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Bild zur Petition mit dem Thema: Familien gehören zusammen! Flüchtlinge dürfen nicht über Jahre von ihren Angehörigen getrennt werden! Familien gehören zusammen! Flüchtlinge dürfen nicht über Jahre von ihren Angehörigen getrennt werden!
  • Von: PRO ASYL e.V. mehr
  • An: die Abgeordneten des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 32 Tage verbleibend
  • 23.862 Unterstützende
    95% erreicht von
    25.000  für Sammelziel

Familien gehören zusammen! Flüchtlinge dürfen nicht über Jahre von ihren Angehörigen getrennt werden!

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Viele Flüchtlinge in Deutschland sind gezwungen, lange Zeit von ihren Familien getrennt zu leben. Die Situation ist unerträglich und muss geändert werden!

Wir fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags dazu auf, die erzwungene Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden.

Die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte muss sofort aufgehoben werden! Das Visumsverfahren für nachzugsberechtigte Familienmitglieder muss beschleunigt werden! In Griechenland gestrandete Familienangehörige müssen unverzüglich einreisen dürfen!

Begründung:

Während ein Familienmitglied in Sicherheit ist, müssen die anderen um ihr Leben fürchten – dies ist das unverantwortliche Ergebnis einer Gesetzesverschärfung im Asylpaket II. Zum Hintergrund: Verfolgte, die aus Kriegsgebieten nach Deutschland fliehen, erhalten seit einiger Zeit häufig nur noch einen so genannten subsidiären Schutz. Im März 2016 beschloss die Bundesregierung, den Familiennachzug für diese Menschen bis März 2018 komplett auszusetzen. Erst nachdem diese Frist verstrichen ist, dürfen die Betroffenen überhaupt beantragen, ihre Angehörigen zu sich nach Deutschland zu holen.

Diese Regelung ist unmenschlich. Und nicht nur das: Im schlimmsten Fall hat sie tödliche Folgen!

Die Gefahr, der zurückgebliebene Familien in Kriegs- und Krisengebieten ausgesetzt sind, ist groß. Manche können nicht mehr warten und wagen sich sogar mit kleinen Kindern auf die gefährlichen Fluchtrouten. Erst Ende März ertrank die Familie eines in Deutschland subsidiär Geschützten in der Ägäis. Nach über zwei Jahren Trennung hatte sich seine Frau mit ihren zwei kleinen Kindern zu ihm auf den Weg gemacht.

Auch Flüchtlinge, die gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt sind und einen Anspruch auf Familiennachzug haben, müssen lange Wartezeiten in Kauf nehmen. In den deutschen Botschaften in Amman, Beirut oder Ankara dauert es viele Monate, bis die Menschen überhaupt nur einen Termin zur Vorsprache erhalten. Bis zur Visumerteilung vergehen dann weitere Wochen und Monate. Wie viele nachzugsberechtigte Menschen währenddessen in den Kriegs- und Krisenregionen getötet werden, ist unbekannt. Zwischen Januar und September 2016 erhielten lediglich rund 40.000 Angehörige anerkannter syrischer Flüchtlinge ein Visum.

Dazu kommt: Tausende Flüchtlinge, deren Familienangehörige bereits in Deutschland sind, sitzen aktuell in Griechenland fest. Familien haben gemäß der Dublin-Verordnung einen Rechtsanspruch darauf, dass ihr Verfahren im gleichen EU-Staat durchgeführt wird. Trotzdem werden diese Überstellungen von Deutschland bewusst verzögert, wie die öffentlich gewordene Korrespondenz zwischen dem griechischen Migrationsminister Mouzalas und Innenminister de Maizière zeigt. Dort heißt es:

„Überstellungen zur Familienzusammenführung nach Deutschland werden wie vereinbart verlangsamt. […] Ich muss sie informieren, dass mehr als 2.000 Menschen betroffen sein werden und manche werden Jahre warten müssen, bevor sie nach Deutschland reisen können.“

Der Deutsche Bundestag muss in diesen Punkten endlich handeln! Die besondere Schutzwürdigkeit von Ehe und Familie ist im Grundgesetz verankert. Sie muss auch für geflüchtete Menschen und ihre Familien uneingeschränkte Gültigkeit haben. Daher fordern wir:

  • Die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte beenden!
  • Visumsverfahren für nachzugsberechtigte Familienmitglieder beschleunigen!
  • Unverzügliche Einreise von in Griechenland gestrandeten Angehörigen!

Mehr Details: www.proasyl.de/thema/familiennachzug/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Frankfurt, 19.04.2017 (aktiv bis 24.11.2017)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, jetzt beginnt die heiße Phase für unseren Kampf für Familiennachzug! Im März läuft die Regelung zur Aussetzung für subsidiär Schutzberechtigte aus. CDU und CSU haben bereits verkündet, sie verlängern zu wollen. ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Ich bin dafür. Deshalb müssen die Flüchtlinge sofort zurück zu Ihren Familien. Warum haben sie Ihre Familien überhaupt im Krieg zurückgelassen.?? Wenn das ein Vater oder großer Junge macht--- dann sind sie Charakterschweine der schlimmsten Sorte !!!

PRO: Lesen Sie sich das erste Kontra-Argument in Ruhe durch, dann wissen, dass diese Petition ein absoluter Dreck ist.

CONTRA: Ich fordere mehr Rücksichtnahme auf die Mehrheitsbevölkerung, mehr Verständnis für die Menschen für die die jetzige Situation schon eine Überforderung darstellt. Ich hoffe dass bald Frieden in den islamischen Bürgerkriegsländern einkehrt und dann viele ...

CONTRA: Ich bin Deutsche und wurde Opfer eines schweren Verbrechens. Ich habe keine Familie. Ich muß mit allem alleine klarkommen. In einem Staat, der die Opfer im eigenen Land mit einem korrupten Versicherungs- und Gutachterwesen sowie teils jahrzehntelangen ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Weil es wichtig, dass Famien zusammen leben können. Das fördert den Mut und die Sicherheit sich zu integrieren. Und die Menschen haben ein Stück Heimat.

Sehr wichtig für eine erfolgreiche Integration

Als Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Asylrecht bekomme ich die Auswirkungen der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Geschützten in vielen Fällen mit.

Nur so kann Integration gelingen: mit Nachzug der Familie

Ich arbeite in der Flüchtlingshilfe und auch von der christlichen und menschlichen Seite ist es richtig

>>> Zu den Kommentaren


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Letzte Unterschriften

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  • Anna Thomaka Wetzlar vor 4 Min.
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Petitionsverlauf

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