Región.: Potsdam
Medio ambiente

Lieber Naturerhalt statt Asphalt

Petición a.
Landesbetrieb Strassenverkehr & Landtag Brandenburg
1.966 Firmantes 1.063 En. Potsdam
66% de 1.600 de quorum
  1. Iniciado octubre 2020
  2. Collección de firmas hasta 5 Semanas.
  3. Sumisión.
  4. Diálogo con destinatario
  5. Decisión

Für die Dörfer im Potsdamer Norden

Uetz-Paaren, Satzkorn, Kartzow, Marquardt – die Dörfer im Potsdamer Norden sind klein, aber sehr lebendig. In manchen wohnen nur wenig mehr als Hundert Einwohner. Viele Orte erleben jedoch einen regen Zuzug durch junge Familien, die hier leben und sich wohlfühlen. Die Ortsgemeinschaften und regionale Initiativen tun viel für die Entwicklung dieser Orte. Dennoch bleibt Luft nach oben: Es fehlen Spielplätze, regionale Einkaufsmöglichkeiten, Treffpunkte, eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Statt die Region zu fördern, werden großflächige Gewerbegebiete geplant, und nun auch noch eine riesige Raststätte, mit hohen Belastungen während der mehrjährigen Bauphase und unabsehbaren Folgen für die Natur und das Leben in diesen Dörfern. Das empfinden wir als Affront.

Wir meinen: Der Potsdamer Norden und seine Menschen verdienen Beachtung durch die Politik! Eine riesige Raststätte brauchen wir nicht!

Razones.

Gegen den Asphalt, für freie Böden

Die Äcker im Potsdamer Norden sollen frei bleiben!

Die Bundesregierung hat sich in ihrer Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt, deutschlandweit täglich nicht mehr als 30 Hektar Fläche neu zu versiegeln. Dieses Ziel wird nicht erreicht: Aktuell wird in Deutschland fast die doppelte Fläche neu versiegelt. Am 14. Juli 2020 rief der Nabu den „30-Hektar-Tag“ aus: An diesem Tag war das Jahresmaximum an neu versiegelter Fläche bereits verbraucht. Brandenburg verliert pro Tag etwa 6 Hektar, die der Landwirtschaft und dem Naturraum schmerzhaft fehlen. Die vor unserer Haustür geplante Raststätte soll rund 30 Hektar umfassen – und dass in einem Gebiet, in dem es bisher noch wertvolle Natur gibt.

Wir meinen: Solche Raststätten gehören, wenn sie wirklich gebraucht werden, auf bereits versiegelte Flächen. Unser Naturraum im Potsdamer Norden soll davon frei bleiben!

Gegen die Lichtverschmutzung, für die Nacht

Wenn in Paaren die Sonne untergeht, dann wird es wirklich Nacht.

Gerade einmal rund 20 funzelige kleine Straßenlaternen beleuchten die Straßen des Dorfes. Auf manchen Wegen schreitet man Hunderte Meter durch tiefe Dunkelheit. In Vollmondnächten werfen Häuser und Bäume lange Schatten und man kann im blauweißen Licht des Himmelskörpers draußen spazieren gehen. Im Dorf und den Wäldern sind Nachtfalter unterwegs und Fledermäuse jagen über die Wiesen. Welche Auswirkungen eine hell strahlende Lichtquelle die dunklen Nächte in dieser Region für Natur und Tiere haben würde, kann man sich leicht ausmalen. Wer bei uns im Sommer nachts ein Fester offenstehen lässt, merkt schnell: Eine beeindruckende Vielfalt nachtaktiver Insekten wird vom Licht angezogen und verirrt sich ins Haus.

Was für ein kostbares Gut die Nacht für den Naturschutz bedeutet, wird immer deutlicher. Auf Insekten haben die Straßenlaternen einen „Staubsaugereffekt“. Die Tiere werden von den Lichtquellen angezogen und taumeln sich unter den Lichtern desorientiert zu Tode. Zugvögel kommen von ihrer Flugbahn ab und prallen noch einen Kilometer nach der Lichtquelle gegen eigentlich gut sichtbare Hindernisse. Gegen die Naturzerstörung, für unsere Tiere und Pflanzen

Der Potsdamer Norden ist ein Hotspot für seltene Pflanzen und Tiere. Grund dafür sind die alten Obstwiesen des Havellandes, die seit der Wende nicht mehr genutzt werden. Diese Obstwiesen bilden ein Netzwerk aus Biotopen, in denen sich seltene Vogelarten wie Neuntöter und Wiedehopf tummeln. Auf feuchten Wiesen nahe an der Autobahn brüten Kiebitze – eine Vogelart, die seit 1980 mehr als 90 % ihres Bestandes verloren hat und daher streng geschützt ist. Auf den Strommasten nisten Fischadler. Gleich mehrere Paare brüten hier im Umland. In den verwunschenen Robinienwäldern kann man vom späten Frühjahr bis zum Sommer den tropisch anmutenden Ruf des Pirols hören – ein starengroßer, durch seine knallgelbe Farbe unverkennbarer Vogel. Die alten Obstwiesen liegen in der Nähe des FFH-Vogelschutzgebietes Döberitzer Heide und bilden mit dieser einen Naturraum.

Wir meinen: Havelseen sollten aus Wasser bestehen, nicht aus Beton. Wir fordern den Erhalt des Naturraumes Potsdamer Norden, den großräumigen Schutz der alten Obstwiesen und den Erhalt der seltenen Tierarten. Eine Raststätte würde diese Vielfalt unwiderruflich vernichten!

Gegen Emissionen, für ein lebenswertes Leben hier und in der Welt

Klar brauchen LKW-Fahrer Stellplätze, damit sie ihre Pausenzeiten einhalten können. Aber eine so große und moderne Rastanlage fördert wiederum den LKW-Verkehr! Zunehmender LKW-Verkehr verursacht Lärm, Abgase und Feinstaub! In Zeiten, in denen auch die Politik erkannt hat, dass der Klimawandel nur durch drastische Maßnahmen aufgehalten werden kann (z.B. Ausruf des Klimanotstandes und Ziel der Verkehrswende) müssen nachhaltige Lösungen her! Eine riesige Rastanlage gehört sicher nicht dazu!

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Noticias.

  • Liebe Unterstützende,
    erst einmal unser herzlichstes Dankeschön, dass Sie unsere Petition „Gegen den Bau der Raststätte Havelseen“ mit Ihrer Unterschrift unterstützt haben.
    Die Petition läuft noch bis zum 09.01.2021. Bis dahin benötigen wir noch mindestens weitere 500 Unterschriften, vorwiegend aus der Region Potsdam und Potsdamer Norden, um unsere regionale Relevanzschwelle zu erreichen. 😊

    Wie schaffen wir das?
    Jeder von Ihnen sammelt 1 weitere Unterschrift. In den meisten Haushalten findet sich noch jemand der auch „gegen den Bau und für den Naturerhalt“ ist.

    Somit hätten wir, als Weihnachtsgeschenk an unsere Natur und uns unser Sammelziel in kürzester Zeit -GEMEINSAM erreicht.

    Aktuelle Informationen rund um Aktionen und Fortschritte... Más.

Zwischen zwei Vogelschutzgebieten soll eine riesige Rastanlage entstehen, die eventuell in Zukunft noch erweitert werden soll. Ca. 30 Hektar wertvoller Ackerboden sollen dafür versiegelt werden, der für die Landwirtschaft mit über 50 Bodenpunkten sehr wertvoll ist. Und das in einer Zeit, in der Dürreperioden immer mehr zunehmen. Dabei werden Schutzgüter wie Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser und Atmosphäre nicht berücksichtigt. Die negativen Synergieeffekte werden außer Acht gelasen! Diese riesigen Ausmaße sind wohl kaum mit dem Bau eines Einfamilienhauses zu vergleichen.

Also die Petition ist ja mal komplett lächerlich ! Es entsteht Baulärm, ja ist ja normal wenn gebaut wird das da Lärm entsteht, dieser entsteht wenn gebaut wird also von Montag bis Freitag 6-18 Uhr wenn die meisten sowieso arbeiten sind, außerdem führt da eine Autobahn lang also gibt es da schon ewig Lärm. Mit der Flächenversiegelung das Argument.kann ich nicht verstehen, wenn da junge Familien hinziehen die sich Häuser bauen dann versiegeln die mit ihren 1 und 2 familienhäusern jede Menge Boden, wieso zieht ihr nicht alle in ein Hochhaus wenn es euch ernst ist mit der Flächenversiegelung?

Por qué la gente firma.

  • Hace 2 horas.

    Zum Erhalt der Natur und für den Schutz des Klimas.

  • Privado. Potsdam

    Hace 3 días.

    Ausreichend im Umland vorhanden. Mehr Bahn statt LKW. Schutz von Mensch ,Natur und Umwelt

  • Privado. Potsdam

    Hace 3 días.

    Wir dürfen nicht noch mehr Natur verlieren.

  • Hace 5 días.

    Naturerhalt ist wichtiger als Profit

  • Hace 7 días.

    Schutz von Natur, Bremsen des Wachstums von Infrastruktur

Instrumentos para difundir la petición

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Método HTTP
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Formato de devolución
JSON

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