openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Stadt Freiburg: Gegen 15 Mio. € Hochwasser-Rückhaltebecken Stadt Freiburg: Gegen 15 Mio. € Hochwasser-Rückhaltebecken
  • Von: Benedikt von Droste zu Hülshoff mehr
  • An: Oberbürgermeister Dieter Salomon
  • Region: Freiburg im Breisgau mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 19 Tage verbleibend
  • 234 Unterstützende
    125 in Freiburg im Breisgau
    6% erreicht von
    2.000  für Quorum  (?)

Stadt Freiburg: Gegen 15 Mio. € Hochwasser-Rückhaltebecken

-

Die Stadt Freiburg will bereits 2018 im Bohrertal am Schauinsland (nach Günterstal) mit dem Bau eines 15-20 Millionen Euro teuren Hochwasser-Rückhaltebeckens beginnen. Das Rückhaltebecken dient als wichtige Bauvoraussetzung für das geplante Neubaugebiet im Dietenbach, welches ebenfalls stark umstritten ist. Siehe hier www.biprolandwirtschaft.de/

Direkt an der Schauinslandstraße soll ein ca. 6 Hektar (= 6 Fussballfelder) großes Hochwasser-Rückhaltebecken entstehen. Im Zentrum steht ein ca. 15-18 Meter hoher (entspricht 6 stöckigem Hochhaus) und 275 Meter langer Wall , der einmal quer durch das gesamte Bohrertal verläuft. Dahinter soll eine ca. 5 Hektar große Überschwemmungsfläche als "Auffangwanne" entstehen (Sumpf/Brache). Angeblich "braucht" Freiburg dieses Becken, um das Stadtgebiet vor einem sogenannten "Jahrhundert-Hochwasser" zu schützen - Ob dieses Hochwasser jemals eintritt, ist jedoch fraglich. Zitat: "Da es sich um einen Mittelwert handelt, kann ein Jahrhunderthochwasser jedoch auch mehrmals in hundert Jahren auftreten oder jahrhundertelang ausbleiben." de.wikipedia.org/wiki/Jahrhunderthochwasser

Nichtsdestotrotz werden für das Becken Steuergelder in 2 stelliger Millionenhöhe verschwendet. Der Damm liegt mitten in einem Biotop (Feuchtwiese). Hinzu kommt die Zerstörung eines Landschaftsschutzgebietes mit weiteren Biotopen, die Umleitung eines Baches (Bohrerbach) und die Zerschneidung von landwirtschaftlichen Flächen. All das wird billigend in Kauf genommen. Die landwirtschaftlichen Eigentümer der Flächen werden in Ihrer Existenz bedroht und das gesamte Landschaftsbild des Bohrertals am Schauinsland wird dauerhaft zerstört, welches eines der beliebtesten Ausflugsziele um Freiburg herum ist.

Wir sind gegen diese Verschwendung! Gibt es keine sinnvolleren Verwendungsmöglichkeiten für 15-20 Mio. €? Kostensparendere Alternativen um neuen Wohnraum zu schaffen? Ohne die Umwelt und die Landwirtschaft mit derart enormen Flächenverbrauch zu belasten?! Was erhält eigentlich die Gemeinde Horben von der Stadt Freiburg im Gegenzug für den Bau des Rückhaltebeckens? Und wieso kann nicht z.B. die Mathiasmatte hinter Günterstal als Rückhaltebecken ausgebaut werden? Diese gehört der Stadt Freiburg und liegt strategisch günstig. Und warum kommt das Becken nicht wie ursprünglich geplant für die Hälfte der Kosten nach Günterstal? Angeblich Schuld ist die Haselmaus "Roland Zimmermann (CDU) spielte auf die gescheiterten Planungen auf Gemarkung Günterstal an: "Was passiert, wenn die Haselmaus auch auf Horbener Gemarkung lebt?" Uekermann erklärte, dass es dort eine Ausnahmeregelung gäbe, da die Haselmaus Fluchtmöglichkeiten habe."

Mit dieser Petition soll der Entscheider, also Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) und die Fraktionen des Stadtrates dazu bewogen werden, ihre Planung zu überdenken, bzw. eine kostensparende und umweltschonende Alternative zu finden.

Bereits im Dezember 2017 beginnt die Planfeststellungsphase für das Vorhaben. Bis dahin bleiben nur noch wenige Wochen in denen wir so viele Unterschriften wie möglich sammeln wollen.

Begründung:

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift bis Dezember 2017 ein Zeichen zu setzen, gegen die Verschwendung von Steuergeldern und die Willkür staatlicher Eingriffe in die Natur und Umwelt. Für den Naturschutz, für den Landschaftsschutz und für den Schutz privater Flächen, insbesondere von Landwirten die durch staatliche Maßnahmen in Ihrer Existenz bedroht sind und die durch Ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Natur und Gesellschaft beitragen.

Die wichtigsten Argumente gegen das geplante Rückhaltebecken der Stadt Freiburg in Kurzform:

  • Verschwendung von mindestens 15 - 20 Mio. € an Steuergeldern

  • Alternativen nicht ausreichend geprüft! Stichwort: Mathiasmatte

  • Der Eintritt des "Jahrhundert-Hochwasser" ist, wie der Name schon sagt, äußerst fraglich

  • Naturschutz: Wertvolle Wiesen und Biotope, die Tier- und Pflanzenwelt wird zerstört

  • Landschaftsschutz: Erholungsgebiet Schauinsland wird durch 18 m hohen Wall zerstört

  • Landwirte verlieren massiv Flächen (6 Hektar) und werden dadurch in ihrer Existenz bedroht

Aktuelle Neuigkeiten zum Rückhaltebecken können Sie auf unserer Facebookseite verfolgen

www.facebook.com/Freiburg-gegen-15-Mio-R%C3%BCckhaltebecken-in-Horben-178260599390578/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Horben, 14.10.2017 (aktiv bis 13.12.2017)


Neuigkeiten

Liebe Freunde und Unterstützer, Am kommenden Mittwoch, den 8.11.2017 verhandelt der Bauausschuss der Stadt Freiburg im Großen Sitzungssaal im Bestandsgebäudes des RiS, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg im Breisgau ab 16:15 Uhr das Rückhaltebecken in ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Was ist der Landschafts- und Naturschutz noch wert, wenn so etwas im Bohrertal gebaut werden darf? Es liegt im Biosphärengebiet Südschwarzwald, im Naturpark Südschwarz-wald und im Landschaftsschutzgebiete Horben und wurde durch OB Winterer einmal als ...

PRO: Auch das geplante Verfahren hat "ein Gschmäckle": Wie durchsickerte, will die Stadt sich das Becken selbst genehmigen, obwohl für Horben das Landratsamt zuständig wäre. Und das auch noch mit dem "Segen" der Aufsichtsbehörde Regierungspräsidium! Hier soll ...

CONTRA: Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Alle wollen eine Vergrößerung der Stadt, aber es soll kein Platz dafür verwendet werden. Wie stellt ihr euch das denn vor?

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Es soll nich noch mehr Grünland für teuren Wohnraum geopfert werden!

Die Zertörung von Naturschutzgebieten, insbesondere in der dorttiegen lage ist nicht apzeptabel.

As an ecologist i do not approve this project as environmentally important habitats would be massively impacted.

Flächenverbrauch ist eines der dringendsten Probleme unserer Heimat. Ich stelle mich dagegen, wo ich kann.

Ich bin gegen das Neubaugebiet im Rieselfeld, der Wald, die Felder, die Natur sollen erhalten bleiben. Darum bin ich auch gegen jedes Projekte das den Bau von den Neubaugebiet unterstützt. Erst recht, wenn dadurch noch mehr Natur zerstört wird.

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Letzte Unterschriften

  • Robert Köster Altena vor 1 Tag
  • Helena F. Freiburg vor 3 Tagen
  • Dieter H. Denzlingen vor 4 Tagen
  • Klaus-Dieter Rückauer Prof. D. Freiburg vor 5 Tagen
  • Melissa A. Freiburg vor 5 Tagen
  • Nicht öffentlich Freiburg vor 6 Tagen
  • Nicht öffentlich Gutach-Bleibach vor 6 Tagen
  • Hildegard K. Freiburg vor 8 Tagen
  • Winfried S. Freiburg am 15.11.2017
  • Nicht öffentlich Freiburg am 13.11.2017
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Unterstützer Betroffenheit