Kein Campingplatz am Windgfällweiher - Kleinod gegen kommerzielle Interessen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Landrätin Dorothea Störr-Ritter & Kreisrat LBH & Bürgermeister Graf Lenzkirch & Gemeinderat Lenzkirch & Frau Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer

5.014 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

5.014 Unterschriften

Petitionsempfänger hat nicht reagiert.

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 17.03.2021
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Neuigkeiten

15.02.2021, 10:49

Quelle: BZ online 08.02.2012

Lebensräume vernetzen und erhalten
BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 08. Februar 2021

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald | 1

2,5 Millionen Euro für Pflege von Landschaft und Natur im Kreis.

(BZ). Das Fördervolumen für Landschaftspflege hat im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald 2020 ein Rekordniveau von fast 2,5 Millionen Euro erreicht, wie das Landratsamt mitteilt. Dies bedeute einen Anstieg der Mittel von rund 370 Prozent in zehn Jahren. "Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass Landschaftsschutz bei uns großgeschrieben wird", wird Landrätin Dorothea Störr-Ritter zitiert. Der Landkreis erziele mit den Fördermitteln von EU und Land einen vorbildlichen, nachhaltigen Gewinn für Natur und Menschen, auch Dank der Zusammenarbeit von Naturschutzbehörde und Landschaftserhaltungsverband sowie der engen Verzahnung mit der Landwirtschaftsbehörde im Landratsamt.

Gelder dienen auch der Offenhaltung

Landwirte, Landschaftspflegeunternehmen, Dienstleister, Privatpersonen und Gemeinden erhalten der Mitteilung zufolge aus der Landschaftspflegerichtlinie (LPR) jährlich eine Förderung für Projekte in der Landschafts- und Biotoppflege sowie dem Artenschutz. Damit sollen Flächen – auch in Steillagen und zugunsten des Tourismus’ – offengehalten und Biodiversität erhalten werden. Ferner trügen die Arbeiten zur Vernetzung von Lebensräumen und zum Verbund von Biotopstrukturen bei. Der hiesige Landkreis verfüge über die meisten Naturschutzflächen im Land, so dass der Förderung der Landschaftspflege ein hoher Stellenwert beigemessen werde.

Neben klassischen LPR-Maßnahmen gebe es auch Anträge in Bezug auf Wolfsprävention, der Pflege von Rebböschungen oder zur Erhaltung von Naturdenkmalen.



06.02.2021, 04:57

Herr Heilemann, nirgends in unserer Pressemitteilung steht zu lesen, dass wir für ein generelles Parkverbot am Windgfällweiher wären: www.openpetition.de/kleinod
Wir fordern aber ein richtungsweisendes Konzept für einen zeitgemäßen Umgang mit unserer Mitwelt im Hochschwarzwald und damit für unsere eigene und zukünftige Lebensqualität.
Der Windgfällweiher im Hochschwarzwald ist ein anerkanntes und geliebtes Kleinod, das aber keinen angemessenen naturschutzfachlichen Schutz genießt. Sonst wären der Fürst zu Fürstenberg und das Hotel »Schlehdorns Seehof« wohl gar nicht auf die Idee gekommen, genau in diesem wertvollen Gebiet, mit einem Reisemobilpark und einem Anbau von 48 Hotelzimmern, Infrastruktur für täglich 400 zusätzliche Personen zu planen. Der Weiher ist zu klein für ein solches Vorhaben, die umliegenden Lebensräume mit ihrer besonderen Flora und Fauna würden mit Füßen getreten. Den auch coronabedingten Besucherdruck löst man nicht durch den Einbau einer Infrastruktur für zusätzliche 300 bis 400 Personen, ganzjährig und rund um die Uhr. Wir warten nicht mehr bis es zu spät ist und unumkehrbarer Schaden an Landschaft und Natur eingetreten ist. Natur wird vor Ort in den Kommunen zerstört oder erhalten.
Jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass der behördliche Naturschutz und die Kommunen für das Allgemeingut Natur keinen ausreichenden Schutz zu Wege bringen. Um das zu schaffen braucht es einen öffentlichen Willen. Den möchten wir sichtbar machen und alle, denen die (Rest) Natur im Hochschwarzwald am Herzen liegt, so gut vernetzen, dass endlich konstruktiv für wirkliche Lebensqualitäten gearbeitet wird. Mehr als ein gewöhnliches Tourismuskonzept! Einen riesigen Dank an alle, die dabei mithelfen.



06.02.2021, 04:49

"Sehe Diskussion etwas verfrüht" (veröffentlicht am Sa, 06. Februar 2021 auf badische-zeitung.de)

Wenn Beliebtheit zum Fluch wird (veröffentlicht am Sa, 06. Februar 2021 auf badische-zeitung.de)


06.02.2021, 04:48

"Sehe Diskussion etwas verfrüht" (veröffentlicht am Sa, 06. Februar 2021 auf badische-zeitung.de)

Wenn Beliebtheit zum Fluch wird (veröffentlicht am Sa, 06. Februar 2021 auf badische-zeitung.de)



29.01.2021, 04:31

Hallo Freunde Windgfällweiher,
die Sendung von 3sat solltet ihr unbeding in der Mediathek anschauen:
*
www.3sat.de/wissen/scobel/scobel--die-illusion-von-natur-100.html
*
In ruhiger Atmosphäre wird mit sehr viel Sachverstand vorgetragen.
Prädikat: Sehr zu empfehlen.

Hier ein Auszug vom Einführungstext ( Quelle 3sat Mediathek Hompage ):

Wissen
scobel – Die Illusion von Natur
Was ist Natur? In den wenigsten Fällen das, was die Menschen dafür halten, denn unberührte naturbelassene Flächen sind extrem selten geworden. Diese Tatsache wird zur Überlebensfrage.
Produktionsland und -jahr:
ZDF Deutschland 2020
Datum:13.08.2020

Die Natur braucht unseren Schutz

Natur ist Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen. Der Schutz von Habitaten steht in direktem Zusammenhang mit Biodiversität. Wir befinden uns mitten im größten Artensterben aller Zeiten, was für die Spezies Mensch längst zur Existenzbedrohung geworden ist.
Die Vorgabe der EU lautet, dass bis 2020 wenigstens zwei Prozent * unseres Landes naturbelassene Fläche bleiben soll. Doch selbst davon ist Deutschland aktuell meilenweit entfernt. 2015 hatte die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil Deutschland viele seiner Fauna-Flora-Habitate nicht unter Schutz gestellt hatte.

* Anmerkung Böll: Deutschland liegt derzeit baei etwa 0,6%


28.01.2021, 06:12

Am vergangenen Samstag fand auf Einladung der Kreisratsfraktion vom Lk Breisgau- Hochschwarzwald "Bündnis 90 - Die Grünen" gruene-breisgau-hochschwarzwald.de/fraktion/ eine Videokonferenz statt.

Wir bedanken uns ausdrücklich, dass wir die Möglichkeit hatten unsere Aktion vorzustellen und freuen uns über das sehr große Interesse an der "Aktion Windgfällweiher" aller Fraktionmitglieder.
Alleine schon an der Konferenzdauer von 90 Minuten kann man erkennen, wie groß das Interesse und der Gesprächsbedarf war.

Alle Punkte, wie sie auch in der Petition benannt sind, konnten ausfühlich besprochen werden.

- Landschaftsschutz,
- Naturschutz mit der Tier- und Pflanzenwelt,
- Klimaschutz,
- der Umgang mit den Ressourcen auch (!) in kommerzieller Hinsicht,
- Möglichkeiten suchen, der Flut von Wohnmobilen im gesamten Landkr.Herr zu wer den,
- Verantwortung der Gemeinden, dem Lankreis BH, dem Land BW und auch dem Bund für schon getätigte Inverstitionen, deren Bestand und Weiterentwicklung ( z.B. der s.g. Krötentunnel von 600T€ )

waren die tragenden Säulen der Videokonferenz.

Neue Ideen, Gedanken konnten mit einfliessen.

Zum Ende wurden einige Aktionen gemeinsam beschlossen, die sich im Einzelnen zeitnah entwickeln werden.


26.01.2021, 05:28

Hallo liebe Freunde Windgfällweiher,
diese Nachricht hat uns aktuell erreicht:
Vorschläge/ Gedanken von zwei Helfern, die ehrenamtlich bei der Regionalen Initiative für Artenvielfalt mitarbeiten
*
Infrastruktur:
Da der Windgefällweiher vom Bahnhof Altglashütten/Falkau gut zu Fuß bzw. Fahrrad zu erreichen ist, sollte man keine zusätzlichen Parkmöglichkeiten schaffen. Die bereits existierenden Parkplätze genügen in normalen Zeiten. Man sollte keine Anreize schaffen für motorisierten Individualverkehr.
Ein Vorschlag wäre, dass man für das Parken am Windgefällweiher bezahlen muß.
Eine maximale Parkdauer (2 Stunden?) wäre auch zu überlegen.
Ganz wichtig wäre es, öffentliche Toiletten (keine Toi-Toi's) ganzjährig zur Verfügung zu stellen.
Momentan Ist der Wald am Parkplatz eine grosse öffentliche Toilette. Ziemlich unansehnlich und unhygienisch.
Falls nicht bereits geschehen, könnte man den Wirt vom dortigen Gasthof bitten, seine Toiletten für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Camping:
Da bereits etliche Campingplätze bzw. Wohnmobil Abstellplätze in der Nähe vorhanden sind (allein 2x in Schluchsee, 1x Bahnhof Altglashütten und 1x Aha), benötigt man wirklich keine mehr am Windgefällweiher.
Der aktuelle Campingboom wird nach der Pandemie wieder abebben. Sollte dies nicht der Fall sein, so sollte man eher bestehende Anlagen erweitern.

Hotel:
Die Erweiterung des Hotels am Windgefällweiher sollte man überdenken, weil das Angebot an Hotels in der Gemeinde Feldberg nicht gering ist. Sowohl Touristen als auch Tagesausflügler schätzen die Idylle am Windgefällweiher. Es ist der einzige grössere See in unserer Gegend der touristisch nur sanft erschlossen ist.
*
Ende der Nachricht.


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern