Region: Rostock

Erhalt von jahrhundertealtem Naturwald statt Rodung für Industrieerweiterung

Petition richtet sich an
Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt; Landesforstanstalt

2.375 Unterschriften

88 %
1.676 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock

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88 %
1.676 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock
  1. Gestartet Dezember 2025
  2. Sammlung noch > 6 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

23.06.2026, 06:47

Beteiligt euch: Regionalplan Rostock (RREP)
Bürgerbeteiligung noch bis 6. Juli 2026

Der Regionale Planungsverband ruft zur Nachbeteiligung auf! Im neuen Entwurf des Regionalplans wird das Vorranggebiet Hafen Süd um 31 ha vergrößert, davon 14 ha im geschützten Landschaftsbestandteil "Swienskuhlen". Die "Swienskuhlen" sind ein arten- und strukturreicher Wald, der sich seit der letzten Eiszeit entwickelt hat. Ein Ökosystem, das sich über Jahrtausende entwickelt hat, kann an anderer Stelle nicht ersetzt werden! Deshalb muss eine Umwandlung in Industriegebiet ein Tabu sein! Zumal das Unternehmen EEW, das den Flächenbedarf angemeldet hatte, nun erklärt hat, auf die Waldrodung verzichten zu können (NDR). Das macht die Ausweisung als Industriegebiet unnötig!

Zur Erinnerung: in den "Swienskuhlen" sind Urwaldreliktarten zu erwarten, die es nur noch in so alten Waldstandorten gibt. Dieser Wald ist Natur- und Klimaschützer für uns alle und in Zeiten von Waldsterben und Klimawandel Teil unserer Lebensversicherung. Nur noch 2% unserer Wälder sind so naturnah wie unsere "Swienskuhlen". Wenn wir den Wald verlieren, verlieren wir alle, egal ob Umweltschützer, Bürger oder Arbeitnehmer.

Deswegen beteiligt euch:


02.06.2026, 03:43

👩‍👩‍👧‍👧 Diese Woche treffen sich rund 1.000 Försterinnen und Förster zur Jahrestagung des dt. Forstvereins in Rostock und tauschen sich über Wald in Zeiten von Klimawandel und Artensterben aus.

🎉 Grund genug für uns, auf einer Mahnwache für den Erhalt des geschützten und uralten Waldes "Swienskuhlen" zu kämpfen:

+ Do, 4. Juni, 18-20 Uhr vor dem Zoo Haupteingang +

🎤 Hier findet der Staatsempfang mit MP Schwesig, MdL Backhaus und OBin Kröger statt.

🌳 Gerade in einer Zeit, in der 80% unseres Waldes bereits krank ist, weil er unter Hitze, Trockenheit und Schädlingen leidet, sind diese alten, noch funktionierenden Wälder wie die Swienskuhlen unsere Lebensversicherung! Und dürfen nicht für Industrie o.a. gerodet werden!

❤️ Seid dabei!


02.06.2026, 03:42

👩‍👩‍👧‍👧 Diese Woche treffen sich rund 1.000 Försterinnen und Förster zur Jahrestagung des dt. Forstvereins in Rostock und tauschen sich über Wald in Zeiten von Klimawandel und Artensterben aus.

🎉 Grund genug für uns, auf einer Mahnwache für den Erhalt des geschützten und uralten Waldes "Swienskuhlen" zu kämpfen:

+ Do, 4. Juni, 18-20 Uhr vor dem Zoo Haupteingang +

🎤 Hier findet der Staatsempfang mit MP Schwesig, MdL Backhaus und OBin Kröger statt.

🌳 Gerade in einer Zeit, in der 80% unseres Waldes bereits krank ist, weil er unter Hitze, Trockenheit und Schädlingen leidet, sind diese alten, noch funktionierenden Wälder wie die Swienskuhlen unsere Lebensversicherung! Und dürfen nicht für Industrie o.a. gerodet werden!

❤️ Seid dabei!


29.04.2026, 08:17

Als einzige Stimme für das Allgemeinwohl durften wir diese Woche auf dem Podium von Wirtschaftsministerium, Seehafen, IHK, Rostock Business und Regionalem Planungsverband dafür kämpfen, die letzten Reste der ökologisch wertvollsten Naturräume im Hafenerweiterungsgebiet für den natürlichen Natur- und Klimaschutz der Menschen in Rostock zu erhalten, statt sie in Industriehafen umzuwandeln. Ein Kampf David gegen Goliat quasi. Sowohl die Reste des ursprünglichen Warnowästuars als auch die Swienskuhlen sind hochproduktive Lebensräume, die nicht nur wichtiges Laich- und Aufzuchtgebiet vieler Fischarten oder Genpool hochspezialisierter und damit hochgradig gefährdeter Arten, sondern eben auch Treibhausgassenke, Wasserspeicher, Hochwasserschützer und Puffer für Extremwetter sind.

Die Erkenntnis, dass wir nur innerhalb der ökologischen Grenzen wirtschaften können, da die Wirtschaft nun mal abhängig von einem funktionierendem Naturhaushalt und einem lebenswerten Klima ist, wird von den Entscheidungsträgern aber immer noch ignoriert. So überrascht es auch nicht, dass für die EEW Erweiterung nur unzureichend Alternativen geprüft wurden. Doch es ist sehr fahrlässig, einem so wichtigen Unternehmen eine so konfliktreiche und nicht zu ersetzende Waldfläche anzubieten. Das ist auch nicht zu rechtfertigen damit, dass hier für die Energiewende produziert werden soll. Wir dürfen natürlichen Klima- und Naturschutz natürlich nicht gegen den Technischen ausspielen. Wir brauchen beides gleichwertig.

Dabei gibt es noch eine große, freie Fläche direkt am Ölhafenkai (Grafik). Diese Fläche liegt wesentlich näher am Wasser als der Wald. Auch diese Fläche kostet uns Moorboden, Röhrichte und Sumpfwald. Doch es wäre ein Kompromiss. Auch gibt es noch einige nicht-kaikantengebundene Unternehmen, die aber direkt an der Kaikante Flächen besetzen (Transportunternehmen, Zoll, Werkstatt, Tankstelle). Und die vielen Hektar ebenerdige Parkplatzflächen können in die Höhe verlagert werden.

Die letzten Reste des ursprünglichen Warnwoästuars als auch die Swienskuhlen müssen als Naturkapital für uns und unsere Kinder unbedingt erhalten bleiben! Und sollten für die benötigte naturschutzfachliche Kompensation genutzt werden, die ja mit den immer noch schweren Eingriffen in Natur & Landschaft anfallen werden. Und für die Kompensationen, die doppelt anfallen! Denn es gibt zahlreiche Flächen, die z.B. für den Bau des Warnowtunnels, des Kohlekraftwerks, des GVZ oder Liebherr schon einmal renaturiert wurden, jetzt aber Industriehafen werden sollen.

Der Hafen könnte so immer noch auf knapp 1.000 ha wachsen, das entspricht 1.400 Fussballfeldern. Und wird bspw. zu einer riesigen Hitzeinsel Rostocks an heißen Sommertagen. Dafür brauchen wir Feuchtgebiete und Wald als kühlenden Puffer! Damit Rostock für alle lebenswert bleibt.


03.03.2026, 15:00

Liebe Unterstützende,

wir haben kurzfristig zu einer Mahnwache für den Erhalt des Swienskuhlen-Waldes aufgerufen und hoffen auf möglichst zahlreiche Unterstützung:
Morgen Mittwoch, 4.3., 15.30-16 Uhr, vor dem Rathaus - direkt vor der Bürgerschaftssitzung.

Auf der der Bürgerschaftssitzung wird über einen Antrag von LINKEN, SPD, CDU und FDP entschieden, um EEW eine Erweiterung in den Swienskuhlen zu ermöglichen.

Wir sind fassungslos darüber, dass wir in der heutigen Zeit für einen Wald kämpfen müssen, der an diesem Standort seit der letzten Eiszeit besteht und ein zuverlässiger, weil noch funktionierender, Natur- und Klimaschützer ist. Nur noch 2% unserer Wälder sind so naturnah wie die Swienskuhlen.

Hintergrundinfos dazu findet ihr unter www.bund-rostock.de.

Wir freuen uns am Mittwoch auf euch!
Bitte verbreitet den Aufruf gern.

Herzliche Grüße
Euer BUND Rostock


03.03.2026, 14:27

Liebe Unterstützende,

wir haben kurzfristig zu einer Mahnwache für den Erhalt des Swienskuhlen-Waldes aufgerufen und hoffen auf möglichst zahlreiche Unterstützung:
Morgen Mittwoch, 4.3., 15.30-16 Uhr, vor dem Rathaus - direkt vor der Bürgerschaftssitzung.
Auf der der Bürgerschaftssitzung wird über einen Antrag von LINKEN, SPD, CDU und FDP entschieden, um EEW eine Erweiterung in den Swienskuhlen zu ermöglichen.

Wir sind fassungslos darüber, dass wir in der heutigen Zeit für einen Wald kämpfen müssen, der an diesem Standort seit der letzten Eiszeit besteht und ein zuverlässiger, weil noch funktionierender, Natur- und Klimaschützer ist. Nur noch 2% unserer Wälder sind so naturnah wie die Swienskuhlen. Hintergrundinfos dazu findet ihr unter www.bund-rostock.de.

Wir freuen uns am Mittwoch auf euch!
Bitte verbreitet den Aufruf gern.

Herzliche Grüße
Euer BUND Rostock


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