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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Schützt den Ebersberger Forst
Sogar die amerikanischen Indianer haben schon gewußt: "Wenn der letzte Baum stirbt, sirbt der Mensch". Immer wieder versuhen sich Gewissenlose, die nicht an die Zukunft ihrer Kinder denken, Wälder reduzieren. Am Ebersberger Forst versuchte man es nach dem Krieg schon zweimal. Zuerst die Neutronenanlage und dann vor ca. 40 Jahren eine riesige Schneiße für Starkstromleitungen. Laßt die Finger davon, andernfalls werden Euch Eure Kinder und Enkel verfluchen.
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Eine Freigabe des Ebersberger Forstes für die angedachten Bauprojekte wäre ein "Sägen am eigenen Stuhl" - der Mensch zerstört sich derzeit sukzessiv seine eigene Lebensgrundlage im großen wie im kleinen Stil. Für alle angedachten Bauprojekte gibt es umweltverträglichere Alternativen - diese sind selbstverständlich teurer aber allesamt durchführbar. Es geht um unseren Lebensraum und die Welt welche wir unseren Kindern und Enkelkindern hinterlassen, da dürfen diese "Mehrkosten zugunsten der Natur" kein Hindernisgrund sein!
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Der Luftaustausch in München wird zwar primär durch die Winde, die aus dem Westen und Südwesten mit einer hohen Geschwindigkeit kommen, durchgeführt, jedoch sind gerade die niedrigen Windgeschwindigkeiten aus der östlichen Richtung (über den Frischluftproduzenten Ebersberger Forst) besonders wichtig für das Stadtklima und deren Luftreinhaltung. Da hierbei die Verdünnung sowie die Verteilung von emittierten Luftschadstoffe wesentlich geringer ist als bei hohen Westwinden.
Quelle: www.2080-forstinning.de/unser-ebersberger-forst/ebersberger-forst-und-m%C3%BCnchen/
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    Schafft keinen Präzedenzfall
Die Fläche der Umgehungsstraße wird im Verhältnis zum gesamten Ebersberger Forst oft Bagatellisiert. Aber haben wir diese Methode nicht immer und immer wieder erlebt? Erst schafft man mit einem vermeidbaren "kleinen" Eingriff einen Präzedenzfall um sich dann bei allen weiteren Projekten rechtlich auf den Präzedenzfall zu beziehen?
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Vor Abstimmung: erst mal über die lokalen Umstände der geplante Maßnahme informieren. Größenordnung und Lage der Umfahrung zeigen: Von einer Komplett-Zerstörung des ÖKO-Sytems Ebersberger Forst zu reden ist Populismus. Der Vergleich mit dem CERN-Projekt der 60er Jahre ist eine Farce.Damals wären 1/3 des gesamten Forstes betroffen gewesen, und zwar mittendrin! Schaut bitte auf eine Karte des gesamten Forsts,vergleicht dies mit der geplanten Umfahrung, die eng am Rand entlang gehen wird! 0,02 Prozent (Flächenbedarf der Umfahrung) mit 33% der Forstfläche zu vergleichen ist einfach nur unseriös!!
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Ich würde dem Pro, der folgende Behauptung auf ein Contra schreibt:" Die jetzigen Anwohner haben sich Bewusst dafür entschieden an diese Straße zu ziehen" raten sich auf folgender Web-Seite zu informieren. http://pro-ortsumgehung-forstinning-st2080.de/goldene-zeiten-gebaut-fuer-diesen-verkehr. Macht sinn, bevor man solche Behauptungen aufstellt. Außerdem wussten die Waldrandbewohner (manche vor nicht all zu langer Zeit dort hingezogen) beim Kauf Ihrer Grundstück dass eine Umgehung geplant ist.
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    Gretchenfrage
Gretchenfrage: Um einen möglichst grossen Teil des Bannwaldes zu schützen und zu erhalten: Wären Sie bereit, eine Trassenführung der neuen Ortsumfahrung Schwaberwegen in ähnlich nahem Abstand zu Ihren Grundstücken zu akzeptieren, wie er dem Abstand der Grundstücke der Anwohner der jetzigen Ortsdurchfahrt entspricht?
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So eine Petition macht Menschen, die seit Jahrzehnten unter Lärm, Abgasen und Gefahren von 10.000 Fahrzeugen täglich leiden, zu Mitbürgern zweiter Klasse! Es wird ihnen das Recht abgesprochen, dass ihre Gesundheit schützenswert ist. Wenn sich Nichtbetroffene, die selbst idyllische Wohnsituationen genießen, hinstellen und den Verkehr und die Verkehrsbelastungen als gering und harmlos abtun, ist das ein Schlag ins Gesicht der leidgeprüften Anwohner.
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Wenn Sie sich wirklich für den Naturschutz engagieren wollen, könnten Sie sich für Aktivitäten interessieren, bei denen wirtschaftliche Interessen gegenüber der Natur priorisiert werden. Als Beispiel ist hier die geplante Skischaukel am Riedberger Horn zu nennen. Jedoch ist das vielleicht zu weit von Ihrem Wohnhaus entfernt.
Quelle: Sueddeutsche Zeitung
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    Eigeninteresse der Initiatoren
Leider geht es den Initiatoren der Petition nicht darum die Natur zu schützen sondern darum deren Wohnsitution (sie wohnen meist alle am Westrand also nahe dem Wald) nicht durch evtl.in der Ferne entstehenden Lärm zu verschlechtern. Uns geht es aber um den Menschenschutz !!!!
Quelle: pro-ortsumgehung-forstinning-st2080.de/
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    Pro Umgehung Forstinning
Komplettverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzung helfen nicht bei der akuten Problemlösungen, sondern verschärfen nur Konflikte. Was für Naturpark und den Hochwald in Alpen Sinn macht, kann man nicht auf Gegenden übertragen, wo ein Miteinander von Natur und Mensch ausgeglichen werden muss. Menschen gegen die Natur auszuspielen, was der Zweck dieser Petition zu sein scheint, führt nie zum Ziel, sondern entfacht Streit innerhalb einer Gemeinde!
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Komplettverbote helfen nicht bei akuten Problemlösungen, sondern verschärfen nur Konflikte. Was für Naturpark und den Hochwald in Alpen Sinn macht, kann man nicht auf Gegenden übertragen, wo ein Miteinander von Natur und Mensch ausgeglichen werden muss. Menschen gegen die Natur auszuspielen, was der Zweck dieser Petition zu sein scheint, führt nie zum Ziel, sondern entfacht Streit innerhalb einer Gemeinde!
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Natürlich will niemand mutwillig Natur zerstören. Ich bin mir auch sicher, dass die verkehrsgeplagten Schwaberwegener das nicht möchten. Ich finde, man muss hier „die Kirche im Dorf lassen“ und darf nicht dem St.-Florians-Prinzip folgen. Die vom Strassenbauamt Rosenheim geplante Lösung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die derzeit – auch nach Recht und Gesetz - bestmögliche (ein Mediziner würde wahrscheinlich „Minimalinvasiv“ sagen). Insbesondere wenn man bedenkt, wie viele Vorschläge in den letzten 20 Jahren angedacht und dann auch aus Umweltschutzgründen wieder verworfen wurden.
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Grundsätzlich besteht der Sinn einer Umgehungsstraße doch darin, die Einwohner einer Gemeinde von unzumutbarem Verkehr zu entlasten. Das Verkehrsaufkommen auf der St2080 durch Schwaberwegen würde ich für die Anwohner in jedem Fall als unzumutbar betrachten. Dies ist unter anderem das Ergebnis der Verkehrsplanung im gesamten nördlichen Landkreis Ebersberg. Nur – dafür sind die Anwohner der St2080 in Schwaberwegen nicht verantwortlich. Sie tragen aber seit vielen Jahren die Lasten der Mobilität anderer.
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Ich finde es schade, dass diese Petition den Sachverhalt extrem einseitig darstellt. Den Rodungsflächen von 2,07 ha stehen im Rahmen des Baus der Umgehungsstrasse 2,58 ha Aufforstungsflächen gegenüber. Die Aufforstung soll standortgerechter Buchenwald darstellen. Insofern kann nicht davon gesprochen werden, dass Wald zerstört werden soll.
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http://pro-ortsumgehung-forstinning-st2080.de/ unter folgender Web-Seite können sich alle Pros (vor allem, Mitmenschen, die nicht aus Forstinning sind) informieren, warum eine Umgehung wichtig ist.
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Alle die sich so für den Erhalt des Forstes einsetzen und diese Petition gestartet haben, wohnen direkt am Forst bzw. haben dort Immobilien. Wenn ihnen der Erhalt des Waldes so wichtig ist, sollten sie dafür sorgen, dass die geplante Umgehung näher an ihre Häuser gelegt wird. So könnte ein Großteil der 800 m, die den Forst zerschneiden, vermieden werden. So lange der vorgeschobene Naturschutz privaten Interessen dient, ist er unglaubwürdig.
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Traurig, dass so viele Menschen eine Unterschrift abgeben, ohne sich genau informiert zu haben worum es hier eigentlich tatsächlich geht. Argumente wie Schutz der Kinder, gute Luft usw. gilt leider nicht für die Menschen die gefährlich und in schlechter Luft 2 Meter neben der ST2080 wohnen.
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Ich verstehe es nicht. Beim ersten Umgehungsvorschlag tatsächlich mitten durch den Forst, der damals von der Gemeinde abgelehnt wurde, gab es keine Petition, keine Flyerverteilung und keine Debatten der BI Forstinning. Warum jetzt, wo doch nur ein kleines Stück am Waldrand angekratzt wird. Bedauerlicherweise 100 Meter von so manchem BI Mitglied.
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Den Initiatoren geht es nicht um Naturschutz sondern nur darum ihr Eigentum vor möglichen Lärm zu schützen. Darum sind das keine Naturschützer sondern "Eigenheimschützer".Leider instrumentalisieren diese die "echten" Naturschützer die nicht wissen wo die Vorstände der BI wohnen. Nämlich allessamt dort am Waldrand.... Na sowas....
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