Environment

CO2NSEQUENZEN – die Kohlenstoff-Ressourcenwährung "ECO" als Dein ökologisches Grundeinkommen

Petition is directed to
Europäische Union mit ihren repräsentativen Institutionen: Kommission, Parlament und Rat
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  1. Launched 19/08/2020
  2. Time remaining 10 months
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Der Klimawandel steht vor der Tür! Und wir stehen vor einer Jahrhundertaufgabe - haben dafür aber bei weitem keine 100 Jahre mehr Zeit.

Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Klimapolitik, denn das bestehende System zielt hauptsächlich darauf ab, CO2 zu besteuern. Steuern aber verteuern lediglich unseren Konsum. CO2-Emissionen werden dadurch nicht schnell und nicht zuverlässig genug begrenzt. Aber uns läuft die Zeit davon! Wir von der Klimaschutzbewegung SaveClimate.Earth haben hingegen einen gesamtgesellschaftlichen Lösungsweg gefunden, der gewährleistet, dass das noch verbleibende Gesamtemissionsbudget NICHT überschritten wird.

Dazu haben wir das ALTERNATIVE KLIMAKONZEPT entwickelt und fordern dessen Umsetzung, initial auf EU-Ebene.

Wir müssen der natürlichen Ressource Atmosphäre endlich einen Wert geben. Unser herkömmliches Geld ist dazu allerdings nicht geeignet, denn jedes Ding hat zwei Preise: einen ökonomischen und einen ökologischen. Man kann etwas wirtschaftlich sehr günstig herstellen, doch wird dies von der Natur oft teuer bezahlt. Deswegen brauchen wir eine rationierende Kohlenstoff-Ressourcenwährung ECO (Earth Carbon Obligation). Mit dieser Parallelwährung bezahlen wir die tatsächliche Menge an fossilen Energieträgern, die ein Produkt oder eine Dienstleistung benötigt. Sie schließt alle Schritte der Wertschöpfungskette ein: Von der Rohstoffgewinnung und Herstellung, über Transport und Vermarktung bis hin zum fertigen Produkt und letztlich der Nutzung durch Dich als Endverbraucher. Die Kosten unseres ökologischen Fußabdruckes werden direkt für uns sichtbar, denn durch die neu geschaffene CO2-Währung sehen wir, wie sehr unser persönlicher Konsum die Umwelt belastet.

Da jeder von uns ein gleichrangiges Recht hat, das Umweltgut Atmosphäre zu nutzen, fordern wir eine einheitliche Pro-Kopf Aufteilung des noch verbleibenden Klimagas-Kontingents als ökologisches Grundeinkommen. Dieses wird in Form des ECO monatlich für jeden in gleicher Höhe zur Verfügung gestellt. Jeder von uns hat nun die Wahl, wofür er sein persönliches Kontingent an Emissionen ausgibt und wie er Klimaschutz in sein Leben integriert.

Durch unseren Druck als Verbraucher, stellt sich die Industrie nun automatisch auf klimafreundlichere Prozesse um. Denn durch die neu geschaffene Transparenz des ECO und dessen Rationierung, fragen wir Produkte und Dienstleistungen nach, die einen kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Geregelt wird über eine einzige fiskalische Stellschraube am Flaschenhals des Gesamtsystems, über die Volumensteuerung der Ressourcenwährung und der staatlich überwachten Fördermenge der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas. Und dies bei geringem, notwendigem behördlichem Aufwand.

Ziel dieser Petition und des Alternativen Klimakonzeptes ist, dass jeder Klimagas-Konsum, nach dem Verursacherprinzip, mit seinem tatsächlichen Preis beziffert wird.

WAS SIND DIE VORTEILE?

Das ALTERNATIVE KLIMAKONZEPT ist konzeptionell einer CO2-Besteuerung überlegen, denn es ist:

  • gerecht, weil jedem Bürger das gleiche Emissionsbudget als ökologisches Grundeinkommen zugeteilt wird.
  • holistisch, es bezieht beides, Verursacherprinzip und gesamtgesellschaftliches System, mit ein.
  • schlank, da es nur eines geringstmöglichen administrativen Aufwands bedarf, weil sehr effektiv am Flaschenhals der gesamten Wertschöpfungskette angesetzt wird. Es braucht nur eine einzige fiskalische Stellschraube, nämlich die Volumensteuerung der Ressourcenwährung, welche letztlich die Fördermengen der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas regelt.
  • unkompliziert, da leicht in bestehende marktwirtschaftliche Prozesse zu integrieren. Der ECO Preis der Produkte und Dienstleistungen, ergibt sich automatisch durch marktwirtschaftliche Mechanismen, allerdings innerhalb eines nachhaltigen, geschlossenen Kreislaufsystems.
  • schnell, weil die Industrie sofort auf die geänderte Nachfrage nach klimafreundlicheren Produkten reagieren wird und wirtschaftliche Produktionsprozesse durch den Druck des Verbrauchers umweltfreundlicher werden.
  • transparent, weil dadurch alle Kosten unseres ökologischen Fußabdruckes sichtbar werden. Durch die neu geschaffene CO2-Währung sehen wir, wie sehr unser persönlicher Konsum die Umwelt belastet. Die Verantwortung über die Veränderung des Konsumverhaltens, wird an den Bürger zurückgegeben.
  • detailscharf, weil alle Instanzen der Wertschöpfung, bis hin zur kleinsten Schraube, einbezogen werden.
  • tolerant, da es ein Maximum an persönlicher Entscheidungsfreiheit ermöglicht, allerdings innerhalb klar gesteckter Grenzen für alle. Jeder Bürger hat die Wahl, wie er Klimaschutz in sein Leben integriert.

Reason

Zusätzlich verringert der ECO das Wohlstandsgefälle, selbst über Ländergrenzen hinaus. Denn die Umweltkrise kann nicht isoliert von sozialen Gesichtspunkten betrachtet werden. Menschen, die ihren Überschuss an ECO verkaufen, werden eine neue zusätzliche Einnahmequelle haben, weil andere für ihr Mehr an Emissionen bezahlen, was sie heute nicht müssen. Der ECO bewirkt also neben dem positiven Effekt der gezielten Emissionsreduktion, auch ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit. Der ECO bietet nicht zuletzt auch ein Plus an Planungssicherheit für die Industrie. Mittelfristig könnte auch die Emission von Methan, als besonders klimawirksames Gas in Verbindung mit der Fleischmassenproduktion, in einem folgerichtigen weiteren Schritt in das System der Ressourcenwährung ECO integriert werden.

WAS WIR FORDERN:

Mit dieser Petition fordern wir die Europäische Union auf, sich mit ihren repräsentativen Institutionen: Kommission, Parlament und Rat, dafür einzusetzen, dass das im Folgenden beschriebene ALTERNATIVE KLIMAKONZEPT zur Einführung einer komplementären Ressourcenwährung zunächst innerhalb der EU umgesetzt wird. Die Europäische Union soll in einer möglichst starken, multilateralen Allianz wegweisend vorangehen und auf diplomatischem Wege andere Länder in dieses neue Konzept des Klimamanagements einbeziehen. Die bargeldlose Parallelwährung ECO wird benötigt, da unser normales Geld nicht in der Lage ist, unseren tatsächlichen CO2-Fußabdruck abzubilden. Schließlich hat jede Sache zwei Preise, einen ökonomischen und einen ökologischen. Diese beiden Werte müssen nicht unbedingt korrelieren. Eine Sache kann wirtschaftlich für einen niedrigen Preis herstellbar sein, für die Umwelt allerdings einen hohen Schaden bedeuten.

Anstelle von Ökosteuern, plädieren wir für eine gerechte, konsequente und zielgerichtete Klimapolitik. Ganz nach dem Motto „gleiche Rechte für alle“, fordern wir eine einheitliche Pro-Kopf Aufteilung der Emissionen, Gesteuert durch die Einführung der Kohlenstoff-Ressourcenwährung ECO. Basis dieser Petition und des Alternativen Klimakonzeptes ist, dass jeder Klimagas-Konsum, nach dem Verursacherprinzip, mit seinem tatsächlichen Preis beziffert wird.

FOLGENDE KONKRETE MASSNAHMEN SIND DAZU UMZUSETZEN:

  • Festlegung eines globalen Klimagas-Emission Schwellenwertes, auf Basis eines multinationalen, wissenschaftlichen Expertenmodells.
  • Einheitliche Rationierung und gleichmäßige, gerechte Aufteilung dieses max. erlaubten Klimagas-Kontingents auf alle Bürger.
  • Einführung einer zusätzlichen Ressourcenwährung ECO, welche die Klimabelastung unseres zertifizierten Konsums realistisch beziffert und abrechnet.
  • Die zusätzliche Auspreisung des ECO auf jeder Ware und jeder Dienstleistung, damit der ökologische Fußabdruck unseres Konsums einen Wert bekommt.
  • Auszahlung dieses Kontingents als ökologisches Grundeinkommen, in Form der komplementären Ressourcenwährung ECO.
  • Abrechnung der ECO über ein individuelles, separates Klimakonto.
  • Etablierung einer supranationalen Weltklimabank zur Verwaltung der persönlichen Klimakonten.
  • Etablierung einer supranationalen Handelsplattform zum privaten Handeln von ECO.
  • Adaption des Außenhandels mit Nicht-ECO Ländern, durch internationale Handelsgesetze.
  • Ernennung der Vereinten Nationen als Verwalter des ökologischen Vermögens der Erde.

Ziel ist es, durch individuelle Klimagaskonten, die Emissionen des persönlichen Konsums zu erfassen, diese mittels eines komplementären Währungssystems zentralisiert abzurechnen und somit gerecht und sehr effektiv zu limitieren. Der Mensch sollte sich durch geeignete Regularien nur so verhalten können, dass dadurch die Rechte Dritter nicht beeinträchtigt werden. Dazu zählt auch die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, wie etwa der Atmosphäre. Ein Wandel unserer Wachstumsgesellschaft, hin zu verantwortungsvollem Umgang mit Klimagas-Emissionen, ist dabei unerlässlich. Denn das Konsumverhalten Weniger, schadet Vielen auf der Welt. Dabei ist es uns wichtig zu sagen, dass es beim Thema Klimawandel nicht um Schuld gehen sollte. Schuld im Sinne von "... dein Konsum ist schlechter als mein Konsum ...". Es soll sich niemand angegriffen fühlen. Denn wir leben alle innerhalb dieses Systemdesigns, das den gegenwärtigen Zustand unserer Umwelt ermöglichte. Die Herausforderung dem Klimawandel zu begegnen, kann nicht von der Frage der sozialen Gerechtigkeit getrennt werden. Der Vorteil eines Klimahandels, der auf die kleinste Einheit am Markt, nämlich den Endverbraucher, heruntergebrochen wird, liegt außerdem in dem enorm schnellen Steuerungspotential durch das sich anpassende Kaufverhalten der großen Masse an Kunden, auf die Umweltverträglichkeit der Produktionsprozesse der Industrie.

Mehr erfahren ... www.saveclimate.earth

Thank you for your support, SaveClimate.Earth e.V. from Hahnstätten
Question to the initiator

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News

Wer die Vorträge von Prof. Niko Paech, Harald Lesch, Prof. Harald Welzer, Mojib Latif, Volker Quaschning u.v.a.gehört hat, weiß, daß jeder Mensch auf der Welt nur noch ein CO2-Kontingent von 1,5 - 2 t CO2-Äquivalente im Jahr hat, wenn die Klimaerwärmung die 1,5 Grad nicht überschreiten soll. WIR DEUTSCHEN SIND EHER BEI 12 t CO2 im Jahr! Und die Vielflieger übertreffen das noch bei Weitem!

Mal abgesehen davon, dass den Rest der Welt in keinster Weise Interessiert,was wir Deutschen hier veranstalten. Mal abgesehen davon, daß auch dem Klima dieses egal ist,dafür sind wir zu klein: Möchte hier irgendwer mit dem durchschnittlichen Welt-pro Kopf-CO2 Kontingent leben? Teilt man das "erlaubte" CO" nämlich durch ca 8 Mrd.Menschen,kommt für jeden ein T-Shirt und eine Wurstsemmel raus.

Why people sign

  • Arnold Bomans Mt Heemstede

    on 13 Sep 2020

    Survival of life on earth

  • on 31 Aug 2020

    Weil mir unsere Planet Erde wichtig ist und weil dieser Planet unsere Lebensgrundlage ist. Ohne diese Lebensgrundlage, die wir gerade massiv zerstören, zerstören wir uns selbst. Ich bin nicht gewillt mich bewusst selbst zu zerstören.

  • on 30 Aug 2020

    Zukunft und Klima

  • on 30 Aug 2020

    Klima und Zukunft

  • on 28 Aug 2020

    Mir müssen das verdammt nochmal in den Griff kriegen

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