• By: Mirko Ropertz - Bürgerinitiative Pro D-Tunnel more
  • To: Oberbürgermeister Stefan Schostok
  • Region: Hannover more
    Topic: Traffic & transportation mehr
  • Status: Petition was submitted
    Language: German
  • Decision pending
  • 5.931 Supporters
    4.420 in Hannover
    Quorum of Hannover (4.300) reached.

Stoppt Projekt 10 / 17! – Für eine dauerhafte Tunnellösung der Linie 10 nach Ahlem!

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Diese Online-Petition setzt sich in Hannover für eine dauerhafte Stadtbahn-Tunnellösung mit einer Streckenführung über den vorhandenen A-Tunnel (Waterloo - Markthalle - Kröpcke - Hauptbahnhof) und einer weiteren, neuen Stadtbahn-Linie (Linie 12) oberirdisch bis zum Steintor bzw. zur Kurt-Schumacher-Straße auf Höhe der Ernst-August-Galerie ein.

Diese Zwei-Linien-Lösung (auch Scheelhaase- oder Splitting-Lösung genannt) ist kostengünstig durch die Nutzung von bereits vorhandenen Ressourcen und erlaubt eine dauerhafte und schnelle Tunnelanbindung von Fahrgästen aus und nach Linden-Nord, Limmer und Ahlem. Eine bereits heute angedachte Anbindung des noch in der Planung befindlichen Stadtteil Wasserstadt ist ebenfalls möglich mit der neuen Stadtbahnlinie 12 und einer Linie 10 im A-Tunnel.

Bei dem Projekt 10/17 dagegen werden nahezu alle Ziele der Nahverkehrspläne verfehlt, vorhandene Ressourcen bleiben ungenutzt, der Verkehr wird behindert, Fahrgäste müssen mit Verschlechterungen rechnen. Insgesamt werden damit dauerhaft Verbesserungen in der Innenstadt verhindert.

Ebenso sollen auch weiterhin alle bereits errichteten Teile des D-Tunnels geschützt werden. Es darf nicht durch Zweckentfremdung der Bauvorleistungen oder sonstige Baumaßnahmen dazu kommen, dass der Bau des D-Tunnels teurer oder gar unmöglich gemacht wird.

Wichtiger Hinweis:
Es kann jeder an dieser Petition teilnehmen, auch wenn er zuvor bereits an einem Infostand oder virtuell auf der Pro-D-Tunnel Webseite unterschrieben hat.

Wenn Sie der Meinung unter „Begründung“ folgen können, unterstützen Sie bitte diese Petition und tragen Sie die Informationen darin auch weiter an andere Betroffene. Bitten Sie um Unterstützung bzw. Teilnahme und auch um ein weiteres Verbreiten der Informationen.

Helfen Sie mit, dass Hannovers Stadtbahnnetz sinnvoll verbessert und eine Chance auf einen späteren Komplettausbau durch den D-Tunnel nicht verbaut wird.

Schutz von D-Tunnel-Bauvorleistungen:

Da eine Linienführung durch den A-Tunnel diesen in der Kapazität ähnlich auslastet wie schon heute der C-Tunnel, darf auch zukünftig ein Bau des D-Tunnels auf der ursprünglich vorgesehenen Strecke für die D-Linie nicht durch Baumaßnahmen verhindert werden.
Der angedachte Bau der oberirdischen Strecke zum Busbahnhof/Raschplatz zementiert diese Streckenführung und verleitet dazu, die Bauvorleistungen für den D-Tunnel zweckentfremdet zu nutzen.

So gibt es Überlegungen, den Steintorplatz mit zwei Gebäuden zu bebauen, welches ein nachträgliches Fertigstellen der bereits zu einem Drittel gebauten D-Linien-Station Steintor sehr teuer oder gar unmöglich macht. Auch gibt es immer wieder Ideen zu einer „Nachnutzung“ der Bauvorleistung unter der Station Hauptbahnhof. Diese sollten, wenn überhaupt, nur auf Kosten eines Investors rückbaubar bzw. nicht permanent ermöglicht werden. Alle Verträge in dieser Hinsicht müssen bei Bedarf eine kostenlose Rückbaubarkeit und Nutzung für den öffentlichen Nahverkehr vorsehen.

Pro D-Tunnel bei Facebook:
www.facebook.com/Pro.D.Tunnel

Pro D-Tunnel bei Twitter:
twitter.com/ProDTunnel

Die Pro D-Tunnel Webseite mit vielen weiteren Informationen:
www.Pro-D-Tunnel.de/

Der Youtube-Kanal von Pro D-Tunnel mit vielen Animationen zur D-Linie:
Videos.Pro-D-Tunnel.de/

Der Flyer zu dieser Aktion:
www.pro-d-tunnel.de/tl_files/doc/flyer-tunnel-10.pdf

Der aktuelle Pro D-Tunnel Flyer:
www.pro-d-tunnel.de/tl_files/doc/flyer-pro-d.pdf

Reasons:

Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße ist die Linie 10 erneut ab dem Goethekreisel für sechs Wochen unterirdisch durch den A-Tunnel über die Stationen Waterloo, Markthalle und Kröpcke zum Hauptbahnhof gefahren.

Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße als Vorbereitung für Projekt 10/17 machten die Umleitung notwendig. Das Projekt 10/17 sieht eine geänderte Führung zum Busbahnhof/Raschplatz vor.

Der 7½-Minuten-Takt der Linie 10 wurde bei der Umleitung beibehalten und nach Angaben der Region gab es keine betrieblichen Schwierigkeiten mit den Standardtakt vom 10-Minuten.

Die sechswöchige Umleitung in den A-Tunnel zeigt, dass eine permanente Führung durch den A-Tunnel möglich und der teure Streckenumbau in der Innenstadt nicht notwendig ist. Pro D-Tunnel hat in diesen sechs Wochen bei den Fahrgästen nachgefragt, welche Streckenführung ihnen am besten erscheint:

1.
Zwei-Linien-Lösung (auch Scheelhaase- oder Splitting-Lösung genannt):
Linie 10 durch den A-Tunnel und eine weitere Linie mit neuer Liniennummer oberirdisch am Steintor endend oder am Bahnsteig Hauptbahnhof/Rosenstraße an der Ernst-August-Galerie, beide Linien im 10-Minuten-Takt und um 5 Minuten gegeneinander versetzt.
Diese Lösung bedeutet:

• In der Innenstadt eine sofortige, nahezu kostenlose Barrierefreiheit für die Linie 10, da bereits alle U-Stationen komplett barrierefrei sind.

• Eine dem Stadtbahnsystem angemessene Reisegeschwindigkeit ohne Störungen durch Straßenverkehr und Fußgänger.

• Eine ständige Erreichbarkeit von Linden-Nord, Limmer und Ahlem durch eine schnelle Tunnelstrecke.

• Sehr gute und wettergeschützte Umsteigebeziehungen an den Stationen Waterloo, Markthalle, Kröpcke und Hauptbahnhof zu den anderen U-Stadtbahnlinien.

• Eine gute Erreichbarkeit der westlichen Innenstadt durch eine neue Stadtbahnlinie (Linie12) mit einem neuen oberirdischen Endpunkt am Steintor. Dadurch deutlich bessere Umsteigebeziehungen zu der vorhandenen U-Station Steintor.

• Bei alternativer Weiterführung bis zu einem Endpunkt Hauptbahnhof/Rosenstraße eine gute Erreichbarkeit des Bahnhofsvorplatzes und der Ernst-August-Galerie.

• Einen 5-Min-Takt von zwei Linien auf der Limmerstraße in Richtung Innenstadt.

• Vermeidung eines gefährlichen Unfallschwerpunktes vor dem Haupteingang der Ernst-August-Galerie westlich des Bahnhofsvorplatzes.
Bei einem Ende der Strecke am Steintor kann die Kurt-Schumacher-Straße auf Höhe der Ernst-August-Galerie in ¾ der Straßenbreite zu einer Fußgängerzone umgebaut werden.

• Vermeidung von unnötigen Geldausgaben durch Einsparung einer sehr teuren Neubaustrecke zum Busbahnhof/Raschplatz.

2.
Beibehaltung der alten Strecke oberirdisch bis zum Aegidientorplatz.
Diese Lösung bedeutet:

• Die Möglichkeiten der Barrierefreiheit sind auf dem Bahnhofsvorplatz nur unter starken Einschränkungen der Fußgängerzone gegeben. Der Hochbahnsteig müsste mittig auf dem Bahnhofsvorplatz liegen anstelle wie heute an beiden Seiten. Dieser kann nicht in einer stärkeren Kurve gebaut werden, da die Abstände zwischen der Bahn und dem Bahnsteig zu groß geraten.

• Beibehaltung der schlechten Umsteigebeziehungen mit weiten Wegen teils ohne jeden Witterungsschutz.

• Durch den 7½-Minuten-Takt und den weiten Wegen schlecht planbare Anschlussverbindungen zu dem restlichen Stadtbahnnetz.

• Doppelter und damit unnötig teurer Parallelverkehr zwischen Hauptbahnhof und Aegidientorplatz oberirdisch und unterirdisch.

• Erhalt der drei oberirdischen Haltestellen Clevertor, Thielenplatz/Schauspielhaus und Aegidientorplatz.

3.
Die von der Stadt und Region geplante Strecke oberirdisch bis zum Busbahnhof/Raschplatz ohne eine zweite Linie durch den Tunnel bedeutet:

• Langsame Reisegeschwindigkeit nach dem Prinzip einer Straßenbahn inkl. Vermischung mit dem Straßenverkehr. Durch mögliche Störungen unsichere Anschlussverbindungen gegenüber einer Stadtbahn mit eigener Trasse bzw. Tunnel. Ebenfalls 7½-Minuten-Takt sowie schlechte Umsteigebeziehungen mit weiten Wegen ohne jeden Witterungsschutz.

• Verlegung der Haltestellen Hauptbahnhof in die Kurt-Schumacher-Straße auf Höhe der Ernst-August-Galerie.

• Verlegung der Station Steintor auf eine Position oberhalb der U-Bahnstation Steintor.

• Eine oberirdische Neubaustrecke von ca. 350 Metern Länge parallel zur vorhandenen Tunnelstrecke.

In einer nicht repräsentativen Umfrage unter den Fahrgästen gab es folgende Präferenzen:

• Zweilinien-Lösung (auch Scheelhaase-Lösung genannt): 60%
• Beibehaltung der alten, oberirdischen Strecke zum Aegidientorplatz: 30%
• Neue Strecke oberirdisch bis zum Busbahnhof/Raschplatz: 10%

In the name of all signers.

Langenhagen, 25 Aug 2015 (aktiv bis 31 May 2016)


News

Liebe Unterstützer der Petition "Stoppt Projekt 10/17! – Für eine dauerhafte Tunnellösung der Linie 10 nach Ahlem!" Am 16.06.2016 haben wir 5.931 Unterschriften bei der Stadt Hannover eingereicht. Nachdem Herr Oberbürgermeister Schostok aufgrund eines ...

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Debate about petition

PRO: Die Folgekosten von Projekt 10/17 sollten mit berücksichtigt werden! Die Schienen in der extrem engen Kurve an der Ernst-August-Galerie werden nicht nur unerträglich laut quietschen sondern auch ungefähr alle sechs Jahre ausgewechselt werden müssen. Schuld ...

PRO: Mit einer dauerhaften Linie 10 im Tunnel gibt es eine sofortige Barierefreiheit für betroffene Personen in der Innenstadt, dies nur durch eine Fahrplanänderung. Gleiches kann Projekt 10/17 nur mit Jahren der Wartezeit während des Baus und Millionen Euro ...

CONTRA: Ich habe die Nase voll davon, dass mit dieser Petition so getan wird, als sei das Projekt 10/17 der Weltunterganguntergang. Dabei sind die Kosten inkl. Teuerungen nicht unverhältnismäßig hoch. Der ÖPNV wird an vielen Stellen verbessert, im Vergleich dazu ...

CONTRA: Zu dem ist dieser Verein durch völliger Diktatoren bestückt und lassen somit auch keine wirkliche wahre Argumente zu!. Man sollte schon ein Forum von skyscrapercity.com ansehen und die Wirklichkeit vom Verein lesen!, welche Leute zu Worte kommen dürfen ...

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