05.05.2026, 05:31
.Re: Anmerkung zu: "Drei Fraktionen machen gemeinsame Sache", WAZ Regionalausgabe Witten vom 9. April 2026
Baumann, Liane
buendnis90diegruenen@rat-witten.de
An:
Boeckmann-C.W@t-online.de
Boeckmann-C.W@t-online.de
+ 2 weiter
04.05.2026, 11:01 (Sendedatum der E-Mail - eigene Anmerkung)
Sehr geehrter Herr Böckmann,
vielen Dank für Ihre E-Mail sowie Ihr anhaltendes Engagement zu diesem Thema.
Zunächst möchten wir eine kleine Klarstellung hinsichtlich der Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt Witten vornehmen: Die Mehrheit des angesprochenen Bündnisses ist – inklusive des Bürgermeisters – mit drei Stimmen sehr knapp bemessen. Dies verdeutlicht, dass politische Entscheidungsprozesse weiterhin auf sorgfältige Abstimmung und Mehrheiten angewiesen sind.
Unabhängig davon ist es wichtig zu betonen, dass auch ein Bündnis auf kommunaler Ebene an die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen gebunden ist. Insbesondere können kommunale Entscheidungen nicht über geltendes Bundesrecht hinausgehen oder dieses ersetzen.
Unser Ansatz besteht daher darin, die bereits heute bestehenden rechtlichen Möglichkeiten konsequent auszuschöpfen. Dazu gehört insbesondere der Schutz sensibler Bereiche wie Naturschutzgebiete sowie Einrichtungen mit besonderem Schutzbedarf, etwa Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheime. Hier sehen wir konkrete Handlungsmöglichkeiten, die wir weiter prüfen und voranbringen möchten.
Wir danken Ihnen nochmals für Ihre Hinweise und Ihr Engagement.
Mit freundlichen Grüßen
i. A.
Teuta Cilic
Geschäftsführerin der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen der Stadt Witten
__________________________________________________________
Bündnis 90/ Die Grünen
Marktstraße 16
14.04.2026, 07:08
Anmerkung zu: "Drei Fraktionen machen gemeinsame Sache", WAZ Regionalausgabe Witten vom 9. April 2026
An den Fraktionsvorsitzenden der SPD,
an die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen sowie
an den Fraktionsvorsitzenden der Partei Die Linke:
Herrn Dr. Uwe Rath,
Frau Liane Baumann,
Herrn Ben Luckner
"Drei Fraktionen machen gemeinsame Sache"
So titelte die WAZ, Ausgabe Witten, am 9. April 2026. Insgesamt verfüge das neue Bündnis über 40 Mandate, wobei – laut WAZ-Artikel - 22 Sitze auf die SPD, elf Sitze auf das Bündnis 90/Die Grünen und sieben Sitze auf Die Linke entfallen. Damit habe das Dreierbündnis eine Mehrheit von vier Stimmen, plus Bürgermeister seien es fünf Stimmen.
In einem Kooperationspapier des Dreierbündnisses sind die politischen Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit im Rat der Stadt Witten festgelegt:
Bei der Auflistung der Themenschwerpunkte – von E-Mobilität bis Straßensanierung laut WAZ-Artikel – sowie der konkreten Ziele, denen sich das Bündnis widmen will, ist ein zentrales seit mehr als einem Jahr anliegendes Begehren Wittener Bürgerinnen und Bürger, nämlich die Begrenzung der unsäglichen Böllerei zum Jahreswechsel von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht, nicht aufgeführt. Mehr als 1200 Wittener Bürgerinnen und Bürger haben eine diesbezügliche Petition vom 5. Januar 2025 unterschrieben. Es liegt nun an der politischen Willenskraft des Dreierbündnisses, die erforderlichen juristischen Rahmenbedingungen auszuarbeiten, damit Bürgermeister Leistner eine entsprechende Allgemeinverfügung rechtzeitig unterschreiben kann, um endlich zum Jahreswechsel 2026/2027 die strikte Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel in Kraft setzen zu können. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass im Dezember 2025 die damalige Wittener Landtagsabgeordnete und jetzige NRW Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, Verena Schäffer, als Fraktionsvorsitzende der Grünen im Düsseldorfer Landtag, gemeinsam mit Wibke Brems, schnellstmöglich die Forderung nach einem bundesweiten Verkaufsverbot für Böller mit reiner Knallwirkung - festgelegt im Forderungskatalog der Fraktion der Grünen im Düsseldorfer Landtag - erhoben hat!
Hinweis:
Zur Information der mehr als 1300 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel vom 5. Januar 2025 stelle ich diese E-Mail auf der Seite openPetition ein.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann
25.03.2026, 07:38
Sehr geehrte Frau Cilic,
gemäß Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, WAZ, Lokal Redaktion Witten, vom 14.3.2026 planen SPD, Grüne und Linke eine Kooperation. In dem vorgenannten Artikel heißt es unter anderem wie folgt: „Keine Fraktion kann alleine Mehrheit erzielen. Denn jede einzelne Fraktion für sich hätte keine Chance auf Mehrheiten. Die SPD ist mit 22 Sitzen im Rat vertreten, die Linke mit sechs Sitzen und die Grünen haben elf Sitze inne – alles in allem also 39 Mandate. Die CDU kam bei der Wahl auf 17 Sitze – und hatte damals bereits ihren Befürchtungen eines möglichen“ Linksrucks“ im Rat zum Ausdruck verliehen. Die AfD zog mit zwölf Leuten ins Stadtparlament ein. Aussichten auf Mehrheiten hat auch sie nicht. Denn nun scheint es tatsächlich zu einer Art linkem Bündnis im Stadtparlament zu kommen. Noch vor den Osterferien wollen sich die drei Fraktionen erklären“, Zitat Ende. Meines Wissens nach liegt bislang keine Erklärung der drei Parteien zu einem linken Bündnis im Stadtparlament vor.
Im Falle der Bildung eines Linksbündnisses im Wittener Stadtparlament könnten die drei Fraktionen dieses Bündnisses, also SPD, die Grünen und die Linke, mehrheitlich durchsetzen, dass es in der Frage der Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel 2026/2027 von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht Bewegung kommt und ihre bis zum 30. Juni 2026 gemeinsame Beschlussvorlage der drei Fraktionen vorlegen , damit Bürgermeister Dirk Leistner eine Beschlussvorlage des Rates der Stadt Witten rechtzeitig in der zweiten Jahreshälfte 2026 unterzeichnen kann, um den Beschluss zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel juristisch wasserdicht umzusetzen.
Mit E-Mail an meine Person vom 21. November 2025,14:45 Uhr teilen Sie unter anderem mit: „Vielen Dank für Ihre weiteren Bemühungen bezüglich einer Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel. Die Einreichungsfrist für den kommenden Haupt und Finanzausschuss ist leider bereits abgelaufen. Unsere Fraktion hat das Thema jedoch weiterhin auf ihrer To-do-Liste, und wir haben hierzu bereits Kontakt mit den Landes- und Bundesgrünen aufgenommen. Wir bitten um Verständnis, dass die vergangenen Monate kommunalpolitisch aufgrund der Wahlen sehr turbulent gewesen sind und aktuell noch viele organisatorische Dinge sortiert werden müssen. Wir werden uns dem Thema jedoch in dieser Legislaturperiode weiter widmen und ein geeignetes sowie durchdachtes Vorgehen planen“, Zitatende.
Zwischenzeitlich wurde, im Januar 2026, Ihr Mitglied im Düsseldorfer Landtag, Frau Verena Schäffer, zur Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt. Damit bietet sich die Möglichkeit, die Thematik der unsäglichen Böllerei zum Jahreswechsel auf Landesebene zu thematisieren. Dabei soll jedoch nicht verkannt werden, dass Ministerin Verena Schäffer mit der hinreichenden Führung ihres Ministeriums mehr als ausgelastet sein dürfte.
Ich möchte Sie, abschließend, in aller Höflichkeit bitten, mir eine Rückmeldung zu geben, inwieweit Sie in Ihrer Diskussion zur Entwicklung eines geeigneten und durchdachten Vorgehens in Bezug auf die Silvesterböllerei gekommen sind.
Ich werde, zur Information der mehr als 1300 Interessentinnen und Interessenten der online Petition vom 5. Januar 2025, diese E-Mail an Ihre Person auf der Internetseite von openPetition einstellen.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann
28.01.2026, 14:25
Sehr geehrte Frau Ministerin,
ich beglückwünsche Sie zu Ihrem neuen Amte als Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen!
Mir ist sehr bewusst, dass mit Ihrem Bündel an ministeriellen Zuständigkeiten ein Höchstmaß an Herausforderungen auf Sie zukommen werden. Sie wollen, laut WAZ vom 28. Januar 2026, im „Mittelpunkt Ihrer Arbeit die Interessen von Familien mit Kindern, ihre Sorgen, ihre Nöte sowie ihre tagtäglichen Herausforderungen“ stellen. Das veranlasst mich, meiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass Sie die Begrenzung der unsäglichen Böllerei zum Jahreswechsel, den Menschen, aber auch den Tieren zuliebe, nicht aus Ihren Augen verlieren! Ihr kürzlich – von Ihrer Fraktion – gefordertes sofortiges bundesweites Verkaufsverbot für Böller mit reiner Knallwirkung weist in die richtige Richtung
Ich wünsche Ihnen in Ihrem neuen Zuständigkeitsbereich viel Kraft, Ausdauer, Beharrungsvermögen, Durchsetzungsstärke und weiterhin das Beibehalten Ihrer bemerkenswerten positiven Bodenhaftung!
Eine Ausfertigung dieser Glückwunsch E-Mail werde ich, zwecks Unterrichtung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der online-Petition vom 5. Januar 2025 zur Begrenzung der Böllerei von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht, gerichtet an den Rat der Stadt Witten, auf der Internetseite der online-Plattform openPetition einstellen.
Alles Gute für Sie und Ihre Familie!
Wilfried Böckmann
09.01.2026, 12:39
Sehr geehrte Frau Schäffer,
am 7. Januar 2026 hat die Wittener Ausgabe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ ) einen sehr interessanten Artikel über Ihre politische Tätigkeit im Düsseldorfer Landtag geschrieben. „Ein Leben für die Politik“ -so der Titel des Artikels - fast zusammen, was beim weiteren Lesen des Artikels offensichtlich Ihre Herzensangelegenheit, Situationen für die Menschen,zu verändern und positiv zu gestalten, ist.. Ein Satz in dem WAZ-Artikel hat mich bewogen, diese E-Mail an Sie zu schreiben: Verena Schäffer: Zitat: “aber ich habe einen guten Draht zur Wittener Politik“, Zitatende und weiter heißt es in dem Artikel: Den Bürgermeister von Witten, Dirk Leistner, habe sie bereits mehrmals getroffen. Zudem haben Sie sich, meiner Kenntnis nach, im Vorfeld der Böllerei zum Jahreswechsel, in Ihrer Funktion als Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag für ein bundesweites Verkaufsverbot von Böller mit reiner Knallwirkung ausgesprochen.
Wie Sie vielleicht wissen, habe ich vor einem Jahr, nämlich am 5. Januar 2025, auf der Internetplattform openPetition eine Petition eingestellt mit dem Ziel, dass die Böllerei zum Jahreswechsel von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht beschränkt werden möge. Leider hat sich weder der bisherige Rat der Stadt Witten, noch der neu gewählte Wittener Stadtrat bislang zu einer definitiven Entscheidung durchringen können, obwohl bereits am 20. Mai 2025 das für Witten maßgebliche Quorum von 1200 Unterschriften Wittener Bürgerinnen und Bürger erreicht wurde. Auch im gerade zurückliegenden Zeitraum des Jahreswechsels 2025/2026 wurde wiederum bis in die ersten Januartage des neuen Jahres geböllert, und zwar auch noch am Abend des 8. Januar 2026! Wer jedoch die Panik von Haus- und Wildtieren erlebt hat, bleibt angesichts der absoluten Verantwortungslosigkeit einiger Zeitgenossen ratlos zurück.
Aktuell haben die Niederlande beschlossen, zum kommenden Jahreswechsel 2026/2027 privates Feuerwerk gänzlich zu verbieten. Ich möchte daher an Sie, sehr geehrte Frau Schäffer, appellieren, sich auch bei Bürgermeister Dirk Leistner dafür einzusetzen, dass dieser dafür sorgen möge, dass die unsägliche Böllerei zum Jahreswechsel, bezugnehmend auf die Petition vom 5. Januar 2025, eingehend im Rat der Stadt Witten erörtert werden möge mit dem Ziel, möglichst bis zum 30. Juni 2026 einen fraktionsübergreifenden rechtskonformen Antrag zur Begrenzung der Böllerei Herrn Leistner vorlegen zu können. Ich befürchte ansonsten, dass die Sache wiederum auf die „lange Bank“ geschoben wird und zum kommenden Jahreswechsel wiederum keine signifikante Verbesserung erreicht worden ist.
Zu Ihrer Information gebe ich zur Kenntnis, dass ich diese E-Mail an Ihre Person auf der Internetseite von openPetition in Bezug auf meine Petition vom 5. Januar 2025, einstellen werde, damit die Unterzeichnerin und Unterzeichner der Petition weiterhin vom Fortgang der Petition unterrichtet werden.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann
03.01.2026, 13:47
Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der online Petition vom 5.1.2025 zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht!
Leserbrief Nr, 1 WAZ Meinungsforum zum Artikel:
"Silvester-Randale; Ruf nach Konsequenzen vom 2. Januar 2026
Anstatt aus der seit Jahren ausufernden Silvester-Randale politisches Handeln abzuleiten: „The same procedure as every year." Sind offen aggressive Handlungen gegen Polizei und Rettungsdienste nicht genug? Reichen Tote und Schwerstverletzte in einer immer heftiger werdenden Silvester-Randale nicht aus, um Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, CSU, zum dringendst gebotenen politischen Handeln zu veranlassen? Die Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger fordert längst das Verbot von privatem Feuerwerk zum Jahreswechsel, wie aktuell jetzt in den Niederlanden beschlossen zum Jahreswechsel 2026/2027. Oder sollten gar den Verantwortlichen im Bund, den Ländern und Kommunen möglicherweise der politische Schneid, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, fehlen, was kein gutes Omen zum Jahresbeginn wäre.
Wilfried Böckmann
Leserbrief Nr, 2 WAZ-Redaktion Witten "Ruhrstadt feiert farbenprächtig ins neue Jahr" 2.1.2026
Leider spiegelt der Artikel „Ruhrstadt feiert farbenprächtig ins neue Jahr“ nur eine Seite derselben Medaille ab Dass die unsägliche Böllerei zum Jahreswechsel bereits vereinzelt kurz vor Weihnachten begann und dann, mit dem Verkauf der Silvesterböller ab dem 29.12.2025 Hunderte von Haustieren, ob Hund, Katze oder Pferd sowie Wildtiere tagelang in Angst, Panik und Schrecken versetzten und Menschen, besonders mit Atemwegserkrankungen, belasteten: Kein Wort, keine Zeile der Empathie: Statt dessen, wie „passend“ , der Artikel: "Tierquälerei: Stadttauben-Initiative schlägt Alarm“. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, Tierquälerei ist ein Straftatbestand. Zu beachten gilt aber auch § 1 des Tierschutzgesetzes: Danach spricht die Panik der Haus- und Wildtiere in Bezug auf die Böllerei zum Jahreswechsel eine eindeutige Sprache: Es liegt in der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dafür zu sorgen, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen: „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen.“ Dass Haus- und Wildtiere unter der ausufernden Böllerei zum Jahreswechsel leiden und teils traumatisiert sind, dürfte inzwischen unstrittig sein:
Wilfried Böckmann
Noch eine persönliche Anmerkung.
Bitte, sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der online-Petition vom 5.1.2025, helfen Sie im Rahmen Ihrer persönlichen Möglichkeiten mit, Bürgermeister Dirk Leistner sowie die Mitglieder des neu gewählten Wittener Stadtrates von der Dringlichkeit des Petitionsbegehren zu überzeugen , sei es auf schriftlichem Wege, z.B. – buergermeister@stadt-witten.de - oder an die Fraktionen im Rat der Stadt Witten oder im persönlichen Gespräch mit "Ihrem“ Ratsvertreter / "Ihrer" Ratsvertreterin einen Sinneswandel auf den Weg zu bringen. Mir persönlich erschließt sich bis heute nicht, dass einerseits im Rahmen einer Allgemeinverfügung des Ennepe-Ruhr-Kreises mit Wirkung vom 31.8.2025 ein kreisweites Nachtmähverbot für Mähroboter erlassen wurde – eine durchaus sinnvolle Maßnahme – jedoch andererseits es nicht möglich sein sollte, eine Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel rechtskonform umzusetzen.
Ich danke Ihnen!
Wilfried Böckmann
24.12.2025, 07:14
Ich wünsche allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der online-Petition zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel besinnliche frohe Festtage und alles Gute zum neuen Jahr! Möge es in 2026 gelingen, die Mitglieder im Rat der Stadt Witten davon zu überzeugen, dass es - den Menschen und den Tieren zuliebe - dringend geboten ist, die Böllerei zum Jahreswechsel 2026 / 2027 zeitlich eng zu begrenzen, und zwar von Silvesterabend 18 Uhr bis 2 Uhr in der Neujahrsnacht!
FROHE FESTTAGE!
Wilfried Böckmann
18.12.2025, 14:22
Ich habe heute Abend, ca. 20 Uhr, zu meinem Bedauern festgestellt, dass mein Leserbrief vom 17. Dezember 2025 auch in der Ausgabe vom morgigen Freitag nicht abgedruckt wird. Gerade in dieser hochsensiblen Zeit und der erneut bevorstehenden Böllerei zum Jahreswechsel wäre -aus meiner Sicht - eine Info über das weitere Vorgehen bez. der Petition vom 5. Januar 2025 sehr hilfreich gewesen, zumal auch Verena Schäffer, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen - gemeinsam mit Wibke Brems im Düsseldorfer Landtag - neue Aspekte in die bundesweite Diskussion zur Böllerei eingebracht hat (Forderungskatalog vom 10. Dezember 2025).
Wilfried Böckmann
17.12.2025, 07:15
Leserzuschrift zu: "Politik diskutier erneut über ein Böllerverbot an Silvester", WAZ 16.12. 2025
Mein persönliches Fazit nach knapp zwölf Monaten nach dem Start meiner online-Petition auf openPetition am 5. Januar 2025 zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht: Eine gewisse Ernüchterung, aber auch Zuversicht und der unbeugsame Wille, die Thematik auf die Agenda des neu gewählten Stadtrates zu platzieren!
Es kann nicht sein, dass seinerzeit der Ennepe-Ruhr-Kreis mit Wirkung zum 31.August 2025 ein kreisweites Nachtmähverbot für Mähroboter per Allgemeinverfügung erließ, jedoch – bezogen auf Witten – die Politik sich bislang außerstande sieht, die Böllerei zum Jahreswechsel auf maximal 8 Stunden zu begrenzen, was – unter bestimmten Voraussetzungen – auch unter der aktuellen Sprengstoffverordnung möglich wäre. So wird auch dieses Mal zum bevorstehenden Jahreswechsel spätestens ab dem 29. Dezember 2025 – Verkaufsstart der Feuerwerksartikel – bis in die erste Januarwoche des neuen Jahres hinein die Böllerei andauern, trotz der hohen Feinstaubbelastung, ein No-Go für Asthmatiker, als auch ein No-Go für in Panik geratene Haus- und Wildtiere sowie trotz Überlastung von Polizei und Rettungsdiensten und überlasteten Notaufnahmen. Aber es geht auch anders: Ich erwarte und hoffe, dass die Fraktionen im Wittener Stadtrat parteiübergreifend bis zum 30. Juni 2026 einen rechtskonformen Antrag zur Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel 2026/2027 zur Vorlage an den Bürgermeister Dirk Leistner erarbeiten, damit das Stadtoberhaupt eine entsprechende Verfügung unterschreiben kann.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Düsseldorfer Landtag unter Vorsitz der Wittener MdL Verena Schäffer und Wibke Brems, hat in ihrem am 10. Dezember 2025 veröffentlichten Forderungskatalog unter anderem gefordert: “ Böller mit reiner Knallwirkung sollen schnellstmöglich aus dem Verkauf verschwinden, weil sie ein hohes Verletzungsrisiko haben und der gesellschaftliche Nutzen in keinerlei Verhältnis zu den Gefahren steht“. Ein Schritt in die richtige Richtung!
Wilfried Böckmann
15.12.2025, 12:21
"Ein Lächeln kostet nichts" / Erstes großes Interview mit Jürgen Augstein, WAZ, vom 5.12.2025 / Themen für Ihre erste Amtszeit / Begrenzung der Böllerei zum Jahreswechsel
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Leistner,
„ein Lächeln kostet nichts“, so werden Sie, sehr geehrter Herr Bürgermeister Leistner, in Ihrem ersten großen Interview, das Jürgen Augstein, WAZ, mit Ihnen führte, zitiert. Sicherlich liegen schon eine Menge Themen auf Ihrem Arbeitstisch,
die Sie in Angriff nehmen wollen. Allerdings – und dies sei mir gestattet – vermisse ich einen Punkt, der gerade in diesen Wochen vor dem Jahreswechsel viele Bürgerinnen und Bürger in großer Sorge umtreibt: Die völlig ausufernde Böllerei zum Jahreswechsel ab kurz nach Weihnachten bis in die ersten Januartage hinein. Wiederholt wurde und werde ich in diesen Tagen auf die am 5. Januar 2025 auf der Internetplattform "openPetition“ zur Begrenzung der Böllerei von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht angesprochen. Dabei reicht die Palette der Ausführungen von panischen Reaktionen der eigenen Haustiere bis zur gravierenden gesundheitlichen Beeinträchtigung durch ohrenbetäubende Böller, Feinstaub und Müll!
Bereits gegen Ende Mai 2025 hatten mehr als 1200 Wittener Bürgerinnen und Bürger die online-Petition unterschrieben und damit das notwendige Quorum für Witten von 1200 Unterschriften erreicht.
Mehr als 1300 Bürgerinnen und Bürger setzen ihre Hoffnung auf den neu gewählten Wittener Stadtrat, dass möglichst bis zum 30. Juni 2026 eine rechtskonforme parteiübergreifende Lösung gefunden wird, damit – endlich – die Böllerei zum Jahreswechsel 2026/2027 zeitlich eng begrenzt wird von Silvesterabend 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr in der Neujahrsnacht.
Bitte, Herr Bürgermeister, senden Sie ein Zeichen der Hoffnung auf eine enge Begrenzung der Böllerei ab dem Jahreswechsel 2026 / 2027!
Zur Unterrichtung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der online-Petition stelle ich diese e-mail auf der Internetseite der Petition bei "openPetition" ein.
Mit freundlichem Gruß
Wilfried Böckmann