesetze angeblich nicht gelten und das Gartenbaureferat sei in der alleinigen Verantwortung.
- Rechtsauffassung: Entgegen der Einschätzung der Stadt besteht in tatsächlichen Waldgebieten jedoch gerade keine Verkehrssicherungspflicht, auf die sich das Gartenbaureferat stützt.
2. Erschütterndes Ergebnis der Akteneinsicht
Nach einer weiteren Untätigkeitsbeschwerde an Frau Ehbauer wurde nun Einsicht in die Baumkontrollberichte gewährt. Die Auswertung fördert alarmierende Zustände zutage:- Fehlende Kontrollberichte: Es werden entgegen den Vorgaben offenbar gar keine ausführlichen oder nachvollziehbaren Baumkontrollberichte geführt.
- Fiktive Beurteilungen: Stattdessen wurden teils übertrieben negative Baumzustandsbeurteilungen praktiziert, wie sie auch in den Listen an den Bezirksausschuss (BA) zu finden sind. Auf dieser dünnen Datenbasis wurden dann Fällungen beauftragt.
- Zahlen der Fällungen stimmen nicht: Anstatt der angekündigten Listen über 495 Bäume im Bezirk 19, die den Fällungen entsprechen sollen, wurden nur Unterlagen für einen Teil vorgelegt.
So geht es weiter: Ich bin aktuell dabei, die lückenhaften Unterlagen auszuwerten und gezielt nach beweisbaren Verstößen zu recherchieren, da das Gartenbaureferat für vieles Ausreden hat. Ein detaillierter Bericht zu den Ergebnissen und weiteren Schritten wird folgen.
Auf jeden Fall ist das Gartenbaureferat alarmiert und weiß jetzt, dass es professionell beobachtet wird.Weiter bleibt wichtig, dass wir noch mehr Stimmen für die laufenden Petitionen sammeln. Ich konnte beide jetzt bis Anfang Dezember verlängern.
https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten
Vielen Dank und herzliche Grüße
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer
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Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,
In den Fälllisten, die der BA19 vom Gartenbaureferat für die Fällungen im Frühjahr 2026 bekommen hat, ist bei den meisten Bäumen, nicht nur bei Eschen, als Schadbild angegeben, dass die Kronen zu 75 oder sogar 100% abgestorben sein.
Das entspricht höchstens bei der Hälfte der gefällten Bäume der Wahrheit. Ein geringerer Befall erklärt nämlich keine Fällung.
Aber nachdem das ja niemand kontrolliert und es nur darum geht, in diesen Listen Gründe einzutragen, die die Fällung auf den ersten Blick rechtfertigen, ist das im Nachhinein leider nicht nachzuweisen.Daher sollten wir für den Herbst vorbauen. Ich habe die Mitarbeiter des Gartenbaureferates schon bei der Sichtung der Bäume angetroffen. Sie müssen den Baumbestand 2mal im Jahr begutachten, einmal im belaubten Zustand (also jetzt) und einmal ohne Laub im Herbst. Dann können sie behaupten, dass die Kronen zu 75 oder sogar 100% abgestorben sind, da man das ja nicht mehr sehen kann und die Bäume zum fällen kennzeichnen.
Um dem etwas entgegenzusetzen, habe ich begonnen, die Eschen und weitere Bäume im meinem Umfeld und Bewegungsgebiet, jetzt zu fotografieren, um den Kronenzustand zu dokumentieren. Dazu muss man, wie ich von den Gartenbaumitarbeitern gelernt habe ;-) die Nummer an den Straßenlaternen notieren, um den Standort des Baumes angeben zu können. Ich mache daher erst ein Foto von der Laternennummer oder der Hausnr. und dann von der Baumkrone. So kann ich nachher das Foto mit Standort benennen.
Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen. Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr das in Eurem Umfeld auch machen würdet. Dann haben wir im Herbst Beweismaterial, wenn plötzlich Bäume für krank erklärt und zum Fällen gekennzeichnet werden.
Eine zentrale Sammelstelle für die Bilder muss ich noch finden. Werde diese durchgeben sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe. Wer ein Lösung weiß, gerne melden.
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer
Wir brauchen alle diese alten, großen, wertvollen Bäume