Region: Germany
Civil rights

Sofortige Aufhebung aller in der "Corona-Krise" verfügten Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten!

Petition is directed to
Bundes- und Landesregierungen
87.714 Supporters
Collection finished
  1. Launched 25/03/2020
  2. Collection finished
  3. Submission on the 29 May 2020
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Die Unterzeichnenden fordern von den zuständigen Regierungen die vollständige Aufhebung der im Zusammenhang mit der ‚Corona-Krise‘ verordneten Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten.

Reason

Die derzeitige durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachte Krankheit Covid-19 scheint - zumindest für Deutschland - weniger gefährlich als Grippewellen, wenn man einen Vergleich zwischen den Fallzahlen der Vorjahre und aktuellen zieht. Noch entscheidender für die Beurteilung der Gefahr der derzeitigen Grippewelle ist die Entwicklung hinsichtlich der Anzahl der Erkrankungen pro Woche. Dazu stellt das RKI dar, dass die fiebrigen akuten Atemwegserkrankungen (ILI) in der Kalenderwoche 12 (16. bis 22.03.2020) im Hinblick auf Influenzaerkrankungen deutlich zurückgegangen sind. Dies verstehen wir als ein Indiz dafür, dass die Corona-Epidemie sich in Deutschland nicht so schnell ausbreitet wie anfangs behauptet (mehr dazu unten in der Ergänzung vom 30.03.2020).(8) Dieser Rückgang scheint aufgrund der Kurzfristigkeit - wenn überhaupt - nur geringfügig das Ergebnis der im Wesentlichen ab 17.03.2020 angeordneten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu sein. Dabei ist zu berücksichtigen, dass alle testpositiven Todesfälle - unabhängig von der wirklichen Todesursache - als "Corona-Todesfälle" erfasst werden. Gefragt: "Was zählt als ein Corona-Todesfall in Deutschland? Wenn jemand auch andere Krankheiten hat: wird das als Corona-Virus-Fall gezählt?" antwortet RKI-Präsident Lothar Wieler am 20.3.2020: "Ja,... Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Corona-Virus-Infektion nachgewiesen wurde." (1)

Zu den Todesfällen muss – wie auch Daten des italienischen Gesundheitsinstituts ISS zeigen – gesagt werden, dass über 99 Prozent (2) der Verstorbenen eine oder mehrere chronische (großenteils schwerwiegende) Vorerkrankungen hatten, darunter Krebs und Herzprobleme, und bei nur 12 Prozent (3) auf dem Totenschein Corona als Todesursache ausgewiesen ist. Hinzu kommt, dass Covid19-Infektionen mit einem "Test-Kit" diagnostiziert werden, das nicht validiert ist. Testkit-Hersteller Creative-Diagnostics: "Dieses Produkt ist nur für Forschungszwecke und nicht für den diagnostischen Gebrauch bestimmt." (4)

Ein Vergleich mit den aufgrund von Grippe-Erkrankungen Verstorbenen aus Vorjahren zeigt deutlich, dass die Mortalitätsrate von Covid-19 eher gering ist. Laut RKI-Präsident Lothar Wieler hat die Grippewelle 2017/18 in Deutschland rund 25.100 Menschen das Leben gekostet. (5)

Die renommierte Virologin Prof. Dr. Karin Mölling sagte am 14.03.2020 zur Verhältnismäßigkeit: "Wir haben ja schon 2000 bis 3000 Tote an Influenza dieses Jahr in Deutschland [gegenüber 149, die bis zum 25.3.2020 Corona-positiv getestet sind]. Davon hört niemand was... Die Panik ist das Problem. Wir haben 25.000 Tote vor zwei Jahren in Deutschland mit Influenza gehabt – 1,5 Millionen weltweit. Und jetzt haben wir 5.000 Tote weltweit. Das ist ja ein Missverhältnis ohnegleichen." (6)

Es heißt, die einschränkenden Maßnahmen seien notwendig, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht, deshalb müsse das Auftreten der Erkrankungen über einen längeren Zeitraum gestreckt werden. Dazu ist zu sagen: Statt Grundrechte außer Kraft zu setzen und die Wirtschaft kollabieren zu lassen, wäre eine geeignete Maßnahme bei einem starken Anstieg des SARS-CoV-2-Virus die bereits in den Vorjahren geschlossenen Krankenhäuser und Notfallstationen wieder zu eröffnen, um eine Patientenversorgung zu sichern. 

Fazit: Es gibt keine überzeugenden Argumente, die die derzeitigen Restriktionen rechtfertigen. Im Gegenteil, die verordneten Einschränkungen gefährden den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Status der Bevölkerung. Auch wenn ältere Menschen die Risikogruppe für einen schweren Verlauf von SARS-CoV darstellen und die Regierung deren Isolation als probates Mittel sehen sollte, kann die langfristige Isolation dieser Menschen zu schwerwiegenden psychischen Problemen und somit zu einer geschwächten Resilienz führen. (7) Die wirtschaftlichen Folgen sind schon jetzt schwerwiegend und das totale Außerkraftsetzen der Versammlungsfreiheit gefährdet in hohem Maße die Demokratie.

Quellen:

Ergänzung vom 30.03.2020: Zahl der akuten Atemwegserkrankungen in der Woche vom 16. bis 22.03.2020 laut Robert-Koch-Institut "deutlich gesunken".(8)

Thank you for your support, Helene+Dr.Ansgar Klein from Würselen
Question to the initiator

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News

  • Liebe UnterzeichnerInnen unserer Petition,

    vor der Übergabe unserer Petition an das Bundeskanzleramt am 29. Mai um 14:30 Uhr – vorher Pressetermin ab 13:30 Uhr auf dem Platz vor dem Bundeskanzleramt – möchten wir Ihnen noch einmal für Ihre großartige Unterstützung, inzwischen über 87.650 Unterschriften, danken.
    Wir haben zwar wenig Hoffnung, dass diese Regierung – Jens Berger hat sie in www.nachdenkseiten.de/?p=61272 treffend „charakterlos“ genannt – auf die Forderung unserer Petition eingehen wird, doch Sie, liebe UnterstützerInnen, haben mit Ihrer Unterzeichnung unserer Petition ein Zeichen gesetzt, das wir am Freitag zusammen mit unseren Mitinitiatoren Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann und sicherlich vielen TeilnehmerInnen*)... further

  • Liebe UnterzeichnerInnen unserer Petition,

    endlich haben wir einen Übergabetermin für unsere Petition ans Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin (leider nicht persönlich an die Kanzlerin selbst), und zwar am Freitag, 29. Mai 2020, 14:30 Uhr.*)

    Zusammen mit unseren Mitinitiatoren Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann wollen wir die Petition mit allen Unterschriften (inzwischen über 87.000!) in Listenform (über 1.600 Seiten!) übergeben. Ab 13:30 Uhr stehen wir in unmittelbarer Nähe zum Kanzleramt für die Medien zur Verfügung und laden Sie ein, uns auf dem Weg zum Kanzleramt zu begleiten. Zu dem Zweck wollen wir uns medienwirksam präsentieren. Die Übergabe selbst darf gemäß Vorgabe des Bundeskanzleramts bedauerlicherweise nicht... further

Man sollte auch wirklich mal an den Fallzahlen unterscheiden an was und wie ein Betroffener gestorben ist. Jeder Tote der MIT Corona gestorben ist und nicht AN Corona, wird automatisch in die Statistik mit aufgenommen. Das sind einfach falsche Zahlen. Wenn jemand an Herzversagen gestorben ist mit starker chronischer Voerkrankung und er wird posthum positiv getestet, dann ist er AN Corona gestorben und kommt somit in die Statistik. Das ist nicht richtig und Bedarf eine Richtigstellung Seitens des RKI 's.

Ich bin kein Epidemiologe, kein Virologe und kein Statistiker sondern Anästhesist und Notarzt. Trotzdem: ich arbeite mit schwerkranken COVID-19 Patienten. Einige davon sind im Alter zwischen 50 und 70 Jahren und haben keine schweren Vorerkrankungen. Menschen im Renteneintrittsalter, die voll im Leben stehen, plötzlich erkranken und nach 2 Wochen Beatmung auf der Intensivstation im Multiorganversagen versterben. Ich rede nicht von Einzelfällen, auch wenn die Intensivstationen bei uns nicht überfüllt sind. Das ist KEINE normale Grippe!

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