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  • Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt

    13-05-14 09:30 Uhr

    Liebe Freunde und Unterstützer

    Wie bereits angekündigt ziehe ich die Petition zurück, 1 Tag vor Ablauf der Frist für die Unterstützer-Unterschriften.

    Mein Ziel mit dieser Petition war es, den verantwortlichen Politikern in den Bundesländern mit Braunkohle-Tagebaurevieren und im Bund den Unwillen der Bürger zu ihrer Inaktivität und Entschlusslosigkeit im Kampf gegen den Klimawandel zu übermitteln. Sie alle haben mich in diesem Ziel unterstützt und dafür bin ich Ihnen dankbar.

    Die Zielpersonen, Parteipolitiker, Wirtschafts- und Umweltminister belegen mit ihren alltäglichen Eiertänzen zum Wohl der Klimazerstörungs-Profiteure, dass sie die Verantwortung für die Zukunft unseres Lebensraumes weder begriffen haben, noch übernehmen wollen. Phrasendrescherei und Schönreden können Natur und Umwelt nicht helfen.

    Als Realist mit langjähriger Erfahrung muss ich davon ausgehen, dass 111 Stützerunterschriften aus der gesamten Bundesrepublik diese Mandats- und Amtsträger nicht einmal zum Hinterfragen unserer gemeinsamen Petition veranlassen würden. Sie würden uns bestenfalls wieder nur in die Verweigererecke stellen, die intellektuell nicht in der Lage sind, den höheren Sinn ihres "vorsorgenden" Handelns zu begreifen.

    Ich bedanke mich noch einmal für Ihre/Eure Unterstützung in dieser Petition gegen den Raubbau an der Natur und möchte Euch zugleich bitten, weiter für die Ziele einer lebenswerten Umwelt einzutreten. Die nächste Gelegenheit ergibt sich bei der Wahl zum EU-Parlament. 500.000.000 EU-Bürger sind eine Macht. Nach den Regeln der Demokratie können sie (WIR!) die Zukunft gestalten - aber nur mit aktiver Teilnahme.

    Noch ist der letzte Baum nicht gerodet, der letzte Fluß nicht vergiftet, der letzte Fisch nicht gefangen. Kämpfen wir gemeinsam darum, dass es nicht so weit kommt.

    Bernd Passer

  • Petition in Zeichnung

    09-05-14 09:51 Uhr

    Liebe Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer,

    die Zeichnungsfrist der Petition endet nach 6 Monaten Laufzeit am kommenden Mittwoch. Das Ergebnis ist mit 108 Unterschriften (Stand 9. Mai) angesichts der Zielsetzung von bundesweit 50.000 mager.

    Als sich im November letzten Jahres die große Koalition aus CDU/CSU/SPD abzeichnete und absehbar war, dass alle 3 Parteien die Fortführung der Landschaftszerstörung durch Tagebau und Braunkohleverstromung betreiben würden, wollte ich mit dieser Petition ein Signal setzen. Als facebook- und twitterferner Initiator habe ich mich über die Monate hinweg bei Verbänden und Einzelpersonen um öffentliche Unterstützung und Werbung für die Petition bemüht - leider ohne jegliche Resonanz.

    Entgegen dem anfangs versprochenen Ziel werde ich angesichts der extrem niedrigen Anzahl der Stützerunterschiften die Petition nicht an die Wirtschaftsminister des Bundes und der Landesregierungen übergeben. Mit bundesweit wenig über 100 Unterschriften sind nach meiner Einschätzung unsere verantwortlichen Politiker kaum zur Umkehr zu bewegen.

    Ich werde die Petition zu Beginn der kommenden Woche zurückziehen. Sollten Sie mit der vorzeitigen Beendigung nicht einverstanden sein bitte ich um kurze e-mail-Nachricht.

    Ich danke Euch/Ihnen nochmals für die Unterstützung und hoffe mit Ihnen auf eine saubere, klimaverträgliche Zukunft.

    Mit den allerbesten Grüßen
    Bernd Passer

  • Petition in Zeichnung

    15-04-14 14:44 Uhr

    Liebe Freunde und Unterstützer,

    heute sind 5 Monate der 6monatigen Zeichnungsfrist für die Petition abgelaufen. Unterstützerunterschriften kommen nur noch vereinzelt herein. Offenbar regt es unsere Nachbarn mehr auf, dass "wetten dass ..." nur noch 3 Mal gesendet werden soll.

    Der IPCC-Statusbericht bestätigt unseren Ansatz der Unterstützung und Beschleunigung der Energiewende zur Vermeidung lang nachwirkender Klimaschäden durch das "weiter so" unserer Landesregierungen in NRW, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dabei zeigt sich immer deutlicher, dass die befürchteten Blackouts weitaus realistischer in den Gehirnen unserer politischen Entscheidungsträger und ihrer Berater/innen der Energie-Oligopoolisten wirken.

    Es ist noch 1 Monat Zeit, unsere Nachbarn und Freunde aufzurütteln und in ihnen wenigstens die Notwendigkeit des Umdenkens im Umgang mit den endlichen Ressourcen unseres blauen Planeten zu erwecken. Die Parteipolitiker in den Landesregierungen und die Energiegewerkschafter werden wir so kurzfristig nicht erreichen können.

    Es sind dicke Bretter zu bohren - aber wir sind schon zu 3/4 durch. NRW hat das Ende der Braunkohlezeit schon von 2042 auf 2030 vor verlegt. Kohlekraftwerksprojekte wurden gestoppt. Angstschweiß (um ihre Boni) macht sich in den Führungsetagen der Energieversorger bemerkbar.

    Der MARKT beginnt zu funktionieren. WIR BLEIBEN DRAN!

  • Änderungen an der Petition

    10-01-14 11:43 Uhr

    Mit der Regierungsbildung der großen Koalition und das Verfassungsgerichts-Urteil zu Garzweiler II hat sich die Grundlage der Petition wesentlich verändert. Beide Entscheidungen wirken sich potenziell zu Gunsten einer verlängerten Braunkohle-Verstromung aus und geben der Petition damit ein noch höheres Gewicht.

    Die Textabschnitte "Beschreibung" und "Begründung" wurden teilweise neu gefasst, die Originalfassung wurde am Ende des Abschnittes Begründung verlinkt.

    Inhaltlich wurde die Petition nicht verändert.

    Der Titel wurde eingänglicher formuliert: Ohne die anschließende Verstromung wird der Abbau von Braunkohle im Tagebau sinnlos.
    Neuer Titel: Landschaftszerstörung durch Braunkohle-Tagebau Braunkohle-Verstromung sofort beenden Importsteinkohle statt Braunkohle als Brückentechnologie Neuer Petitionstext: Tagebaue Braunkohle-Tagebaue vernichten gewachsene Kulturlandschaftene. Dörfer und Städte werden zerstört, den dort wohnenden Menschen wird die Heimat unwiederbringlich genommen. Dorfgemeinschaften werden zerrissen, natürliche Kreisläufe werden unterbrochen, Grundwasservorkommen werden geschädigt - und all dies ausschließlich zur Gewinnerzielung privater Gesellschaften.

    Mittel- Seit dem Start der Petition im Nov. 2013 verschärft sich die Situation an allen Fronten. Die "niedrigen Preise heimischer Braunkohle" werden gegen "hohe Kosten für Wind- und Langfristig Solarstrom" gestellt. Regierungen, Wirtschaftsverbände, IG BCE steuern eine Energiewende rückwärts, hin zu zentraler Versorgung mit Braunkohlestrom.

    Wirtschaftsminister Gabriel beharrt auf der Notwendigkeit nach billiger einheimischer Braunkohle zur Begrenzung der Endverbraucher-Strompreise.
    Bayern-Ministerin Aigner will offenbar die Ausnahmen für die Wirtschaft bei der EEG-Umlage mittels "Zukunftsfonds" zementieren und teilweise zu Lasten der Endverbraucher auf die kommenden Generationen verlagern.
    Das BVerfGericht erklärt Braunkohleabbau und -verstromung der RWE in Garzweiler II zu einem politischen Problem ohne Verfassungsrelevanz.
    MIBRAG kauft ein großes potenzielles Abbaugebiet hinzu (Helmstedt).
    Vattenfall erweitert sein Abbaugebiet um Welzow herum (Welzow II).
    Der CO2-Emissionshandel ist bei den EU-Bürokraten in sicherer Verwahrung.
    Windkraft-Parks erleben in Nordbayern eine unsägliche Genehmigungs-Hängepartie.
    Und inzwischen finanzieren die nicht Ausnahme-fähigen Endkunden die Stillstände von abgeschalteten fossilen (Bereitstellungsausgleich) und regenerativen (Überschussangebot) Anlagen.

    Bundesregierung und Länderregierungen machen aus der Energiewende eine Wende rückwärts, hin zur Zentralversorgung aus Großkraftwerken (auch Offshore-Windparks) des letzten Jahrhunderts, die auf ein riesiges, leistungsfähiges Übertragungs- und Verteilnetz, betrieben durch Großkonzerne, angewiesen sind.

    Die Grundlastversorgung kann mittelfristig (0 - 15 Jahre) ist die Grundlastversorgung auch durch dezentrale, siedlungsnahe siedlungs-nahe Erdgaskraftwerke mit hohem KWK-Anteil vorzusehen. Als erfolgen. Langfristig muss auch Erdgas als fossile, zugekaufte Primärenergiequelle ersetzt werden. Kurzfristig kann als unmittelbare Zwischenlösung kann kurzfristig sofort auf Steinkohle umgestellt werden. Die Versorgung der Kraftwerksstandorte mit Import-Steinkohle zu Weltmarktpreisen kann mittels Schiffs-/Bahntransport erfolgen.

    Die Zerstörung natürlicher Lebensräume und seit Jahrhunderten dort angesiedelter, dörflicher und städtischer Wohngemeinschaften muss ein Ende haben. Vorteile aus der Ausbeutung von Braunkohlelagerstätten im Tagebau sind ausschließlich für die Anteilseigner der abbauenden Unternehmen zu erkennen.

    Die gesetzlichen Genehmigungsgrundlagen sind müssen dergestalt zu novellieren, novelliert werden, dass:
    1. Der Brennstoff Braunkohle in Kraftwerken nicht mehr zugelassen wird.
    2. Der großflächige Abbau von Braunkohle in Tagebauen in Deutschland nicht mehr zulässig ist.
    3. Der CO2-Emissionshandel durch ständige, dynamische Herausnahme von Zertifikaten seine Wirksamkeit zurück erhält. Neue Begründung: Die Braunkohle ist zur Wärme-und Stromerzeugung der Grundlast-Versorgung nicht mehr zwingend erforderlich.

    Recht
    Tagebaue unterliegen dem Bergrecht der Bundesländer. Alle Gesetzesvorschriften zu Braunkohlentagebauen wurden vor der Energiewende novelliert. Nachträgliche Betriebsauflagen bei Änderung der Randbedingungen Jedes (!) Kohlekraftwerk kann bis hin zum Entzug der Betriebsgenehmigung müssen - gerade auch bei Tagebauen - möglich sein.

    Volkswirtschaftliche Aspekte - ein Ausblick
    Süddeutschland hat zur endgültigen Abschaltung mit der Abschaltung der Kernkraftwerke eine sich stetig verschärfende Stromlücke. Diese wäre zu schließen durch effiziente Gaskraftwerke KWK. Der hohe Anteil an Grundlast und prioritäre Einleitung aus PV-Anlagen drückt die Laufzeiten der Gaskraftwerke unter die Wirtschaftlichkeitsschwelle . Energieerzeuger scheuen die Investition in Kraftwerke mit zweifelhafter oder gefährdeter Wirtschaftlichkeit.
    Aktuell werden Kohlekraftwerke bei der Stromeinleitung priorisiert. Mit dem schrittweisen Ersatz alter Kohlekraftwerke durch moderne KWK-Gaskraftwerke wird erreicht, dass der CO2-Ausstoß dramatisch abgesenkt wird und die Netze bei schwankender Spannung robuster zu steuern sind.
    Ein Problem ist eine mögliche Netzüberlastung durch Stromüberschuss aus PV-/Windkraftanlagen. Dabei wäre der Überschussstrom (relativ) leicht im Gasnetz zu speichern, wenn er in einer Konversionsanlage mit Wasser und CO2 in künstlich erzeugtes Methan (Erdgas) umgewandelt würde. Diese Konversionsanlagen sollten neben mittelgroße und große Kraftwerken platziert werden. Gaskraftwerke könnten mit verlängerter Laufzeit wirtschaftlich Steinkohle weniger schädlich betrieben werden, ohne dass PV-/Windkraftanlagen vom Netz genommen werden müssten.
    Das vorstehend beschriebene Konzept ermöglicht langfristig den vollständigen Ersatz der Kohlekraftwerke, die Zerstörung der natürlichen Landschaft durch Tagebau sowie die Abhängigkeit der Stromerzeugung von Importkohle. Je nach Anfall von Überschussstrom aus regenerativer Energie und dessen Konversion zu Methangas kann auch die Abhängigkeit von Import-Erdgas minimiert werden.

    Technik Braunkohle erzeugt im Tagebau doppelt so viel Abraum wie verbrannt wird.
    Verfeuerung: Sie hat gerade einmal 40% des Energieinhalts von Steinkohle (11 vs. 28 MJoule/kg)
    Die Steinkohle sollte bevorzugt aus benachbarten EU-Ländern bezogen werden.
    (Polnische) Steinkohle für Wirbelschicht-Technologie hat in 5mm-Körnung einen Energieinhalt von 28 Megajoule/kg, Sie erzeugt (pro Wärmeeinheit) 3 mal so viel CO2 wie Erdgas
    Steinkohle wäre als "Brückentechnologie" (geringfügig) verträglicher als Braunkohle von Vattenfall mit 0 - 6,3 mm Körnung einen Heizwert von 19 Megajoule/kg, Braunkohle von MIBRAG einen Heizwert von ~11 Megajoule/kg.
    Transport: Sie kostet frei Grenze 75,64 Euro/t (3. Quart.'13) = 7,56 ct/kg = 1 ct/kWh (ab Grenze)
    MIBRAG gibt einen Braunkohlezug Sie braucht ~40% der Transport-Ressource von Braunkohle
    Sie kann per Bahn/Schiff kraftwerksnah angeliefert werden
    Besser ist heute schon Erdgas
    Erdgas-Verstromung wird durch Kohlesubventionen und Netzverstopfung aus Kohle-Verstromung blockiert
    Erdgas wird in Pipelines transportiert
    Es verbrennt sauber (ohne Rückstände) mit 1500 t Kapazität (30 Waggons zu 50 t) an. weniger CO2
    Erdgaskraftwerke können in beliebiger Größe dezentral betrieben werden
    Für Steinkohle reduziert sich der Transportbedarf auf ca. 40%. Erdgaskraftwerke sind minutenschnell gestartet und gestoppt (Netzregulierung)
    CO2-Konversion:
    Elektrolytische Wasserzerlegung in Wasserstoff + Sauerstoff
    2 H2O > 2 H2 + O2
    Umwandlung von Wasserstoff und CO2 in Methangas + Sauerstoff
    CO2 + 2 H2 > CH4 + O2
    Methangas ist Hauptbestandteil von Erdgas (über 98 %). CO2 kann aus der Luft gewonnen oder aus Kraftwerks-Abluft abgeschieden werden. Wichtigste Ressource mit Wasserstoffgas "gestreckt" werden (Speicher für die Umwandlung ist Energie, die Überschussenergie aus dem Stromnetz.
    Der Wirkungsgrad der Methanisierung, einschl. der Wasserstofferzeugung, wird mit 45% angegeben. Der Strompreis der Überschussenergie ergibt sich aus den Anlagen-Betriebskosten einschl. Abschreibung. Die Anlagenkosten dürf(t)en in erster Näherung mit denen eines gleichgroßen Erdgaskraftwerks angesetzt werden, so dass künstliches Methan in der Herstellung etwa so teuer wird, wie Erdgasstrom abzüglich des Erdgaspreises. Überschussstrom)

    Windparks und Gaskraftwerke werden abgeschaltet - (subventionierte) Kohlekraftwerke verstopfen die Stromnetze. Die Stillstandskosten der abgeschalteten Kraftwerke zahlen die nicht privilegierten Endverbraucher über die Netzabgabe.
    CO2-Emissionszertifikate haben wegen überhöhter Ausgabemengen keineWirkung. Der Zertifikatehandel ist funktionsunfähig - Kohlestrom-Emissionen von CO2 (fast) nichts.
    Die externen Kosten des "billigen" einheimischen Braunkohlestroms betragen 10 ct/kWh. Die korrekten Kosten sind vergleichbar erneuerbaren Energieträgern und Erdgas.

    Was ist zu tun?
    1. Braunkohle ist als Rohstoff für die Verstromung in Deutschland zu verbieten, weil sie weder technisch erforderlich ist, anderseits aber nach dem Stand der Wissenschaft und Technik hohes Schadenspotenzial für den Schutz von Natur, Umwelt und Gesundheit aufweist.
    2. Der Abbau der Braunkohle im Tagebau ist sofort mittels Verordnung der Landes-Bergämter aus den gleichen Gründen zu stoppen.
    3. Die Betreiber von Braunkohle-Kraftwerken sind mittels Verordnung der Genehmigungsbehörden anzuweisen, die Prozesse auf Steinkohle-Verstromung umzustellen.
    4. Dazu dürfen die Ausstiegsplanungen aus dem Steinkohleabbau in heimischen Kohlerevieren nicht verändert werden.
    5. In einer bundesweiten Erhebung aller Erzeugungskapazitäten ist die Grundlastsicherung unter Berücksichtigung des Atomausstieges und der verfügbaren Gaskraftwerkskapazität auf minimale CO2-Emissionen hin zu ermitteln. Die verfügbare Anzahl an CO2-Zertifikaten ist soweit zu beschränken, dass die minimierte Menge um nicht mehr als 15 % überschritten wird.
    6. Neue Kraftwerksprojekte sind in der Priorisierung der Genehmigung danach zu staffeln, dass die Anzahl an CO2-Zertifikaten durch das zu genehmigende Projekt nicht erhöht werden muss.
    7. Die Erhebung nach Pos. 5 und 6 ist jährlich fortzuschreiben und mittels Verordnungen umzusetzen.
    8. Die Energiewende ist eine politisch begründete Verpflichtung der grundgesetzlichen Vorsorge. Die Kosten sind aus dem Steueraufkommen zu tragen. Sofern Industriebereiche einer Standortunterstützung bedürfen muss diese als EU-konforme Beihilfe ausgewiesen werden.
    9. Eine Umlage der Stillstandsverluste durch fehlerhafte Bau- und Betriebsgenehmigungen die Stillstandsverlusten verursachen (keine Stromeinspeisung) auf die Stromkunden ist unzulässig.
    Umwelt-Aspekte
    Die Renaturierung ausgebeuteter Braunkohle-Tagebaue bestand in der Vergangenheit in der Auffüllung der riesigen Löcher mit Wasser - eine reine Retusche der hinterlassenen Mondlandschaften. Diese Form der "Renaturierung" verursacht selbst wieder Riesenschäden und die Gefährdung von angrenzenden Kommunen und deren Bewohnern und extreme Folgekosten. (Erdrutsch am Concordia-See in Nachterstedt, Eisenoxidverschlammung im Spreewald).
    Und: Flächenverbrauch von Ackerland zur Braunkohlegewinnung tritt ebenso in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung durch Landwirtse wie die aus den Kreisen der Stromerzeuger gerügte "Vermaisung" der Landschaft zur Biogaserzeugung..
    Fazit
    Die Stromerzeugung mit heimischer Braunkohle Braunkohle, gewonnen unter vollständiger Zerstörung natürlicher Landschaften aus Tagebauten, ist ein Relikt überkommener Zeiten. Zu Zeiten nationalistisch orientierter Politik, in der Deutschland Kriege gegen seine Nachbarn führte und auf eigene Energieressourcen angewiesen war, mussten alle Quellen ausgeschöpft werden. Heiße und kalte Kriege sind vorbei. Die nächsten Kriege werden Wirtschaftskriege um Ressourcen sein. Eine Hier ist eine zukunftsgerichtete Politik ist die erforderliche Überlebensstrategie.
    Im dicht besiedelten Deutschland ist Kohleverstromung und Landschaftszerstörung mittels Tagebau eine sind in den dicht besiedelten gebieten Deutschlands rückwärts gewandte Überlebensstrategie. Überlebensstrategien.

    Hier die Original-Fassung der Petition vom Nov. 2013: www.s301094416.online.de/Onli

  • Petition in Zeichnung

    19-12-13 17:09 Uhr

    Liebe Freunde und Unterstützer,

    gestern hat das Bundes-Verfassungsgericht einem Kläger gegen Garzweiler II das Recht auf Heimat abgesprochen bzw. das Bergrecht als höherwertig angesetzt.
    Zitat heute.de:
    Mit dem Abbau von Kohle werde ein gesetzlich hinreichend bestimmtes und auch ausreichend tragfähiges Gemeinwohlziel umgesetzt, erklärte das Verfassungsgericht. Die Gewinnung und Verstromung von Braunkohle aus dem Tagebau Garzweiler II leiste einen wesentlichen Beitrag zum angestrebten Energiemix für das Land Nordrhein-Westfalen.
    Mit welchen Energieträgern eine zuverlässige Versorgung sichergestellt werden solle, sei eine Entscheidung der Politik, betonten die Richter. Bund und Länder hätten hier eine weiten Gestaltungs- und Einschätzungsspielraum. Ob es sich bei einem Konzept um das
    energiepolitisch, ökonomisch und ökologisch sinnvollste Energieversorgungskonzept handle, sei nicht vom Bundesverfassungsgericht zu entscheiden.
    Die Entscheidung gibt dieser Petition ein neues Gewicht, zielt sie doch exakt auf die Novellierung der gesetzlichen Grundlagen ab. Unsere Wirtschafts-Republik braucht ein Menschen- und Umweltrechts-Gegengewicht.
    Bitte werben Sie in ihrem persönlichen Umfeld für eine verstärkte Unterzeichnung.

  • Änderungen an der Petition

    19-11-13 09:44 Uhr

    1. Bestimmtere Formulierung des Ziels der Petition durch die Vorgabe: "... gesetzliche
    Genehmigungsgrundlagen sind ... zu novellieren ..." anstelle von "... müssen novelliert werden ..."
    2. Besseres Verständnis durch den Austausch des Begriffs "Methanisierung" dür die Erzeugung von Methangas gegen den unbestimmteren begriff "Umwandlung" (Hinweis eines Lesers/Unterstützers)
    Neuer Petitionstext: Tagebaue vernichten gewachsene Kulturlandschaftene. Dörfer und Städte werden zerstört, den dort wohnenden Menschen wird die Heimat unwiederbringlich genommen. Dorfgemeinschaften werden zerrissen, natürliche Kreisläufe werden unterbrochen, Grundwasservorkommen werden geschädigt - und all dies ausschließlich zur Gewinnerzielung privater Gesellschaften.

    Mittel- und Langfristig (0 - 15 Jahre) ist die Grundlastversorgung durch dezentrale, siedlungsnahe Erdgaskraftwerke mit hohem KWK-Anteil vorzusehen. Als unmittelbare Zwischenlösung kann kurzfristig sofort auf Steinkohle umgestellt werden. Die Versorgung der Kraftwerksstandorte mit Import-Steinkohle zu Weltmarktpreisen kann mittels Schiffs-/Bahntransport erfolgen.

    Die Zerstörung natürlicher Lebensräume und seit Jahrhunderten dort angesiedelter, dörflicher und städtischer Wohngemeinschaften muss ein Ende haben. Vorteile aus der Ausbeutung von Braunkohlelagerstätten im Tagebau sind ausschließlich für die Anteilseigner der abbauenden Unternehmen zu erkennen.

    Die gesetzlichen Genehmigungsgrundlagen müssen sind dergestalt novelliert werden, zu novellieren, dass:
    1. Der Brennstoff Braunkohle in Kraftwerken nicht mehr zugelassen wird.
    2. Der großflächige Abbau von Braunkohle in Tagebauen in Deutschland nicht mehr zulässig ist. Neue Begründung: Die Braunkohle ist zur Wärme-und Stromerzeugung der Grundlast-Versorgung nicht mehr zwingend erforderlich.

    Recht
    Tagebaue unterliegen dem Bergrecht der Bundesländer. Alle Gesetzesvorschriften zu Braunkohlentagebauen wurden vor der Energiewende novelliert. Nachträgliche Betriebsauflagen bei Änderung der Randbedingungen bis hin zum Entzug der Betriebsgenehmigung müssen - gerade auch bei Tagebauen - möglich sein.

    Volkswirtschaftliche Aspekte - ein Ausblick
    Süddeutschland hat mit der Abschaltung der Kernkraftwerke eine sich stetig verschärfende Stromlücke. Diese wäre zu schließen durch effiziente Gaskraftwerke KWK. Der hohe Anteil an Grundlast und prioritäre Einleitung aus PV-Anlagen drückt die Laufzeiten der Gaskraftwerke unter die Wirtschaftlichkeitsschwelle . Energieerzeuger scheuen die Investition in Kraftwerke mit zweifelhafter oder gefährdeter Wirtschaftlichkeit.
    Aktuell werden Kohlekraftwerke bei der Stromeinleitung priorisiert. Mit dem schrittweisen Ersatz alter Kohlekraftwerke durch moderne KWK-Gaskraftwerke wird erreicht, dass der CO2-Ausstoß dramatisch abgesenkt wird und die Netze bei schwankender Spannung robuster zu steuern sind.
    Ein Problem ist eine mögliche Netzüberlastung durch Stromüberschuss aus PV-/Windkraftanlagen. Dabei wäre der Überschussstrom (relativ) leicht im Gasnetz zu speichern, wenn er in einer Konversionsanlage mit Wasser und CO2 in künstlich erzeugtes Methan (Erdgas) umgewandelt würde. Diese Konversionsanlagen sollten neben mittelgroße und große Kraftwerken platziert werden. Gaskraftwerke könnten mit verlängerter Laufzeit wirtschaftlich betrieben werden, ohne dass PV-/Windkraftanlagen vom Netz genommen werden müssten.
    Das vorstehend beschriebene Konzept ermöglicht langfristig den vollständigen Ersatz der Kohlekraftwerke, die Zerstörung der natürlichen Landschaft durch Tagebau sowie die Abhängigkeit der Stromerzeugung von Importkohle. Je nach Anfall von Überschussstrom aus regenerativer Energie und dessen Konversion zu Methangas kann auch die Abhängigkeit von Import-Erdgas minimiert werden.

    Technik
    Verfeuerung:
    Die Steinkohle sollte bevorzugt aus benachbarten EU-Ländern bezogen werden.
    (Polnische) Steinkohle für Wirbelschicht-Technologie hat in 5mm-Körnung einen Energieinhalt von 28 Megajoule/kg,
    Braunkohle von Vattenfall mit 0 - 6,3 mm Körnung einen Heizwert von 19 Megajoule/kg, Braunkohle von MIBRAG einen Heizwert von ~11 Megajoule/kg.
    Transport:
    MIBRAG gibt einen Braunkohlezug mit 1500 t Kapazität (30 Waggons zu 50 t) an.
    Für Steinkohle reduziert sich der Transportbedarf auf ca. 40%.
    CO2-Konversion:
    Elektrolytische Wasserzerlegung in Wasserstoff + Sauerstoff
    2 H2O > 2 H2 + O2
    Umwandlung von Wasserstoff und CO2 in Methangas + Sauerstoff
    CO2 + 2 H2 > CH4 + O2
    Methangas ist Hauptbestandteil von Erdgas (über 98 %). CO2 kann aus der Luft gewonnen oder aus Kraftwerks-Abluft abgeschieden werden. Wichtigste Ressource für die Umwandlung ist Energie, die Überschussenergie aus dem Stromnetz.
    Der Wirkungsgrad der Umwandlung wird Methanisierung, einschl. der Wasserstofferzeugung Wasserstofferzeugung, wird mit 45% angegeben. Der Strompreis der Überschussenergie ergibt sich aus den Anlagen-Betriebskosten einschl. Abschreibung. Die Anlagenkosten dürf(t)en in erster Näherung mit denen eines gleichgroßen Erdgaskraftwerks angesetzt werden, so dass künstliches Methan in der Herstellung etwa so teuer wird, wie Erdgasstrom abzüglich des Erdgaspreises.

    Umwelt
    Die Renaturierung ausgebeuteter Braunkohle-Tagebaue bestand in der Vergangenheit in der Auffüllung der riesigen Löcher mit Wasser - eine reine Retusche der hinterlassenen Mondlandschaften. Diese Form der "Renaturierung" verursacht selbst wieder Riesenschäden und die Gefährdung von angrenzenden Kommunen und deren Bewohnern und extreme Folgekosten. (Erdrutsch am Concordia-See in Nachterstedt, Eisenoxidverschlammung im Spreewald).
    Und: Flächenverbrauch von Ackerland zur Braunkohlegewinnung tritt ebenso in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung durch Landwirtse wie die aus den Kreisen der Stromerzeuger gerügte "Vermaisung" der Landschaft zur Biogaserzeugung..

    Fazit
    Die Stromerzeugung mit heimischer Braunkohle ist ein Relikt überkommener Zeiten. Zu Zeiten nationalistisch orientierter Politik, in der Deutschland Kriege gegen seine Nachbarn führte und auf eigene Energieressourcen angewiesen war, mussten alle Quellen ausgeschöpft werden. Heiße und kalte Kriege sind vorbei. Die nächsten Kriege werden Wirtschaftskriege um Ressourcen sein. Eine zukunftsgerichtete Politik ist die erforderliche Überlebensstrategie.
    Im dicht besiedelten Deutschland ist Kohleverstromung und Landschaftszerstörung mittels Tagebau eine rückwärts gewandte Überlebensstrategie.