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Bild zur Petition mit dem Thema: SO  NICHT ! Behinderte werden durch Minderbezahlung diskriminiert! SO NICHT ! Behinderte werden durch Minderbezahlung diskriminiert!
  • Von: Heike (Baumann) mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 93 Tage verbleibend
  • 209 Unterstützende
    208 in Deutschland
    0% erreicht von
    110.000  für Quorum  (?)

SO NICHT ! Behinderte werden durch Minderbezahlung diskriminiert!

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Menschen mit Behinderungen in einer Kooperativen Ausbildung die gleiche Vergütung zusteht wie den nichtbehinderten Mitauszubildenden, ohne Anrechnung der Verdienste der Eltern/Ehepartner/Geschwister.

Begründung:

Die UN-Behindertenrechtskonvention hat die Inklusion als Menschenrecht festgeschrieben. Sie soll es Menschen mit Behinderung ermöglichen, ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben innerhalb der Gesellschaft zu führen. Das Menschen mit Behinderungen genauso am Arbeitsleben teilnehmen dürfen wie Menschen ohne Behinderungen ist ein Baustein der Inklusion, für die - falls notwendig - Unterstützungsangebote und Assistenzen bereitgestellt werden. Arbeit ist wichtig für ein zufriedenes, unabhängiges Leben. Wer arbeiten geht, hat eine Aufgabe und bekommt ein Gefühl für den eigenen Wert. Dieser Wert scheint nicht hoch zu sein, wenn behinderte Auszubildende bei gleicher Leistung nur einen Bruchteil dessen verdienen, was ihre nichtbehinderten Mitauszubildenden erhalten. Ebenso rückt ein unabhängiges Leben in weite Ferne, wenn diese jungen Menschen sogar noch in Abhängigkeit (nämlich vom Verdienst der Eltern) gehalten werden.

Als veranschaulichendes Beispiel, was falsch läuft, kann Folgendes dienen:

Ein junger Mann hat nach einem guten Realschulabschluss eigenständig eine Ausbildungsstelle gefunden. Da er aber eine leichte Behinderung hat, beschließt er zusammen mit dem Arbeitgeber, der Agentur für Arbeit und den Eltern, die Ausbildung als Kooperative Ausbildung zu absolvieren.

Falls es Probleme geben sollte, weiß er seine Eltern und das Berufsbildungswerk hinter sich, die ihm Unterstützung und Hilfe anbieten können.

Bisher hat der junge Mann die Leistungen des Berufsbildungswerkes noch nicht benötigt und ist mittlerweile erfolgreich im zweiten Ausbildungsjahr, gemeinsam mit einer nichtbehinderten Auszubildenden. Beide durchlaufen den gleichen Ausbildungsplan und erbringen vergleichbare Leistungen in Schule und Betrieb.

Einziger Unterschied: Die Mitauszubildende verdient ca. 650 Euro/Monat – unabhängig von den Einkünften der Eltern. Der Behinderte verdient 55 Euro/Monat – die Einkünfte der Eltern werden voll angerechnet und halten ihn so in einer unfreiwilligen Abhängigkeit.

Was in diesem Fall als Unterstützungsangebot im Sinne der Inklusion gedacht war, erweist sich in der Praxis als Exklusion, nämlich Ausschluss des Behinderten aus der Gemeinschaft, der hier mit weniger als einem Taschengeld abgespeist wird und dessen gute Leistungen als so gering eingestuft werden, dass es für ein angemessenes Entgelt nicht ausreicht!

Es ist eine fehlgeschlagene Inklusion, wenn sich die Agentur für Arbeit auf § 126 i. V m. § 67 SGB II in Anwendung der Vorschriften des Vierten Abschnitts des Bundesausbildungförderungsgesetzes beruft.

Deshalb plädieren wir dafür, dass auch Kooperative Ausbildungen nach geltendem Tarif des jeweiligen Kooperationspartners vergütet werden, damit die Auszubildenden im Sinne der Inklusion die Chance haben, durch eigene Leistung ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

>>> BITTE BEACHTEN !!!

|| Bitte bestätigt Eure Unterschrift! Ansonsten zählt sie nicht. Bestätigt wird die Mail, indem man auf den Bestätigungs-Link in der Mail von openpetition klickt !

Leider sind uns bisher schon einige Unterschriften deshalb nicht angerechnet worden!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Gütersloh, 26.03.2017 (aktiv bis 25.09.2017)


Neuigkeiten

Wie mit einer Mitarbeiterin besprochen, haben wir leider viele Unterschriften verloren, weil die Unterzeichner nicht wussten, dass sie die Bestätigungsmail mit einem Klick auf den Link bestätigen müssen. Bitte unbedingt auch auf der Seite, wo der Unterzeichner ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Es ist eine Unverschämtheit, dass trotz bereits bestehender Inklusionsgesetze Menschen mit Behinderungen und/oder ihre Angehörigen noch für gerechte Zahlung kämpfen müssen. Sollte das nicht eine Selbstverständlichkeit sein - gerade von den Trägern öffentlicher ...

CONTRA: der Kandidat kann ja einfach einen ganz normalen Ausbildungsvertrag (ohne Zuschuss des Steuerzahlers) aushandeln - und wird dann auch dieselbe Summe Azubi-Geld verdienen. Wenn er das gleiche leistet wie seine Kollegen wäre das doch die beste Lösung. Sobald ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Gleichstellung!

Ein Stück Gerechtigkeit muss vor allem für die Schwächsten in unserer Gesellschaft gelten, sie haben keine Lobby.

Diese Diskriminierung ist inakzeptabel.

Diese Regelung ist blankes Unrecht!

Vermeidung von Diskriminierung Behinderter

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