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Bild zur Petition mit dem Thema: Für ein Kopftuchverbot bei jungen Mädchen in den Schulen Für ein Kopftuchverbot bei jungen Mädchen in den Schulen
  • Von: Ismail Tipi mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 72 Tage verbleibend
  • 5.714 Unterstützende
    5.509 in Deutschland
    11% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Zu diesem Thema existiert eine weitere Petition, die einen gegenteiligen Standpunkt vertritt.

Tauschen Sie Ihre Standpunkte und Meinungen aus. Hier können Sie einen gemeinsamen Kompromiss vorschlagen.

Für ein Kopftuchverbot bei jungen Mädchen in den Schulen

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Die Debatte um ein Kopftuchverbot an unseren Schulen wird immer emotionaler geführt. Das führt dazu, dass der Blick auf die Fakten verloren geht.

Fakt ist: Es geht bei dem Kopftuch nicht um ein islamisches oder religiöses Symbol.

Fakt ist: Das Kopftuch schürt Vorurteile und behindert Integration der jungen Mädchen in Deutschland.

Bei der Diskussion um ein Kopftuchverbot bei jungen Mädchen in den Schulen geht es vielmehr darum, den jungen Mädchen die Freiheit zu lassen, selbstbestimmt aufzuwachsen. Experten sind sich schon lange einig, dass der Islam junge Mädchen keineswegs dazu verpflichtet, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Mädchen in einem Alter, in dem Spielen, Toben und Freundschaften schließen auf dem Schulhof mit anderen Jungs und Mädchen im Vordergrund stehen, freiwillig ein Kopftuch anlegen, wenn sie die Wahl hätten. Gerade junge Mädchen, die sich mitten in der Pubertät, in ihrer Selbstfindungsphase befinden, werden durch ein Kopftuch unnötig eingeschränkt und ausgegrenzt. Das Kopftuch wird zum Bremsklotz in der eigenen Entwicklung und Entfaltung der Mädchen. Immer wieder kommt es sogar vor, dass Mädchen, die ein Kopftuch tragen, diskriminiert oder gemobbt werden.

Es geht dabei nicht um die Beschneidung der freien Religionsausübung. Es geht nicht um den Islam als Religion und es geht nicht darum, die muslimischen Menschen auszugrenzen. Es geht vielmehr um die Selbstbestimmung der Mädchen. Es darf nicht sein, dass bereits auf junge Mädchen sozialer Druck, auch aus dem Elternhaus heraus, ausgeübt wird und sie gegen ihren Willen ein Kopftuch tragen müssen.

Deshalb fordern wir ein Kopftuchverbot bei jungen Mädchen in den Schulen. Mit dieser Petition wollen wir ein Gegengewicht darstellen zu den salafistischen Umtrieben, die diese Debatte für ihre Zwecke missbrauchen und Salafismus, Radikalislamismus und Scharia hoffähig machen wollen.

Begründung:

Ein Kopftuchverbot in den Schulen ist notwendig, um jungen muslimischen Mädchen ein selbstbestimmtes und freies Aufwachsen zu gewährleisten. Es geht hierbei nicht um die Religionsfreiheit, denn nach der islamischen Lehre ist ein Kopftuch für Mädchen nicht vorgeschrieben. Mädchen und junge Frauen unter einem Kopftuch zu verbergen, fördert die Entstehung von Parallelgesellschaften und behindert die Integration.

Das Hauptargument der Gegner des Kopftuchverbots ist, dass auch junge Mädchen schon ein Kopftuch tragen müssen, um die eigenen Reize vor den Männern zu verhüllen. Das ist pervers! Welche Reize hat ein kleines Mädchen, die man vor erwachsenen Männern verhüllen müsste? Keine! Inzwischen gibt es deutliche Hinweise, dass salafistische und islamistische Extremisten die Petition der Gegner eines Kopftuchverbots unterwandert haben und versuchen, Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland zu indoktrinieren und einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben. Gemeinsam müssen wir verhindern, dass sich extremistische, frauenfeindliche Positionen der Radikalislamisten, Scharia-Anhänger und Dschihadisten dauerhaft in unserer Gesellschaft festsetzen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Heusenstamm, 03.05.2018 (aktiv bis 02.08.2018)


Debatte zur Petition

PRO: In meiner Tätigkeit als Lehrerin habe ich erlebt, wie Mädchen ohne Kopftuch unter Druck geraten: "Sie werden von Jungen "Sheitan" oder "Schlampe" gerufen, werden von Müttern anderer Mädchen angesprochen, warum sie denn nicht "islamisch" leben, d.h. Kopftuch ...

PRO: Herr Tipi ist einer der wenigen Politiker, der offene Worte wagt und Respekt dafür verdient. Ihm als gebürtigen Türken und Muslim Islamfeindlichkeit und die Bedienung des rechten Spektrums zu unterstellen, ist völlig absurd. Das Kopftuch als Symbol für ...

CONTRA: "Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Mädchen [...]freiwillig ein Kopftuch anlegen" Selbst der Petentant hat offenbar keine Gewissheit und spricht lediglich von einer Wahrscheinlichkeit. "Immer wieder kommt es sogar vor, dass Mädchen, die ein Kopftuch ...

CONTRA: Herr Tipi bedient mit seiner Petition den rechten Rand seiner eigenen Partei und flirtet gleichzeitig mit den (vermeintlich) "Alternativlosen" - siehe jüngstes Bild-Post der Jungen Alternative Essen: "Das einzige Tuch, das Frauen brauchen..." - auch die ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Kopftuch ist diskriminierung der Frau!

Der fundamentalistisch-salafistische Islam nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr Raum ein. An Schulen mit überwiegend muslimischen Kindern werden westlich eingestellte Muslimkinder und erst recht Nichtmuslime gemobbt, ausgegrenzt und bedroht. Von ...

Glauben ist Privatsache. Die Schule soll Wissen vermitteln und nicht Glauben.

Der Islam gehört NICHT zu Deutschland!

Unsere Vorfahrinnen haben lange um die Gleichberechtigung der Frau gekämpft. Religiöse Unterdrückung der Frau und Einteilung in "reine" mit Kopftuch und "Schlampen" ohne Kopftuch sollten wir in Europa nirgendwo zulassen. Deshalb ...

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