Diese Online-Petition setzt sich in Hannover für eine dauerhafte Stadtbahn-Tunnellösung mit einer Streckenführung über den vorhandenen A-Tunnel (Waterloo - Markthalle - Kröpcke - Hauptbahnhof) und einer weiteren, neuen Stadtbahn-Linie (Linie 12) oberirdisch bis zum Steintor bzw. zur Kurt-Schumacher-Straße auf Höhe der Ernst-August-Galerie ein.

Diese Zwei-Linien-Lösung (auch Scheelhaase- oder Splitting-Lösung genannt) ist kostengünstig durch die Nutzung von bereits vorhandenen Ressourcen und erlaubt eine dauerhafte und schnelle Tunnelanbindung von Fahrgästen aus und nach Linden-Nord, Limmer und Ahlem. Eine bereits heute angedachte Anbindung des noch in der Planung befindlichen Stadtteil Wasserstadt ist ebenfalls möglich mit der neuen Stadtbahnlinie 12 und einer Linie 10 im A-Tunnel.

Bei dem Projekt 10/17 dagegen werden nahezu alle Ziele der Nahverkehrspläne verfehlt, vorhandene Ressourcen bleiben ungenutzt, der Verkehr wird behindert, Fahrgäste müssen mit Verschlechterungen rechnen. Insgesamt werden damit dauerhaft Verbesserungen in der Innenstadt verhindert.

Ebenso sollen auch weiterhin alle bereits errichteten Teile des D-Tunnels geschützt werden. Es darf nicht durch Zweckentfremdung der Bauvorleistungen oder sonstige Baumaßnahmen dazu kommen, dass der Bau des D-Tunnels teurer oder gar unmöglich gemacht wird.

Wichtiger Hinweis: Es kann jeder an dieser Petition teilnehmen, auch wenn er zuvor bereits an einem Infostand oder virtuell auf der Pro-D-Tunnel Webseite unterschrieben hat.

Wenn Sie der Meinung unter „Begründung“ folgen können, unterstützen Sie bitte diese Petition und tragen Sie die Informationen darin auch weiter an andere Betroffene. Bitten Sie um Unterstützung bzw. Teilnahme und auch um ein weiteres Verbreiten der Informationen.

Helfen Sie mit, dass Hannovers Stadtbahnnetz sinnvoll verbessert und eine Chance auf einen späteren Komplettausbau durch den D-Tunnel nicht verbaut wird.

Schutz von D-Tunnel-Bauvorleistungen:

Da eine Linienführung durch den A-Tunnel diesen in der Kapazität ähnlich auslastet wie schon heute der C-Tunnel, darf auch zukünftig ein Bau des D-Tunnels auf der ursprünglich vorgesehenen Strecke für die D-Linie nicht durch Baumaßnahmen verhindert werden. Der angedachte Bau der oberirdischen Strecke zum Busbahnhof/Raschplatz zementiert diese Streckenführung und verleitet dazu, die Bauvorleistungen für den D-Tunnel zweckentfremdet zu nutzen.

So gibt es Überlegungen, den Steintorplatz mit zwei Gebäuden zu bebauen, welches ein nachträgliches Fertigstellen der bereits zu einem Drittel gebauten D-Linien-Station Steintor sehr teuer oder gar unmöglich macht. Auch gibt es immer wieder Ideen zu einer „Nachnutzung“ der Bauvorleistung unter der Station Hauptbahnhof. Diese sollten, wenn überhaupt, nur auf Kosten eines Investors rückbaubar bzw. nicht permanent ermöglicht werden. Alle Verträge in dieser Hinsicht müssen bei Bedarf eine kostenlose Rückbaubarkeit und Nutzung für den öffentlichen Nahverkehr vorsehen.

Pro D-Tunnel bei Facebook: www.facebook.com/Pro.D.Tunnel

Pro D-Tunnel bei Twitter: twitter.com/ProDTunnel

Die Pro D-Tunnel Webseite mit vielen weiteren Informationen: www.Pro-D-Tunnel.de/

Der Youtube-Kanal von Pro D-Tunnel mit vielen Animationen zur D-Linie: Videos.Pro-D-Tunnel.de/

Der Flyer zu dieser Aktion: www.pro-d-tunnel.de/tl_files/doc/flyer-tunnel-10.pdf

Der aktuelle Pro D-Tunnel Flyer: www.pro-d-tunnel.de/tl_files/doc/flyer-pro-d.pdf

Motivazioni:

Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße ist die Linie 10 erneut ab dem Goethekreisel für sechs Wochen unterirdisch durch den A-Tunnel über die Stationen Waterloo, Markthalle und Kröpcke zum Hauptbahnhof gefahren.

Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße als Vorbereitung für Projekt 10/17 machten die Umleitung notwendig. Das Projekt 10/17 sieht eine geänderte Führung zum Busbahnhof/Raschplatz vor.

Der 7½-Minuten-Takt der Linie 10 wurde bei der Umleitung beibehalten und nach Angaben der Region gab es keine betrieblichen Schwierigkeiten mit den Standardtakt vom 10-Minuten.

Die sechswöchige Umleitung in den A-Tunnel zeigt, dass eine permanente Führung durch den A-Tunnel möglich und der teure Streckenumbau in der Innenstadt nicht notwendig ist. Pro D-Tunnel hat in diesen sechs Wochen bei den Fahrgästen nachgefragt, welche Streckenführung ihnen am besten erscheint:

1. Zwei-Linien-Lösung (auch Scheelhaase- oder Splitting-Lösung genannt): Linie 10 durch den A-Tunnel und eine weitere Linie mit neuer Liniennummer oberirdisch am Steintor endend oder am Bahnsteig Hauptbahnhof/Rosenstraße an der Ernst-August-Galerie, beide Linien im 10-Minuten-Takt und um 5 Minuten gegeneinander versetzt. Diese Lösung bedeutet:

• In der Innenstadt eine sofortige, nahezu kostenlose Barrierefreiheit für die Linie 10, da bereits alle U-Stationen komplett barrierefrei sind.

• Eine dem Stadtbahnsystem angemessene Reisegeschwindigkeit ohne Störungen durch Straßenverkehr und Fußgänger.

• Eine ständige Erreichbarkeit von Linden-Nord, Limmer und Ahlem durch eine schnelle Tunnelstrecke.

• Sehr gute und wettergeschützte Umsteigebeziehungen an den Stationen Waterloo, Markthalle, Kröpcke und Hauptbahnhof zu den anderen U-Stadtbahnlinien.

• Eine gute Erreichbarkeit der westlichen Innenstadt durch eine neue Stadtbahnlinie (Linie12) mit einem neuen oberirdischen Endpunkt am Steintor. Dadurch deutlich bessere Umsteigebeziehungen zu der vorhandenen U-Station Steintor.

• Bei alternativer Weiterführung bis zu einem Endpunkt Hauptbahnhof/Rosenstraße eine gute Erreichbarkeit des Bahnhofsvorplatzes und der Ernst-August-Galerie.

• Einen 5-Min-Takt von zwei Linien auf der Limmerstraße in Richtung Innenstadt.

• Vermeidung eines gefährlichen Unfallschwerpunktes vor dem Haupteingang der Ernst-August-Galerie westlich des Bahnhofsvorplatzes. Bei einem Ende der Strecke am Steintor kann die Kurt-Schumacher-Straße auf Höhe der Ernst-August-Galerie in ¾ der Straßenbreite zu einer Fußgängerzone umgebaut werden.

• Vermeidung von unnötigen Geldausgaben durch Einsparung einer sehr teuren Neubaustrecke zum Busbahnhof/Raschplatz.

2. Beibehaltung der alten Strecke oberirdisch bis zum Aegidientorplatz. Diese Lösung bedeutet:

• Die Möglichkeiten der Barrierefreiheit sind auf dem Bahnhofsvorplatz nur unter starken Einschränkungen der Fußgängerzone gegeben. Der Hochbahnsteig müsste mittig auf dem Bahnhofsvorplatz liegen anstelle wie heute an beiden Seiten. Dieser kann nicht in einer stärkeren Kurve gebaut werden, da die Abstände zwischen der Bahn und dem Bahnsteig zu groß geraten.

• Beibehaltung der schlechten Umsteigebeziehungen mit weiten Wegen teils ohne jeden Witterungsschutz.

• Durch den 7½-Minuten-Takt und den weiten Wegen schlecht planbare Anschlussverbindungen zu dem restlichen Stadtbahnnetz.

• Doppelter und damit unnötig teurer Parallelverkehr zwischen Hauptbahnhof und Aegidientorplatz oberirdisch und unterirdisch.

• Erhalt der drei oberirdischen Haltestellen Clevertor, Thielenplatz/Schauspielhaus und Aegidientorplatz.

3. Die von der Stadt und Region geplante Strecke oberirdisch bis zum Busbahnhof/Raschplatz ohne eine zweite Linie durch den Tunnel bedeutet:

• Langsame Reisegeschwindigkeit nach dem Prinzip einer Straßenbahn inkl. Vermischung mit dem Straßenverkehr. Durch mögliche Störungen unsichere Anschlussverbindungen gegenüber einer Stadtbahn mit eigener Trasse bzw. Tunnel. Ebenfalls 7½-Minuten-Takt sowie schlechte Umsteigebeziehungen mit weiten Wegen ohne jeden Witterungsschutz.

• Verlegung der Haltestellen Hauptbahnhof in die Kurt-Schumacher-Straße auf Höhe der Ernst-August-Galerie.

• Verlegung der Station Steintor auf eine Position oberhalb der U-Bahnstation Steintor.

• Eine oberirdische Neubaustrecke von ca. 350 Metern Länge parallel zur vorhandenen Tunnelstrecke.

In einer nicht repräsentativen Umfrage unter den Fahrgästen gab es folgende Präferenzen:

• Zweilinien-Lösung (auch Scheelhaase-Lösung genannt): 60% • Beibehaltung der alten, oberirdischen Strecke zum Aegidientorplatz: 30% • Neue Strecke oberirdisch bis zum Busbahnhof/Raschplatz: 10%

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Novità

  • Liebe Unterstützer,

    nachdem schon vor einiger Zeit die negative Antwort der Region Hannover zum Thema Zweilinienlösung eingegangen ist, folgt jetzt die offizielle Antwort der Landeshauptstadt Hannover.

    In einer Sitzung vom 15.12.2016 wurde durch dem Verwaltungsausschuss beschlossen, der Petitionseingabe nicht zu folgen. Die Beschlussdrucksache dazu ist Nr. 1675/2016 N1 (einsehbar unter e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/1675-2016N1 ).

    Damit wurde offiziell die Forderung zum Schutz der D-Tunnel Bauvorleistungen abgelehnt, auch wenn in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) von „einem neuen politischen Willen, die langfristige Option auf eine vierte unterirdische Strecke zu erhalten“ zu lesen war:
    www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Geisterstation-am-Raschplatz-wird-doch-nicht-zu-Lasertag-Halle

    Dennoch wird sich die Initiative Pro D-Tunnel e. V. nicht zurücklehnen, sondern auch in Zukunft alle baulichen Aktivitäten rund um den Steintorplatz oder zur „Geisterstation“ Hauptbahnhof kritisch begleiten. So steht etwa an, bei einer eventuellen Neubebauung des Nordmannblocks ebenfalls für eine Trassensicherung Sorge zu tragen. Das Thema wird also noch etwas länger Bestand haben.

    Das Antwortschreiben der Landeshauptstadt Hannover hier zum Nachlesen:
    www.stadtbahn-hannover.de/petition/Antwort_Landeshauptstadt_Hannover.pdf

    Folgen Sie der Bürgerinitiative Pro D-Tunnel um weiter informiert zu bleiben.
    Die Webseite:
    www.pro-d-tunnel.de
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    twitter.com/ProDTunnel

    Danke für Ihre Unterstützung!
    Mit freundlichen Grüßen
    Mirko Ropertz
    Bürgerinitiative Pro D-Tunnel e.V.

  • Liebe Unterstützer,

    zum Jahresbeginn geben wir einen Zwischenstand zu der Petition „Stoppt 10/17“.
    Inhaltlich wurde die Petition aufgeteilt in einen Anteil für die Stadt und einen für die Region Hannover. Durch diese Aufteilung gab es unterschiedliche Bearbeitungszeiten der beiden zentralen Themen „D-Tunnel Bauvorleistungen schützen“ und „Zweilinienlösung nach Ahlem bzw. Wasserstadt“. Die Antworten aus der Region und der Stadt Hannover sollten gleichzeitig veröffentlicht werden. Leider blieb eine Antwort der Stadt bis heute aus.

    Daher nun eine Zwischenmeldung zur Petition:
    In der Region Hannover wurde über die vorgeschlagene Zweilinienlösung mit einer Linie 10 durch den Waterlootunnel und einer weiteren Linie 12 auf der oberirdischen Strecke diskutiert. Die übermittelte Antwort beinhaltet wie schon bei früheren Anfragen die inhaltslose Feststellung, dass aktuell in der Umsetzung befindliche „Projekt 10/17“ wäre durchaus erweiterungsfähig und zur Anbindung der Wasserstadt geeignet, indem die Kehranlage erweitert werden könnte. Dies funktioniert jedoch aufgrund der Hochstraße nur bedingt.

    Auch die Ablehnung der Zweilinienlösung wird erneut mit einer Linienführung weiter bis zum Aegi oder nur bis zum Steintor bezeichnet, der Petitionsvorschlag Hauptbahnhof/Rosenstraße wird dabei komplett ignoriert. Ebenso wird erneut argumentiert, dass eine neue Linie nach Hemmingen durch den vorhandenen Waterlootunnel geführt würde und daher dort keine Kapazitäten mehr vorhanden wären. Dass diese Linie schon heute vorhanden ist und aktuell nach Wettbergen fährt, wird dabei ignoriert.

    Den kompletten Text gibt es hier zum Nachlesen:
    www.stadtbahn-hannover.de/petition/Antwort_Region_Hannover.pdf

    Zu dem geforderten Schutz der D-Tunneltrasse gibt es bisher durch die Stadt Hannover keine offizielle Rückmeldung. Den Tageszeitungen war zu entnehmen, dass die geplante Steintorbebauung aufgrund der fehlenden Mehrheit von Rot-Grün nicht mehr durchgeführt werden kann. Dazu gab es die Feststellung, dass der Steintor nicht mehr bebaut werden soll. Einem Antrag, die Bebauung auch offiziell abzusagen, wurde jedoch bislang nicht entsprochen.

    Über den weiteren Verlauf der Petition werden wir Sie informieren.

    Weitergehende Informationen zu dem Thema finden Sie auch auf der Webseite der Bürgerinitiative Pro D-Tunnel sowie in den sozialen Medien.

    Webseite:
    www.pro-d-tunnel.de

    Facebook:
    www.facebook.com/Pro.D.Tunnel

    Twitter:
    twitter.com/ProDTunnel

    Danke für Ihre Unterstützung!

    Mit freundlichen Grüßen

    Mirko Ropertz

  • Liebe Unterstützer,

    die Petition Stoppt 10/17 soll im nächsten geplanten Regionsausschuss behandelt werden, dieser ist angesetzt für den 20.09.2016.
    Ein Termin, welcher erst nach der Kommunalwahl am 11.09.2016 liegt, daher ist der Ausgang der Petition möglicherweise indirekt von dem Wahlergebnis abhängig.

    Die Bürgerinitiative Pro D-Tunnel hat die Aussagen der einzelnen Parteien in Sachen D-Linie und Steintorbebauung zusammengefasst, der komplette Flyer ist auch herunterladbar unter:
    Stadtbahn-Hannover.de/petition/Infozettel-Kommunalwahl-2016-A5.pdf

    Der in der Petition auch geforderte Schutz der D-Tunneltrasse wird aktuell durch die geplante Steintorbebauung noch wichtiger.
    Diese wurde noch 2009 mit Rücksicht auf die D-Tunneltrasse geplant, mittlerweile soll die freigehaltene Tunneltrasse jedoch durch die Kellergeschosse der geplanten Gebäude blockiert werden.
    Zu den Problemen der Steintorbebauung ohne jede Rücksicht auf die D-Tunneltrasse gibt es jetzt auch eine Videoanimation, welche die anstehenden Probleme zeigt:
    youtu.be/-O6YR5BL-ms

    Daher kann man nur dazu aufrufen, zur Kommunalwahl zu gehen und eine Partei zu wählen, welche wirklich den ÖPNV verbessern will und die Zukunft des D-Tunnels nicht verbaut.

    Und natürlich dazu aufrufen, dies auch allen weiterzusagen:
    Am 11.09. ist Kommunalwahl, wer vernünftigen ÖPNV haben möchte, sollte passend wählen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Mirko Ropertz
    Bürgerinitiative Pro D-Tunnel e.V.

Pro

Die Folgekosten von Projekt 10/17 sollten mit berücksichtigt werden! Die Schienen in der extrem engen Kurve an der Ernst-August-Galerie werden nicht nur unerträglich laut quietschen sondern auch ungefähr alle sechs Jahre ausgewechselt werden müssen. Schuld daran ist der ungewöhnlich enge Radius der Schienen in der Kurve. Wobei solch enge Kurven auch nicht in den Straßenverkehr gebaut und nur auf einem Betriebshof verwendet werden sollten. Auch der Fahrkomfort leidet unter solchen engen Kurven. Daher ist ein Verzicht auf den letzten Abschnitt auch eine deutliche Einsparung bei den Folgekosten.

Contro

Ich habe die Nase voll davon, dass mit dieser Petition so getan wird, als sei das Projekt 10/17 der Weltunterganguntergang. Dabei sind die Kosten inkl. Teuerungen nicht unverhältnismäßig hoch. Der ÖPNV wird an vielen Stellen verbessert, im Vergleich dazu gibt es nur wenige Verschlechterungen, von denen zudem nur wenige Fahrgäste betroffen sind (Aufheben der Halte Schauspielhaus und Aegi).