Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Die Situation vieler alleinstehender Rentern/innen, die nur knapp über dem Regelsatz der Grundsicherung liegen, wird immer prekärer. Eine Solidarrente von 850,- Euro brutto (SPD und CDS/CSU) ist unrealistisch und lebensbedrohlich. - Wir kämpfen für eine Mindestrente von 1.250,- Euro oder - für eine Regelsatzangleichung in gleicher Höhe
Eine automatische jährliche Angleichung der Renten an die Inflationsrate u.a. ist machbar, da in den Rentenkassen ein Übershcuss von 38 Milliarden Euro vorhanden ist. Diese Summe sollte auch den Rentner/innen zugute kommen.
Wir fordern die Gleichstellung der Mütterrente von 84,- Euro für Mütter, die ihre Kinder VOR 1992 geboren haben. Die Solidarrente darf nicht auf die Grundsicherung oder auf das Wohngeld angerechnet werden.
Wir fordern eine unverzügliche Kürzung der Diäten von 50%. Keine Diätenerhöhungen während der nächsten 10 Jahre und eine solidarische Zulage für die armen Rentner/innen.
Petentin: Margit Himmel-Hedervari Kontakt: m-h-2011@gmx.de
Begründung
Wir haben diese Petition gegründet, weil wir uns von der Regierung betrogen fühlen. Das Deutsche Rentensystem ist nicht ausreichend gegen Altersarmut gewappnet. Lt. Studie des statistischen Bundesamtes ist bereits heute jede(r) fünfte deutsche Rentner/in von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen.
Viele Rentner/innen müssen schon heute von der Grundsicherung im Alter leben. Die OECD warnte bereits 2007 vor schleichender Altersarmut von über 10%, Tendenz steigend!
DEUTSCHLAND LIEGT IM LÄNDERVERGLEICH AN LETZTER STELLE.
Bereits heute führen wir kein selbstbestimmtes Leben, wir werden von unfähigen Politikern bevormundet, alles wird teurer, durch die Steuereinnahmen profitieren NUR die Staatsdiener und finanzieren damit ihre unrealistisch hohen Gehälter und Sonderprivilegien sowie die Diätenexzesse.