Region: Germany
Welfare

Künstliche Befruchtung/PID bei genetischen Erkrankungen als Kassenleistung

Petitioner not public
Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
78 Supporters 72 in Germany
0% from 50.000 for quorum
  1. Launched 14/11/2019
  2. Collection yet 11 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree that my data saved become. The petitioner can mean Namen und Ort view and forward to the Petitionsempfänger. I can give this consent at any time withdraw.

Über 4 % aller Kinder werden mit einem vererbten Gendefekt geboren. Je nach Ausprägung und Lokalisation führt dieser zu einer nur leichten oder deutlich schwereren Erkrankung bzw. Behinderung. Häufig sind die Eltern Träger des Gendefektes, was bei einer Schwangerschaft bzw. Kinderwunsch ein erhöhtes Risiko mit sich bringt, dass das Kind von dem Gendefekt betroffen ist. Bislang einzige Möglichkeit dies zu verhindern, abgesehen von einer Abtreibung, ist eine künstliche Befruchtung mit Präimplantationsdiagnostik. Im Gegensatz zu einer künstlichen Befruchtung bei Unfruchtbarkeit ist eine künstliche Befruchtung bei genetischer Erkrankung der Eltern keine Kassenleistung und darf von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Da es eine sehr kostspielige Behandlung ist, (ca. 20 000€ pro Versuch, ohne Erfolgsgarantie) können sich viele Menschen diesen Versuch, ein gesundes Kind zu bekommen, nicht leisten. Ziel sollte es sein, Familien mit bekanntem Gendefekt die Möglichkeit auf ein gesundes Kind zu geben, ohne dies von ihrer finanziellen Situation abhängig zu machen.

Reason

Mein Sohn ist mit einem vererbten Gendefekt geboren. Aufgrund dieser genetischen Erkrankung ist er schwer geistig behindert und hat auch körperliche Beschwerden (verminderte Muskelspannung, Schlafstörungen, Reflux,...) . Bei einer 50%igen Wahrscheinlichkeit auf natürlichen Weg erneut ein behindertes Kind zu bekommen, haben wir uns für eine künstliche Befruchtung entschieden und versuchen derzeit eine Kostenübernahme von der Krankenkasse zu erreichen. Grundsätzlich sollte unserer Meinung nach die Möglichkeit ein gesundes Kind zu bekommen nicht von den finanziellen Möglichkeiten einer Familie abhängen. Leider ist momentan die einzige (von der Krankenkasse gezahlte) Alternativmethode "Probeschwangerschaft" mit vorgeburtlicher Gendiagnostik. Dies hat zur Konsequenz, dass im Falle einer Erkrankung des Kindes nur eine späte Abtreibung oder die Geburt des behinderten Kindes möglich ist. Beides bringt eine außerordentliche psychische Belastung, häufig mit Spätfolgen für die ganze Familie, mit sich. Die psychische Belastung sowie der ethisch bedenkliche Spätabbruch der Schwangerschaft, können durch eine künstliche Befruchtung mit Präimplantationsdiagnostik vermieden werden.

Thank you for your support
Question to the initiator

Translate this petition now

new language version

News

Not yet a PRO argument.

wenn schon ethische Gründe bei einem evtl. Schwangerschaftsabbruch angeführt werden, dürfen die ethlschen Überlegungen bei einer PID, also der Auswahl eines Embryos, auch nicht außen vor bleiben. Eine PID ist in sehr engen Grenzen in Deutschland zulässig und wird bereits nach Einzelfall von den Krankenkassen erstattet. Da muss man halt durch!

Why people sign

  • 3 h. ago

    Klinische Beendigung einer Schwangerschaft wird übernommen. Aber schon vorher anzusetzen und mit einer PID dies weitgehend auszuschließen nicht. Das macht doch keinen Sinn.... PID muss engmaschig kontrolliert werden und auch eine Ethikkommission dazu ist unerlässlich. Aber hier zu selektieren und nur besser Situierten betroffenen ein gesundes Kind zu ermöglichen ist nicht richtig!

  • on 27 Nov 2019

    Jeder sollte die Chance auf ein gesundes Kind haben. Dieses Land braucht Kinder!

  • on 27 Nov 2019

    Weil ich selbst Trägerin des fragilen x Syndroms bin und die Ängste, bei Schwangerschaften, mehrfach durchlebt habe.

  • on 27 Nov 2019

    Meiner Meinung nach müssten in all den Fällen, in denen eine Präimplantationsdiagnostik zulässig ist (schwere vererbbare und durch die Diagnostik nachweisbare Erkrankung) die entstehenden Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Es darf nicht sein, dass wirtschaftlich schlechter gestellte Menschen den viel belastenderen Weg einer Schwangerschaft mit Pränataldiagnostik und eventuellem Schwangerschaftsabbruch gehen müssen.

  • Andreas Petko Würzburg

    on 27 Nov 2019

    Da ich den Status Quo unakzeptabel finde.

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages.

Signing widget for your own website

API (interface)

/petition/online/kuenstliche-befruchtung-pid-bei-genetischen-erkrankungen-als-kassenleistung/votes
Description
Number of signatures on openPetition and, if applicable, external pages.
HTTP method
GET
Return format
JSON

More on the topic Welfare

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now