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Stoppt Größenwahn des Mega-Projekts „Baltic Island Eco Resort“ auf Rügen

Peticija nagrinėjama
Gemeinde Dranske, Landkreis Vorpommern-Rügen, Petitionsausschuss Mecklenburg-Vorpommern
10.414 3.313 į Landkreis Vorpommern-Rügen
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  1. Pradėta 2021.6.5
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Auf einer 2,2 Millionen Quadratmeter großen Fläche südlich von Dranske, plant eine internationale Investorengruppe „eines der größten Projekte dieser Art in ganz Europa“. Für 680 Millionen Euro sind rund 300 Gebäude mit ca. 2.300 neuen Gästebetten, eine Marina mit 800 Liegeplätzen vorgesehen. Das Projekt wurde angeblich vor mehreren Jahren im Zusammenhang mit einer Olympia-Bewerbung genehmigt. Ein solch überdimensioniertes Massen-Tourismusprojekt hätte erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Insel, die schon jetzt unter „Overtourismus“ leidet. Jedes Jahr kommen 18 mal mehr Touristen auf die Insel als sie Einwohner zählt. Je tausend Einwohner gibt es ca. 90.000 Übernachtungen (zum Vergleich: Mecklenburg-Vorpommern 18.400, Deutschland 5.500).

Das Plangebiet liegt auf der Halbinsel Bug im äußersten Nordwesten von Rügen in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes „Nordwestufer Wittow“ mit der Kreptitzer Heide, zugleich Teil des FFH-Gebiets „Steilküste und Blockgründe Wittow“. Nach Süden grenzt es unmittelbar an den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Die wegen der Naturschönheiten und Ruhe bekannte und beliebte Insel würde durch das Projekt an Lebensqualität und Reiz für Urlauber und Einheimische verlieren und einen bedeutenden Lebensraum zerstören.

Mit der Petition wollen wir diese unökologische und sozial nicht nachhaltige Entwicklung stoppen und uns für den Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Insel Rügen und für eine zukunftsfähige Entwicklung der Insel einsetzen.

Richtigstellung:

Drei aus Presse und und Homepage des Planungsbüros übernommene Zahlen sind nicht korrekt und zu korrigieren. Nach Mitteilung des Bürgermeisters von Dranske sind es

"keine 300 Gebäude sondern 285 Ferieneinheiten (Ferienhäuser und Ferienappartments),

keine 2.300 Betten sondern 2.000,

keine 800 Liegeplätze sondern 400 geplant."

Das Naturschutzgebiet "Nordwestufer von Wittow mit Kreptitzer Heide liegt nicht ganz in "unmittelbarer Nähe", es beginnt 2,61 km vom Eingang zum Planungsgebiet und erstreckt sich etwa 4,57 km entlang der NW-Küste der Halbinsel Wittow.

Wir bedauern die Übernahme unkorrekter Zahlenangabe und bedanken uns für die Richtigstellung. Dennoch bleibt es in der Größenordnung ein aus unserer Sicht nicht verantwortbares Mega-Projekt.

Wer aufgrund der im Aufruf genannten nicht korrekten Zahlen seine Unterstützung zurückziehen möchte, kann das selbstverständlich tun.

Es sei ergänzt, dass das Planungsgebiet wasserseitig (Ostsee und Wieker Bodden) von EU-Vogelschutzgebieten umgeben ist und der boddenseitig geplante Hafen auf dem Wasserweg nur durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erreichbar wäre.

Priežastis

Erneut droht ein einzigartiges Stück Natur verbaut und dem Massentourismus zum Opfer fallen. Die BesucherInnen der Insel suchen die ungestörte, noch intakte Natur, die Ruhe und Abgeschiedenheit und keine Bettenburgen oder riesige Hotelanlagen. Bereits jetzt wird über Rügen deutschlandweit als Beispiel von „Overtourism“ berichtet (siehe Deutschlandfunk vom 3.8.2019). Ein weiteres Wachstum ist für die Insel Rügen langfristig nicht nachhaltig.

Tatsächlich hat Rügen bereits mindestens doppelt so viele Gäste pro Einwohner als ein bekanntes Symbol des Massentourismus, nämlich Mallorca (siehe Tourismusverband Rügen S.8).

Hinzu kommt, dass die Infrastruktur auf der Insel, insbesondere auf Wittow, schon jetzt in der Saison völlig überlastet ist und keinen zusätzlichen Verkehr verträgt. Darüber hinaus tragen solche Projekte dazu bei, den Druck auf Immobilienpreise zu erhöhen, was wiederum die soziale Ungleichheit verschärft.

Dėkojame už palaikymą, INSULA Rugia e.V. nuo Putbus
Klausimas iniciatoriui

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diskusija

Dieses Mega-Hotel-Projekt wird krachend scheitern! Es gibt keinerlei Bahnanbindung für Dranske, der Bus fährt alle paar Stunden - alle Kulturangebote und Restaurants sind meilenweit entfernt. Die Lindnergruppe zB. hat ihr Luxushotel im Miniort Vaschvitz/ Trent aufgrund Besuchermangel schon wieder aufgegeben und verkauft. Muss man diese Einsichten erst nach der Zerstörung eines Vogelschutzgebietes gewinnen? Baustopp jetzt!

Der Infrastrukturschwache Norden der Insel Rügen könnte durch zusätzliche Arbeitsplätze vermutlich enorm vom wirtschaftlichen Wachstum profitieren.

Kodėl žmonės pasirašo

  • prieš 41 minutes

    Schutz der Natur Erhalt einer lebenswerten Insel Keine Wiederholung der Fehler zur Bebaung der Nordsee- Tourismushochburgen

  • prieš 44 minutes

    Rügen hat für Touristen genug zu bieten! Ich bin hier wohnhaft und wenn noch mehr kommt, kann man das Wohnen auf der Insel gar nicht mehr genießen.

  • Tanja Kaiser Bergkamen

    prieš 1 H.

    Weil man Rügen genau so lassen sollte wie es ist!!! Der Wahnsinn sollte da gar nicht erst Einzug halten. Schrecklich. Ich kann mir nicht vorstellen dass die Einheimischen genau das wollen. Ich als Tourist will das schon nicht. Stoppt den Wahnsinn

  • prieš 1 H.

    Seit meiner Kindheit verbringe ich so oft es geht meine Zeit in dieser Umgebung, die mir viel Kraft gibt. Die Gegend ist mit seiner Flora und Fauna ein unbedingt schützenswertes und in seiner Erhaltung nicht in Frage zu stellendes Gebiet. Keine Macht und kein Geld der Welt darf diesen Fleck Natur in dieser Form ausnutzen!

  • prieš 1 H.

    Tourismus ist nur dann für alle, Urlauber u Einheimische, gut, wenn Infrastruktur u Landschaft aufeinander abgestimmt maßvoll bleiben. Es geht nicht immer nur mehr und mehr; nicht auf Kraft sollte nur auf Tourismus in MV gesetzt werden. Wir brauchen Konzepte, um ein gute Urlaubsregion zu bleiben; kein Urlauber will auf lange Sicht auf eine völlig überlaufene u zugebaute Stau- Insel. Es sollte die Einzigartigkeit der Region MV, und Rügen u Ostseeküste im Besonderen, geschützt werden.

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