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Änderungen an der Petition
vor 4 Tagen
Petition richtet sich an: Stadt Köln Innenstadt
Bei uns in Köln Deutz sind aus dem gleichen Grund 25-30 Parkplätze sehr kurzfristig und ohne Ersatz durch die Stadt Köln entfernt worden. Ich fordere aus den gleichen Gründen wie die o.g. Petition zur Gegenwehr auf. Wir benötigen unsere Parkplätze!
Ich fahre zwar fast nur mit dem Fahrrad, gehe zu Fuß oder nutze die öffentlichen Verkehrsmittel, aber wir benötigen tatsächlich einen PKW, vor allem, weil meine Frau einen weiten Weg zur täglichen Arbeitsstätte hat.
Wir sind aber gestern alle hier in der Straße fast vom Glauben abgefallen, als wir gesehen haben, dass die Stadt Köln schon wieder die Parksituation in Deutz, in unserer Theodor-Hürth-Straße zu Lasten der Anwohner verändert hat. Wir haben vor allem am Nachmittag alle Probleme, einen geeigneten Parkplatz zu finden, trotz des viel teuerer gewordenen Anwohnerparkens. Aber die Kapazität der Parkplätze hat im Grunde noch nie ausreicht.
Wenn Veranstaltungen in der Arena stattfinden, parken die Besucher sehr gerne in unserem Viertel und Straße, ebenso die Messebesucher oder Gäste des Kolpinghauses, da in den Abendstunden in der Regel nicht mit Verwarnungen zu rechnen ist. Die Stadt hatte schon ab Herbst 2025 die 4 Parktaschen am Ende unserer Straße auf der rechten Seite zur Ladezone erklärt und wir als Anwohner durften dort nur noch von 15:00 Uhr bis 07:00 Uhr parken.
Die Situation seit gestern ist eine völlig andere und für niemanden der Nachbarn verständlich oder auch nur im geringsten nachvollziehbar. Die Stadt hat nun die komplette Straße zur Parkverbotzone erklärt. Somit haben wir keine Möglichkeit mehr, unsere PKW auch nur in der Nähe unserer Wohnungen abzustellen. Sollte dies ggf. mit der Feuerwehrzufahrt zu tun haben, wie von einem Nachbarn vermutet, können wir aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die Feuerwehr mit 2 großen Löschfahrzeugen vor Jahren wegen eines Brandes in unserer Küche ausrücken konnte, ohne jegliche Einschränkung, obwohl zu dieser Zeit sämtliche Parkplätze belegt waren.
Sollte dies die Begründung für das Parkverbot sein, müsste dies demnach fast alle Straßen in Deutz betreffen, die nicht breiter sind als unsere Theodor-Hürth-Straße. Das kann unmöglich der Fall sein, da es ja bisher keine Probleme bei Einsätzen von Polizei oder Feuerwehr deswegen gab.
Falls überhaupt, liegt dies eher an rechtswidrig abgestellten Fahrzeugen bei Veranstaltungen. Dem könnte mit mehr Eisatz von Personal an diesen Tage schnell abgeholfen werden.
Dies würde im übrigen auch dabei helfen, dem unsozialen Parkverhalten der „Helikopereltern“ entgegenzuwirken, die morgens und nachmittags nach Schulschluss sämtliche Bürgersteige und Garageneinfahrten blockieren, falsch durch unsere Einbahnstraße fahren und sich an kein Tempolimit in der 30 Zone halten. Wir und auch viele andere Nachbarn haben von den Personen der Verkehrsüberwachung immer wieder die selbe Antwort erhalten: "Wir wissen dass, können aber nicht überall gleichzeitig sein, und haben zu wenig Personal“.
Wir alle fragen uns, wie wir zukünftig unsere Einkäufe in die Wohnungen bringen sollen, wenn wir keine Möglichkeit haben, in der Nähe zu parken. Nicht jedem ist es möglich, diese über weite Stecken zu tragen. Wo sollen Handwerker mit Ihren meist schweren und umfangreichen Geräten Ihre Fahrzeuge abstellen? Schon jetzt lehnen viele auf Grund der schlechten Parksituation Aufträge in unserem Viertel ab. Und vor allem, wo sollen wir unsere Autos abstellen. Viele von uns sind aus unterschiedlichen Gründen darauf angewiesen. Es sind in der Vergangenheit bereits viele Parkplätze für die Anwohner weggefallen. Ein Beispiel dafür sind die vielen für CarSharing Firmen reservierten Flächen als auch der Parkplatzumbau unter der Severinsbrücke, durch dessen Gestaltung viele Parkplätze zunichte gemacht wurden.
Darf ich mir wenigsten ein Lastenrad kaufen und dies in unserer Straße irgendwo abstellen? Wenn ja, wo? Bei fällt auch unter das absolute Halte und Parkverbot!
Die Rechtslage in Deutschland bzgl. enger und unübersichtlicher Straßen und der Mindestfahrbahnbreite ist eben nicht so eindeutig, wie die Stadt Köln behauptet. Der ausgewiesene Verkehrsexperte Markus Herbst weist in einem Artikel von 2021 (aktualisiert 2025) auf der Internetseite www.StVO2go.de darauf hin, dass nach der Rechtsprechung eine Straße nur in Abhängigkeit von den besonderen örtlichen Umständen als eng und unübersichtlich eingestuft werden kann und demnach eine Einzelfallbetrachtungerforderlich sei! Es kommt laut dem Experten darauf an, was für Fahrzeuge überwiegend durch die Straße fahren und wie häufig (z.B Anwohner-PKW in ruhigem Wohnviertel). Auch gerade verlaufende Einbahnstraßen und ob das Parken nur einseitig erlaubt ist und auf der gegenüberliegenden Seite lediglich ein Gehweg ohne Verkehrshindernisse liegt, spielt demnach eine Rolle. Sicherheitsräume sind nur zu haltenden/parkenden Autos und Verkehrshindernissen nach §32 StVO erforderlich. Dadurch sei eine Reduzierung der Mindestfahrbahnbreiten möglich. Laut einem Beschluss des VGH in Bayern aus dem Jahr 2019 sogar auf ca. 2,5 m. Nach anderen Rechtsprechungen liegen enge Straßen bei einer Unterschreitung von erst 3,0 m vor. Diese 5cm könnten in der Einzelfallbetrachtung ausschlaggebend sein.
Die Entscheidung die Parkflächen gänzlich zu entfernen, trifft in erster Linie die Anwohner und Anwohnerinnen, denen schon jetzt unzureichende Parkmöglichkeit zur Verfügung stehen, obwohl die Kosten für einen Bewohnerparkausweis im Gegenzug in den letzten Jahren von 30 auf über 100€ drastisch erhöht wurden.Ferner führt der Wegfall von Parkplätzen unweigerlich dazu, dass Mietpreise für private Stellplätze oder Garagen ebenfalls drastisch steigen werden. Gemäß Information auf Ihrer Website www.Stadt-Koeln.de/artikel/74431 prüft die Stadt Köln weitere Begleitmaßnahmen zur Abmilderung des Parkdrucks und Schaffung von Mobilitätsalternativen.Dazu zählt die Ausweitung des reservierten Bewohnerparkens. Als erste Maßnahme wird das Umwandeln von Kurzzeitparkplätzen in reservierte Bewohnerparkplätze genannt. Hier stellt sich die Frage, ob diese Kompensationsmaßnahme überhaupt in Kraft tritt und wann genau. Ohne diese Maßnahme ist es faktisch nicht möglich den Anwohnern und Anwohnerinnen Stellflächen für ihre PKW unmittelbar ab dem 13.04.26 (Beginn der Baumaßnahmen) zur Verfügung zu stellen.
Weiterhin sollen in den Abend- und Nachtstunden Parkplätze oder Ladezonen ausschließlich für Bewohner und Bewohnerinnen reserviert werden. Diese Maßnahme ist deutlich zu kurz gedacht, da den Anwohnern oder Anwohnerinnen, die nicht täglich ihren PKW nutzen (z.B. aus Umweltschutzgründen, im Krankheitsfall oder in urlaubsbedingter Abwesenheit) diese Maßnahmen nicht weiterhelfen, da er PKW tagsüber nicht abgestellt werden kann.
Darüber hinaus wird die Mehrfachnutzung von (überwiegend privaten) Parkplätzen und Stellflächen genannt, z.B. Parkflächen von Supermärkten, Firmen, Kirchen, Sportvereinen und städtischen Einrichtungen. Jedoch besteht im Moment nur ein einziges Pilotprojekt in Bilderstöckchen und Ehrenfeld wonach das Parken auf Stellflächen von Supermärkten abends und nachts ermöglicht wird. Bei Erfolg soll diese Maßnahme auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Aber auch diese Maßnahme hilft, wie die zuvor genannte Maßnahme, vielen Anwohnern und Anwohnerinnen nicht weiter, da tagsüber das Parken schlichtweg auf diesen Stellflächen nicht möglich ist. Die Stadt Köln möchte diese Mehrfachnutzung durch einen Austausch am Runden Tisch anregen und unterstützen. Da eine Entscheidung über die Mehrfachnutzung jedoch den Eigentümern obliegt und lediglich Gespräche dazu stattfinden, ist fraglich, ob diese Maßnahme gegenwärtig überhaupt zur Kompensation des Entfalls von Parkplätzen beitragen kann. Zudem wälzt die Stadt Köln eine Lösungsfindung auf Dritte ab.
Ich fordere die Stadt Köln zu folgenden Punkten auf:
Laut Informationsschreiben vom 27.03.26 sollen bereits im Februar 2026 den Anliegern und Anliegerinnen mitgeteilt worden sein, dass die Stadt Köln verkehrliche Anpassungen im Griechenmarktviertel vornehmen wird. Diese Aussage ist nicht wahrheitsgemäß. Ich habe keinerlei Informationen im Februar erhalten.
Petition gestartet:
28.04.2026
Sammlung endet:
27.10.2026
Region:
Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk)
Kategorie:
Verkehr
Da eh schon zu wenig Parkplätze für die Bewohner vorhanden sind, geschweige denn für auswärtigen Besuch oder Liederverkehr. Eine Lösung für die neuen breiteren Feuerwehrfahrzeuge sollte gefunden werden können. Die Zufahrten von beiden Seiten könnten diesbezüglich eine Parkverbotszone beinhalten, ebenso wie das Verbot für das von überbreiten Fahrzeugen (LKW und Wohnmobile)
(Bearbeitet)
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Weil das überall in Deutschland ohne Angabe von Gründen oder aus sogenannten Umweltschutzgründen so gemacht wird. Die Autofahrer werden so gezwungen, falsch zu parken, denn irgendwie müssen ihre Fahrzeuge ja abgestellt werden. Die Verträge mit den Abschlepper hat jede Stadt schon fertig.