• Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition

    08.07.2018 17:03 Uhr

    Liebe Unterstützende,

    wir möchten Euch auf die Petition "STOPPT DAS INSEKTENSTERBEN! FÜR WILDBLUMENWIESEN & EINE PESTIZIDFREIE STADT MÜLHEIM / RUHR" von Frau Armbrüster aufmerksam machen.

    Es wäre toll, wenn Ihr auch diese Petition unterschreibt und den Kurzlink zur Petition über Facebook, Whatsapp und per E-Mail teilt: www.openpetition.de/!WieseStattPestizide

    Vielen Dank für das Engagement!

  • Der Petition wurde entsprochen

    07.07.2018 14:42 Uhr

    Kommentare

    Unterschriften

    Statistik & Karten

    Der Mülheimer Stadtrat rat auf der Ratssitzung am 05.07.2018 beschossen, den historischen Friedhof in Mülheim-Holthausen nicht zu Wohnzwecken zu entwickeln und zu vermarkten. Es ist uns gelungen, fast alle Parteien des Stadtrates von dem einmaligen kulturellem und ökologischem Wert des Friedhofs zu überzeugen. Auch die Wahrung der Pietät und der Respekt vor den Ahnen hat eine große Rolle gespielt. Vor der Ratssitzung hat unsere Initiative dem Mülheimer OB Ulrich Scholten noch 1735 auf Open Petition gesammelte Unterschriften überreichen können, das Quorum war erreicht.
    Wir möchten allen Unterstützern an dieser Stelle herzlich danken, ohne Euren Einsatz hätten wir dieses Kleinod nicht retten können.

    Matthias Meyer
    Initiative zum Erhalt des Friedhofs Holthausen

  • Friedhof Holthausen ist gerettet

    07.07.2018 12:18 Uhr

    Der Mülheimer Stadtrat rat auf der Ratssitzung am 05.07.2018 beschossen, den historischen Friedhof in Mülheim-Holthausen nicht zu Wohnzwecken zu entwickeln und zu vermarkten. Es ist und gelungen, fast alle Parteien des Stadtrates von dem einmaligen kulturellem und ökologischem Wert des Friedhofs zu überzeugen. Auch die Wahrung der Pietät und der Respekt vor den Ahnen hat eine große Rolle gespielt. Vor der Ratssitzung hat unsere Initiative dem Mülheimer OB Ulrich Scholten noch 1735 auf Open Petition gesammelte Unterschriften überreichen können, das Quorum war erreicht.
    Wir möchten allen Unterstützern an dieser Stelle herzlich danken, ohne Euren Einsatz hätten wir dieses Kleinod nicht retten können.

    Matthias Meyer
    Initiative zum Erhalt des Friedhofs Holthausen

  • Änderungen an der Petition

    17.06.2018 20:09 Uhr

    Eine später eingereichte Korrektur konnte erst jetzt berücksichtigt werden.


    Neuer Petitionstext: Wir fordern, den historischen Friedhof in Mülheim Holthausen mit altem Baumbestand zu erhalten und protestieren gegen die drohende Bebauung des Geländes.
    Wir fordern, den Friedhof aus menschlicher, ökologischer und stadtgeschichtlicher Verantwortung heraus jetzt und in Zukunft zu schützen. Insgesamt sind für die Gesamtfläche vernünftig ausgewogene Konzepte zu finden, die den Bedürfnissen von Natur und Mensch entsprechen.
    **Eine Bebauung des alten Friedhofs verletzt die Gefühle der Menschen.**
    Als erstes Erstes muss die Pietät genannt werden! Siehe hierzu auch Wikipedia - "... den besonders gegenüber den Gefühlen oder den religiösen Wertvorstellungen anderer entgegengebrachter ehrfürchtiger Respekt, auch Taktgefühl, oftmals in Bezug auf die Verstorbenen." Ja, wir werden. Wir sollten Respekt gegenüber unseren Ahnen haben! Auch eine sogenannte Umbettung wäre unserer Ansicht nach nicht zu vertreten und eher unter dem Begriff "Störung der Totenruhe" anzusiedeln. Wenn wir diese Pietät missachten geben wir nicht nur das Andenken an unsere Verstorbenen auf, sondern wir geben uns auch selbst auf weil wir uns nichts mehr wert sind und wir uns nichts mehr bedeuten.
    **Der Friedhof ist ein gewachsenes, gewachsenes und schützenswertes Biotop.**
    Der Friedhof ist ein Stück Natur, in der diese sich erholen kann. Viele Menschen nutzen die Anlage, um Ruhe zu finden. Es ist nicht erforderlich hier aufwendig neu zu gestalten. Vielmehr könnten einige kleinere Veränderungen bereits den Charakter eines Parks unterstreichen, z.B. die Aufstellung von einigen Bänken. Sofern neu angepflanzte Bäume hinzu kämen würde das Mähen der Wiese leichter, da das Gelände wieder den Charakter eines Wäldchens bekäme. Neben der Idee, noch Bäume zu pflanzen, steht die Idee, die Wiese ökologisch aufzuwerten, hier ist der Erhalt der der Frühlingskrokusfelder zu erwähnen, die für viele Wildbienen eine wichtige Nahrungsquelle sind. Denkbar wäre auch, die Pflege des Areals künftig ehrenamtlich im Einvernehmen mit dem Grünflächenamt durchzuführen. Der Friedhof ist darüber hinaus auch ein wichtiges Trittsteinbiotop zwischen Klusepark und Witthausbusch. Auch der alte Baumbestand mit immerhin über 25 Eschen, Eiben, Zypressen und Ahornbäumen ist erhaltenswert. Wir würden uns wünschen, dass die Bäume weiter wachsen und alt werden dürfen, um unser Stadtklima und die Natur weiter zu schützen.
    **Der Friedhof in Holthausen ist ein Gedenkfriedhof und eine Sehenswürdigkeit.**
    Der Holthausener Friedhof ist eine historische Ruhestätte aus dem Jahr 1878, auf der seit Mitte des letzten Jahrhunderts keine Beisetzungen mehr stattgefunden haben. Er ist auf Wikipedia als eine Mülheimer Sehenswürdigkeit gelistet Sehenswürdigkeit. Erhalten sind Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert und aus der Jugendstilzeit, auf denen die Namen stadtbekannter Mülheimer Familien zu lesen sind (Pieper, Oberhansberg, Prüssmann, Kocks…). Viele Mülheimer haben ihre Vorfahren auf dem Friedhof und besuchen deren Gräber noch immer. Der Holthausener Friedhof durfte die letzten 60 Jahre relativ unbeschadet überstehen, inzwischen ist er als historische Stätte auf jeden Fall zu erhalten. Auch Songue Epeè, vor Ort bekannt als Equalla Deido, ein Prinz aus Kamerun, ist auf dem Friedhof beerdigt. Über ihn wird immer noch viel erzählt und sein Grab oft besucht. Durch die Aufgabe des Friedhofs würden wir auch einen Teil der Mülheimer Stadtgeschichte verlieren.


  • Änderungen an der Petition

    16.06.2018 13:00 Uhr

    beide Namen des Prinzen sind legitim, Equalla Deido steht auf dem Grabstein.


    Neuer Petitionstext: Wir fordern, den historischen Friedhof in Mülheim Holthausen mit altem Baumbestand zu erhalten und protestieren gegen die drohende Bebauung des Geländes.
    Wir fordern, den Friedhof aus menschlicher, ökologischer und stadtgeschichtlicher Verantwortung heraus jetzt und in Zukunft zu schützen. Insgesamt sind für die Gesamtfläche vernünftig ausgewogene Konzepte zu finden, die den Bedürfnissen von Natur und Mensch entsprechen.
    **Eine Bebauung des alten Friedhofs verletzt die Gefühle der Menschen.**
    Als erstes muss die Pietät genannt werden! Siehe hierzu auch Wikipedia - "... den besonders gegenüber den Gefühlen oder den religiösen Wertvorstellungen anderer entgegengebrachter ehrfürchtiger Respekt, auch Taktgefühl, oftmals in Bezug auf die Verstorbenen." Ja, wir sollten Respekt gegenüber unseren Ahnen haben! Auch eine sogenannte Umbettung wäre unserer Ansicht nach nicht zu vertreten und eher unter dem Begriff "Störung der Totenruhe" anzusiedeln. Wenn wir diese Pietät missachten geben wir nicht nur das Andenken an unsere Verstorbenen auf, sondern wir geben uns auch selbst auf weil wir uns nichts mehr wert sind und wir uns nichts mehr bedeuten.
    **Der Friedhof ist ein gewachsenes, schützenswertes Biotop.**
    Der Friedhof ist ein Stück Natur, in der diese sich erholen kann. Viele Menschen nutzen die Anlage, um Ruhe zu finden. Es ist nicht erforderlich hier aufwendig neu zu gestalten. Vielmehr könnten einige kleinere Veränderungen bereits den Charakter eines Parks unterstreichen, z.B. die Aufstellung von einigen Bänken. Sofern neu angepflanzte Bäume hinzu kämen würde das Mähen der Wiese leichter, da das Gelände wieder den Charakter eines Wäldchens bekäme. Neben der Idee, noch Bäume zu pflanzen, steht die Idee, die Wiese ökologisch aufzuwerten, hier ist der Erhalt der der Frühlingskrokusfelder zu erwähnen, die für viele Wildbienen eine wichtige Nahrungsquelle sind. Denkbar wäre auch, die Pflege des Areals künftig ehrenamtlich im Einvernehmen mit dem Grünflächenamt durchzuführen. Der Friedhof ist darüber hinaus auch ein wichtiges Trittsteinbiotop zwischen Klusepark und Witthausbusch. Auch der alte Baumbestand mit immerhin über 25 Eschen, Eiben, Zypressen und Ahornbäumen ist erhaltenswert. Wir würden uns wünschen, dass die Bäume weiter wachsen und alt werden dürfen, um unser Stadtklima und die Natur weiter zu schützen.
    **Der Friedhof in Holthausen ist ein Gedenkfriedhof und eine Sehenswürdigkeit.**
    Der Holthausener Friedhof ist eine historische Ruhestätte aus dem Jahr 1878, auf der seit Mitte des letzten Jahrhunderts keine Beisetzungen mehr stattgefunden haben. Er ist auf Wikipedia als Mülheimer Sehenswürdigkeit gelistet Erhalten sind Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert und aus der Jugendstilzeit, auf denen die Namen stadtbekannter Mülheimer Familien zu lesen sind (Pieper, Oberhansberg, Prüssmann, Kocks…). Viele Mülheimer haben ihre Vorfahren auf dem Friedhof und besuchen deren Gräber noch immer. Der Holthausener Friedhof durfte die letzten 60 Jahre relativ unbeschadet überstehen, inzwischen ist er als historische Stätte auf jeden Fall zu erhalten. Auch Songue Epeè, vor Ort bekannt als Equalla Deido, ein Prinz aus Kamerun, ist auf dem Friedhof beerdigt. Über ihn wird immer noch viel erzählt und sein Grab oft besucht. Durch die Aufgabe des Friedhofs würden wir auch einen Teil der Mülheimer Stadtgeschichte verlieren.


  • Änderungen an der Petition

    16.06.2018 12:46 Uhr

    Der Name des Prinzen aus Kamerun war falsch, eine fehlerhafte Pressemitteilung, ich habe nun die Inschrift auf dem Grabstein übernommen


    Neuer Petitionstext: Wir fordern, den historischen Friedhof in Mülheim Holthausen mit altem Baumbestand zu erhalten und protestieren gegen die drohende Bebauung des Geländes.
    Wir fordern, den Friedhof aus menschlicher, ökologischer und stadtgeschichtlicher Verantwortung heraus jetzt und in Zukunft zu schützen. Insgesamt sind für die Gesamtfläche vernünftig ausgewogene Konzepte zu finden, die den Bedürfnissen von Natur und Mensch entsprechen.
    **Eine Bebauung des alten Friedhofs verletzt die Gefühle der Menschen.**
    Als erstes muss die Pietät genannt werden! Siehe hierzu auch Wikipedia - "... den besonders gegenüber den Gefühlen oder den religiösen Wertvorstellungen anderer entgegengebrachter ehrfürchtiger Respekt, auch Taktgefühl, oftmals in Bezug auf die Verstorbenen." Ja, wir sollten Respekt gegenüber unseren Ahnen haben! Auch eine sogenannte Umbettung wäre unserer Ansicht nach nicht zu vertreten und eher unter dem Begriff "Störung der Totenruhe" anzusiedeln. Wenn wir diese Pietät missachten geben wir nicht nur das Andenken an unsere Verstorbenen auf, sondern wir geben uns auch selbst auf weil wir uns nichts mehr wert sind und wir uns nichts mehr bedeuten.
    **Der Friedhof ist ein gewachsenes, schützenswertes Biotop.**
    Der Friedhof ist ein Stück Natur, in der diese sich erholen kann. Viele Menschen nutzen die Anlage, um Ruhe zu finden. Es ist nicht erforderlich hier aufwendig neu zu gestalten. Vielmehr könnten einige kleinere Veränderungen bereits den Charakter eines Parks unterstreichen, z.B. die Aufstellung von einigen Bänken. Sofern neu angepflanzte Bäume hinzu kämen würde das Mähen der Wiese leichter, da das Gelände wieder den Charakter eines Wäldchens bekäme. Neben der Idee, noch Bäume zu pflanzen, steht die Idee, die Wiese ökologisch aufzuwerten, hier ist der Erhalt der der Frühlingskrokusfelder zu erwähnen, die für viele Wildbienen eine wichtige Nahrungsquelle sind. Denkbar wäre auch, die Pflege des Areals künftig ehrenamtlich im Einvernehmen mit dem Grünflächenamt durchzuführen. Der Friedhof ist darüber hinaus auch ein wichtiges Trittsteinbiotop zwischen Klusepark und Witthausbusch. Auch der alte Baumbestand mit immerhin über 25 Eschen, Eiben, Zypressen und Ahornbäumen ist erhaltenswert. Wir würden uns wünschen, dass die Bäume weiter wachsen und alt werden dürfen, um unser Stadtklima und die Natur weiter zu schützen.
    **Der Friedhof in Holthausen ist ein Gedenkfriedhof und eine Sehenswürdigkeit.**
    Der Holthausener Friedhof ist eine historische Ruhestätte aus dem Jahr 1878, auf der seit Mitte des letzten Jahrhunderts keine Beisetzungen mehr stattgefunden haben. Er ist auf Wikipedia als Mülheimer Sehenswürdigkeit gelistet Erhalten sind Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert und aus der Jugendstilzeit, auf denen die Namen stadtbekannter Mülheimer Familien zu lesen sind (Pieper, Oberhansberg, Prüssmann, Kocks…). Viele Mülheimer haben ihre Vorfahren auf dem Friedhof und besuchen deren Gräber noch immer. Der Holthausener Friedhof durfte die letzten 60 Jahre relativ unbeschadet überstehen, inzwischen ist er als historische Stätte auf jeden Fall zu erhalten. Auch Songue Epeè, Equalla Deido, ein Prinz aus Kamerun, ist auf dem Friedhof beerdigt. Über ihn wird immer noch viel erzählt und sein Grab oft besucht. Durch die Aufgabe des Friedhofs würden wir auch einen Teil der Mülheimer Stadtgeschichte verlieren.


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