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27. Februar 2020

PM: Bundestag nimmt 17.000 Unterschriften der Petition „Herzkranke Kinder in Gefahr – Pflegenotstand stoppen” entgegen

Übergabe der Petition. Foto: openPetition (cc-by-sa)

Berlin, 26.09.2019. Der Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. (BVHK) hat am 25.09.2019 vor dem Paul-Löbe-Haus über 17.000 Unterschriften an Abgeordnete des Petitionsausschusses übergeben. Gemeinsam mit einer Kindergartengruppe, Ärzt*innen sowie einer Mutter und ihrem betroffenen Kind möchte der Verein darauf aufmerksam machen, dass der in Deutschland vorherrschende Pflegenotstand auch die medizinische Versorgung junger Menschen beeinträchtigt – mit Behinderungen und Toten als Folge.

Eltern herzkranker Kinder fordern, gemeinsam mit dem Bundesverband Herzkranker Kinder e.V. in ihrer Petition „Kinder in Gefahr – Pflegenotstand stoppen“ mehr Ausbildungsplätze für Pflegekräfte sowie eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für Kinderintensivpflegekräfte.

Denn der Versorgungsnotstand ist für die Eltern herzkranker Kinder unerträglich, da aufgrund des Mangels an Pflegekräften immer wieder Herzoperationen verschoben werden müssen. Das zeigen auch tausende Kommentare und Rückmeldungen von Betroffenen auf https://www.openpetition.de/petition/online/kinder-in-gefahr-pflegenotstand-stoppen : „Stellen Sie sich vor, Sie bringen ein Kind zur Welt, das nach der Geburt an Schläuchen hängt, weil es einen schweren Herzfehler hat. Es muss operiert werden, doch die OP verschiebt sich dreimal. Das ist für die kleinen Patienten und deren Eltern eine extreme psychische Belastung.

Mit der Petition appelliert der BVHK an die Gesundheitspolitik, den Pflegenotstand endlich anzupacken und die oft lebensbedrohlichen Situationen zu vermeiden sowie das Leid der Kinder und deren Familien zu mindern.

Hier der Kurzlink zur Online-Petition: www.openpetition.de/!pflegenotstand.pm

Wir freuen uns über Ihre Anfragen und Berichterstattungen, für Interviewanfragen steht Ihnen die Petentin Hermine Nock gerne zur Verfügung. Sie kann auch den Kontakt zu der Mutter Stefanie R. herstellen, dessen Sohn aufgrund einer verzögerten OP nun eine körperlichen Behinderung hat.

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