Luftverschmutzung ist mit weitem Abstand hauptverantwortlich für viele Krankheiten und auch für die meisten vorzeitigen Todesfälle. Dies ist wissenschaftlich belegt. Besonderes Engagement für bessere Luft ist daher sehr wichtig!

Regensburg wächst, es wird verdichtet gebaut, Freiräume verschwinden und der Verkehr nimmt zu. Es ist daher von besonderer Bedeutung, die Luftqualität in Regensburg zu erhalten und möglichst zu verbessern.

Wir ersuchen daher die Verantwortlichen der Stadt Regensburg (politische Spitze, Verwaltung und Stadtrat) sehr eindringlich, sich für die Qualität unserer Luft ambitionierter einzusetzen.

Wir wenden uns - auch im Namen vieler Bürgerinnen und Bürger die sich in der Online Petition „Bessere Luft für Regensburg“ eintragen - mit dem deutlichen Wunsch an Sie, dass besonders wichtige Maßnahmen bis Ende 2019 beschließen und in die Wege leiten. Insbesondere:

  • Erlassen einer novellierten Brennstoffverordnung, welche u.a. Einschränkungen für den Gebrauch der besonders schädlichen handbelegten Komfort-Öfen vorsieht.

  • Beschleunigen der Verkehrswende in der Stadt und mit dem Landkreis durch konkrete Ziele.

  • Ausweitung der Umweltzone, damit soweit möglich alle wesentlichen Verkehrsströme im Stadtgebiet erfasst werden.

  • Umsetzung weiterer geeigneter und sinnvoller Maßnahmen, wie auch in den Stellungnahmen von BN, VCD, ADFC und der ÖDP in Rahmen der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes dargelegt.

Infos und konkrete Einzelpunkte siehe: regensburg.bund-naturschutz.de/brennpunkte/initiative-bessere-luft-fuer-regensburg.html

Begründung

Die gerade erfolgte 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes hat gezeigt, dass bei diesem wichtigem Thema nicht transparent und engagiert genug gehandelt wurde. Die darin enthaltenen Maßnahmen, wie z.B. die zu kleine Umweltzone, sind unseres Erachtens bei weitem nicht ausreichend, die Luftqualität im Stadtgebiet von Regensburg großräumig zu erhalten oder zu verbessern.

Es ist daher notwendig, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger durch ihre Unterschrift die Verantwortlichen der Stadt Regensburg auffordern, ambitionierter zu handeln!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bund Naturschutz KG Regensburg aus Regensburg
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterstützer der Petition "bessere Luft für Regensburg"

    die Untershcriftensammlung "bessere Luft für Regensburg" läuft nur noch wenige Wochen. Ideal wäre, wenn wir gemeinsam im Enspurt noch einige Unterschriften erhalten. Bitte werben!

    Und noch eine Aktion zum Mitmachen:

    Wann: Donnerstag, den 17. Januar um 16:15 Uhr
    (Aufbau um 15:45 gerne helfen &kurz Bescheid sagen!)

    Wo: Vorplatz Altes Rathaus in Regensburg

    Motto: „Fast Air to go! Wir verkaufen die beste Luft in Regensburg“

    Am Donnerstag, den 17.1. hat die Aktionsplattform Verkehrswende für den Raum Regensburg ein sehr gesundes Produkt für die Regensburger Bürger*innen im Angebot: Saubere Luft. In einem Pop-Up Sauerstoff-Bistro, das vor dem alten Rathaus aufgebaut wird, können die Feinschmecker stickoxid- und feinstaubfreie Luft snacken. Gegen kleines Geld kann sich jede*r ein bisschen Urlaub für die Bronchien gönnen. Für alle, die es eilig haben, bietet das Sauerstoff-Bistro gute „Luft-to-go“ zum Verkauf an.

    Mit der satirischen Aktion werden die Initiatoren darauf hinweisen, dass Feinstaub und Stickoxide noch immer ein massives Regensburger Problem sind. Die städtischen Maßnahmen zur Verbesserung der innerstädtischen Luftqualität im Bereich der Stickoxide haben in den vergangenen zehn Jahren nur zu geringen Verbesserungen geführt.

    Erfreulich ist, dass das Thema "bessere Luft" -auch dank unserer Aktionen- vermehrt Thema der Regensburger Politik geworden ist.

    In diesem SInne: Endspurt - Werben - Posten - am 17.01.kommen!
    Viele Grüße
    Raimund Schoberer

  • Sehr geehrte Unterstützer*innen der Petition!

    Die Pressemitteilung des letzten Info-Mail war leider eine Arbeitsfassung, Ich bitte das zu entschuldigen. Nachfolgende die final versendete Fassung mit Schreiben:

    Der Bund Naturschutz Regensburg appelliert an Regensburger Baumärkte, den Verkauf billiger Braunkohlebriketts und nicht nachhaltig gewonnener Holz oder Holzbriketts einzustellen.
    Vier Regensburger Baumärkte (Glubus, Bauhaus, 2xToom) wurden am 05.11.2018 entsrprechend angeschrieben (siehe Anlage). Rückmeldung liegt noch keine vor.

    Auch die Stadt Regensburg sollte endlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten darauf hinwirken, dass nachhaltiger geheizt wird. Im Sinne des Klimaschutzes und für eine bessere Luft in Regensburg

    Die anstehende Heizungssaison lässt befürchten, dass die Luft in Regensburg wieder besonders schlecht wird. Eine wichtige Ursache der besonders schlechten Luft im Winter sind die immer mehr werdenden handbelegten Komfort-Öfen; die selbst in Neubaugebieten wie dem Brandlberg eingebaut werden. Diese Öfen dienen nicht der Grundheizung, sind energetisch deutlich weniger effektiv und stoßen je Heizeinheit gegenüber Zentralheizungsanlagen z.B. mit Gasthermen bis zu einem Mehrtausendfachen an Schadstoffen aus. Beim Verbrennen von Braunkohle wird auch das besonders giftige Quecksilber freigesetzt. Da noch dazu die Verbrennung mitten im Stadtgebiet erfolgt, werden Gifte und Feinstaub vor „jedermanns Haustür“ in hohen Konzentrationen freigesetzt. Regensburg braucht keinen Dom und keine Stadt, die wegen schlechter „Braunkohle-Schwefel-Luft“ wieder schwarz wird, so BN Vorsitzender Raimund Schoberer. I

    Nicht zu verstehen ist daher, dass die Stadt eine für die Gesundheit der Bürger -vor allem der Kinder und chronisch Kranken- wichtige Brennstoffverordnung aufgehoben hat. Bedauerlich ist auch, dass die Stadt Regensburg keine novellierte Brennstoffverordnung mit dem Ziel einführen will, bei Inversionswetterlage und schlechter Luft das Zuheizen die handbelegten Komfort-Öfen zu verbieten. Die Initiative "bessere Luft für Regensburg" hat in zahlreichen Aktionen für besser Luft geworben und sich auch mit einem fundierten Schreiben an die Stadt gewendet (siehe u.s. Link). Auch anerkannte Lungenärzte wie Herr Dr. Pfeiffer oder Herr Prof. Dr. Kabesch aber auch WHO und EU warnen vor den tötlichen Folgen hoher Luftverschmutzung (siehe einschlägige MZ-Artikel)

    Erinnert sei an den Februar 2018 mit sehr hohen Belastungswerten, deutlich mitverursacht durch handbestückte Komfort-Öfen, die durch eine Brennstoffverordnung erfasst werden könnten. Der BN hatte sich mehrfach und mit guten Gründen auch öffentlich aber erfolglos ab 2015 immer wieder für eine Novellierung der Brennstoffverordnung statt deren Abschaffung ausgesprochen (siehe regensburg.bund-naturschutz.de/fileadmin/kreisgruppen/regensburg/Presse/Pressemitteilungen/151102_PM_Feinstaub.pdf). Auch wurde die Initiative "bessere Luft für Regensburg" begründet, welche rund 1000 Unterschriften aufweist und bei der noch bis Anfang 2019 Unterschriften gesammelt werden.

    In den letzten 100 Jahren hat es auch im Heizungsbereich so viele Innovationen gegeben, dass im 21. Jahrhundert gerade in dichtbebauten Stadtgebieten Kohle oder andere emissionsstarke Brennstoffe bzw. Verbrennungsarten nicht mehr zeitgemäß sein müssten.

    Auch das Umweltbundesamt weist auf die hohen Emissionswerte von Komfort-Öfen hin. Die Emissionen von Polyzyklischen Aromatischen Wasserstoffen (PAK), Stickoxiden und Feinstaub liegen bei diesen Feuerungsanlagen weit höher als bei Gas- oder Ölheizungen. „Komfort-Öfen“ dürfen nur Zusatzheizungen sein. Ein Betriebsverbot bei schlechter Luftqualität (bzw. Inversionswetterlage) wäre aus Sicht de Bund Naturschutz in dicht bebauten Gebieten verhältnismäßige und angezeigte Minimalforderung.

    Fachlich fordert der Bund Naturschutz daher mehr denn je, dass die Stadt Regensburg möglichst zeitnah eine adäquate Brennstoffverordnung erlässt, die insbesondere regelt, dass:

    • Im Stadtgebiet keine Stein- oder Braunkohle zum Heizen verwendet werden darf. Diese wird in Baumärkten günstig angeboten und man kann den Gebrauch in der Stadt auch riechen.

    • Bei Inversionswetterlage (schlechte Luft) keine Festbrennstoffe in handbelegten Komfortöfen die nicht der Grundheizung dienen, verwendet werden dürfen.

    • In Gebieten mit dichter Wohnbebauung keine weiteren Komfortöfen genehmigt werden und der richtige Betrieb bestehender besser überprüft wird.

  • Sehr geehrte Unterstützer*innen der Petition!

    Bitte werben Sie weiter für Unterschriften. Die Petiton läuft noch bis Anfang 2019!

    Das in Anlage befindliche Schreiben und einige Tage danach folgende Pressemitteilung wurde versendet:

    Der Bund Naturschutz Regensburg appelliert an Regensburger Baumärkte, den Verkauf billiger Braunkohlebriketts und nicht nachhaltig gewonnener Holz oder Holzbriketts einzustellen.

    Auch die Stadt Regensburg sollte endlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten darauf hinwirken, dass nachhaltiger geheizt wird. Im Sinne des Klimaschutzes und für eine bessere Luft in Regensburg

    Die anstehende Heizungssaison lässt befürchten, dass die Luft in Regensburg wieder besonders schlecht wird. Eine wichtige Ursache der besonders schlechten Luft im Winter sind die immer mehr werdenden handbelegten Komfort-Öfen; die selbst in Neubaugebieten wie dem Brandlberg eingebaut werden. Diese Öfen dienen nicht der Grundheizung, sind energetisch deutlich weniger effektiv und stoßen je Heizeinheit gegenüber Zentralheizungsanlagen z.B. mit Gasthermen bis zu einem Mehrtausendfachen an Schadstoffen aus. Beim Verbrennen von Braunkohle wird auch das besonders giftige Quecksilber freigesetzt. Da noch dazu die Verbrennung mitten im Stadtgebiet erfolgt, werden Gifte und Feinstaub vor „jedermanns Haustür“ in hohen Konzentrationen freigesetzt. Regensburg braucht keinen Dom und keine Stadt, die wegen schlechter „Braunkohle-Schwefel-Luft“ wieder schwarz wird, so BN Vorsitzender Raimund Schoberer. I

    Nicht zu verstehen ist daher, dass die Stadt eine für die Gesundheit der Bürger -vor allem der Kinder und chronisch Kranken- wichtige Brennstoffverordnung aufgehoben hat. Bedauerlich ist auch, dass die Stadt Regensburg keine novellierte Brennstoffverordnung mit dem Ziel einführen will, bei Inversionswetterlage und schlechter Luft das Zuheizen die handbelegten Komfort-Öfen zu verbieten. Die Initiative "bessere Luft für Regensburg" hat in zahlreichen Aktionen für besser Luft geworben und sich auch mit einem fundierten Schreiben an die Stadt gewendet (siehe u.s. Link). Auch anerkannte Lungenärzte wie Herr Dr. Pfeiffer oder Herr Prof. Dr. Kabesch aber auch WHO und EU warnen vor den tötlichen Folgen hoher Luftverschmutzung (siehe einschlägige MZ-Artikel)

    Erinnert sei an den Februar 2018 mit sehr hohen Belastungswerten, deutlich mitverursacht durch handbestückte Komfort-Öfen, die durch eine Brennstoffverordnung erfasst werden könnten. Der BN hatte sich mehrfach und mit guten Gründen auch öffentlich aber erfolglos ab 2015 immer wieder für eine Novellierung der Brennstoffverordnung statt deren Abschaffung ausgesprochen (siehe regensburg.bund-naturschutz.de/fileadmin/kreisgruppen/regensburg/Presse/Pressemitteilungen/151102_PM_Feinstaub.pdf). Auch wurde die Initiative "bessere Luft für Regensburg" begründet, welche über 1000 Unterschriften aufweist und bei der noch bis Anfang 2019 Unterschriften gesammelt werden.

    In den letzten 100 Jahren hat es auch im Heizungsbereich so viele Innovationen gegeben, dass im 21. Jahrhundert gerade in dichtbebauten Stadtgebieten Kohle oder andere emissionsstarke Brennstoffe bzw. Verbrennungsarten nicht mehr zeitgemäß sein müssten.

    Auch das Umweltbundesamt weist auf die hohen Emissionswerte von Komfort-Öfen hin. Die Emissionen von Polyzyklischen Aromatischen Wasserstoffen (PAK), Stickoxiden und Feinstaub liegen bei diesen Feuerungsanlagen weit höher als bei Gas- oder Ölheizungen. „Komfort-Öfen“ dürfen nur Zusatzheizungen sein. Ein Betriebsverbot bei schlechter Luftqualität (bzw. Inversionswetterlage) wäre aus Sicht de Bund Naturschutz in dicht bebauten Gebieten verhältnismäßige und angezeigte Minimalforderung.

    Fachlich fordert der Bund Naturschutz daher mehr denn je, dass die Stadt Regensburg möglichst zeitnah eine adäquate Brennstoffverordnung erlässt, die insbesondere regelt, dass:

    • Im Stadtgebiet keine Stein- oder Braunkohle zum Heizen verwendet werden darf. Diese wird in Baumärkten günstig angeboten und man kann den Gebrauch in der Stadt auch riechen.

    • Bei Inversionswetterlage (schlechte Luft) keine Festbrennstoffe in handbelegten Komfortöfen die nicht der Grundheizung dienen, verwendet werden dürfen.

    • In Gebieten mit dichter Wohnbebauung keine weiteren Komfortöfen genehmigt werden und der richtige Betrieb bestehender besser überprüft wird.

    MfG Schoberer

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Ich möchte nur solche Ausländer in der Stadt haben, die sich mit unserer Verfassung identifizieren, bzw. unsere demokratischen Grundsätze respektieren: Gleichheit von Mann UND Frau, Respekt und Freiheit für ALLE Religionen (siehe Araber vesus jüdische Menschen!), uneingeschränktes Recht auf Meinungsfreiheit (siehe Jan Böhmermann!), Toleranz von Schwulen und Lesben!!

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