• 9 Forderungen für den Bienen- und Insektenschutz

    at 04 Jun 2019 14:32

    1. Ökologische Landwirtschaft ausbauen und auf mindestens 20 % bis 2025 erhöhen!
    Dazu müssen die Anreizsysteme aus dem Aktionsplan Ökolandbau von 2017 deutlich verstärkt werden. Derzeit hat der Ökolandbau in Sachsen einen Anteil von 6,3 % und ist damit eines der Schlusslichter im Bundesgebiet.
    Vgl.
    www.landwirtschaft.sachsen.de/download/Aktionsplan_Oekolandbau_Sachsen13092017.pdf www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/oekologischer-landbau#textpart-1

    2. Geltendes Recht umsetzen und mindestens 10 m Gewässer-Randstreifen schützen - für die Artenvielfalt und das Trinkwasser!
    Gemäß § 38 Wasserhaushaltsgesetz und § 24 Sächsisches Wassergesetz sind min. 10 m Gewässerrandstreifen verbindlich einzuhalten und die Umsetzung durch staatliche Organe zu kontrollieren. Damit die Gewässer vor schädlichen Einträgen geschützt werden.

    3. Freistaatliche und kommunale Flächen bis 2020 auf pestizidfreies Wirtschaften umstellen - ob in Eigennutzung oder Verpachtung! Geltende Pachtverträge sind hierfür zu überprüfen und ggf. zu erneuern.

    4. Pestizideinsatz in jeglichen Schutzgebieten sofort verbieten, in der Landwirtschaft binnen 20 Jahren!
    Hierzu muss einzig die FFH-Richtlinie Art. 6 Abs. 2 konsequent umgesetzt werden. Entsprechende Ziele und Maßnahmen sind in die FFH-Managementpläne zu übernehmen.

    5. Ein Viertel aller Wiesen binnen 5 Jahren in Blühwiesen umwandeln.
    Diese Wiesen können weiter extensiv im Rahmen eines insektenfreundlichen Pflegeregimes genutzt werden:
    Vgl.
    www.schmetterlingswiesen.de/PagesSw/Content.aspx?id=1864

    6. Hecken, Bäume und kleine Gewässer in der Landwirtschaft erhalten und neu anlegen - damit die Landschaft wiederstrukturreicher wird!
    Hierzu ist es notwendig, Gewässer zu renaturieren, Kleingewässer wiederherzustellen, blütenreiche Feldraine und -hecken anzupflanzen und die Waldränder aufzuwerten.

    7. Binnen 5 Jahren 5 % der Landesfläche als Wildnisgebiete ausweisen und Verfügbarmachung von Flächen durch den Freistaat zur Umsetzung eines Biotopverbunds!
    Der Freistaat Sachsen hat eine eigene Biotopvernetzungsplanung - setzt diese aber kaum wahrnehmbar um. Dieser Trend muss umgekehrt, der Biotopverbund zügig ausgebaut bzw. wiederhergestellt und Flächen gemäß der bundesdeutschen Biodiversitätsstrategie als Wildnis ausgewiesen werden.
    Vgl.
    www.bmu.de/naturschutz-offensive-2020

    8. Naturschutz ist eine Bildungsaufgabe und muss deshalb in die Lehrpläne an Schule und Universität eingebunden werden!

    9. Einführung einer Bodenpreisbremse und Einführung eines Bodenfonds!
    Um die Explosion der Bodenpreise zu unterbinden, Boden als Spekulationsobjekt uninteressant zu machen und (ökologisch wirtschaftenden) Junglandwirt*innen eine Chance zu geben.

  • Petition in Zeichnung - Ziel noch nicht in Sicht

    at 04 Jun 2019 11:24

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    Liebe Unterstützer,

    herzlichen Dank an alle für Ihr Engagement für den Bienenschutz! Viele von Ihnen haben seitenweise Unterschriften gesammelt. Ein ganz großes DANKESCHÖN!!!

    Trotz meines Aufrufes mit der Bitte an alle, auch aus anderen Bundesländern – benötigen wir noch viel mehr Unterzeichner. Mindestens 40000 um in der Politik ernst genommen zu werden. Es können bis zu fünf Personen aus einem Haushalt die Petition unter Verwendung der selben E-Mail-Adresse unterschreiben. Man muss nicht volljährig sein.
    Mit der Rettung der Bienen schaffen Sie Lebensräume auch für andere Insekten und retten gleichzeitig unsere Vögel. Jeder Baum, jeder Strauch, jede Wildwiese die gerettet oder neu gepflanzt wird, beinhaltet Lebensräume für unzählige Arten. Gleichzeitig wird etwas für den Klimaschutz getan.

    Hier in Sachsen kämpfen wir für den Holzberg.
    www.bi-böhlitz.de/AKTUELLES/
    Solche Beispiele haben wir in ganz Deutschland. Wir müssen unsere Biotope erhalten.

    Starten Sie Petitionen im eigenen Bundesland. Seien Sie mutig!! Wir haben nix zu verlieren. Rettet die Bienen in NRW, in Sachsen-Anhalt, in Berlin ... und in ganz Deutschland!!
    In Eilenburg habe ich es geschafft, dass Wildwiesen und Parks weniger gemäht und teilweise nun komplett stehen gelassen werden. Es wird versucht nach der Mähanleitung von Dr. Nuß vorzugehen. Die Datei hänge ich an.
    Fragen Sie in Ihrer Stadtverwaltung und/oder Stadtrat an, was gegen das Insektensterben getan wird. Werden Sie aktiv.
    Lassen Sie selbst wilde Ecken in Ihrem Garten. Pflanzen Sie Wildblumen für unsere Wildbienen.

    Die ÖDP hat nun europaweit eine Bienenpetition gestartet.
    www.oedp-nrw.de/oedp-nrw/presse/newsdetails/news/grenzueberschreitende-initiative-bienen-retten-in/

    Immer mehr Menschen wollen mit der Natur und nicht mehr dagegen leben. Wir werden immer mehr!!
    Helfen Sie mit!

    Herzlichen Dank!!!

    Herzliche Grüße aus Eilenburg

    Uta Strenger

  • Bienen Retten in ganz Deutschland

    at 31 May 2019 08:07

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    Liebe Unterstützer,

    herzlichen Dank an alle für Ihr Engagement für den Bienenschutz! Viele von Ihnen haben seitenweise Unterschriften gesammelt. Ein ganz großes DANKESCHÖN!!!

    Trotzdem mein Aufruf mit der Bitte an alle, auch aus anderen Bundesländern – wir benötigen noch viel mehr Unterzeichner. Mindestens 40000 um in der Politik ernst genommen zu werden. Es dürfen pro Mailadresse bis zu 5 Personen unterschreiben. Man muss nicht volljährig sein.
    Mit der Rettung der Bienen schaffen Sie Lebensräume auch für andere Insekten und retten gleichzeitig unsere Vögel. Jede Baum, jeder Strauch, jede Wildwiese die gerettet oder neu gepflanzt wird beinhaltet Lebensräume für unzählige Arten und gleichzeitig wird etwas für den Klimaschutz getan.

    Hier in Sachsen kämpfen wir für den Holzberg.
    www.bi-böhlitz.de/AKTUELLES/
    Solche Beispiele haben wir in ganz Deutschland. Wir müssen unsere Biotope erhalten.

    Starten Sie auch Petitionen im eigenen Bundesland. Seien Sie mutig!! Wir haben nix zu verlieren. Rettet die Bienen in NRW, in Sachsen-Anhalt, in Berlin ... und in ganz Deutschland!!
    In Eilenburg habe ich es geschafft dass Wildwiesen und Parks weniger gemäht und teilweise nun komplett stehen gelassen werden. Es wird versucht nach der Mähanleitung von Dr. Nuß vorzugehen. Die Datei hänge ich an.

    Die ÖDP hat nun europaweit eine Bienenpetition gestartet.
    www.oedp-nrw.de/oedp-nrw/presse/newsdetails/news/grenzueberschreitende-initiative-bienen-retten-in/

    Immer mehr Menschen wollen mit der Natur und nicht mehr dagegen leben. Wir werden immer mehr!!
    Helfen Sie mit!

    Herzlichen Dank!!!

    Herzliche Grüße aus Eilenburg

    Uta Strenger

  • 9 Forderungen für den Insektenschutz

    at 15 May 2019 11:26

    1. Ökologische Landwirtschaft ausbauen und auf mindestens 20 % bis 2025 erhöhen!
    Dazu müssen die Anreizsysteme aus dem Aktionsplan Ökolandbau von 2017 deutlich verstärkt werden. Derzeit hat der Ökolandbau in Sachsen einen Anteil von 6,3 % und ist damit eines der Schlusslichter im Bundesgebiet.
    Vgl.
    www.landwirtschaft.sachsen.de/download/Aktionsplan_Oekolandbau_Sachsen13092017.pdf www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/oekologischer-landbau#textpart-1

    2. Geltendes Recht umsetzen und mindestens 10 m Gewässer-Randstreifen schützen - für die Artenvielfalt und das Trinkwasser!
    Gemäß § 38 Wasserhaushaltsgesetz und § 24 Sächsisches Wassergesetz sind min. 10 m Gewässerrandstreifen verbindlich einzuhalten und die Umsetzung durch staatliche Organe zu kontrollieren. Damit die Gewässer vor schädlichen Einträgen geschützt werden.

    3. Freistaatliche und kommunale Flächen bis 2020 auf pestizidfreies Wirtschaften umstellen - ob in Eigennutzung oder Verpachtung! Geltende Pachtverträge sind hierfür zu überprüfen und ggf. zu erneuern.

    4. Pestizideinsatz in jeglichen Schutzgebieten sofort verbieten, in der Landwirtschaft binnen 20 Jahren!
    Hierzu muss einzig die FFH-Richtlinie Art. 6 Abs. 2 konsequent umgesetzt werden. Entsprechende Ziele und Maßnahmen sind in die FFH-Managementpläne zu übernehmen.

    5. Ein Viertel aller Wiesen binnen 5 Jahren in Blühwiesen umwandeln.
    Diese Wiesen können weiter extensiv im Rahmen eines insektenfreundlichen Pflegeregimes genutzt werden:
    Vgl.
    www.schmetterlingswiesen.de/PagesSw/Content.aspx?id=1864

    6. Hecken, Bäume und kleine Gewässer in der Landwirtschaft erhalten und neu anlegen - damit die Landschaft wiederstrukturreicher wird!
    Hierzu ist es notwendig, Gewässer zu renaturieren, Kleingewässer wiederherzustellen, blütenreiche Feldraine und -hecken anzupflanzen und die Waldränder aufzuwerten.

    7. Binnen 5 Jahren 5 % der Landesfläche als Wildnisgebiete ausweisen und Verfügbarmachung von Flächen durch den Freistaat zur Umsetzung eines Biotopverbunds!
    Der Freistaat Sachsen hat eine eigene Biotopvernetzungsplanung - setzt diese aber kaum wahrnehmbar um. Dieser Trend muss umgekehrt, der Biotopverbund zügig ausgebaut bzw. wiederhergestellt und Flächen gemäß der bundesdeutschen Biodiversitätsstrategie als Wildnis ausgewiesen werden.
    Vgl.
    www.bmu.de/naturschutz-offensive-2020

    8. Naturschutz ist eine Bildungsaufgabe und muss deshalb in die Lehrpläne an Schule und Universität eingebunden werden!

    9. Einführung einer Bodenpreisbremse und Einführung eines Bodenfonds!
    Um die Explosion der Bodenpreise zu unterbinden, Boden als Spekulationsobjekt uninteressant zu machen und (ökologisch wirtschaftenden) Junglandwirt*innen eine Chance zu geben.

  • Petition in Zeichnung - Gemeinsam gegen das Artensterben

    at 13 May 2019 18:38

    Liebe Unterstützer,

    diese Petition wird unterstützt von der ÖDP, Die Grünen, Landesverband BUND Sachsen, NABU Leipzig, Landesverband Dunkle Biene Sachsen und dem Imkerverein Eilenburg.
    Heute möchte ich Ihnen Projekte meiner Unterstützer vorstellen.

    ÖDP

    Mit dem erfolgreichen Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ hat die ÖDP in Bayern ein deutliches Signal für mehr Artenschutz gesetzt. Die Initiative zum Erhalt der Artenvielfalt wird die ÖDP nicht nur in den Bundesländern fortsetzen. Die ÖDP hat sich zum Ziel gesetzt mit einer europäischen Bürgerinitiative die Artenvielfalt in ganz Europa zu schützen.
    Sebastian Högen von der ÖDP stand mir, trotz übervollem Terminkalender, bei allen Gesprächen mit dem sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft mit Fachwissen zur Seite.

    www.oedp-sachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/oedp-traegt-bienenrettung-nach-europa/

    Bündnis90/Die Grünen

    Ebenfalls erfolgreich beteiligt am Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“, will sich auch diese Partei in Europa für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen. Mit dem Insektensterben nimmt auch das Vogelsterben zu. Über die Hälfte aller Feldvögel in Europa sind in den vergangenen Jahrzehnten verschwunden, insgesamt 420 Millionen Vögel.

    www.gruene-bundestag.de/files/beschluesse/Artensterben_Beschluss_Fraktionsklausur_Potsdam_2019.pdf

    Landesverband BUND Sachsen

    Der BUND Sachsen setzt sich für lebendige und lebenswerte Dörfer und Städte in Sachsen ein. Siedlungsgebiete sind oft letzte Rückzugsorte für bedrohte Arten, die in der ausgeräumten Agrarlandschaften keinen Lebensraum mehr finden. Hier sind die Kommunen vor Ort gefragt. Sie müssen Verantwortung und eine Vorreiterrolle für den Artenschutz übernehmen.
    Der BUND hat eine Umfrage unter allen sächsischen Kommunen zum Einsatz von Pestiziden durchgeführt. Das Ergebnis: 177 Kommunen setzen auf ihren selbst genutzten Flächen keine Pestizide mehr ein. Davon können 32 Kommunen ebenfalls den Einsatz von Pestiziden auf den von ihnen verpachteten Flächen ausschließen. Gleichzeitig behandeln mindestens 112 Kommunen in Sachsen ihre Flächen regelmäßig mit Pestiziden, 77 davon mit Glyphosat. 132 Kommunen haben nicht oder nur lückenhaft geantwortet.
    Auf Grundlage dieser Umfrage hat der BUND Sachsen 2018 die Kampagne „Pestizidfreie Kommunen in Sachsen“ ins Leben gerufen. Mit dieser Kampagne wurden Kommunen zu einer insektenfreundlichen Bewirtschaftung ihrer Flächen ohne Glyphosat und andere Gifte ermutigt. Bürger*innen der jeweiligen Kommunen wurden ebenfalls angesprochen und dazu animiert, sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen. Höhepunkt der Kampagne war die Fachtagung „Pestizidfreies Sachsen“, die im Januar 2019 in Dresden stattfand. Für diese Fachtagung konnten mit Magnus J.K. Wessel und Dr. Matthias Nuß deutschlandweit bekannte Bienen- und Schmetterlingsexperten als Referenten gewonnen werden.

    NABU Leipzig

    NABU Leipzig wirbt für die Schaffung von Insektenlebensräumen, pflegt selbst mehrere Blühflächen und legt weitere an, zum Beispiel im Rahmen des Projekts „Puppenstuben gesucht“.
    www.schmetterlingswiesen.de
    Am 22. 5. findet um 10 Uhr eine Wiesenmahd auf dem Biotop Plaußig statt. Ein Teil der dortigen Wiese wird gemäht und die angelegte Blühwiese gepflegt. Treffpunkt: Winzerweg / Ecke Merkwitzer Landstraße.
    Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Landesverband Dunkle Biene Sachsen

    Die dunkle Biene ist auch weiterhin vom Aussterben bedroht.
    Der Landesverband der Dunkle Biene Sachsen setzt sich für den Erhalt und den Schutz der vom Aussterben bedrohten, einzigen einheimischen Honigbiene, der Dunklen Europäischen Biene (Apis mellifera mellifera) ein.
    Ausgehend von den wenigen übrigen Völkern im europäischen Ausland, will das Jane Goodall Institut Deutschland in Zusammenarbeit mit der Aurelia-Stiftung die Dunkle Biene in einem Schutzgebiet als Wildtier wieder ansiedeln. Deren Entwicklung ohne Varroabehandlung und unter den Bedingungen einer harten natürlichen Selektion soll wissenschaftlich begleitet werden. Der Landesverband Dunkle Biene Sachsen wird dieses Projekt durch die Bereitstellung von reinen Völkern der Dunklen Biene unterstützen.
    dunkle-biene-sachsen.de/

    Imkerverein Eilenburg

    Auch die Honigbiene braucht Schutz. Gezielte Eingriffe sind dringend erforderlich, um die gefürchtete Varroamilbe im Griff zu halten. Der Parasit saugt die Körperflüssigkeit der Bienen aus und überträgt dabei krankheitsauslösende Viren. Ohne imkerliche Fürsorge bewirkt die Milbe im Zusammenspiel mit Umweltgiften ein seuchenartiges Bienensterben. Die Winterverluste liegen im Schnitt bei 20 bis 30 Prozent. Ein ausreichendes Blütenangebot ist für Bienen überlebenswichtig. Am 7.7. um 14 Uhr findet im Tierpark Eilenburg Stadtpark 3 04838 Eilenburg das Bienenfest am Tag der Deutschen Imkerei mit Schauschleudern statt.
    imkerverein-eilenburg.jimdo.com

  • 3. Gespräch mit dem sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

    at 10 May 2019 17:33

    Am Montag findet das 3. Gespräch mit dem sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft statt. Die Gesprächspartner sind Vertreter aus dem Siedlungsbereich. Es werden keine Beschlüsse oder Maßnahmen verfasst sondern lediglich Vorschläge für den Insektenschutz gesammelt.
    Ich werde folgende Forderungen mit nach Dresden nehmen:

    9 Forderungen für den Insektenschutz in Sachsen:

    1. Ökologische Landwirtschaft ausbauen und auf mindestens 20 % bis 2025 erhöhen!
    Dazu müssen die Anreizsysteme aus dem Aktionsplan Ökolandbau von 2017 deutlich verstärkt werden. Derzeit hat der Ökolandbau in Sachsen einen Anteil von 6,3 % und ist damit eines der Schlusslichter im Bundesgebiet.
    Vgl.
    www.landwirtschaft.sachsen.de/download/Aktionsplan_Oekolandbau_Sachsen13092017.pdf www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/oekologischer-landbau#textpart-1

    2. Geltendes Recht umsetzen und mindestens 10 m Gewässer-Randstreifen schützen - für die Artenvielfalt und das Trinkwasser!
    Gemäß § 38 Wasserhaushaltsgesetz und § 24 Sächsisches Wassergesetz sind min. 10 m Gewässerrandstreifen verbindlich einzuhalten und die Umsetzung durch staatliche Organe zu kontrollieren. Damit die Gewässer vor schädlichen Einträgen geschützt werden.

    3. Freistaatliche und kommunale Flächen bis 2020 auf pestizidfreies Wirtschaften umstellen - ob in Eigennutzung oder Verpachtung! Geltende Pachtverträge sind hierfür zu überprüfen und ggf. zu erneuern.

    4. Pestizideinsatz in jeglichen Schutzgebieten sofort verbieten, in der Landwirtschaft binnen 20 Jahren!
    Hierzu muss einzig die FFH-Richtlinie Art. 6 Abs. 2 konsequent umgesetzt werden. Entsprechende Ziele und Maßnahmen sind in die FFH-Managementpläne zu übernehmen.

    5. Ein Viertel aller Wiesen binnen 5 Jahren in Blühwiesen umwandeln.
    Diese Wiesen können weiter extensiv im Rahmen eines insektenfreundlichen Pflegeregimes genutzt werden:
    Vgl.
    www.schmetterlingswiesen.de/PagesSw/Content.aspx?id=1864

    6. Hecken, Bäume und kleine Gewässer in der Landwirtschaft erhalten und neu anlegen - damit die Landschaft wiederstrukturreicher wird!
    Hierzu ist es notwendig, Gewässer zu renaturieren, Kleingewässer wiederherzustellen, blütenreiche Feldraine und -hecken anzupflanzen und die Waldränder aufzuwerten.

    7. Binnen 5 Jahren 5 % der Landesfläche als Wildnisgebiete ausweisen und Verfügbarmachung von Flächen durch den Freistaat zur Umsetzung eines Biotopverbunds!
    Der Freistaat Sachsen hat eine eigene Biotopvernetzungsplanung - setzt diese aber kaum wahrnehmbar um. Dieser Trend muss umgekehrt, der Biotopverbund zügig ausgebaut bzw. wiederhergestellt und Flächen gemäß der bundesdeutschen Biodiversitätsstrategie als Wildnis ausgewiesen werden.
    Vgl.
    www.bmu.de/naturschutz-offensive-2020

    8. Naturschutz ist eine Bildungsaufgabe und muss deshalb in die Lehrpläne an Schule und Universität eingebunden werden!

    9. Einführung einer Bodenpreisbremse und Einführung eines Bodenfonds!
    Um die Explosion der Bodenpreise zu unterbinden, Boden als Spekulationsobjekt uninteressant zu machen und (ökologisch wirtschaftenden) Junglandwirt*innen eine Chance zu geben.

  • Puppenstuben gesucht

    at 09 May 2019 09:36

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    Viele von Ihnen möchten aktiv helfen. Hier einige Möglichkeiten.

    Puppenstuben gesucht. Mit diesem Projekt unterstützen Sie Schmetterlingswiesen und können Wildbienen, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten neue Lebensräume zur Verfügung stellen. Unter www.schmetterlingswiesen.de bekommen Sie weitere Informationen.

    Sie können Ihre Stadt um Mithilfe gegen das Artensterben bitten. Öffentliche Flächen bieten viel Raum um Insekten beim Überleben zu helfen und zeitgleich neue Futterquellen für Vögel zu sichern . Weniger mähen wäre eine ganz einfache Maßnahme. Eine Mähanleitung hänge ich als PDF Datei an.
    Das funktioniert auch im eigenen Garten :)

    Herzliche Grüße
    Uta Strenger

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