• Die Petition ist bereit zur Übergabe - Sollen die Öffentlich-Rechtlichen gendergerecht sprechen? — Offener Brief an Karin Fischer vom DLF

    at 10 Jul 2020 13:50

    Liebe Unterzeichner,
    auf Grund der coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens wurden die Unterschriften noch nicht übergeben. Zum aktuellen Stand des Gender-"Diskurses" hier Ausschnitte aus meinem offenen Brief an Karin Fischer vom DLF zu ihrer Sendung "Sollen die Öffentlich-Rechtlichen gendergerecht sprechen?" Den kompletten Brief gibt es auf Anfrage hier: sabinemertens(at)t-online.de oder demnächst auf der Netzseite der AG Gendersprache im VDS e.V.
    Vom neuen Zeitalter der Aufklärung her gedacht war das Gender-Mainstreaming eine ziemlich kurze Episode ;-)

    Es grüßt euch herzlich,
    Sabine Mertens

    Ihre Sendung www.deutschlandfunk.de/judith-sevinc-basad-vs-anatol-stefanowitsch-sollen-die.2927.de.html?dram:article_id=479445
    "Sollen die Öffentlich-Rechtlichen gendergerecht sprechen?"

    Nein, sehr geehrte Frau Fischer, das sollen sie ganz sicher nicht!
    Ihre Frage ist rhetorisch, genauer gesagt scheinheilig, denn im DLF wird ja schon überwiegend gegendert. Sicher werden Sie uns bald als Ergebnis Ihrer Scheinermittlung-von-Volkes-Meinung mitteilen, daß Sie Ihren Bildungsauftrag und die Informationspflicht des Senders noch ernster nehmen und Ihre Gender-Anstrengungen weiter intensivieren müssen. Denn es gibt ja unter den „ normalen“ Bürgern noch zu viele, die sich durch Sprechen und Schreiben wie ihnen der Schnabel gewachsen ist als ungeeignet erweisen für politische Bevormundung aller Art. Zu viele Störenfriede, die es entgegen dem polarisierenden Identitäts- und Opferentschädigunsgesabbel für wichtiger halten, mit allgemein menschlichen Aussagen gesamtgesellschaftliche Probleme anzusprechen, anstatt bei jeder Gelegenheit alle seit tausenden von Jahren unterdrückten Bevölkerungsgruppen und ihre intersektionale Schädigungsart ausdrücklich zu erwähnen.

    Ein Moderator sollte neutral sein. Ihre Moderation ließ allerdings nicht den leisesten Zweifel daran, daß Sie [...] das Standardhochdeutsch für unterdrückerisch und deshalb gefährlich halten, und daß Sie von dem weiblichen Gast, der es verteidigte, befremdet waren. Indem Sie sich mit dem Gefälligkeitswissenschaftler verbrüderten [...], vermittelten Sie den Eindruck, als wäre Gendersprache gesellschaftlicher Konsens [...]. Falls Sie es noch nicht wußten: Korrektes Deutsch hat mehr Befürworter als das Genderneusprech, aber leider keine so große Lobby wie die genderpolitische Meinungselite, zu der Sie als Medienmacher gehören. Aber es tut nicht mal was zur Sache, daß die Mehrheit der Deutschen gendern für unsinnig hält. Sprachgebrauch ist keine Sache von Mehrheiten!

    [...] Gendersprache ist nicht (von unten) gewachsen, sondern wird uns von oben eingebläut. Da machen sich z.Zt. ein paar besonders impertinente Genderfunktionäre nützlich, indem sie die mediale Verabreichung des Genderneusprechs weiter eskalieren: Anstatt der bisherigen Doppelnennung der Geschlechter, oder neutralisierenden Verlaufsformen wie "Studierende“ oder "Zufußgehende", probiert man nun, wieviel mehr Aufmerksamkeit zu erzielen ist, wenn man als generische Form ausschließlich weibliche Formen gebraucht, nach dem hämischen impliziten Motto: die Männer dürfen sich gern "mitgemeint" fühlen. Das Genderkrönchen ist der glottale Stop, wie Sie ihn ja auch im DLF zu Gehör bringen. Er macht aber nicht die Gender-Lücke hörbar, sondern u.a. eine unfaßbare Wissenslücke der Genderlobbyisten und ihrer Mitläufer. [...]

    Die breite Masse weiß leider noch nicht, in welchem Ausmaß sich die ideologische Genderverblendung schon strukturell niedergeschlagen hat. Sie weiß nicht, daß [...] Begriffe wie „Mann" und „Frau" oder „jemand" politisch unliebsam geworden sind und (nach amerikanischem Vorbild) durch geschlechtsneutrale Begriffe wie „Person" ersetzt, oder daß „Mutter" und „Vater" durch Nichtworte wie "Elter 1 und 2" ausgetauscht wurden. [...]

    Die wenigsten wissen, daß die Freiwilligkeit, auf die sich Genderlobbyisten gern herausreden, nur vorgetäuscht ist. Als Autor eines Fachartikels habe ich unlängst selbst erlebt, daß man mich unter Androhung von Nichtveröffentlichung meines Textes zum gendern zwingen wollte. Tröstlich und zugleich bitter ist da das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Das sogenannte generische Maskulinum erfaßt "nach dem allgemeinen Sprachgebrauch und Sprachverständnis Personen jeden natürlichen Geschlechts“. Was läuft falsch in diesem Land, daß unser höchstes Verfassungsorgan eine solche Selbstverständlichkeit feststellen muß? [...]

    Hören Sie auf, Sprache für politische Zwecke zu instrumentalisieren, hören Sie auf, den sozialen Anpassungsdruck in Richtung politischer Korrektheit weiter zu erhöhen. Hören Sie auf, Gender-Gegner zu verleumden, indem Sie sie als rechts(radikal), antifeministisch, homophob, rassistisch, antisozial, antidemokratisch, fremdenfeindlich, deutschtümelnd, oder ewig gestrige Fortschrittsverweigerer inszenieren, für die der Beifall immer "von der falschen Seite“ kommt. [...]

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Aufschub

    at 30 Mar 2020 14:34

    Liebe Unterstützer,

    die Petition "Hört auf zu gendern!" ist bereit zur Übergabe. Die muß jetzt selbstverständlich warten, bis die akute weltweite Krise auf Grund des neuen Virus Covid 19 gemeistert ist. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben...

    Bis dahin, bleibt gesund!

    Beste Grüße,
    Sabine Mertens

  • Petition in Zeichnung - Milchmädchenrechnung

    at 05 Jan 2020 19:02

    Liebe Sprachfreunde,

    eine weitere Verwaltung hat sich zur Herausgabe eines Leitfadens für „gendergerechte Sprache“ berufen gefühlt, vertreten durch den Bürgermeister und die Frauenbeauftragte der Stadt Lübeck. bekanntmachungen.luebeck.de/dokumente/d/1055/download  

    In diesem Ausdruck besonders naßforscher Amtsanmaßung werden Bürger ausdrücklich aufgefordert, sich nicht mehr aus dem Erbe gewachsener Sprachbilder zu bedienen. „Rollenklischees und Stereotypen“ wie z.B. „Milchmädchenrechnung“ sollen verhindert werden, heißt es in dem Machwerk. Dabei bleiben solche fabelhaft anschaulichen Sprachbilder wie von selbst in Gebrauch, einfach weil sie menschlicher Lebenserfahrung entspringen, denn jeder, der sich im Leben schon mal (zu früh) gefreut hat, kann die Gefühle nachvollziehen, die mit der Vorfreude und Hoffnung des Milchmädchens, dem Verschütten der Milch und dem am-Ende-leer-ausgehen verbunden sind…

    Indem sich die Verwaltung auf die AGA II 1/68 (Allgemeine Geschäftsanweisung) beruft, täuscht sie eine Rechtmäßigkeit ihrer sprachlichen Verrenkungen vor, wo sie lediglich ihre Weisungsbefugnis überschreitet. Wie der Fall des Studenten Sebastian Zidek zeigt, muß man solche irregeleiteten (Dienst-)anweisungen nicht befolgen, auch wenn sie noch so vollmundig vorgetragen werden, denn sie entbehren jeglicher Rechtsgrundlage (www.heise.de/tp/features/Lehrkraft-darf-Studenten-nicht-zum-Gendern-zwingen-3373930.html

    Der VDS e.V. unterstützt Bedienstete, Arbeitnehmer und Studenten, falls diese durch ihre Weigerung, derlei unsinnige Dienstanweisungen auszuführen, Nachteile erfahren sollten. 
    www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=135384
    www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/leitfaden-der-stadt-luebeck-luebecker-innen-verein-deutsche-sprache-rebelliert-gegen-verordnung-zu-gender-schreibe_id_11515919.html

    Bevor ihr aber gegen die Genderpapiertiger die Gerichte bemüht, fragt spaßeshalber erstmal im Alltag nach, ob sie noch alle Tassen im Schrank haben (resp. alle Latten am Zaun, den Schuß nicht gehört, ein Rad ab, einen an der Waffel, einen Sprung in der Schüssel, einen Dachschaden, einen Ratsch im Kappes, einen weichen Keks…).

    Dann werden sie auch ohne Klagen kapieren, wo der Frosch die Locken hat, der Barthel den Most holt, und der Hammer hängt.

    In diesem Sinne, mit herzlichen Grüßen,
    Sabine Mertens

  • Petition in Zeichnung

    at 15 Nov 2019 17:59

    Genderpolitik — feministisch motivierte Angriffe auf den sozialen Zusammenhalt gehen weiter, liebe Unterstützer.

    Unser Finanzminister Olaf Scholz, der sich selbst als Feminist bezeichnet, möchte Männervereinen die Gemeinnützigkeit aberkennen. „Wer Frauen ausschließt, sollte keine Steuervorteile haben und Spendenquittungen ausstellen“, so Scholz.

    Dabei gibt es gute Gründe, warum Männer wie Frauen bisweilen unter sich bleiben wollen. „Sollen zum Beispiel Frauenselbsthilfegruppen gezwungen werden, Männer aufzunehmen?“, fragt Bayerns Finanzminister Albert Füracker.

    CSU Generalsekretär Markus Blume sagte: "Es ist absurd, unsere Vereine nach Genderaspekten in Gut und Schlecht einzuteilen." und "Gleichberechtigung ist ein wichtiges Anliegen, dieser Vorstoß hilft dabei nicht."

    Wenn es gerecht zugehen soll, müsste auch Frauenvereinen- und Gruppen die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Damit hätten wir am Ende alle verloren.

    Lasst Herrn Scholz wissen, dass ihr mit seinem destruktiven Vorstoß, der lediglich den Machtkampf zwischen den Geschlechtern weiter anheizt und die soziale Spaltung weiter vergrößert, nicht einverstanden seid, z.B. per elektronischer Post an. olaf.scholz(at)spd.de

    www.welt.de/wirtschaft/article203390400/Vorstoss-von-Scholz-Privilegien-Entzug-fuer-Maennervereine-Dasselbe-muss-fuer-Frauen-gelten.html

    www.zeit.de/politik/deutschland/2019-11/gemeinnuetzigkeit-steuervorteile-maennervereine-cdu

    www.youtube.com/watch?v=rnzGmWq9nYQ

  • Petition in Zeichnung - Vater und Mutter werden Elternteil 1 und Elternteil 2

    at 07 Jun 2019 15:57

    Der Angriff der Genderlobby auf die soziale Statik geht weiter, liebe Unterstützer.

    Der neueste Vorstoß kommt aus dem Familienministerium. Die Begriffe Vater und Mutter sollen in Verwaltungsformularen durch „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“ ersetzt werden — geschlechtsneutrales Bürokratendeutsch soll also diese tief verwurzelten Begriffe ersetzen.

    Eine Familienministerin, die eine gegen die Mehrheit der Bevölkerung gerichtete Vielfaltsklientelpolitik betreibt, muss man wohl als Fehlbesetzung bezeichnen.

    Die Bevölkerung duldet solche Indoktrinierung wohl überwiegend aus Unkenntnis oder Desinteresse. Davon profitiert die Genderlobby. Sie deutet das Ausbleiben von Reaktionen einfach als Zustimmung und setzt ihren Marsch durch die Institutionen unbeirrt fort.

    Deshalb lasst die Ministerin wissen, was ihr davon haltet, liebe Unterstützer. Empört euch per Leserbrief, E-Post, Beschwerdetelefon, und verbreitet diese Petition…

    Herzlichst,

    Sabine Mertens

  • Petition in Zeichnung - mdr exakt Fakt: 86% gegen Gendersprache

    at 17 May 2019 10:01

    Meine Hauptlektion aus dem „Schlagabtausch“ beim mdr: Nimm nur an Livesendungen teil! Falls doch geschnitten wird, behalte dir immer das Recht zur Autorisierung vor!

    Das Material der mdr-Sendung „Gendergerechte Sprache, Fortschritt oder Unfug“ wurde so kontrafaktisch zusammengeschnipselt, dass von meiner Argumentation nichts aussagekräftiges mehr übrig war, liebe Unterstützer.

    Trotz dieser tendenziösen Redaktionsarbeit zeigte das Ergebnis der späteren Facebook-Umfrage zur Sendung, wie groß die Abneigung gegen Gendersprache in der Bevölkerung ist: 86% der 713 Teilnehmer sprachen sich gegen die Gendersternchenschreibweise aus. Das Ergebnis bestätigt die vom VDS e.V. (Verein deutsche Sprache) beauftragte Insastudie mit 1000 Teilnehmern. Dort sprachen sich rund 75 Prozent der befragten Personen gegen gesetzliche Vorschriften zur Sprachneutralisierung aus.

    Wir bleiben dran, erarbeiten laufend Handreichungen zum Thema, die wir gerne als Argumentationshilfen an euch weitergeben, und stehen selbstverständlich weiterhin für Vorträge und Diskussionsrunden zur Verfügung. So wird es immer wahrscheinlicher, dass wir eines Tages bei Wikipedia lesen werden: Gender-Mainstreaming war ein politisches Programm, das auf Grund des wachsenden Unmuts der Bevölkerung beendet wurde. Vorreiter bei der Abschaffung waren Frankreich, Norwegen und Deutschland ;-)

    Herzliche Grüße,
    Sabine Mertens

  • Petition in Zeichnung - Heute 20:15 im mdr TV

    at 10 Apr 2019 16:17

    Der Schlagabtausch zwischen dem Gleichstellungsbeauftragten der Universität Leipzig, Georg Teichert, und mir wird heute abend ausgestrahlt.
    20:15, mdr TV, in der Sendung "Exakt".

    Schalten Sie sich ein!

    Auf Ihre Anregungen und Fragen freut sich,
    Sabine Mertens

  • Petition in Zeichnung - Schalgabtausch im mdr

    at 28 Mar 2019 10:18

    Liebe Unterstützer,

    am Montag war ich beim mdr eingeladen, zum Schlagabtausch mit dem Gleichstellungsbeauftragten der Universität Leipzig, Georg Teichert. Auf dem Foto von links nach rechts: Georg Teichert, Redakteur Albrecht Radon, und ich. Nächsten Mittwoch wird das Ergebnis gesendet...

    Vorab kann ich schon sagen: Herr Teichert hat die Befürchtung bestätigt, dass Gender-Mainstreaming eine gefährliche, leider von Staatsmacht forcierte Ideologie ist. Am Genderwesen soll die Welt genesen. Gerne hätte ich mich vom Gegenteil überzeugen lassen! Gleichzeitig stilisierte mein Kontrahent sich und seine Verwaltungsgenossen zur kulturellen Avantgarde und bedient sich nun zur Diskreditierung des Gegners billigster Agit-Prop: Auf seiner Facebookseite stellt er mich vor als die Kontrahentin „in der blauen Ecke..." Blau sind ja im politischen Spektrum bekanntlich nur CSU, AfD und die marginalisierte Petry-Partei.

    Ein Grund mehr, bei jeder Gelegenheit klarzustellen, was es tatsächlich mit der Genderei auf sich hat.

    Bleiben Sie uns gewogen und helfen Sie mit, unser Anliegen (ud den Petitionslink) zu verbreiten, mit herzlichen Grüßen,

    Sabine Mertens

  • Änderungen an der Petition

    at 13 Mar 2019 09:14

    Aufforderung der openPetition-Redaktion, den Begriff "staatlich verordnete Indoktrinierung" zu entfernen.


    Neuer Petitionstext: **Hört auf zu gendern!**
    Eine Petition der AG Gendersprache im VDS e.V., Verein deutsche Sprache
    Nach über zwanzig Jahren Geschlechter-Gleichstellung (Gender Mainstreaming) werden die Vorstöße der Gender-Lobby immer dreister (siehe *Gender-Verwaltungsakt von Hannover* 2019). Dortmund will folgen.
    **Wir verbitten uns den Eingriff von oben in unsere Sprache. Die staatlich verordnete Indoktrinierung darf nicht Schule machen. Sprache darf kein Spielball politischer Interessen werden.**
    **Wir wollen uns nicht an den Gender-Neusprech gewöhnen.** Deshalb fordern wir alle Mitbürger auf, aktiv dagegen zu protestieren und entsprechende Richtlinien, Verordnungen und Vorschriften scharf zurückzuweisen. **Insbesondere soll die Stadt Hannover ihren Gender-Verwaltungsakt zurücknehmen und die Dortmunder Verwaltung die Finger vom Gendern lassen. Der Bund soll mit den Milliarden-Etats, wertvollen Ressourcen, die dem unsäglichen fehlgeleiteten Gender-Mainstreaming zufließen, die Zivilgesellschaft stärken und in gemeinschaftsstiftende Projekte investieren.**


    Neue Begründung: Sprache macht uns Menschen einzigartig. Sie ist Ausdruck des Denkens und Fühlens, stiftet Identität, unterscheidet und verbindet uns. Sie ist ein historisch gewachsenes Ausdrucksmedium, das stetig verwandelt wird — durch unser aller Gebrauch: Wir denken und dichten, schreiben und schäkern, verhöhnen und versöhnen uns in diesem Medium. Politik und Verwaltung versuchen leider, unser Sprechen und Denken und damit unsere soziale Wirklichkeit per Dekret zu überformen.
    Nach über zwanzig Jahren Geschlechter-Gleichstellung (Gender Mainstreaming) werden die Vorstöße der Gender-Lobby immer dreister (siehe Gender-Verwaltungsakt von Hannover 2019). Dortmund will folgen. **Die Gender-Ideologie ist auf dem Vormarsch zur Staatsdoktrin.** Fundamentalistische Feministinnen und Queer-Theoretiker haben den Diskurs über Gleichberechtigung gekapert und erweisen mit ihrer Impertinenz dem Kampf um die Rechte von Frauen und Minderheiten einen Bärendienst. "Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode": Lehrpläne von Schulen und Universitäten werden "gendergerecht", Schüler und Studenten werden *unrechtmäßig* zum Gendern gezwungen, Verlage gendern Neuauflagen von literarischen Klassikern. Öffentlich finanzierte Leitfäden beten uns vor, wie wir schreiben, sprechen und denken sollen, „1984“ mit seinem „Neusprech“ lässt grüßen.
    Die deutsche Sprache ist nicht „ungerecht“. *Sie benachteiligt niemanden.* Die Endungen in Gruppen- und Sammelbezeichnungen wie „Bürger“, „Verbraucher“, „Radfahrer“, "Organisator" usw. sind mitnichten männlich. Gemeint (nicht nur "mitgemeint") sind alle Mitglieder der genannten Gruppe, ganz unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht, das dabei *entweder unbekannt oder unerheblich* ist! Diese Endungen durch Binnen-I, Genderstern, Unterstrich, Verlaufsformen und permanente Wiederholung von Geschlechtszuweisungen resp. sexuellen Orientierungen zu ersetzen, macht unsere Sprache grotesk: Bürgerinnen und Bürger, Christinnen und Christen, Zu Fuß Gehende (statt Fußgänger) ProfessX (statt Professor), Studierendenheim, "Abteilungsleiter*innen m/w/d", "Jurist_in" bzw. "ein*e gut ausgebildete*r Jurist*in gesucht"...
    "Geschlechtergerechtes Sprechen" ist ein unmögliches Unterfangen, denn Geschlecht und Gerechtigkeit gehören verschiedenen Kategorien an. **Gerechtigkeit bedeutet nicht Ergebnisgleichheit.** Sie bedeutet *Gleiches gleich* und *Ungleiches ungleich* zu behandeln, bei strikter *Rechtsgleichheit vor dem Gesetz*. Geschlechtsunterschiede sind biologisch begründet und müssen anerkannt, nicht ausgemerzt werden.
    **Wir haben die Faxen dicke!**
    Gendersprache spaltet Worte, Gemüter, unser Sprachhandeln, und letztlich die Gesellschaft: Beim Aussprechen der verque(e)ren Wortungetüme sollen wir kurz innehalten, um die Geschlechterkluft (Gender-Gap) hörbar zu machen. **Das ist ein tiefer Eingriff in Köpfe, Körper, Persönlichkeitsrechte und gewachsene soziale Kommunikationsstrukturen!** Und wer sich dagegen verwehrt, wird von den Aposteln der Vielfalt reflexartig als rechtsradikal, antifeministisch, homophob, rassistisch, antisozial, antidemokratisch, fremdenfeindlich und ewig gestrig verleumdet. Das nehmen wir nicht länger hin. Wir stehen für eine lebendige, menschliche, Sprache ein, in der wir ausdrücken, was wir denken und klar benennen was wir wollen. **Amtliche öffentliche Verlautbarungen sollen ausschließlich in klarem und korrektem Deutsch verfasst werden. Hört auf zu gendern!**
    Machen Sie mit, unterschreiben Sie unsere Petition!
    V.i.S.d.P.: Sabine Mertens, Vorsitzende der AG Gendersprache im VDS e.V.
    *Cartoon mit freundlicher Genehmigung: Bernd Zeller, "Die Gendermerie kommt"*

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 51 (50 in Deutschland)

  • Änderungen an der Petition

    at 06 Mar 2019 14:40

    Ergänzung einer Forderung zum Schluss


    Neue Begründung: Sprache macht uns Menschen einzigartig. Sie ist Ausdruck des Denkens und Fühlens, stiftet Identität, unterscheidet und verbindet uns. Sie ist ein historisch gewachsenes Ausdrucksmedium, das stetig verwandelt wird — durch unser aller Gebrauch: Wir denken und dichten, schreiben und schäkern, verhöhnen und versöhnen uns in diesem Medium. Politik und Verwaltung versuchen leider, unser Sprechen und Denken und damit unsere soziale Wirklichkeit per Dekret zu überformen.
    Nach über zwanzig Jahren Geschlechter-Gleichstellung (Gender Mainstreaming) werden die Vorstöße der Gender-Lobby immer dreister (siehe Gender-Verwaltungsakt von Hannover 2019). Dortmund will folgen. **Die Gender-Ideologie ist auf dem Vormarsch zur Staatsdoktrin.** Fundamentalistische Feministinnen und Queer-Theoretiker haben den Diskurs gekapert und erweisen mit ihrer Impertinenz dem Kampf um die Rechte von Frauen und Minderheiten einen Bärendienst. "Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode": Lehrpläne von Schulen und Universitäten werden "gendergerecht", Schüler und Studenten werden *unrechtmäßig* zum Gendern gezwungen, Verlage gendern Neuauflagen von literarischen Klassikern. Öffentlich finanzierte Leitfäden beten uns vor, wie wir schreiben, sprechen und denken sollen, „1984“ mit seinem „Neusprech“ lässt grüßen.
    Die deutsche Sprache ist nicht „ungerecht“. *Sie benachteiligt niemanden.* Die Endungen in Gruppen- und Sammelbezeichnungen wie „Bürger“, „Verbraucher“, „Radfahrer“, "Organisator" usw. sind mitnichten männlich. Gemeint (nicht nur "mitgemeint") sind alle Mitglieder der genannten Gruppe, ganz unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht, das dabei *entweder unbekannt oder unerheblich* ist! Diese Endungen durch Binnen-I, Genderstern, Unterstrich, Verlaufsformen und permanente Wiederholung von Geschlechtszuweisungen resp. sexuellen Orientierungen zu ersetzen, macht unsere Sprache grotesk: Bürgerinnen und Bürger, Christinnen und Christen, Zu Fuß Gehende (statt Fußgänger) ProfessX (statt Professor), Studierendenheim, "Abteilungsleiter*innen m/w/d", "Jurist_in" bzw. "ein*e gut ausgebildete*r Jurist*in gesucht"...
    "Geschlechtergerechtes Sprechen" ist ein unmögliches Unterfangen, denn Geschlecht und Gerechtigkeit gehören verschiedenen Kategorien an. **Gerechtigkeit bedeutet nicht Ergebnisgleichheit.** Sie bedeutet *Gleiches gleich* und *Ungleiches ungleich* zu behandeln, bei strikter *Rechtsgleichheit vor dem Gesetz*. Geschlechtsunterschiede sind biologisch begründet und müssen anerkannt, nicht ausgemerzt werden.
    **Wir haben die Faxen dicke!**
    Gendersprache spaltet Worte, Gemüter, unser Sprachhandeln, und letztlich die Gesellschaft: Beim Aussprechen der verque(e)ren Wortungetüme sollen wir kurz innehalten, um die Geschlechterkluft (Gender-Gap) hörbar zu machen. **Das ist ein tiefer Eingriff in Köpfe, Körper, Persönlichkeitsrechte und gewachsene soziale Kommunikationsstrukturen!** Und wer sich dagegen verwehrt, wird von den Aposteln der Vielfalt reflexartig als rechtsradikal, antifeministisch, homophob, rassistisch, antisozial, antidemokratisch, fremdenfeindlich und ewig gestrig verleumdet. Das nehmen wir nicht länger hin. **Wir Wir stehen für eine lebendige, menschliche, Sprache ein, in der wir ausdrücken, was wir denken und klar benennen was wir wollen.** wollen. **Amtliche öffentliche Verlautbarungen sollen ausschließlich in klarem und korrektem Deutsch verfasst werden. Hört auf zu gendern!**
    Machen Sie mit, unterschreiben Sie unsere Petition!
    V.i.S.d.P.: Sabine Mertens, Vorsitzende der AG Gendersprache im VDS e.V.
    *Cartoon mit freundlicher Genehmigung: Bernd Zeller, "Die Gendermerie kommt"*

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5 (5 in Deutschland)

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