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Bild zur Petition mit dem Thema: Rassismus keinen Zugang zu Kitas und Schulen Rassismus keinen Zugang zu Kitas und Schulen
  • Von: Literatur statt Brandsätze mehr
  • An: Stiftung Lesen
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • Letzter Tag
  • 707 Unterstützende
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Rassismus keinen Zugang zu Kitas und Schulen

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„Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.“ Ingeborg Bachmann

Die Unterzeichnenden fordern die Stiftung Lesen und ihre Partner auf, in der Vorbereitung des Bundesweiten Vorlesetages 2018 potentielle Ausrichter dafür zu sensibilisieren:

  1. bei der Wahl der Vorleser*innen rechtspopulistischen Positionen keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten, das heißt konkret, dass vor Kindern und Jugendlichen keine Personen lesen, die in der Vergangenheit zur Verbreitung von Positionen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beigetragen haben

  2. welche Möglichkeiten es gibt, um Rassismus an Bildungseinrichtungen entgegen zu wirken und Demokratie zu stärken, wie z.B. Workshops über das Netzwerk für Demokratie und Courage www.netzwerk-courage.de/web/299.html oder Bewerbung um den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ www.schule-ohne-rassismus.org/wer-wir-sind/

  3. dass es Empfehlungen für Kinder- und Jugendbücher gibt, die zur Wertestärkung einer pluralistischen Gesellschaft beitragen, wie z.B. Empfehlungen der Initiative „Bilder im Kopf“ bilderimkopf.eu/wp-content/uploads/2017/02/Prospekt.pdf

Begründung:

Anfang August 2017 wurde bekannt, dass die Stiftung Lesen unter anderem Mandatsträger der AfD per Infopost zu einer Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag am 17. November ermutigt hatte. Der Vorlesetag wird von der Stiftung Lesen in Partnerschaft mit der ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung ausgerichtet. Ziel ist das Vorlesen und Lesen zu stärken. Jeder Interessierte kann teilnehmen. Dass Einladungsschreiben dieses Jahr an eine Partei gingen, deren Mitglieder vielfach rechtspopulistisch und menschenverachtend auftreten, stieß auf breite Kritik. U.a. äußerten sich der PEN Deutschland www.pen-deutschland.de/de/2017/08/04/den-bock-zum-gaertner-gemacht-deutscher-pen-kritisiert-einladung-der-stiftung-lesen-an-mandatstraeger-der-afd/ und die Arbeitsgemeinschaft der Jugendbuchverlage (avj). www.avj-online.de/aktuelles/statement_zum_vorlesetag_2017/ Auf die Kritik reagierte die Stiftung Lesen am 9. August 2017 mit einer Pressemitteilung, in der es heißt: „Die drei Initiatoren nehmen die Kritik an dem breiten Verteiler für Politiker ernst. Sie beobachten die politische Entwicklung, besonders der AfD, und werden ihr Vorgehen 2018 überprüfen.“ Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier. www.stiftunglesen.de/presseservice/pressemitteilungen/910/

Unsere Argumente

Die Förderung des Lesens und Vorlesens erachten wir als unterstützenswert. Doch kommt es nicht nur darauf an, dass gelesen wird, sondern auch welche Inhalte in Kinder- und Jugendeinrichtungen Verbreitung finden und wer als Repräsentant unserer Gesellschaft wahrgenommen wird. Die Verantwortung darüber, wer zum Vorlesetag liest, wird von der Stiftung Lesung den Veranstaltungsorten überlassen. Einstellungen, die auf die Abschaffung des Pluralismus in Deutschland zielen, die Unsicherheit und Angst schüren, mit Hass und Hetze agieren, dürfen in unseren Bildungseinrichtungen keine Plattform erhalten.

Deswegen fordern wir die Stiftung Lesen auf, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und zu erklären, wie sie die oben genannten Punkte umsetzen möchte.

Erstunterzeichnende: Anna Kaleri (Autorin, Initiatorin von „Literatur statt Brandsätze“), Michael Kraske (Autor, Journalist), Simone Rafael (Chefredakteurin Belltower.News), Peter Ohlendorf (Filmemacher), Regula Venske (Schriftstellerin, Präsidentin des Pen-Zentrum Deutschland), Dirk Laabs (Journalist, Autor, Filmemacher) sowie Amadeu Antonio Stiftung.

Bildnachweis: © dglimages / fotolia.com

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Leipzig, 18.09.2017 (aktiv bis 17.02.2018)


Neuigkeiten

2018 wird es wieder einen Bundesweiten Vorlesetag geben. Neuer Petitionstext: „Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.“ Ingeborg Bachmann **Die Unterzeichnenden fordern die Stiftung Lesen und ihre Partner auf, in ...

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Debatte zur Petition

PRO: Eine moderne, liberale Gesellschaft kennt auch Grenzen, nämlich genau dort, wo die freiheitlich-demokratische Grundordnung angegriffen wird. Das geschieht zur Zeit von Vertretern rechter Gruppen und Parteien, die sich einen demokratischen Anstrich geben ...

PRO: Kinder hören nicht nur das, was vorgelesen wird, sondern nehmen auch die Person wahr, die vorliest. Es kann nicht sein, dass dies Personen tun, die sich zu einer Partei bekennen, die für Menschenfeindlichkeit steht.

CONTRA: Kinder sind jetzt schon durch die linke Erziehung von Kika Zwangsgesteuert .

CONTRA: Nur weil das Word Mohra im schwäbischen länger existiert als Deutsche Kolonien. Sollen andere kleine Völker Schuld sein. Diese Debatte wird rassistisch durch Vereinsmaden der CDU/CSU, SPD, Grüne und Linken querlanten der Antifa geführt. Eine Frage wenn ...

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Warum Menschen unterschreiben

Ich musste selbst darunter Leiden, mich aufarbeiten und in Hasssituationen einen klaren Kopf behalten. Meinen Kindern soll das nicht passieren

Es ist entscheidend, welchen Einflüssen Kinder ausgesetzt sind. "Das weiße Band" hat das sehr eindrücklich gezeigt.

Kinder kennen keine Unterschiede zwischen Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft, schon gar nicht wegen Religion. Sie spielen, zanken und vertragen sich. Erwachsene manipulieren Kinder indem sie Dinge sagen, die ein Kind negativ beeinflussen kann. Ich u ...

No chance for an education to hate thinking!

Keine Macht den Doofen!

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