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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Soziale Hängematte
Ohne staatliche Fördergelder wären sogar so manche Großbanken in Deutschland schon längst pleite!!! Also bitte, wenn schon Radikalkapitalismus, dann bitte für alle gleichermaßen. Nicht 300 Millionen ausgeben für die Berliner Opernhäuser und dann Kleckerbeträge für die Freie Szene.
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    Nachhaltigkeit und Verantwortung
Das Neue von heute ist das Wirtschaftliche von morgen. Das war schon bei Beethoven so, der zu Lebzeiten nicht immer verstanden wurde und heute ein Millionengeschäft und kulturelles Erbe zugleich ist. Es gibt langfristig Bedarf an künstlerischer Qualität, die nicht Heerscharen von zahlenden Konsumenten anziehen muss, um sich zu legitimieren. Diese Nachhaltigkeit zu schaffen, ist die Verpflichtung einer Berliner Kulturpolitik, die für sich Kultur als langfristigen Wirtschaftsfaktor beansprucht.
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    Mindestlohn Betriebsprüfung
Künftig nur Förderung an Freie Projekte, die ALLEN Mitarbeitern die von der Stadt Berlin festgelegten Mindestlöhne zahlen und Schwarzarbeit nicht dulden, sondern alle Beteiligten ordentlich bei den Sozialversicherungen anmelden. Steuermehreinnahmen aus vermehrten Betriebsprüfungen Freier Projekte können ja teilweise zur Kulturförderung verwendet werden.
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    Beethoven und Förderung
"Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Beethoven gezielt staatlich gefördert wurde." Beethoven wurde sehr wohl vom Staat unterstützt! Damals von Aristokraten. de.wikipedia.org/wiki/Beethoven#M.C3.A4zene_und_Lebensunterhaltedia.org/wiki/Beethoven#M.C3.A4zene_und_Lebensunterhalt" rel="nofollow">de.wikipedia.org/wiki/Beethoven#M.C3.A4zene_und_Lebensunterhalt
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    Soziale Hängematte
400 Milliarden für die Banken 300 Millionen für die Berliner Opern und wenn die Freie Szene dann mal ein paar Hunderttausend fordert, dann heißt es gleich "Wer die Musik BESTELLT, der soll sie auch BEZAHLEN." Nicht sehr logisch.
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    Gelder für behördliche Genehmigungen
Man bedenke auch nur die Kosten für behördliche Genehmigungen. Dabei spielt es oft keine Rolle, ob es sich hierbei um ein Großevent oder um eine kleine Veranstaltung handelt. (Landesemissionsschutz, Schankgenehmigung o.ä.) Mindestens hier könnte man politisch sehr leicht ansetzen und kleine Veranstalter von diesen Kosten frei halten!
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    Kulturförderung als Wettbewerbsverzerrung
Eine ungleichmäßige Kulturförderung ist auch eine Wettbewerbsverzerrung! Ein Konzerthaus oder Theater mit stark unterfütterten Fördermitteln, kann selbstverständlich eine bessere Performance zur Verfügung stellen, umfangreicher werben und sogar noch Tickets subventionieren. Freie Häuser sind da stark benachteiligt! Schon allein von dem jährlichen Werbeetat manch großer Häuser, könnten kleinere Kulturunternehmen auf Jahrzehnte existieren!
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    Kostümetat
Was so deprimierend ist, ist dass es nicht mal mehr Spaß macht in die hochsubventionierten Häuser zu gehen, denn jedesmal wenn der Chor neu eingekleidet auftritt weiß ich das wir nur von dem Kostümetat eine wunderbare ganze zeitgenössische Musiktheaterproduktion hätten machen können. Das hinterfragt aber von Poliktik und Fördergebern niemand!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    www.GEMA.de
Einfach von der GEMA, GEZ etc. den zustehenden Anteil für aufgeführte eigene Werke einfordern. Wer allerdings faul ist und überhaupt keine Musik macht, der soll nicht einfach die Hand aufhalten. Da kann ja jeder kommen, der ne große Klappe hat und sich selber der Einfachheit halber grundlos als "Künstler" bezeichnet. Merke: Man kann auch mit ARBEIT sein Lebenseinkommen verdienen.
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    Gastronomieeinnahmen
Zunächst sollten auch bei den (Abgaben-)"freien"-Veranstaltern Betriebsprüfungen stattfinden, bevor weitere Millionen EUR an Steuergeldern verballert werden? Finden in diesem Bereich unregelmäßiger Veranstaltungen überhaupt Prüfungen statt? Man kann oft sehen dass da zB. Getränke ohne Beleg verkauft werden; wird doch mit sonstigen Einnahmen wohl nicht anders aussehen? Doppelte und dreifache Subventionen kassieren - wo gibts denn sowas?
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    Eintrittsgelder Spenden Sponsoren
Kulturveranstaltungen die niemand will, für die niemand Eintrittsgeld zahlen möchte, weil die selbsternannten "Künstler" weder die Qualifikation noch das Können haben, dürfen nicht mit Steuergelder künstlich aufgeschwemmt werden. Auch die Millionen EUR, die diese unqualifizierten Leute bisher ohne Gegenleistung kassieren, muss jemand anders erarbeiten. Geld anderer Leute zu verschwenden ist immer das Einfachste.
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    Doppelsubvention Künstlersozialkasse
Alle Künstler erhalten bereits über die Künstlersozialkasse erhebliche Steuermittel als Zuschuss. Es ist fraglich, ob weitere "Fleischtöpfe" nicht eher für Fehlanreize sorgen. Dass sicherlich mitunter nicht alle Einnahmen bei der Künstlersozialkasse angegeben werden und zusätzlich auch schon mal ALG2 kassiert wird, macht die Lage nicht unbedingt transparenter.
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    Soziale Hängematte
Wer die Musik BESTELLT, der soll sie auch BEZAHLEN. Es spricht nichts dagegen, Kulturveranstaltungen durch Eintrittsgelder, Sponsoren und Spenden zu finanzieren. Das Leben ist kein Ponyhof: Tote Kulturveranstaltungen, für die es offenbar keinen Bedarf gibt, sollten keineswegs durch den Steuerzahler künstlich gepampert werden. Wer diese Petition unterzeichnet, sollte einfach selber die gewünschten Veranstaltungen finanziell unterstützen und nicht auf den Steuerzahler warten.
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