• Von: Bürgerinitiative Buxtehude-Daensen-Pippensen-Heimbruch ... mehr
  • An: Stadt Buxtehude
  • Region: Buxtehude, Kreis Stade
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 249 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Windkraftanlagen -nur wenn der Abstand stimmt!

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DAS IST GEPLANT:
RIESEN-WINDRÄDER IN DER NÄHE UNSERER WOHNUNGEN

Der Landkreis Stade will in seinem Regionalen Raumordnungsplan (RROP) eine Fläche für einen Windpark bei Daensen festschreiben.
Fünf Windräder wollen die Stadtwerke Buxtehude dort errichten –
zum Teil nur etwa 600 Meter entfernt von den Wohnungen der dort lebenden Menschen.

WIR MEINEN, DAS IST VIEL ZU NAH!

Die 3-Megawatt-Anlagen werden 135 Meter bis zur Nabe hoch sein – höher als der Turm des Hamburger Michel (135 m), mit den Rotoren messen sie sogar über 185 Meter!

WIR TRETEN DAFÜR EIN, DASS DAS VORRANGGEBIET MINDESTENS 1000 METER
VON DEN ORTSCHAFTEN WEG VERSCHOBEN WIRD!

Begründung:

DAS DROHT DEN BÜRGERN:
SCHALL, SCHATTENWURF UND NACHTS BLINKLICHT

Wir Anwohner der geplanten Anlagen befürchten, dass unsere Lebensqualität u. a.
wegen Lärm, Schattenwurf und dem nächtlichen Blinklicht der Windräder erheblich leiden wird. Weil die Räder ohne Not viel zu nah an die bewohnten Gebiete gebaut werden sollen.

WIR FORDERN GRÖSSERE ABSTÄNDE!

Denn die Energiewende kann nur gelingen,
wenn sie nicht auf dem Rücken der Betroffenen umgesetzt wird.
Die Erfahrungen vieler Bürger und Bürgerinnen im ganzen Land mit zu nah an Wohngebieten
errichteten Windparks zeigen, dass es zu erheblichen, auch gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt.
Wir möchten auch in Zukunft noch gern hier leben. Deswegen protestieren wir gegen die aktuellen Pläne der Stadtwerke und fordern größere Abstände für ALLE Anwohner des Windparks – egal ob Dorf, Siedlung oder Einzelhaus!


DAS IST MÖGLICH:
KLEINERE WINDRÄDER,GRÖßERE ABSTÄNDE!

Der Regionale Raumordnungsplan des Kreises ist so etwas wie das „Entwicklungs-Gesetz“ unserer Region.
Er soll auch das Windpark-Gebiet bei Daensen verbindlich festschreiben.
Er lässt aber auch Spielräume offen:

- Es können auch kleinere Windräder errichtet werden.
- Die Abstände der Räder untereinander sowie zu den Wohngebieten
können verringert werden.
- Die Zahl der Windräder kann reduziert werden.

WIR FORDERN, DIESE SPIELRÄUME AUSZUNUTZEN!

Die Planer aus Rathaus und Stadtwerken haben die Verpflichtung, Schaden von
ihren Bürgern abzuwenden.
Daher müssen sie gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen vor Ort nach einer Lösung suchen, mit der alle gut leben können!

DAS WOLLEN WIR:
"WINDPARK" NUR BEI MITSPRACHE DER BETROFFENEN BÜRGER!

Nachdem der Regionale Raumordnungsplan so gut wie beschlossen ist, ist die Stadt Buxtehude am Zuge. Die Stadtwerke Buxtehude als Betreiber stehen ohnehin in den Startlöchern.

WIR FORDERN EINE STARKE BÜRGERBETEILIGUNG!

Buxtehude hat die Wahl: Will die Stadt die Bürger
und Bürgerinnen „mitnehmen“ und sie an der Planung beteiligen, so dass eine einvernehmliche Lösung möglich ist – oder will sie über ihre Köpfe hinweg vollendete Tatsachen schaffen?
Verantwortliche in Verwaltung und Politik wollen gern den „einfachen“ Weg gehen – ohne Beteiligungs-möglichkeiten für die Bürger und Bürgerinnen.

DAS MÜSSEN WIR VERHINDERN!
DAZU BENÖTIGEN WIR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Nur der Einspruch möglichst vieler Buxtehuder Bürger und Bürgerinnen kann die Pläne noch verändern!


DAS IST KLAR:
ENERGIEWENDE JA- ABER NICHT AUF DEM RÜCKEN DER MENSCHEN

Das Projekt der Energiewende wird von den meisten Bürgern unterstützt.
Auch von uns. Natürlich entstehen dadurch auch Belastungen. Wo immer möglich müssen diese aber so gering wie möglich gehalten werden!

WIR SIND GESPRÄCHSBEREIT!

Wir fordern die Stadtwerke, den Rat und die darin vertretenen Parteien auf,
auf die Menschen der betroffenen Ortsteile zuzugehen.
Die Planungen für den Windpark müssen transparent und offen für die Beteiligung der Bürger erfolgen.
Das ist unser gutes Recht. Wir lassen es uns nicht nehmen!


DAS MUSS SEIN:
NATUR UND UMWELT SCHÜTZEN

Im Bereich der geplanten Windräder nistet der bedrohte Uhu.
Wir begrüßen, dass der Kreis mit einem weiteren Gutachten prüfen lässt, ob die Windräder seinen Nistplatz gefährden.
Auch mehrere Fledermausarten leben in diesem Gebiet.

ENERGIEWENDE NICHT OHNE SCHUTZ BEDROHTER ARTEN!

Die Überprüfungenmüssen offen und ehrlich erfolgen.
Und notfalls entsprechende Konsequenzen haben.
Selbst wenn das Projekt dann aufgegeben werden muss!


DARUM:
UNTERSTÜTZEN AUCH SIE DIE BUXTEHUDER AUS DAENSEN, PIPPENSEN UND HEIMBRUCH

Um Politik und Stadtwerke von unserem Anliegen zu überzeugen, reichen gute Argumente nicht aus.
Die Erfahrung zeigt: Sie reagieren meist erst dann, wenn sie den nötigen Druck aus der Bevölkerung verspüren.

DESHALB: UNTERSCHREIBEN AUCH SIE DIESEN AUFRUF!

Je mehr Buxtehuder Bürger und Bürgerinnen unsere Forderungen unterstützen, desto größer die Chance, dass sie im Rathaus gehört werden. HELFEN SIE MIT!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Buxtehude, 11.12.2013 (aktiv bis 10.03.2014)


Neuigkeiten

um Präsens zu zeigen, und um nochmals darauf hinzuweisen, dass wir uns als Bürger einen größeren Abstand zu geplanten Windkraftanlagen wünschen (der möglich wäre!), bitten wir euch am kommenden Dienstag um 19:00 Uhr an der Ratssitzung teilzunehmen. Hier ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: 1000 m sind zu wenig. Sachsen und Bayern fordern die 10 H Regel - Abstand zur nächsten Wohnbebauung = 10 fache Höhe der Windkraftanlage, also bei 200 m = 2 Km Abstand Somit kann man die Beeinträchtigung von Lärm und Infraschall einigermaßen ausschließen-

PRO: Die neuen Riesenwindräder (bislang erst 18 Stck in Deutschland) werden mit ihren 101m Rotordurchmesser mehr Emissionen verursachen als die kleinen, die jeder kennt. Da sind die geforderten 1000m Abstand ein sehr guter Kompromiss von Anwohnerseite. Das ...

CONTRA: Eine Willkürliche Abstandsregelung nach Höhe ist unsinnig. Kein Emission wird übr Höhe eines Bauwerkes abgebildet. Weder Lärm noch Schattenschlag kann man so wirksam regulieren. Eine Abstandsregelung muss so gewählt werden, dass sie auch der Minderung ...

CONTRA: Ha, ha. Aber wirklich. Energiewende ja, aber nicht bei uns.

>>> Zur Debatte



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