Vordergrund der Elterninitiative, ist die Diskussion zum angedachten Grundschulkonzept der Verbandsgemeinde Kell am See.

Hier hat der Verbandsgemeinderat in seiner letzten Sitzung, vom 21.05.2015, aus unserer Sicht bereits voreilig einen nicht korrekten Beschluss gefasst, der weitreichende Folgen für unsere Grundschule Hentern - Lampaden haben kann. Der Schulstandort Lampaden soll vorübergehend nicht mehr genutzt und im Gegenzug ein Container nach Hentern aufgestellt werden. Dies sehen wir für die Entwicklung und den Fortbestand unserer Grundschul - Standorte Hentern und Lampaden als nicht akzeptabel und keinesfalls verantwortungsbewusst an.

Wir fordern den Erhalt und die nötige Förderung unserer beiden Schulstandorte Hentern und Lampaden.

Der Substanzerhalt und die selbst- verständlichen Unterhaltungsmaßnahmen sind völlig auskömmlich. Dies zeigen die aktuellen Untersuchungen der hiesigen Brandschutzbehörde und der Unfallkasse. Es macht keinen Sinn ein nutzbares Gebäude für den Unterricht nicht mehr zu berücksichtigen und im Gegenzug Container aufzustellen.

Unsere kleinen Schulstandorte sind attraktiv. In jeder Klasse wird bereits seit 2 Jahren ein Interaktives Whiteboard für einen zeitgemäßen Unterricht sinnvoll genutzt. In der Nachmittagsbetreuung werden die Schüler in der Zeit von 12 Uhr bis 14.30 Uhr betreut und ganz neu auch bis 16 Uhr. Viele Eltern sind bereits in unsere Schule gegangen und möchte Ihre Kinder ebenfalls dort hin entsenden. Eltern und Kinder sollen ermutigt werden unsere Grundschule zu besuchen.

Begründung

Wie von weiterführenden Schulen immer wieder berichtet wird, werden unsere Schüler sehr gut auf die weitere Schul- laufbahn vorbereitet. Die Qualität unserer Schule spricht somit für sich!

Kleine Schulen sollten vor dem Hintergrund der beginnenden Inklusion unterstützt werden!

Gerade in kleinen Schulen sehen wir realistische Möglichkeiten, Kinder mit besonderem Förder bedarf angemessen zu beschulen. Dafür bieten sich kleine Schulen geradezu an!

Finanzielle Engpässe dürfen nicht auf dem Rücken der Kleinsten unserer Gesellschaft ausgetragen werden!

Bei dem Wunsch, Kosten durch Schulschließungen einsparen zu wollen, sollte bedacht werden, dass hohe Kosten durch Abschreibungen und Gebäudeerhaltung entstehen, die womöglich nicht minder ausfallen als die Erhaltung der Schule. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • 6.) Wir halten ebenso fest, dass von Seiten des Schulträgers auf eine geforderte Überprüfung einer möglichen Elektromagnetischen Belastung innerhalb der Klassencontaineranlage verzichtet wird und deren mögliche Auswirkungen ungeprüft und unkompensiert in Kauf genommen werden. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    7.) Laut Schulträger, wurde die Erstellung der Einzelfundamentierung der Klassencontainer mit Gehwegplatten, nach baufachlicher Prüfung, am 07. September 2015, durch die Untere Bauaufsichtsbehörde des Kreis Trier-Saarburg mangelfrei abgenommen. Hierzu verweisen wir nochmal auf die angefügten Fotos aus unserem Schreiben vom 05.09.2015. Beispielhaft haben wir nochmal zur Verdeutlichung des angeblichen mangelfreien Sachverhaltes zu Ihrer Kenntnisnahme ein Foto angefügt (weitere können nachgereicht werden). Viele Eltern bezweifeln weiterhin, dass die Containeranlage nach den geltenden Bestimmungen aufgestellt wurde und diese Variante in den Bauantragsplänen enthalten war. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    8.) Es wird ebenso bezweifelt, dass die geschilderte Treppenanlage den geltenden Bestimmungen entspricht sowie in den Bauantragsplänen so enthalten war. Die Treppe stellt in ihrer Beschaffenheit und Form, unabhängig der Nutzungsart und Nutzungsgewohnheit sowie der unbestimmten Aufstellungszeit der Klassencontainer, ein Provisorium dar.. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    9.) Zu dem fehlenden Wasseranschluss sowie der Einsetzung eines mobilen Waschbeckens wurde die Elternvertretung ebenso nicht informiert sowie nicht ins Benehmen gesetzt. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    10.) Zum Thema Bauantragsunterlagen, teilt der Schulträger mit, dass laut ADD, es nicht im Aufgabenbereich der Schulelternvertretung liegen würde, den eingereichten und von der Kreisverwaltung Trier-Saarburg genehmigten Bauantrag einzusehen und zu prüfen. Dem wird eindeutig von Seiten der Schulelternvertretung widersprochen. Im Schulgesetz §40 Absatz (5) steht ".. Des Benehmens mit dem Schulelternbeirat bedürfen:1. die Maßnahmen für Schulentwicklung und Qualitätssicherung, 2. die Erweiterung, Einschränkung oder Aufhebung der Schule,.." Von Beginn an wurde die Schulelternvertretung nicht in die Belange zur Containeranlage mit einbezogen. Ebenso wurden ihr nicht die Pläne hierzu unterbreitet. Dies entspricht nicht dem vorzitierten Auszug des Schulgesetzes. Zudem wird vom Schulträger sowie der ADD kein schriftlicher Nachweis aus den geltenden Verordnungen zitiert, aus dem das zuvor zitierte Prozedere der ADD im Bezug zur Schulelternvertretung hervorgeht. Demnach wurde die Klassencontaineranlage ohne das erforderliche Benehmen der Schulelternvertretung vorgenommen. Die restriktive Haltung der ADD lässt erkennen, dass wohlmöglich der Schulelternvertretung etwas vorenthalten werden soll. Zudem mehrt dieses Verhalten der ADD den Eindruck, dass die ganze Angelegenheit nicht korrekt verlaufen ist. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    11.) Auch alternative Aufstellungsorte wurden nicht im Benehmen mit der Schulelternvertretung besprochen. Zudem wird von der Schulelternvertretung in Frage gestellt, dass der benannte alternative Standort neben dem Schulgebäude nicht im Einklang mit der Landesbauordnung steht, da der entsprechende Nachweis fehlt. Die Ortsgemeinde Hentern hatte einen alternativen Standort für die Klassencontainer gefordert. Der Standort neben dem Schulgebäude hätte den Vorteil, dass der Zugang zum Schulgebäude über eine Tür direkt geschaffen werden könnte ohne dass die Schüler das Gebäude verlassen müssten. Dies hätte bei aller Distanz zur Aufstellung einer Containeranlage am Schulstandort Hentern evtl. Sinn gemacht. Auch zitierte Statements zum Schulhof in Hentern von Schulleitung sowie dem jetzigen Lehrpersonal zur Grundschule Hentern-Lampaden, als Landesbedienstete, sind ebenfalls darauf zurückzuführen, dass hierzu aufgrund nicht gewährter Alternative, man sich derzeit arrangieren muss. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    Es wird unsererseits festgestellt, dass mit Beginn des strittigen Beschlusses des VG-Rates, vom 21.05.2015 an, folglich dann über das nicht korrekt verlaufene Beteiligungsverfahren der ADD, die widersprüchliche Organisationsverfügung der ADD bis hin zur nicht gewollten Containerstellung auf dem Schulhof in Hentern, die Belange der Elternvertretung zur Grundschule Hentern-Lampaden von Seiten des Schulträgers und der Schulaufsicht ADD bislang völlig ignoriert wurden.
    Derlei Vorgänge haben zwangsläufig zu Unmut und erheblichem Vertrauensverlust gegenüber dem Schulträger und der Schulaufsicht ADD geführt. Wir bitten Sie die Angelegenheiten zu überprüfen und ggf. die erforderlichen Schritte vorzunehmen.
    Für weitere Fragen sowie ein klärendes Gespräch in Begleitung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
    Über eine weitere Rückmeldung Ihrerseits würden wir uns sehr freuen.

    mit vorzüglicher Hochachtung
    Schulelternvertretung der Grundschule Hentern-Lampa

  • Sehr geehrter Herr Döring,

    anbei senden wir Ihnen die nun erfolgte Rückantwort des Schulträgers der VG-Kell am See, vom 28.09.2015 (Posteingang: 30.09.2015), zur Grundschule Hentern-Lampaden auf die gestellten Fragen der Schulelternvertretung vom 21.08, 05.09 und 15.09 zur Containeranlage auf dem Schulhof am Schulstandort Hentern. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ohne Ihr zutun wäre wohlmöglich kein derartiges Antwortschreiben des Schulträgers zustande gekommen.

    Wie folgt nehmen wir Stellung auf das angefügte Schreiben des Schulträgers:

    1.) Direkt zu Beginn des Schreibens geht der Schulträger kurz auf die erteilte Baugenehmigung der Kreisverwaltung Trier-Saarburg unmittelbar vor Stellung der Containeranlage am 02. September 2015 ein. Daran können Sie schon erkennen, dass die Beantragung der Containeranlage nicht einfach bzw. einvernehmlich verlaufen ist. Wie bereits mitgeteilt, hatte laut Pressebericht, die Ortsgemeinde Hentern dem Standort der Containeranlage auf dem Schulhof in Hentern nicht zugestimmt. Demnach wurde der Beschluss des Gemeinderates, als planungshoheitliches Gremium in der Ortslage Hentern, übergangen. Die Schulelternvertretung der Grundschule Hentern-Lampaden wurde in sämtliche Vorgänge bzgl. Planung, Aufstellung und Abnahme der Containeranlage nicht ins Benehmen gesetzt. Ebenso wurden der Schulelternvertretung Bauunterlagen, Unterlagen der Brandschutzbehörde, Unfallkasse sowie bauaufsichtliche Stellungnahme der ADD bis dato gänzlich vorenthalten und wohlmöglich weiterhin vorenthalten. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    2.) Im weiteren Verlauf schildert der Schulträger umfassend, überwiegend positiv, die aktuellen Eindrücke der Schulleitung sowie des Kollegiums der Grundschule Hentern-Lampaden auf die Situation der Containeranlage auf dem Schulhof am Schulstandort Hentern. Den verantwortlichen Lehrkräften sowie der Schulleitung, als Landesbedienstete, bleibt ja auch derzeit keine andere Möglichkeit als sich mit dieser Situation zu arrangieren. Es wurden ja bislang auch keine Alternativen von Seiten des Schulträgers sowie der ADD zugelassen. Die Situation auf dem Schulhof in Hentern wird schön geredet. Betrachtet man die derzeit einzige Möglichkeit auf dem asphaltierten Schulhof, mit eingeschränktem Spielbetrieb, in Hentern gegenüber dem schönen Spielplatz und den grünen Spielflächen am Schulstandort Lampaden, bleibt es weiterhin unverständlich, warum man den Schulstandort Lampaden unseren Kindern vorenthält. Der Grundschulstandort Lampaden wird laut Organisationsverfügung der ADD vorübergehend nicht berücksichtigt, obwohl das Gebäude die nötigen Klassenräume vorhält. Das Gebäude soll weiterhin für schulische Zwecke vorbehalten bleiben. Da die zeitlich unbestimmte Containerstellung am Schulstandort Hentern teurer ist, als die Unterhaltungsmaßnahmen zum Grundschulstandort Lampaden, wird es nicht als akzeptabel angesehen, den Schulhof in Hentern derart durch eine Schulcontaineranlage zu blockieren und zu behindern. Das Gebäude in Lampaden wird derzeit nicht genutzt. Es wird förmlich dem Verfall preisgegeben. Dies wird von Seiten der Elternvertretung nicht akzeptiert. Selbst eine Musikschule darf derzeit, laut Schulträger, das Gebäude in Lampaden nicht nutzen, obwohl das Schulgebäude für schulische Zwecke zur Verfügung steht. Der Schulträger investiert lieber in Container und dass für unbestimmte Zeit, als eines seiner bestehenden Gebäude mit geringerem Aufwand zu unterhalten. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme! Ebenso verweisen wir hierzu auf ein weiteres AZ: 02610-931/15 Grundschule Lampaden, eingereicht am 03.09.2015, an das Bürgerbüro der Landesregierung.

    3.) Wir halten fest, dass von Seiten der Bauaufsicht, aufgrund nicht geforderter Blitzschutzanlage, Blitzeinschläge und deren mögliche Auswirkungen unkompensiert in Kauf genommen werden. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    4.) Zum Thema Klimatisierung beziehen wir uns auf eine getätigte Äußerung von Frau Fischer (ADD), welche dem Regionalelternsprecher gegenüber erklärte, das die heutigen Klassencontainer ja klimatisiert werden. Dies widerspricht aber der Stellungnahme des Schulträgers, der die ADD genau gegenteilig zitiert, dass in deren Zuständigkeitsbereich keine Klassencontainer über eine Klimatisierung verfügen. Wir erinnern diesbezüglich an die heißen Tage im vergangenen Sommer. An solchen Tagen ist es mit Querlüften nicht getan. Die Hitze kann nicht weichen. Die Containeranlage am Schulstandort Hentern ist nicht klimatisiert. Dies wird von Seiten der Schulelternvertretung so nicht akzeptiert, zumal davon in großer Wahrscheinlichkeit auszugehen ist, dass es erwartungsgemäß zunehmend heiße Schultage geben wird. Hierzu bitten wir Sie um Ihre Stellungnahme!

    5.) Wir halten fest, dass von Seiten des Schulträgers auf eine geforderte Überprüfung des Raumklimas in der Klassencontaineranlage verzichtet wird und deren mögliche Auswirkungen ungeprüft und unkompensiert in Kauf genommen werden. Hierzu bitt

  • Kleine Schulstandorte stehen für bessere individuelle Förderung und Integration.

    In der Grundschulpoltik der VG wird dennoch weiterhin mit verdeckten Karten gespielt. Jedoch läßt der ein oder andere Kommentar der VG-Politiker die Marschroute bereits erkennen. Was vom VG Bürgermeister Martin Alten bislang als "ergebnisoffen" propagiert wurde, ist wohlmöglich schon fortgeschrittener als ihm selber lieb ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Schulelternvertretung der Grundschule Hentern-Lampaden

Pro

Kleine Schulen auf dem Land unterliegen anderen Grundsätzen wie in der Stadt. In einer Großstadt können Grundschüler ohne lange Busfahrten von zuhause in die nächste Grundschule fahren, sofern es ein vernüftig geplantes ÖPNV-Netz gibt. Auf dem Land dauert dies mind. 30 min und das 2x am Tag. Im Winter fährt der Bus oft nicht und die Kosten müssen auch letztendlich mit in die gesamte Kostenrechnung einfliessen, was oft ausser acht gelassen wird. Diese Zeit fehlt unseren Kindern. Eine Gemeinde ohne Grundschule verliert an Atraktivität für Eltern.

Contra

Also liebe Leute, ist ja alles schön und gut, aber macht das wirklich noch Sinn? Aus meiner Sicht mal nicht….. Ich bin Vater von 2 Töchtern, heute 26 und 24 und beide Mädels wurden damals in Lampaden eingeschult, besuchten dort die ersten beiden Klassen, später dann die 3. und 4. in Hentern. Das war Mitte der 90‘er. Damals waren die Klassenstärken da, auch nachhaltig für die kommenden Jahre. Vorher besuchten beide zusammen mit