• Von: Bürgerinitiative GRÜNE LUNGE KÖLN (Barbara ... mehr
  • An: Bezirksbürgermeister Bernd Schößler, Oberbürgermeisterin ...
  • Region: Köln mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 54 Tage verbleibend
  • 19.939 Unterstützer
    16.410 in Köln
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Rettet den Inneren Grüngürtel. Natur bewahren. Kleingärten schützen. Bebauung verhindern.

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Mit großer Sorge haben wir, die Mitglieder des Kleingartenvereins Flora e.V. von 1922 und die Anwohner der angrenzenden Stadtteile Nippes und Agnesviertel, der Presse entnommen, dass das Amt für Stadtentwicklung die Bebauung der Kleingarten-Anlage ab dem Jahr 2020 prüft.

Wir wehren uns entschieden gegen die mögliche Vernichtung und den Abriss der Anlage, die von außerordentlich hohem kulturellen, sozialen und ökologischen Wert ist.
Der Kleingartenverein Flora e.V. entstand vor fast 100 Jahren nördlich der Inneren Kanalstraße als Bestandteil des neu angelegten Inneren Grüngürtels. Er bildet mit Sportplatz, Parkanlage und Kinderspielplatz einen zusammenhängenden, unter Denkmalschutz stehenden Grünraum. Seiner Entstehung lagen sowohl Ideen einer breiten Strömung sozialen Denkens für Gesellschaft und Gemeinde, als auch neue Konzepte der Stadtplanung, der Landschaftsarchitektur und der Gartenästhetik zugrunde, die den hohen historischen und künstlerischen Wert der als Teil des Inneren Grüngürtels ausgewiesenen Kulturlandschaft begründen.

Wenn die Stadt entgegen ihrer eigenen Behauptung, den Inneren Grüngürtel nicht anzutasten, die Kleingartenanlage Flora e.V. teilweise oder ganz bebaut, wird der verbleibende Teil des Grüngürtels bis zur Unkenntlichkeit entwertet. Denn zurzeit fungiert die Kleingarten-Anlage im Gesamtkonzept als "grüner Puffer" zwischen Wohnbebauung und den intensiv – im Sommer bis weit in die Nacht hinein – genutzten Sport- und Parkflächen.

Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern die Stadt Köln auf, umgehend von Ihren Plänen, die Kleingartenanlage Flore e.V. ganz oder in Teilen als Baufläche auszuweisen, Abstand zu nehmen.

Begründung:

Neben dem städtebaulichen, künstlerischen und historischen Wert der Kleingarten-Anlage ist diese ein unschätzbar wichtiger Ort des sozialen Miteinanders und der Integration. Ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe und Religion haben wir in unseren 322 Gärten intensive Kontakte mit unseren Nachbarn und helfen uns mit Rat und Tat gegenseitig. Wir erfahren Zusammenhalt im Vereinsleben und feiern unsere Feste im Vereinsheim. Wir helfen Älteren, die ihr Wissen an uns weitergeben. Wir führen unsere Kinder und Enkel an einen achtsamen Umgang mit der Natur heran. Ein Entzug der Gärten – als Beziehungsgrundlage, zum Teil schon seit Generationen – wäre ein ausgesprochen schmerzhafter Verlust.

Nicht zuletzt erfüllen die Kleingärten eine ausgesprochen wichtige Funktion als "GRÜNE LUNGE" in der Kölner Innenstadt. Sie liegen in unmittelbarer Nähe der Inneren Kanalstraße – einer der meist befahrenen innerstädtischen Straßen – und sind unersetzlich für den stadtnahen Erhalt der Artenvielfalt und den Naturschutz. Die Gärten sind daher auch seit 1991 ausgewiesener Bestandteil des "Landschaftsschutzgebietes Innerer Grüngürtel“. Die über viele Jahrzehnte gewachsene und gepflegte Pflanzenvielfalt in den Gärten bietet wichtigen Lebensraum für viele verschiedene Vogelarten und Wildtiere.

Für die sich weiter verdichtende Innenstadt werden die beiden städtischen Grüngürtel und in ihnen der Kleingartenverein Flora e.V. mit seinen 322 Gärten von außerordentlicher Bedeutung sein.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 13.04.2016 (aktiv bis 30.01.2017)


Neuigkeiten

+++ In Rücksprache mit OpenPetition ist es uns gelungen unsere Petition um weitere zwei Monate zu verlängern. Dies ist dem besonderen Umstand geschuldet, dass wir in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss am 10. November wiederum vertagt wurden. OpenPetition ...

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Debatte zur Petition

PRO: CDU und GRÜNE fördern Urban Gardening, interkulture lle Gärten, den Anbau von regionalen Nutzpflanzen, die Schrebergartenkultur, die Ausweis ung von Streuobstwiesen und den Erhalt von alten Kulturlandschaften.

PRO: Es gibt genügend marode Häuser die abgerissen und neu aufgebaut werden können sowie auch zahlreiche Baulücken.

CONTRA: Wohl unstrittig wird in Köln bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt. Werden innenstadtnahe – mithin leicht zu erschließende und infrastrukturell bestens angebundene – Areale nicht erschlossen, weichen die für die kommenden Jahre seriös prognostizierten ...

CONTRA: Alle Jammern rum, weil der Wohnraum in Köln nicht bezahlbar ist. Aber Neubau vor meiner Haustür? Es fehlen in Köln 70.000 Wohnungen. Da reicht es nicht aus, ein paar Baulücken und den Schlachthof zu bebauen. Es soll kein öffentliches Grün bebaut werden, ...

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Weil ich das schön finde und nächstes Jahr in köln wohne

Die Kölner Luft soll genießbar bleiben und der Grüngürtel trägt dazu bei.

Ich wohne selbst in Köln. Der Erhalt mögl. aller derzeit vorhandenen GRÜNflächen ist wichtig - schon aus gesundheitlichen Gründen = Luftqualität!!! Erholung!! und NATURerlebnis!!

Kleingärten sind wichtig!!

Weil es schon viel zu viel Bebauung in der Stadt gibt

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Petitionsverlauf

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