Wir fordern den Stadtrat von Halle (Saale) auf, durch eine Gesellschafterweisung an die HWG die Räumung zu verhindern und den dauerhaften Verbleib der HaSi in der Hafenstraße 7 zu garantieren.

Begründung

Die HaSi ist ein nichtkommerzielles, soziokulturelles Zentrum in der Hafenstraße 7 in Halle.

Über die letzten drei Jahre ist dort ein Ort der nachbarschaftlichen Begegnung und der Selbstorganisation entstanden. Gemeinschaftliche Projekte in Politik, Kunst, Musik und Bewegung sowie die Arbeit an einer offenen, toleranten und durch Teilhabe bestimmten Gesellschaft stellen wesentliche Aktionsfelder dar.,

Die HaSi entstand aus einer Besetzung im Januar 2016. Das Haus stand fast 15 Jahre lang leer. Nach wenigen Wochen konnte mit dem damaligen Geschäftsführer der stadteigenen „Halleschen Wohnungsgesellschaft“ (HWG) ein Vertrag für die Nutzung des Geländes geschlossen werden. Zwar war die Nutzung zunächst auf zwei Jahre beschränkt, allerdings wurden vertraglich „wohlwollende Verhandlungen“ für eine Verlängerung versprochen. Diese hat es nie gegeben. Nach einem Wechsel des Geschäftsführers der HWG wurden alle Kontaktversuche abgeblockt und Räumungsklage gegen den Betreiberverein erhoben.

Projekte wie die HaSi sind in der jetzigen politischen Situation so wichtig wie noch nie. Die HaSi ist notwendig, weil sie dazu beiträgt, eine solidarische Stadt zu schaffen, die nicht nach kapitalistischen Prinzipien organisiert ist, sondern nach den Bedürfnissen ihrer Bewohner*innen. Unabhängig von Geldbeutel, Herkunft oder sonstigen diskriminierenden Kategorien ist die HaSi ein Ort für alle.

Wir fordern den Stadtrat von Halle (Saale) auf, durch eine Gesellschafterweisung an die HWG die Räumung zu verhindern und eine dauerhafte Lösung für die HaSi in der Hafenstraße 7 zu garantieren.

Mehr Infos zum Projekt unter: hafenstrasse7.noblogs.org

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Juana Kavalir aus Halle (Saale)
Frage an den Initiator

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Neuigkeiten

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Stadtrat eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/soziokulturelles-zentrum-hasi-bleibt-in-der-hafenstr-7

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.

Pro

Hey, ihr Hasi-Akteure! Wenn ihr nicht etwas mehr die Trommel rührt in Halle wird es nichts mit dem notwendigen Quorum von 2000 Stimmen aus Halle und dann hört der Stadtrat euch vielleicht gar nicht an? Und das wäre doch wirklich schade - die Hälfte habt ihr doch schon fast! Also nutzt euren Mund und eure accounts und kämpft weiter um die Unterstützung, die ihr verdient habt.

Contra

Das "Projekt" ist durch kriminelles Verhalten (Besetzen von fremden Eigentum) in das Gebäude eingedrungen, daher ist es gut, dass es dort verschwindet. Auf Gesetze und Rechte pochen, diese aber in keiner Weise respektieren und danach handeln, das ist Hasi.