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Bild zur Petition mit dem Thema: Strom muss bezahlbar bleiben! Strom muss bezahlbar bleiben!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Umweltminister Peter Altmeyer, Wirtschaftsminister ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Energie mehr
  • Status: Bearbeitungsfrist abgelaufen
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 47 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Strom muss bezahlbar bleiben!

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Sehr geehrter Herr Minister Altmayer, Sehr geehrter Herr Minister Dr. Rösler

Strom muss bezahlbar bleiben! Diese Forderung ist nicht nur sozial gerechtfertigt, sondern tangiert zunehmend auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Derzeit wird über die Symptome und finanziellen Auswirkungen der Energiewende gestritten, das Grundproblem, die fehlenden massetauglichen Energiespeicher, wird aber als wirtschaftlich nicht lösbar hingenommen. Auf der Internetseite dual-energy.de/ ist dargestellt, wie man das Speicherproblem kostengünstig und sofort umgehen kann. Der überschüssige Strom wird nicht gespeichert, sondern Energie wird ersetzt. Gasnetz und Stromnetz teilen sich die Energielieferung für spezielle Verbraucher.

Das DUALE ENERGIESYSTEM ist mit wenigen Sätzen erklärt: In Starkwindzeiten oder Sonnenstunden wird Strom speziellen Verbrauchern, die gleichwertig Gas und Strom einsetzen können, zur Verfügung gestellt. Dies könnte prinzipiell jede private Gasheizung sein, doch im Sommer fallen diese Verbraucher aus, so dass der Solarstrom nicht erfasst wäre. Kostengünstiger wären industrielle Großverbraucher, Chemische Industrie, Lebensmittelindustrie, Papierindustrie, aber auch Schwimmbäder und andere kommunale Großverbraucher. - In Starkwindzeiten verbrauchen diese speziellen Verbraucher Strom statt Gas. Das nicht verbrauchte Gas verbleibt im Gasspeicher. - Im Bedarfsfall kann das eingesparte Gas an beliebiger Stelle verstromt werden. So wird Windstrom und Solarstrom grundlastfähig gemacht! - Das System ist praktisch sofort verfügbar und könnte den Netzausbau reduzieren. - Die Börsenpreise finden eine untere Grenze ( z.B. Gaspreisniveau), so dass die EEG - Umlagen kalkulierbar bleiben und kein Erzeuger abgeschaltet werden muss. - Die Energiewende wäre, so gesehen, kein technisches Problem, sondern organisatorisch zu lösen. Es müssten nur die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für ein Konsortium aus fünf Partnern (Erzeuger, Netzbetreiber, Verbraucher, Gasnetz, Gasturbine), die sich zu einen „virtuellen Energiespeicher“ zusammenfinden, gesetzlich geregelt werden. - Deutschland hat ein gut ausgebautes Stromnetz, ein leistungsfähiges Gasnetz und viele spezielle Verbraucher, die für diesen Betrieb ertüchtigt werden könnten.

Sehr geehrter Herr Altmayer, sehr geehrter Herr Dr. Rösler, dieser Vorschlag ist Ihren Ministerien direkt zugesandt worden, landete dort aber leider im Papierkorb. Warum? Sind die zuständigen Beamten in Ihren Ministerien mit der Informationsflut überfordert, oder fehlt es an Sachkompetenz? Wenn bisher NIEMAND Gegenargumente liefern konnte, es aber so schwer ist, die direkt Verantwortlichen zu erreichen, dann fragt man sich, welche unbekannten Strukturen eine Weitergabe verhinderten.

Einigkeit besteht sicherlich darin, dass die Energiewende das bedeutendste nationale Infrastrukturprojekt der nächsten Jahre ist und nicht nach dem Prinzip, Versuch und Irrtum, geführt werden darf.

  • Wie der o.g. Vorschlag zeigt (vielleicht gibt es noch andere Vorschläge), sind nicht alle Alternativen bei der Planung berücksichtigt worden. Deshalb muss das Projekt Energiewende unbedingt noch einmal auf den Prüfstand, damit ein tragfähiges Gesamtkonzept erarbeitet wird.

  • Ein Variantenvergleich und Optimierungen unterschiedlicher Lösungsansätze sind unbedingt erforderlich, denn Anfangsfehler können später nur mit hohen Zusatzkosten korrigiert werden. (Beispiel: BER und Stuttgart 21)

  • Die Politik muss kurzfristig die erforderlichen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen schaffen und bereit sein, einmal um die „Ecke zu denken“.

  • Erst nachdem ein realer Kostenhorizont definiert wurde, kann über eine gerechte Kostenverteilung diskutiert werden.

Nur ein Gesamtkonzept, welches Marktversagen (Strompreise nahe 0 € oder unter 0 €) verhindert, ist langfristig akzeptabel, denn die Verluste müssen von ALLEN VERBRAUCHERN bezahlt werden und belasten zusätzlich unsere Wettbewerbsfähigkeit.

STROM MUSS BEZAHLBAR BLEIBEN!

Begründung:

Die Energiewende kann nur dann ein Erfolg werden, wenn es massetaugliche kostengünstige Energiespeicher gibt. Anderenfalls wird umlagefinanzierter Ökostrom am Bedarf vorbei produziert und muss dann als „Abfall teuer entsorgt“ werden. Die Folgekosten müssen alle Verbraucher bezahlen, die am deutschen Stromnetz angeschlossenen sind. Ein DUALES ENERGIESYSTEM bietet einen Ausweg, indem es überschüssigen Ökostrom nicht speichert, sondern in einem bestehenden Energiefluss Gasenergie durch Ökostrom ersetzt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Woltersdorf, 19.03.2013 (aktiv bis 18.09.2013)


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Debatte zur Petition

PRO: Wir alle müssen die Grünen abwählen und Sitzblockaden vor den Parteitagen der Grünen machen. Jede Form von Faschismus auch Ökofaschismus hat in unserem Land nichts zu suchen!!! In Frankreich kostet Strom die Hälfte, in den USA ein Viertel des dt. Stromes.

PRO: Teilen ist das gemeinsame Nutzen einer Ressource. …..Das Teilen einer Ressource ermöglicht potenziell eine bessere Ausnutzung ihres Potenzials als der exklusive Zugriff durch nur einen Nutzer. de.wikipedia.org/wiki/Teilen Wir teilen bereits Autos, ...

CONTRA: ähmmm...bezahlbar bleiben ? Für viele Menschen ist er das schon heute nicht mehr

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer