Transports

Fahrgäste von RB55 und RE6 fordern: Anschlussgarantie in Hennigsdorf und schnellstmöglichen Ausbau

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Brandenburgisches Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, DB Regio Nordost, DB Netz, S-Bahn-Berlin GmbH
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Seit Mitte der Neunziger Jahre wird über eine bessere Bahnanbindung nördlich von Hennigsdorf politisch debattiert. Auch nach dem Beschluss zum Ausbau dieser Strecke im Rahmen von „i2030“ sind noch immer keine verbindlichen Zeitpläne auf dem Tisch.

Viele Pendler*innen erleben mehrmals in der Woche den Wahnsinn: Die Züge des RE6 und der RB55 fahren mit wenigen Minuten Verspätung in Hennigsdorf ein und von der S25 oder der RB20 (nach Potsdam) sind nur noch die Rücklichter zu sehen – mindestens 20 Minuten Fahrtverlängerung bis zum nächsten Zug. Am Nachmittag gibt es das Ganze dann in gesteigerter Form: Zwar sind Verspätungen der S-Bahn seltener als bei der DB AG, dafür löst der verpasste Anschluss dann für viele nördlich von Velten 60 Minuten Fahrtverlängerung aus.

Wir Fahrgäste der RB55 und des RE6 fordern daher eine Anschlussgarantie in Hennigsdorf! Jetzt. Nicht erst in 10 Jahren!

Wir fordern:

  1. Pünktlichkeitsmanagement: Die Ursachen für Verspätungen sollen von unabhängigen Gutachter*innen im Auftrag des Infrastrukturministeriums (MIL) untersucht und im Rahmen eines dauerhaften Runden Tischs von MIL, DB Regio Nordost, DB Netz, S-Bahn Berlin Gmbh und Vertreter*innen der Anrainerkommunen sowie der Fahrgastverbände (IGEB, Pro Bahn, VCD) angegangen werden.
  2. Einrichtung einer regulären Funkverbindung zwischen den in Hennigsdorf einfahrenden Zugführerinnen der Linien RE6/RB55 einerseits und den Zugführerinnen der S25 sowie RB20 andererseits, damit bei geringfügigen Verspätungen die jeweiligen Anschlusszüge in Hennigsdorf warten.
  3. Abstimmung des Fahrplanes der RB55-Züge (Einsetzer) von Hennigsdorf nach Velten auf die Ankunftszeit der RB20 aus Potsdam/Golm (um _:30 fährt RB55 ab, RB20 aus Potsdam/Golm kommt um _:35 an).
  4. Ausbau von zusätzlichen Ausweichstellen und Netzinfrastruktur, die es ermöglicht, dass Verspätungen im eingleisigen Bereich der Strecke nicht mehr zwangsläufig auf den Gegenzug übertragen werden und sich so über den gesamten Vormittag oder Nachmittag fortpflanzen.
  5. Verbesserung der Pünktlichkeitsprognose: Während die vbb-App Züge noch als pünktlich prognostiziert, ist der Gegenzug bereits als verspätet gemeldet – und wird zwangsläufig seine Verspätung an andere Züge weitergeben. Das geht besser.
  6. Bei Baumaßnahmen sind die Ersatzverkehre und die Anschlusszüge besser aufeinander abzustimmen, so dass es nicht noch weitere Fahrtverlängerungen dadurch gibt, dass man aus dem Ersatzbus aussteigt, dann aber noch eine ganze Weile auf einen Anschluss warten muss. Auch ein Anschlusszug in Richtung Norden kann für eine Übergangszeit mal zeitlich verlegt werden!
  7. Schnellstmöglicher, schrittweiser Ausbau der Verbindungen von Hennigsdorf in Richtung Norden, statt bloß „Warten auf die ganz große Lösung“. Das kann z.B. bedeuten: Ausweitung des in Stoßzeiten bestehenden Taktes von RB55 und RE6 auch auf weitere Tages- und Wochenendzeiten. Spätere Verbindungen Freitagnacht und Samstagnacht! Zeitlich vorgezogene Verlängerung der S-Bahn nach Velten während gleichzeitig noch die Planfeststellung für die neuen Zwischenbahnhöfe und das zweite Gleis läuft.
  8. Die Landesregierung benennt einen verbindlichen Zeitrahmen für das Planfeststellungsverfahren zum Bau eines zweiten Gleises nach Velten und die Taktverdichtung des RE6.
  9. Die Landesregierung bekennt sich zum „Durchstich“ der RE6-Verbindung nach Berlin-Gesundbrunnen, d.h. direkte Linienführung statt Umweg über Spandau.
  10. Abkehr vom profitorientierten Unternehmenskurs der Deutschen Bahn – Bürgerbahn statt Börsenbahn!

Pamatojums

Es gibt viele mögliche Ursachen für die Verspätungen auf dieser Strecke. Doch selbst detaillierte Eingaben auf den Beschwerdekanälen der Bahn führen nur zu lapidaren Antworten. Deshalb müssen am Runden Tisch solche Fragen geklärt werden:

  • Wie schafft es die in Hennigsdorf startende RB55 in Richtung Velten/Kremmen bereits auf dem ersten kurzen Teilstück eine Verspätung aufzubauen, die dann auf die Gegenzüge „übertragen“ wird?

  • Wie kann dafür gesorgt werden, dass nach Einfahrt eines verspäteten Zuges der RB55/RE6 aus Hennigsdorf nicht erst noch eine Schrankenöffnung des Bahnübergangs Rosa-Luxemburg-Straße (Velten) abgewartet werden muss, bevor der (dann auch verspätete) Gegenzug in Richtung Hennigsdorf endlich losfahren kann? Das gleiche gilt natürlich auch für entsprechende Konstellationen weiter nördlich.

  • Wie kann dafür gesorgt werden, dass sich die Verspätung eines RB55 nach Hennigsdorf nicht noch dadurch vergrößert, dass er kurz vor Hennigsdorf an der Weiche darauf warten muss, dass die RB20 nach Oranienburg seinen Weg kreuzt? Kann die Abfahrtszeit der RB20 (nach Oranienburg) vorverlegt werden?

  • Wie kann dafür gesorgt werden, dass die Einfahrt von RB55/RE6 in den Bahnhof Hennigsdorf gerade bei Verspätungen nicht noch weiter durch rote Signale oder Langsamfahrten verzögert wird?

  • Und warum kommt der RE6 aus Neuruppin regelmäßig (z.B. morgens) zu spät? Und ja: diese Frage stellt sich auch außerhalb von Baumaßnahmen und Schulzeiten!

  • Und so weiter…

Paldies par atbalstu, Alexander Moser-Haas no Velten
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Jaunā valodas versija

Jaunumi

  • Liebe Unterstützer*innen der Petition www.bessere- bahn.de

    Unter www.leetchi.com/c/plakate-bessere-bahn sammeln wir jetzt (mindestens 90 EUR) Spenden, um auch in Neuruppin mit Plakaten auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen.

    Wir haben schon über 1700 Unterschriften für mehr Pünktlichkeit auf den Bahnlinien RE6 und RB55 sowie einen schnelleren Bahnausbau gesammelt. In Oberkrämer, Velten und Kremmen haben besonders viele unterschrieben, weil wir dort kostenfrei Plakate aufhängen dürfen. In Neuruppin kommen wir leider um Gebühren nicht herum und unsere Mittel sind bereits durch andere Materialkosten knapp. Daher bitten wir Euch um Unterstützung.

    Pro A1-Plakat kosten uns die Gebühren 0,25 € pro Tag, hinzu kommen noch 24,60 € Pauschale... vairāk

Debates

Wenn der Mensch nicht handelt, etwas gegen die Umweltsünden der Vergangenheit zu unternehmen, dann wir er/sie diesen Sünden selbst erliegen. Die Natur geht nicht so schnell zugrunde. Sie regeneriert sich, nachdem die Spezies "Mensch" sich selber ausgerottet hat.

Stadteinwärts besteht getakteter S-Bahn-Verkehr ab Hennigsdorf. Würde die S 25 auf einen verspäteten Zubringer warten, wäre das zwar für dessen Fahrgäste hilfreich, würde jedoch zu Verspätungen für alle anderen Fahrgäste der S 25 führen. Die S-25-Strecke ab Hennigsdorf ist eingleisig, sodass Verspätungen auf den Gegenzug übertragen würden. Das Warten stadteinwärts könnte daher sogar zu Verzögerungen der Reisenden ins Umland führen. Daher halte ich ein Warten stadteinwärts für nicht sinnvoll. Sinnvoll wäre hingegen ein zweigleisiger Ausbau der S-Bahn-Strecke und ein Warten der RB-Züge.

Kāpēc cilvēki paraksta

  • pirms 2 dienām

    Weil der Schienengebundene NV weniger Ressourcen verbraucht als der MIV.

  • pirms 3 dienām

    Ich würde gern vom Auto auf die Bahn umsteigen um nach Berlin Reinickendorf zu kommen, aber bei der jetzigen Situation lohnt es sich nicht.

  • pirms 4 dienām

    Mein Arbeitsplatz liegt in Kremmen

  • 17.03.2020

    Ich arbeite in Velten und benutze täglich die Anbindung.

  • 14.03.2020

    Ich bin Beruflich auf dem Lande, auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Insbesondere Das die Deitsche Bahn Pünktlich, ohne Fahrzeugschäden, Weichen, oder Signalstörungen, Regen, Wind, und Schnee, sowie Krankelokfüherer trotzdem fährt. Aber die Hälfte der Züge schon ausfiel, und fast immer didie n Fahrenden Züge unpünktlich sind. Des wartens auf den entgegenkommenden Zuges. Anspruch und Rechtssprechung die DB in die Pflicht nimmt, und sie dieser auch Nachzukommen hat.

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