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Bild zur Petition mit dem Thema: Rettet das Dortmunder Museumsgebäude am Ostwall! Rettet das Dortmunder Museumsgebäude am Ostwall!
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Rat der Stadt Dortmund, Obere und untere ...
  • Region: Dortmund mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Der Petition wurde entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 5.114 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Rettet das Dortmunder Museumsgebäude am Ostwall!

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Nach dem Umzug der Kunstsammlung des Museums am Ostwall in das Dortmunder U konnte bislang keine neue Nutzung für das alte Gebäude am Ostwall gefunden werden. Der Rat der Stadt Dortmund hat jetzt einem Verkauf des Gebäudes zugestimmt. Der meistbietende Investor plant auf dem Grundstück Seniorenwohungen zu bauen und dafür das Museumsgebäude abzureißen. Ab September ist das Haus akut bedroht.

Wir fordern den Rat der Stadt Dortmund auf, den o.g. Ratsbeschluss aufzuheben und einem Verkauf nur zuzustimmen, wenn der Erhalt des Gebäudes sichergestellt ist. Die Denkmalbehörde fordern wir auf, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen.

Begründung:

Das Museumsgebäude ist ein einzigartiges Beispiel der Dortmunder Baugeschichte. Die Ursprünge des Gebäudes reichen bis 1870 zurück, es wurde als Oberbergamt der preußischen Verwaltung gebaut. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg wurde es als zentrales Museumsgebäude in Dortmund genutzt.Im Krieg wurde es zerstört und in der Nachkriegszeit als einer der ersten Museumsbauten Deutschlands wieder aufgebaut und repräsentiert damit ein typisches und sehr gut gelungenes Beispiel für den Museumsbau der 50er Jahre. Es beherbergte die Sammlung moderner Kunst der Stadt Dortmund.

Das Haus spiegelt die Stadtgeschichte Dortmunds wieder - von der Industriegeschichte des 19. Jahrhunderts über die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg bis zum Wiederaufbau im Stil der 50er Jahre. Prof. Wolfgang Sonne von der TU Dortmund bewertet das Gebäude als ältestes öffentliches nichtsakrales Gebäude der Stadt im Zentrum der Stadt.

Es gibt kein anderes Gebäude in Dortmund, das so viele Facetten der Geschichte in sich vereinigt, es sollte deshalb unbedingt erhalten werden. Darüber hinaus ist das Haus gut erhalten, hat eine solide Bausubstanz und könnte auch ohne große Investitionen durchaus weiter sinnvoll genutzt werden, zum Beispiel als Kulturzentrum oder Kunsthalle. Darüber hinaus kann durch den Erhalt des Gebäudes auch der Museumspark als eine der wenigen Grünflächen in der Stadt erhalten werden. Ein Neubau von Wohnungen ist an der vorgesehen Stelle nicht zwingend notwenig und bietet auch nicht die nötige Infrastruktur wie Parkplätze und Einkaufsgelegenheiten.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dortmund, 18.06.2013 (aktiv bis 17.09.2013)


Neuigkeiten

Liebe Freunde des Alten Museums am Ostwall! Kurz vor Weihnachten freue ich mich besonders, eine gute Nachricht überbringen zu können: Bei der Abstimmung im Dortmunder Stadtrat am 11. Dezember hat sich die Mehrheit der Ratsvertreter für den Erhalt ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Unser Ostwallmuseum ? unprätentiös und im Stadtbild fest verwurzelt. So sollte es bleiben! Wie viele Zeitzeugen will man in unserer Stadt noch einem ausschließlich dem Dogma der Profitmaximierung dienenden Bauträgergeschäft opfern?

PRO: Liebe Leute, der blaue Strich wächst langsam aber stetig, darüber freue ich mich sehr, auch darüber, dass jetzt auch öffentliche Personen wie Benedikt Stampa, Reinhard Junge (Grüße nach Bochum), Paul Wallfisch, Prof. Wolfgang Sonne und Simone Fleck mit ...

CONTRA: Das klingt doch wunderbar : Seniorenwohnungen statt eines unnützen und ungenutzten Museums. Endlich mal eine vernüntige Entscheidung über die sich viele Senioren ganz sicher freuen werden und die die leeren Kassen nicht noch weiter belastet.

CONTRA: Wenn man schon meint, aus dem Ostwallmuseum ins Dortmunder U umziehen zu müssen, kann das doch nicht "einfach so" zu einer Ausweitung der Museumsflächen und der entsprechenden Kosten führen. Wer soll das alles zahlen...? - Anstelle mehr Geld für mehr ...

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