region: Hamburg-Jenfeld
Welfare

REWE raus? Weitere Verödung des Jenfeld-EKZ jetzt stoppen!

Petition is directed to
Hamburgische Bürgerschaft
591 Supporters
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  1. Launched 15/06/2019
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  5. decision

Wir Anwohner fordern die politisch Verantwortlichen auf, unverzüglich mit dem Jenfeld-EKZ-Betreiber zu verhandeln: Wir brauchen im Herzen von Jenfeld einen Supermarkt mit Vollsortiment und Frische-Theke, da das JEN-EKZ ansonsten noch weiter verödet.

Reason

Die Anwohner in Hamburg-Jenfeld stehen seit dem 15. Juni vor dem Nichts, was die fußläufige Erreichbarkeit eines Supermarktes mit Vollsortiment und Frische-Theke angeht (z.B. REWE oder EDEKA, nicht zu verwechseln mit Discountern). REWE hat sich völlig überraschend nach 43 Jahren und von heute auf morgen aus dem Jenfeld-EKZ verabschiedet. Über die Gründe wird wild spekuliert.

Doch damit nicht genug: in diese zentral gelegenen Räume soll nun der Billig-Discounter PENNY einziehen - statt z.B. ein EDEKA-Markt mit hochwertigen Frische- und Markenartikeln. Wir Anwohner wollen unseren tägliche Bedarf an frischen Fleisch-, Wurst- und Käsewaren aber nicht (nur) mit abgepackter Ware in umweltschädigenden Plastikverpackungen decken! Und sämtliche Discounter wie ALDI, LIDL und NETTO sind fußläufig bereits vertreten.

Dieser Vorgang wird die sich seit Jahren abzeichnende, schleichende Verödung des JEN-EKZ weiter vorantreiben. Leerstände von über einem Jahr sind die Regel, und wenn überhaupt neue Geschäfte eröffnen, dann ist es einer dieser überflüssigen, weiteren Billig-Ramsch-Läden.

Politisch Verantwortliche sind aufgefordert, unverzüglich mit dem Jenfeld-EKZ-Betreiber zu verhandeln: Gibt es eine Strategie zur Entwicklung des EKZ, oder ist es ein reines Spekulationsobjekt, das immer mehr verödet und verwahrlost?

Weitere Informationen: emag.hamburger-wochenblatt.de/titles/hamburgerwochenblatt/10950/publications/286

Thank you for your support, Christine Blenner from Hamburg
Question to the initiator

News

  • Liebe Mitstreiter*innen,

    die vor 8 Wochen gestartete und mit 591 Unterzeichner*innen nun abgeschlossene Petition ist zu einem gelungenen Beispiel dafür geworden, dass sich auch in Jenfeld Anwohner organisieren und gegen Missstände protestieren können - wenngleich wir mit unserem Protest leider zu spät waren, denn bei Start der Petition waren die "Rewe-Würfel" schon längst gefallen, wie wir heute wissen.

    In den letzten Wochen wurden dann auch bedauerlicherweise im JEN-Center Fakten geschaffen, die mit den Bedürfnissen der Anwohner definitiv nicht in Einklang stehen:

    - Penny ist in die Rewe-Räume umgezogen - mit einer gefälligeren Ladeneinrichtung, aber gleichem Sortiment und Personal. Zudem soll es auch weiterhin zeitweise lange Schlangen... weiter

  • Liebe Mitstreiter*innen,

    am Montag hat nun die Jenfelder Stadtteil-Konferenz stattgefunden, auf der zu den Vorgängen im JEN-Center und unsere Protestaktion informiert wurde. In diesem Zusammenhang herzlichen Dank an Herrn Dluzak für die beigesteuerten Hintergrundinformationen! Den Mitgliedern der Stadtteil-Konferenz sagen wir ebenfalls DANKE, dass wir dort zusammenkommen konnten - wenn auch die Zeit knapp bemessen war. Denn das Thema erhitzt doch viele Gemüter.

    Aber die wahren Helden dieses Abends sind für mich SIE! Nämlich DIE Menschen, die am Montag Abend ihre Komfortzone verlassen und sich auf den Weg ins Jenfeldhaus gemacht haben - um ihre eigenen Interessen zu vertreten, oder auch nur, um sich solidarisch zu zeigen mit Betroffenen. Gesicht... weiter

pro

Ein "verslumen" von Jenfeld wird aber doch vorangetrieben, wenn es keinen vernünftigen Supermarkt mehr gibt! Wenn Jenfeld "verslumt" warum wird dann an allen Ecken neu, und weiß Gott nicht auf billig, gebaut? Es muss doch jetzt gehandelt werden, um Jenfeld nicht vollends in die "Schmuddelecke" der sozial schwachen Stadtteile zu schieben. Der Protest, der sich momentan bildet ist richtig und vor allem wichtig! Sonst muss man sich nicht wundern, wenn es nur weiter bergab geht!

contra

Die REWE Stellungnahme in dem Zeitungsartikel, besagt doch ganz klar, dass ein REWE nicht mehr wirtschaftlich ist, und sie deshalb den konzerneigenen Discounter dort einsetzen. Vermutlich wurden nur einzelne Dinge dort, und alles andere eben bei Aldi und Lidl gekauft. - Also die Jenfelder haben "mit den Füßen abgestimmt" und sich mehrheitlich gegen REWE entschieden. Wo ist also das Problem? Und warum sollte es dann für EDEKA wirtschaftlich sein? Ich habe eher das Gefühl, dass Jenfeld mehr und mehr "verslumt" - nicht mal mehr ein normaler Supermarkt ist dort noch wirtschaftlich zu betreiben

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