Seit einiger Zeit gibt es vielfältige Angriffsversuche auf das Landschaftsschutzgebiet Ebersberger Forst. Konkret wird nun auf Kosten von Mensch und Natur eine Umgehungsstraße durch ein einzigartiges Waldbiotop bei Schwaberwegen im Norden des Landschaftsschutzgebiets Ebersberger Forst geplant. Die Projektierung von Windkraftanlagen inmitten des Ebersberger Forstes stellt ebenso eine exorbitante Bedrohung für das Landschaftsschutzgebiet dar. All diese Maßnahmen sind Einfallstor und Auftakt für weitere Baumaßnahmen - seien es Straßen oder noch mehr Windräder - mit immensen Flächenverbrauch und Zerstörung von Tier- und Pflanzenwelt.

DIES MUSS VERHINDERT WERDEN – WEHRET DEN ANFÄNGEN!

Leider gibt es vielfältige Bestrebungen, wichtige Teile des wertvollen Bannwalds zu zerstören. Ohne Rücksicht auf Verluste von Flora und Fauna werden massive Eingriffe in den Bannwald Ebersberger Forst geplant. Das wäre das Ende des Ebersberger Forstes als Teil unserer Lebensgrundlage und hätte massive Auswirkungen auf uns alle, denn nur große zusammenhängende Waldflächen können positive ökologische Effekte entfalten.

Begründung

Der Ebersberger Forst ist das größte zusammenhängende Waldgebiet im bayerischen Flachland. Mehr als 200 Jahre lang wurde dieses regional und überregional herausragend wichtige Landschaftsschutzgebiet (Trinkwasser- und CO2-Speicher, Schadstoff- und Staubfilter, Frischlufterzeuger) unversehrt an nachfolgende Generationen weitergegeben und durch weitsichtige, verantwortungsvolle Politiker vor jeglichen Angriffen geschützt. Die Wichtigkeit eines intakten Waldes für alle Menschen in der näheren Umgebung im Landkreis Ebersberg und dem großen Verdichtungsraum München ist angesichts von Klimawandel und jüngster Naturkatastrophen allzu offensichtlich. Allein die jetzt geplante Umgehungsstraße bei Forstinning würde unwiderruflich 30.000 qm Wald zerstören und 150.000 qm Wald vom Ebersberger Forst abtrennen. Betroffen wäre ein intaktes, ökologisch besonders wertvolles Mischwaldareal mit vielen über 100-jährigen Eichen und Buchen. Dieser Wald ist ein wichtiger Lebensraum für viele seltene Tierarten. Die Umgehung würde im Landschaftsschutzgebiet unersetzbaren Bannwald zerstören und zerstückeln. Für jedes Windrad werden 15.000 qm Wald gerodet. Bei fünf Windrädern wäre dies eine Zerstörung von mindestens 75.000 qm wertvollen Waldbiotops. Die zusammenhängende Größe des Ebersberger Forstes macht ihn einzigartig und besonders wertvoll. Weitere Informationen: www.2080-forstinning.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative St-2080 Schwaberwegen und Moos e.V. aus Forstinning
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  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

    wie Sie vielleicht schon festgestellt haben, konnten wir dank Ihrer Unterstützung bereits kurz vor Weihnachten das notwendige Quorum erreichen. Wir lassen die Petition trotzdem wie vorgesehen weiterlaufen, um noch mehr Stimmen zu sammeln. Dies verstärkt das Gewicht unserer Botschaft an die verantwortlichen Politiker, nämlich Landrat und Kreistag des Landkreis Ebersberg. Je größer die Zahl der Petitionsunterstützer, desto mehr Gehör bekommen wir. Ausdrücklich möchte ich festhalten, dass wir ALLEN baulichen Eingriffen in das Landschaftsschutzgebietes Ebersberger Forst Einhalt gebieten wollen. Die Beibehaltung des bisherig geschützten Umfanges ist ökologisch elementar wichtig. Jegliche Zonierung, d.h. Herausbrechen von zukünftig ungeschützten Arealen, ist nicht akzeptabel. Die große zusammenhängende Fläche des Ebersberger Forstes macht ihn so einmalig und für uns und die Natur so wertvoll. Deswegen bitte ich Sie nochmal, in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis für unsere Petition zu werben. Kontaktieren und konfrontieren Sie auch Ihnen bekannte Politiker mit Ihrem Wunsch eines unveränderten Landschaftsschutzstatus des Ebersberger Forstes.

  • Liebe Unterstützer,
    durch den unermüdlichen Einsatz unserer aktiven Mitglieder ist es gelungen, dass wir kurz vor dem Erreichen des notwendigen Quorum sind. Es wäre ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, wenn wir bis zum 24.12. das Quorum erreichen würden. Leisten Sie Ihren Beitrag, indem Sie in Ihrem Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis aktiv für unser Anliegen werben und diesen zur Unterschrift unserer Petition motivieren.
    Ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Pro

Sogar die amerikanischen Indianer haben schon gewußt: "Wenn der letzte Baum stirbt, sirbt der Mensch". Immer wieder versuhen sich Gewissenlose, die nicht an die Zukunft ihrer Kinder denken, Wälder reduzieren. Am Ebersberger Forst versuchte man es nach dem Krieg schon zweimal. Zuerst die Neutronenanlage und dann vor ca. 40 Jahren eine riesige Schneiße für Starkstromleitungen. Laßt die Finger davon, andernfalls werden Euch Eure Kinder und Enkel verfluchen.

Contra

Ich würde dem Pro, der folgende Behauptung auf ein Contra schreibt:" Die jetzigen Anwohner haben sich Bewusst dafür entschieden an diese Straße zu ziehen" raten sich auf folgender Web-Seite zu informieren. http://pro-ortsumgehung-forstinning-st2080.de/goldene-zeiten-gebaut-fuer-diesen-verkehr. Macht sinn, bevor man solche Behauptungen aufstellt. Außerdem wussten die Waldrandbewohner (manche vor nicht all zu langer Zeit dort hingezogen) beim Kauf Ihrer Grundstück dass eine Umgehung geplant ist.

Warum Menschen unterscheiben

  • vor 23 Std.

    Naturerhaltung

  • vor 3 Tagen

    Im Ebersberger Forst kann man sehr gut mit dem Fahrrad fahren und wandern. Dabei soll es bleiben.

  • vor 5 Tagen

    Die Urbanisierung verdrängt die Natur immer weiter. Man soll in die bereits vorhandene Infrastruktur investieren , anstadt immer wieder die nein Peojeke erschließen , die unsere Umwelt zerstören

  • vor 9 Tagen

    Weil mir die Natur sehr wichtig ist Weil ein Wald durch nichts zu ersetzen ist Weil der Mensch schon viel zuviel in die Natur eingreift

  • am 12.06.2018

    Die Natur braucht mehr Schutz und Unterstützung

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