Region: Bavaria
Education

Zukunft der Schulen: Sichere und gute Bildung sicherstellen - JETZT HANDELN!

Petition is directed to
Staatsministerium
552 Supporters 474 in Bavaria
2% from 24.000 for quorum
  1. Launched 21/06/2021
  2. Time remaining 3 Wochen
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Petition in Bezug auf die Forderung des Nachsitzens der Regierungs- und Bildungsverantwortlichen im Freistaat Bayern 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrter Herr Staatsminister,

seit dem 07.06.2021 sind unsere Kinder in den Präsenzunterricht zurückgekehrt, parallel steigt die Impfquote in Bayern und die Inzidenzwerte sinken. Wir freuen uns über diese Entwicklung.

Die engagierten Lehrer:innen versuchen nun den Leistungsstand der Kinder zu erfassen und zu bewerten, um Lern- und Wissensstandslücken aufzudecken und diesen entgegen zu wirken. Dazu werden in den kommenden Wochen und auch über die Sommerferien umfangreiche Förder- und Nachsitzprogramme für die Kinder angeboten, auch das begrüßen wir.

Kinder und Lehrer:innen sind sehr bemüht die Missstände aus der Pandemie auszugleichen und Rückstände aufzuholen. Wir fordern dies auch von Ihnen ein.

Nicht zuletzt durch die Aussagen von Herrn Spahn ist zu befürchten, dass erneut keine Maßnahmen ergriffen werden, um die Schulen mit aller Priorität bei drohenden neuen Infektionswellen offen zu halten. In Anbetracht der Tatsache, dass das neue Schuljahr in zwei Monaten startet, hätte schon längst gehandelt werden müssen:

Wir fordern, dass das Offenhalten der Schulen als oberstes Ziel definiert wird und alle Maßnahmen danach ausgerichtet werden.

Darüber hinaus fordern wir konkrete Maßnahmen aus den Erkenntnissen von über einem Jahr Pandemie. Hier fordern wir die Staatsregierung auf, die verantwortlichen Sachaufwandsträger maximal in Form von finanziellen Mitteln und/oder personellen Ressourcen zu unterstützen:

1) Ziel: Umsetzung der Schulpflicht

Wichtige Maßnahmen:

  • Im Falle von zu hohen Inzidenzwerten sind kreative Maßnahmen zu suchen und umzusetzen, um den Kindern einen Präsenzunterricht zu ermöglichen bspw. durch Mobilisierung von pensionierten Pädagog:innen oder Lehramtsstudierenden. Des Weiteren sollten Schulen die Möglichkeit erhalten, auf leerstehende Turnsäle, Veranstaltungsräume, Messehallen etc. ausweichen zu können.
  • Durchführung von wissenschaftlichen Analysen an Schulen (Grundschulen wie weiterführenden Schulen) und entsprechende Transparenz über die Erfolgsrate von durchgeführten Corona Maßnahmen und entsprechende Konsequenz.

2) Ziel: Digitale Lernmöglichkeiten für ALLE schaffen.

Wichtige Maßnahmen:

  • Ausstattung aller Schulen mit High-Speed-Internet nach neuestem technologischem Standard.
  • Ausstattung aller bedürftigen Schüler:innen mit digitalen Endgeräten.

3) Ziel: Dauerhafte Integration digitaler Lern- und Lehrinhalte in den Bildungsalltag.

Wichtige Maßnahmen:

  • Erarbeitung eines digitalen Lehr- und Lernkonzeptes für alle Jahrgangsstufen für alle Hauptfächer. Auch ohne Pandemie sind die digitalen Kompetenzen im Umgang mit Tools, Systemen und Programmen für die Kinder wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre Zukunft.
  • Verpflichtende Schulungen für Lehrkräfte, um die notwendigen didaktischen Kenntnisse zu erlangen, diese Lehr- und Lernkonzepte auch umsetzen zu können.

Reason

4) Ziel: Grundlage für laufend hohe Hygienestandards schaffen.

Wichtige Maßnahmen:

  • Überprüfung, wenn nötig Sanierung, aller Sanitäranlagen in bayrischen Schulen. Sicherstellung der täglichen Versorgung mit Hygieneartikeln (z.B. Seife) durch Hausmeister:innen und/oder mobile Sanitärtrupps.
  • Sicherstellung/Überprüfung von Lüftungsmöglichkeiten (Fenster), um Luftverunreinigungen vorbeugen zu können.
  • Ausstattung aller Schulen mit Luftfilteranlagen. Sofern Kommunen hierfür nicht die notwendigen finanziellen Mittel aufbringen können, bedingungslose finanzielle Unterstützung (unbürokratisch!) durch die bayrische Staatsregierung. Eine finanzielle Kompensierung durch Elternspenden führt zu massiver sozialer Ungerechtigkeit.

5) Ziel: Pragmatismus vor Perfektionismus.

Wichtige Maßnahmen:

  • Hinterfragen von bestehenden Vorgaben und Verordnungen in Bezug auf Kosten-Nutzen.
  • Nutzung von Soft- und Hardware, welche in der Bevölkerung bereits genutzt wird anstelle von individuellen, komplizierten, nicht-performanten Lernplattformen. (Erstere Soft- und Hardware dürfte auch für den zukünftigen Berufsalltag der Schüler:innen relevant sein.)
  • Aufruf an Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen nicht mehr benötigte, aber funktionsfähige Endgeräte an bedürftige Familien zu spenden.

Abschließend fordern wir die Einhaltung der Rechenschaftspflicht der gewählten Minister:innen gegenüber den Eltern durch laufende transparente Kommunikation des Kultusministeriums über den Fortschritt der Maßnahmen, z.B. auf der Webseite oder per Eltern-Newsletter. Wichtig ist hier eine einfache, verständliche und klare Sprache.

Die Pandemie hat uns gezeigt, wo die sowieso schon vorhandenen Defizite vorherrschen und ein „weiter so“ darf es nicht geben.

Wir fordern Sie auf, JETZT nachzusitzen und aus der Pandemie zu lernen. Wir erwarten die Einleitung von konkreten Verbesserungs- und Änderungsmaßnahmen und deren Umsetzung zum Start des neuen Schuljahres 21/22.

Gerne erwarten wir Ihre Rückmeldung und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

Dörte Kaschdailis, München, Unternehmerin, zwei Kinder

Jana Fidel, München, Angestellte, ein Kind

Myra Egler, München, Angestellte, zwei Kinder

Andrea Böckle, Stockdorf, Unternehmerin, drei Kinder

Laura Beck, München, Angestellte, zwei Kinder

Thank you for your support, Dörte Kaschdailis from München
Question to the initiator

Translate this petition now

new language version

News

Ergänzend kommt dazu, dass selbst das RKI offiziell sagt "Insgesamt scheinen Kinder weniger infektiös zu sein als Erwachsene..." Von Schulen als überdurchschnittlich gefährlichen "Infektionsherden" - bisher immer ein Hauptargument für den Distanzunterricht - kann also keine Rede sein. Natürlich bedeutet das nicht, dass sich Kinder gar nicht mehr anstecken können, aber es stellen sich schon die Fragen ob Distanzunterricht verhältnismäßig ist, bzw. warum die Infektiosität von Kindern in der Schule nicht schon lange mal gründlicher untersucht wurde.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • Marco Winkler Gräfelfing

    2 hours ago

    Ich finde es unverantwortlich wie mit den Kindern umgegangen und was ihnen zu gemutet wird, in der Schule Antigen-Tests drei mal die Woche (bis die Nase Blutet), Maskenpflicht (im Unterricht, auf dem Pausenhof), soziale Veranstaltungen, werden ersatzlos gestrichen, Kinder haben keine, kaum eine Chance sich ungezwungen kennen zu lernen, und zu erleben. Das Distanzlernen hat versagt (ich bestreite nicht, dass sich Lehrer damit viel Mühe geben) es wird jedoch auf dem Rücken der Kinder, Lehrern und Eltern ausgetragen. An übergreifenden Konzepten mangelt es. Den unterschiedlichen Kindern und ihres Elternhauses wird nicht Rechnung getragen. Während für lukrative Großveranstaltungen (z.B. Fußball EM) vermeintlich „alle Regeln“ der Pandemie fallen gelassen werden, haben Kinder weiterhin Ihre Masken zu tragen und Tests zu machen.

  • Holger Roth Uttenreuth

    5 days ago

    Weil mir die Zukunft wichtig ist

  • 8 days ago

    Weil die permanenten Schulschließungen eine einfallslose Option ist und somit das Grundrecht auf gleiche Bildung für alle und die gesetzliche Erfüllung der Schulpflicht in einem Industriestaat wie Deutschland nicht mehr gegeben ist. Zu Hause können einfach nicht die gleichen Bedingungen für alle geschaffen werden. Die Schließungen prägen diese Generation langwierig nicht nur pädagogisch sondern auch sozial. Ich selber bin kinderlos sehe aber wie meine Kollegen ihren Jobs nicht mehr nachkommen können weil sie Homeschooling betreiben müssen und dann natürlich auch wieder sehr viel Arbeit auf andere verlagert werden muss, wodurch dann alle direkt oder indirekt von den schulschließungen betroffen sind.

  • Not public Fürstenfeldbruck

    on 17 Jul 2021

    Berufstätig, 3 Kinder, psychische Belastung der Kinder bei Wechsel- oder Distanzunterricht

  • Mark Sons Düsseldorf

    on 17 Jul 2021

    Die physischen und psychischen Langzeitfolgen durch die Schulschließungen und Distanzunterricht sind unvorhersehbar für unsere Kinder. Die Arroganz der politischen Entscheider ist unerträglich für mich. Alleine unsere Schul-Toiletten sagen schon alles aus über das Verhältnis des Staates mit unseren Kindern!

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages.

Signing widget for your own website

API (interface)

/petition/online/zukunft-der-schulen-sichere-und-gute-bildung-sicherstellen-jetzt-handeln/votes
Description
Number of signatures on openPetition and, if applicable, external pages.
HTTP method
GET
Return format
JSON

More on the topic Education

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now

openPetition international