Region: Germany
Civil rights

Hört auf zu gendern!

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
789 Supporters 765 in Germany
2% from 50.000 for quorum
  1. Launched March 2019
  2. Collection yet 2 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Hört auf zu gendern! Eine Petition der AG Gendersprache im VDS e.V., Verein deutsche Sprache

Nach über zwanzig Jahren Geschlechter-Gleichstellung (Gender Mainstreaming) werden die Vorstöße der Gender-Lobby immer dreister (siehe Gender-Verwaltungsakt von Hannover 2019). Dortmund will folgen.

Wir verbitten uns den Eingriff von oben in unsere Sprache. Sprache darf kein Spielball politischer Interessen werden.

Wir wollen uns nicht an den Gender-Neusprech gewöhnen. Deshalb fordern wir alle Mitbürger auf, aktiv dagegen zu protestieren und entsprechende Richtlinien, Verordnungen und Vorschriften scharf zurückzuweisen. Insbesondere soll die Stadt Hannover ihren Gender-Verwaltungsakt zurücknehmen und die Dortmunder Verwaltung die Finger vom Gendern lassen. Der Bund soll mit den wertvollen Ressourcen, die dem fehlgeleiteten Gender-Mainstreaming zufließen, die Zivilgesellschaft stärken und in gemeinschaftsstiftende Projekte investieren.

Reason

Sprache macht uns Menschen einzigartig. Sie ist Ausdruck des Denkens und Fühlens, stiftet Identität, unterscheidet und verbindet uns. Sie ist ein historisch gewachsenes Ausdrucksmedium, das stetig verwandelt wird — durch unser aller Gebrauch: Wir denken und dichten, schreiben und schäkern, verhöhnen und versöhnen uns in diesem Medium. Politik und Verwaltung versuchen leider, unser Sprechen und Denken und damit unsere soziale Wirklichkeit per Dekret zu überformen.

Nach über zwanzig Jahren Geschlechter-Gleichstellung (Gender Mainstreaming) werden die Vorstöße der Gender-Lobby immer dreister (siehe Gender-Verwaltungsakt von Hannover 2019). Dortmund will folgen. Die Gender-Ideologie ist auf dem Vormarsch zur Staatsdoktrin. Fundamentalistische Feministinnen und Queer-Theoretiker haben den Diskurs über Gleichberechtigung gekapert und erweisen mit ihrer Impertinenz dem Kampf um die Rechte von Frauen und Minderheiten einen Bärendienst. "Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode": Lehrpläne von Schulen und Universitäten werden "gendergerecht", Schüler und Studenten werden unrechtmäßig zum Gendern gezwungen, Verlage gendern Neuauflagen von literarischen Klassikern. Öffentlich finanzierte Leitfäden beten uns vor, wie wir schreiben, sprechen und denken sollen, „1984“ mit seinem „Neusprech“ lässt grüßen.

Die deutsche Sprache ist nicht „ungerecht“. Sie benachteiligt niemanden. Die Endungen in Gruppen- und Sammelbezeichnungen wie „Bürger“, „Verbraucher“, „Radfahrer“, "Organisator" usw. sind mitnichten männlich. Gemeint (nicht nur "mitgemeint") sind alle Mitglieder der genannten Gruppe, ganz unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht, das dabei entweder unbekannt oder unerheblich ist! Diese Endungen durch Binnen-I, Genderstern, Unterstrich, Verlaufsformen und permanente Wiederholung von Geschlechtszuweisungen resp. sexuellen Orientierungen zu ersetzen, macht unsere Sprache grotesk: Bürgerinnen und Bürger, Christinnen und Christen, Zu Fuß Gehende (statt Fußgänger) ProfessX (statt Professor), Studierendenheim, "Abteilungsleiterinnen m/w/d", "Jurist_in" bzw. "eine gut ausgebildeter Juristin gesucht"...

"Geschlechtergerechtes Sprechen" ist ein unmögliches Unterfangen, denn Geschlecht und Gerechtigkeit gehören verschiedenen Kategorien an. Gerechtigkeit bedeutet nicht Ergebnisgleichheit. Sie bedeutet Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln, bei strikter Rechtsgleichheit vor dem Gesetz. Geschlechtsunterschiede sind biologisch begründet und müssen anerkannt, nicht ausgemerzt werden.

Wir haben die Faxen dicke! Gendersprache spaltet Worte, Gemüter, unser Sprachhandeln, und letztlich die Gesellschaft: Beim Aussprechen der verque(e)ren Wortungetüme sollen wir kurz innehalten, um die Geschlechterkluft (Gender-Gap) hörbar zu machen. Das ist ein tiefer Eingriff in Köpfe, Körper, Persönlichkeitsrechte und gewachsene soziale Kommunikationsstrukturen! Und wer sich dagegen verwehrt, wird von den Aposteln der Vielfalt reflexartig als rechtsradikal, antifeministisch, homophob, rassistisch, antisozial, antidemokratisch, fremdenfeindlich und ewig gestrig verleumdet. Das nehmen wir nicht länger hin. Wir stehen für eine lebendige, menschliche, Sprache ein, in der wir ausdrücken, was wir denken und klar benennen was wir wollen. Amtliche öffentliche Verlautbarungen sollen ausschließlich in klarem und korrektem Deutsch verfasst werden. Hört auf zu gendern!

Machen Sie mit, unterschreiben Sie unsere Petition!

V.i.S.d.P.: Sabine Mertens, Vorsitzende der AG Gendersprache im VDS e.V. Cartoon mit freundlicher Genehmigung: Bernd Zeller, "Die Gendermerie kommt"

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News

  • Genderpolitik — feministisch motivierte Angriffe auf den sozialen Zusammenhalt gehen weiter, liebe Unterstützer.

    Unser Finanzminister Olaf Scholz, der sich selbst als Feminist bezeichnet, möchte Männervereinen die Gemeinnützigkeit aberkennen. „Wer Frauen ausschließt, sollte keine Steuervorteile haben und Spendenquittungen ausstellen“, so Scholz.

    Dabei gibt es gute Gründe, warum Männer wie Frauen bisweilen unter sich bleiben wollen. „Sollen zum Beispiel Frauenselbsthilfegruppen gezwungen werden, Männer aufzunehmen?“, fragt Bayerns Finanzminister Albert Füracker.

    CSU Generalsekretär Markus Blume sagte: "Es ist absurd, unsere Vereine nach Genderaspekten in Gut und Schlecht einzuteilen." und "Gleichberechtigung ist ein wichtiges Anliegen, dieser... further

  • Der Angriff der Genderlobby auf die soziale Statik geht weiter, liebe Unterstützer.

    Der neueste Vorstoß kommt aus dem Familienministerium. Die Begriffe Vater und Mutter sollen in Verwaltungsformularen durch „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“ ersetzt werden — geschlechtsneutrales Bürokratendeutsch soll also diese tief verwurzelten Begriffe ersetzen.

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    Die Bevölkerung duldet solche Indoktrinierung wohl überwiegend aus Unkenntnis oder Desinteresse. Davon profitiert die Genderlobby. Sie deutet das Ausbleiben von Reaktionen einfach als Zustimmung und setzt ihren Marsch durch die Institutionen... further

  • Meine Hauptlektion aus dem „Schlagabtausch“ beim mdr: Nimm nur an Livesendungen teil! Falls doch geschnitten wird, behalte dir immer das Recht zur Autorisierung vor!

    Das Material der mdr-Sendung „Gendergerechte Sprache, Fortschritt oder Unfug“ wurde so kontrafaktisch zusammengeschnipselt, dass von meiner Argumentation nichts aussagekräftiges mehr übrig war, liebe Unterstützer.

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Wie erklärt ihr eigentlich den Frauen und Mädchen in Saudi Arabien, die unter Lebensgefahr für mehr Gleichberechtigung kämpfen, dass ihr unter dem Deckmantel der Emanzipation darüber diskutiert, ob wir unsere Sprache mit Sonderzeichen verkrüppeln wollen.

Warum heißt es eigentlich "die Person"? Warum sagt man "das Mädchen" aber "der Junge"? Fragen über Fragen. Da kommt wohl noch viel Arbeit auf die Gender-Industrie zu.

Why people sign

  • 8 days ago

    Das sog. "Gendern" beruht auf einem Missverständnis (Genus und Sexus sind nicht dasselbe). Es widerspricht den Regeln der deutschen Sprache und führt zu verkrampften, unsinningen und unverständlichen Formulierungen. Der Staat sollte die keine "Sprachpolitik" betreiben und die deutsche Sprache als gegeben akzeptieren, ohne sie aus politischen oder anderen Gründen zu manipulieren.

  • Gunnar Möckel Lichtentanne

    on 04 Dec 2019

    Sprache entwickelt sich natürlich. Selbst die Inka ließen in neueroberten Gebieten den Menschen ihre Sprache, solange sie Quetchua als Staatssprache zusätzlich konnten. Wir brauchen keine Zwischensprachen mit sinnentstellten Begriffen ausländischer Sprache.

  • on 30 Nov 2019

    Weil alles seine Grenzen hat. Irgendwann müssen wir unsere Sprache neu erfinden. Ich spreche niemanden ab sich so oder so zu fühlen. Gleichberechtigung definiert sich jedoch nicht durch Sprachgebrauch sondern dem Handeln von Personen.

  • Miriam Majjouti Düsseldorf

    on 27 Nov 2019

    Als Erzieherin lehne ich überdies aich die geschlechtsneutrale Erziehung ab! Meines Erachtens kann man niemals über Diskriminierung zu Toleranz in der Gesellschaft gelangen. Das kann nicht der Weg sein! Gender Mainstreaming ist überaus diskriminierend und intolerant.

  • on 26 Nov 2019

    <a class="theme-link-variant-1" href="https://www.youtube.com/watch?v=Ri-kVYDTEAk" rel="nofollow external noopener" target="_blank">www.youtube.com/watch?v=Ri-kVYDTEAk</a>

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