• Von: Deborah Sharon Rink mehr
  • An: Bundesministerium für Familie, Senioren, ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.000 Unterstützer
    950 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Beitragserstattung oder stoppt den Kita-Streik - Stoppt die Verhandlungen auf dem Rücken der Kinder!

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Seit dem 08.05.2015 wird in den kommunalen Kitas und Betreuungseinrichtungen gestreikt. UNBEFRISTET! Im Gespräch sind AKTUELL viele weitere Wochen bis zu den Sommerferien! Und das auf etwa 1.800.000 Kinderrücken!

Wer ist betroffen? Warum wird gestreikt?
Betroffen sind etwa 17.500 Kitas mit etwa 1,8 Millionen Kindern und ihren Familien!
Der Streik dient dazu, der Forderung der Erzieherinnen bzw. der Gewerkschaften Ver.di, GEW und ddb nach einer höheren Eingruppierung um mehrere Tarifstufen innerhalb des TVÖD Nachdruck zu verleihen.
Eine Annäherung ist laut Medien bisher nicht erfolgt!

Was bedeutet das?
Die Kitas sind geschlossen! Zufriedene Erzieger/innen sind im Sinne der Kinder! Deshalb unterstützen dies wir Eltern grundsätzlich gerne – aber wie lang?
Seit dem 08.05.2015 müssen sich hunderttausende, betroffene Eltern selbst um Alternativen zur Betreuung in der Kita kümmern. Über kurze Zeit ist das für Eltern und Kinder möglich: Verwandtschaft wird aktiviert, Freunde werden aktiviert, Gruppen werden gebildet in der Nachbarschaft, Urlaub wird eingereicht.
ABER: die Kosten für den KitaPlatz müssen weiter überwiesen werden!!!! Die Folge: Die eigentlichen Adressaten des Streiks, die Kommunen, kassieren weiter Gebühren und werden so „reich“ gestreikt!

Begründung:

DAS HEIßT: Kein Druck auf die Kommunen – keine Veränderung bei den Kommunen!

Deshalb hört es mit der Geduld JETZT auf!
Die Kinder haben weniger Kontakt zu ihren Freunden
Die Kinder haben keinen geregelten Tagesablauf mehr
Die Kinder sind wechselnden Bezugspersonen anvertraut
Die Kinder erhalten keine stetige Förderung durch Fachkräfte
Die Kinder im Vorschulalter verpassen wichtige Schulvorbereitung und gemeinsame, prägende Ausflüge

Und die Eltern bezahlen noch dafür, dass genau das mit ihren Kindern passiert!
Die berufstätigen Eltern laufen Gefahr ihre Arbeit zu verlieren.
Die Eltern geraten durch doppelte Kosten möglicherweise in finanzielle Notlagen.
Die Eltern erhalten bei Beschwerde auf kommunaler Ebene teils nur die Aussage, dass Ihnen der KitaPlatz gekündigt wird, sollte eine Zahlung der Gebühren ausbleiben!

Der Streik verliert daher deutlich an Verhälnismäßigkeit!
Unsere Kinder sind die Säulen der Gesellschaft von morgen! Nicht von heute und schon gar nicht um Taschen und Kassen zu füllen! Wir müssen uns schützend vor unser größtes gesellschaftliches Gut stellen:

unsere Kinder!

Wir Eltern fordern
*ein schnelles Ende des Streiks oder
*alternativ eine Zusage der Erstattung der gesamten Gebühren, für die es keine Gegenleistung gegeben hat
*eine umgehende Aufnahme der Verhandlungen mit konstruktiven Lösungsansätzen

Mit IHRER Unterschrift helfen sie uns unsere Kinder zu schützen! Ein Konflikt unter Erwachsenen sollte einen Kinderrücken nicht berühren!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Gelsenkirchen, 23.05.2015 (aktiv bis 19.06.2015)


Neuigkeiten

Spezifizierung der Forderung! Es geht deutschlandweit auch um die Zusage einer Rückerstattung der Beiträge als mindeste Anforderung, wenn der Streik fortgesetzt wird, damit es den richtigen Adressaten trifft: die Arbeitgeber, die Kommunen! Denn zumindest ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Natürlich ist es schön, dass die Kinder zuhause sind, aber bei vielen müssen Sie jetzt zu Oma, Opa, Uroma...etc.Also werden wie kleine Päckchen hin und her transferiert. Weil viele können wegen Ihrer Arbeit, nicht einfach daheim bleiben.Ob das so toll ...

CONTRA: Selbstverständlich haben die Konsequenzen des Streiks ihre Auswirkungen, und die sind schlimm, wie überall. Wie weit reicht denn aber die Solidarität zu den Fachkräften, die schon seit längerem unzufrieden sind? Gibt es außer ein paar wenigen denn noch ...

CONTRA: Wer Kinder in die Welt setzt , hat zuletzt auch die Pflicht sich um sie zu kümmern. Auch in Krisenzeiten.

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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