Stellungnahmen: Kreistag Landkreis Mainz-Bingen
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3% unterstützen einen Antrag im Parlament.
16% befürworten eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
1% befürworten eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Dr. Robert Scheurer
ist Mitglied im Parlament Kreistag
CDU
Nicht angefragt, keine E-Mail-Adresse verfügbar
Sybille Vogt
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FWG, zuletzt bearbeitet am 11.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Sybille Vogt.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FWG
Wenn auch der Entwurf des Schulentwicklungsplans im Laufe unserer Beratungen in seinen Empfehlungen angepasst wurde, so beschreibt ein Satz daraus unsere Situation:
„Die Schwäche der Realschule+ und die Begrenzung der Integrierten Gesamtschulen in RLP führen zu der Stärke der Gymnasien.“
Zum Schuljahr 2025/2026 sind insgesamt 2.461 Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen angemeldet worden.
Davon fanden 452 an den bestehenden vier IGS im Landkreis einen Platz, 411 Schülerinnen und Schüler wurden abgelehnt.
1.224 wurden an den Gymnasien angemeldet. (also nahezu die Hälfte)
An RS+ wurden 402 Kinder angemeldet.
Im vorhergehenden Schuljahr wurden noch 444 Kinder an RS+ angemeldet, obgleich es insgesamt 2.184 also 277 Schüler weniger gab.
Demnach sind die Anmeldezahlen an RS+ um 42 Kinder auf 402 Schülerinnen und Schüler gesunken.
Diese Zahlen unterstreichen die Aussage des SEP und spiegeln den Elternwillen wider, der einen ungebrochenen Run auf die Gymnasien und eine Ignoranz gegenüber den RS+ ausdrückt.
Folgerichtig wurde im Kreistag am 30.01.2026 die Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen beschlossen:
1. Wird ein neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim zur Entlastung der Überbelegung der Gymnasien in Ingelheim und Nieder-Olm führen.
2. Wird die Einrichtung einer neuen IGS an einem klug gewählten Ort zumindest einen Teil der Ablehnungen auffangen.
Für die FWG ist auch eine dritte Maßnahme nötig:
Die Attraktivierung und Stärkung der RS+.
Einige unserer RS+ haben eine gute Auslastung, andere hingehen schwächeln.
Als Schulträger sind wir nur für die Hülle verantwortlich, das Innere, also Bildung und Pädagogik sind Ländersache. Daher appellieren wir an das Land, die im Schuljahr 2013/2014 eingeführten RS+ wieder mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Anders als in anderen Bundesländern steht der Elternwille bei der Schulauswahl bei uns an erster Stelle. Eine größere Gewichtung der Schulempfehlung der Grundschulen, Informationen über bestehende Beratungsangebote und v.m. können dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche unangenehme, ja frustrierende Schulbesuche und Schulwechsel erspart bleiben.
Diese Petition kann ich unterstützen, die Schulentwicklungsplanung an sich ist aber vielschichtiger. Planungen sollen auch nicht an Kreisgrenzen enden, sondern darüber hinaus gedacht werden. Neue Schulstandorte sollen so gewählt werden, dass sie einen großen Einzugsradius haben und bestehende Schulen nicht gefährden. Das spiegeln auch die Pendlerbewegungen wider, die im SEP aufgezeigt sind.
Nina Klinkel
ist Mitglied im Parlament Kreistag
SPD, zuletzt bearbeitet am 09.02.2026
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Dass wir mehr IGS Plätze im Landkreis brauchen, ist meiner Meinung nach unstrittig und ich stehe hier voll hinter den Petenten.
Wir haben bisher rund doppelt so viele Anmeldungen wie verfügbare Plätze, was klar den Wunsch der Eltern, aber vor allem auch der Schülerinnen und Schüler nach einer IGS Ausdruck verleiht. Ich stehe an der Seite derer, die sich für ihre Kinder ein durchlässiges System wünschen, dass durch spätere Entscheidungen bei Abschlüssen Raum für Flexibilität und Entwicklung gibt. Dafür habe ich auch als Vertreterin im Kreistag gekämpft und ich bin sehr froh, dass sich der Kreis mehrheitlich hierzu auch positioniert hat.
Einzig auf ein weiteres Gymnasium zu setzen wäre deutlich zu kurz gegriffen gewesen, wie ich auch in mehreren Pressestellungnahmen deutlich gemacht habe. Natürlich müssen wir auch die großen Gymnasien entlasten. Die systemische Antwort auf die Frage, was ein Gymnasium entlastet lautet jedoch immer nur "ein Gymnasium". Und nun ist es wirklich wichtig, beides im Blick zu haben: Die Verkleinerung bestehender Gymnasien UND die Schaffung von IGS-Plätzen, denn für mich ist die Korrelation zwischen den Ablehnungen an der IGS und den 10/11 Zügen in der 5. Klasse beispielsweise am Gymnasium in Nieder-Olm offensichtlich.
Wichtig ist nun, dass der Kreis Konzepte erarbeitet: Zum Einen muss es bei den Gymnasien eine Schülerstromlenkung geben. Es braucht zudem Konzepte, die sich nicht an Raumbemessungen orientieren. UND es müssen Konzepte erarbeitet werden, die klar machen: beide Schularten laufen bei uns. Und auch die Frage des Standortes muss hier erarbeitet werden.
Zudem muss sich der Landkreis auf verschiedene Szenarien einstellen: Sollten beide Schulen basierend auf guten Konzepten genehmigt werden, sind wir zukunftssicher aufgestellt. Sollte nur eine IGS genehmigt werden, braucht der Kreis Konzepte und Lenkung zur Entlastung der Gymnasien, sollte nur ein Gymnasium genehmigt werden, braucht er eine Antwort auf den Willen der Eltern und die hohen Ablehnungszahlen an den IGS.
Für all diese Fragen braucht es meiner Meinung nach eine öffentliche Expertenanhörung im Ausschuss.
Norbert Schwarz
ist Mitglied im Parlament Kreistag
AfD, zuletzt bearbeitet am 09.02.2026
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Eine IGS ist viel besser dazu in der Lage, sich Schülern anzupassen als andere Schulformen. Gerade junge Menschen verändern sich schnell. Ihre Entwicklung und Umfeld sind ständig im Wandel. Während traditionellen Schultypen alle Anmeldungen berücksichtigen müssen, haben IGS ein Limit. Auch wenn es relativ feste Regeln zur Aufnahme gibt, ist es für die Betroffenen doch eine Lotterie. Wir unterstützen den Neubau einer IGS, halten auch in Bingen eine für erforderlich. Schließlich haben wir zwei Gymnasien und zwei Realschulen Plus!
Rainer Malkewitz
ist Mitglied im Parlament Kreistag
Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 09.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Rainer Malkewitz.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Erwin Malkmus
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FWG, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Sybille Vogt.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FWG
Wenn auch der Entwurf des Schulentwicklungsplans im Laufe unserer Beratungen in seinen Empfehlungen angepasst wurde, so beschreibt ein Satz daraus unsere Situation:
„Die Schwäche der Realschule+ und die Begrenzung der Integrierten Gesamtschulen in RLP führen zu der Stärke der Gymnasien.“
Zum Schuljahr 2025/2026 sind insgesamt 2.461 Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen angemeldet worden.
Davon fanden 452 an den bestehenden vier IGS im Landkreis einen Platz, 411 Schülerinnen und Schüler wurden abgelehnt.
1.224 wurden an den Gymnasien angemeldet. (also nahezu die Hälfte)
An RS+ wurden 402 Kinder angemeldet.
Im vorhergehenden Schuljahr wurden noch 444 Kinder an RS+ angemeldet, obgleich es insgesamt 2.184 also 277 Schüler weniger gab.
Demnach sind die Anmeldezahlen an RS+ um 42 Kinder auf 402 Schülerinnen und Schüler gesunken.
Diese Zahlen unterstreichen die Aussage des SEP und spiegeln den Elternwillen wider, der einen ungebrochenen Run auf die Gymnasien und eine Ignoranz gegenüber den RS+ ausdrückt.
Folgerichtig wurde im Kreistag am 30.01.2026 die Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen beschlossen:
1. Wird ein neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim zur Entlastung der Überbelegung der Gymnasien in Ingelheim und Nieder-Olm führen.
2. Wird die Einrichtung einer neuen IGS an einem klug gewählten Ort zumindest einen Teil der Ablehnungen auffangen.
Für die FWG ist auch eine dritte Maßnahme nötig:
Die Attraktivierung und Stärkung der RS+.
Einige unserer RS+ haben eine gute Auslastung, andere hingehen schwächeln.
Als Schulträger sind wir nur für die Hülle verantwortlich, das Innere, also Bildung und Pädagogik sind Ländersache. Daher appellieren wir an das Land, die im Schuljahr 2013/2014 eingeführten RS+ wieder mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Anders als in anderen Bundesländern steht der Elternwille bei der Schulauswahl bei uns an erster Stelle. Eine größere Gewichtung der Schulempfehlung der Grundschulen, Informationen über bestehende Beratungsangebote und v.m. können dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche unangenehme, ja frustrierende Schulbesuche und Schulwechsel erspart bleiben.
Diese Petition kann ich unterstützen, die Schulentwicklungsplanung an sich ist aber vielschichtiger. Planungen sollen auch nicht an Kreisgrenzen enden, sondern darüber hinaus gedacht werden. Neue Schulstandorte sollen so gewählt werden, dass sie einen großen Einzugsradius haben und bestehende Schulen nicht gefährden. Das spiegeln auch die Pendlerbewegungen wider, die im SEP aufgezeigt sind.
Andrea Metelmann-Lotz
ist Mitglied im Parlament Kreistag
Bündnis 90/die Grünen, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Rainer Malkewitz.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Bündnis 90/die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Katharina Lindner
ist Mitglied im Parlament Kreistag
Bündnis 90/die Grünen, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Rainer Malkewitz.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Bündnis 90/die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Jutta Umsonst
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FWG, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Sybille Vogt.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FWG
Wenn auch der Entwurf des Schulentwicklungsplans im Laufe unserer Beratungen in seinen Empfehlungen angepasst wurde, so beschreibt ein Satz daraus unsere Situation:
„Die Schwäche der Realschule+ und die Begrenzung der Integrierten Gesamtschulen in RLP führen zu der Stärke der Gymnasien.“
Zum Schuljahr 2025/2026 sind insgesamt 2.461 Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen angemeldet worden.
Davon fanden 452 an den bestehenden vier IGS im Landkreis einen Platz, 411 Schülerinnen und Schüler wurden abgelehnt.
1.224 wurden an den Gymnasien angemeldet. (also nahezu die Hälfte)
An RS+ wurden 402 Kinder angemeldet.
Im vorhergehenden Schuljahr wurden noch 444 Kinder an RS+ angemeldet, obgleich es insgesamt 2.184 also 277 Schüler weniger gab.
Demnach sind die Anmeldezahlen an RS+ um 42 Kinder auf 402 Schülerinnen und Schüler gesunken.
Diese Zahlen unterstreichen die Aussage des SEP und spiegeln den Elternwillen wider, der einen ungebrochenen Run auf die Gymnasien und eine Ignoranz gegenüber den RS+ ausdrückt.
Folgerichtig wurde im Kreistag am 30.01.2026 die Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen beschlossen:
1. Wird ein neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim zur Entlastung der Überbelegung der Gymnasien in Ingelheim und Nieder-Olm führen.
2. Wird die Einrichtung einer neuen IGS an einem klug gewählten Ort zumindest einen Teil der Ablehnungen auffangen.
Für die FWG ist auch eine dritte Maßnahme nötig:
Die Attraktivierung und Stärkung der RS+.
Einige unserer RS+ haben eine gute Auslastung, andere hingehen schwächeln.
Als Schulträger sind wir nur für die Hülle verantwortlich, das Innere, also Bildung und Pädagogik sind Ländersache. Daher appellieren wir an das Land, die im Schuljahr 2013/2014 eingeführten RS+ wieder mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Anders als in anderen Bundesländern steht der Elternwille bei der Schulauswahl bei uns an erster Stelle. Eine größere Gewichtung der Schulempfehlung der Grundschulen, Informationen über bestehende Beratungsangebote und v.m. können dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche unangenehme, ja frustrierende Schulbesuche und Schulwechsel erspart bleiben.
Diese Petition kann ich unterstützen, die Schulentwicklungsplanung an sich ist aber vielschichtiger. Planungen sollen auch nicht an Kreisgrenzen enden, sondern darüber hinaus gedacht werden. Neue Schulstandorte sollen so gewählt werden, dass sie einen großen Einzugsradius haben und bestehende Schulen nicht gefährden. Das spiegeln auch die Pendlerbewegungen wider, die im SEP aufgezeigt sind.
Dr. Olaf Claus
ist Mitglied im Parlament Kreistag
Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Rainer Malkewitz.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Dirk Hasenfuss
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FWG, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Sybille Vogt.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FWG
Wenn auch der Entwurf des Schulentwicklungsplans im Laufe unserer Beratungen in seinen Empfehlungen angepasst wurde, so beschreibt ein Satz daraus unsere Situation:
„Die Schwäche der Realschule+ und die Begrenzung der Integrierten Gesamtschulen in RLP führen zu der Stärke der Gymnasien.“
Zum Schuljahr 2025/2026 sind insgesamt 2.461 Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen angemeldet worden.
Davon fanden 452 an den bestehenden vier IGS im Landkreis einen Platz, 411 Schülerinnen und Schüler wurden abgelehnt.
1.224 wurden an den Gymnasien angemeldet. (also nahezu die Hälfte)
An RS+ wurden 402 Kinder angemeldet.
Im vorhergehenden Schuljahr wurden noch 444 Kinder an RS+ angemeldet, obgleich es insgesamt 2.184 also 277 Schüler weniger gab.
Demnach sind die Anmeldezahlen an RS+ um 42 Kinder auf 402 Schülerinnen und Schüler gesunken.
Diese Zahlen unterstreichen die Aussage des SEP und spiegeln den Elternwillen wider, der einen ungebrochenen Run auf die Gymnasien und eine Ignoranz gegenüber den RS+ ausdrückt.
Folgerichtig wurde im Kreistag am 30.01.2026 die Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen beschlossen:
1. Wird ein neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim zur Entlastung der Überbelegung der Gymnasien in Ingelheim und Nieder-Olm führen.
2. Wird die Einrichtung einer neuen IGS an einem klug gewählten Ort zumindest einen Teil der Ablehnungen auffangen.
Für die FWG ist auch eine dritte Maßnahme nötig:
Die Attraktivierung und Stärkung der RS+.
Einige unserer RS+ haben eine gute Auslastung, andere hingehen schwächeln.
Als Schulträger sind wir nur für die Hülle verantwortlich, das Innere, also Bildung und Pädagogik sind Ländersache. Daher appellieren wir an das Land, die im Schuljahr 2013/2014 eingeführten RS+ wieder mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Anders als in anderen Bundesländern steht der Elternwille bei der Schulauswahl bei uns an erster Stelle. Eine größere Gewichtung der Schulempfehlung der Grundschulen, Informationen über bestehende Beratungsangebote und v.m. können dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche unangenehme, ja frustrierende Schulbesuche und Schulwechsel erspart bleiben.
Diese Petition kann ich unterstützen, die Schulentwicklungsplanung an sich ist aber vielschichtiger. Planungen sollen auch nicht an Kreisgrenzen enden, sondern darüber hinaus gedacht werden. Neue Schulstandorte sollen so gewählt werden, dass sie einen großen Einzugsradius haben und bestehende Schulen nicht gefährden. Das spiegeln auch die Pendlerbewegungen wider, die im SEP aufgezeigt sind.
Jochen Schmitt
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FWG, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Sybille Vogt.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FWG
Wenn auch der Entwurf des Schulentwicklungsplans im Laufe unserer Beratungen in seinen Empfehlungen angepasst wurde, so beschreibt ein Satz daraus unsere Situation:
„Die Schwäche der Realschule+ und die Begrenzung der Integrierten Gesamtschulen in RLP führen zu der Stärke der Gymnasien.“
Zum Schuljahr 2025/2026 sind insgesamt 2.461 Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen angemeldet worden.
Davon fanden 452 an den bestehenden vier IGS im Landkreis einen Platz, 411 Schülerinnen und Schüler wurden abgelehnt.
1.224 wurden an den Gymnasien angemeldet. (also nahezu die Hälfte)
An RS+ wurden 402 Kinder angemeldet.
Im vorhergehenden Schuljahr wurden noch 444 Kinder an RS+ angemeldet, obgleich es insgesamt 2.184 also 277 Schüler weniger gab.
Demnach sind die Anmeldezahlen an RS+ um 42 Kinder auf 402 Schülerinnen und Schüler gesunken.
Diese Zahlen unterstreichen die Aussage des SEP und spiegeln den Elternwillen wider, der einen ungebrochenen Run auf die Gymnasien und eine Ignoranz gegenüber den RS+ ausdrückt.
Folgerichtig wurde im Kreistag am 30.01.2026 die Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen beschlossen:
1. Wird ein neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim zur Entlastung der Überbelegung der Gymnasien in Ingelheim und Nieder-Olm führen.
2. Wird die Einrichtung einer neuen IGS an einem klug gewählten Ort zumindest einen Teil der Ablehnungen auffangen.
Für die FWG ist auch eine dritte Maßnahme nötig:
Die Attraktivierung und Stärkung der RS+.
Einige unserer RS+ haben eine gute Auslastung, andere hingehen schwächeln.
Als Schulträger sind wir nur für die Hülle verantwortlich, das Innere, also Bildung und Pädagogik sind Ländersache. Daher appellieren wir an das Land, die im Schuljahr 2013/2014 eingeführten RS+ wieder mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Anders als in anderen Bundesländern steht der Elternwille bei der Schulauswahl bei uns an erster Stelle. Eine größere Gewichtung der Schulempfehlung der Grundschulen, Informationen über bestehende Beratungsangebote und v.m. können dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche unangenehme, ja frustrierende Schulbesuche und Schulwechsel erspart bleiben.
Diese Petition kann ich unterstützen, die Schulentwicklungsplanung an sich ist aber vielschichtiger. Planungen sollen auch nicht an Kreisgrenzen enden, sondern darüber hinaus gedacht werden. Neue Schulstandorte sollen so gewählt werden, dass sie einen großen Einzugsradius haben und bestehende Schulen nicht gefährden. Das spiegeln auch die Pendlerbewegungen wider, die im SEP aufgezeigt sind.
Jutta Bucher
ist Mitglied im Parlament Kreistag
Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Rainer Malkewitz.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Andrea Müller-Bohn
ist Mitglied im Parlament Kreistag
Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Rainer Malkewitz.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Doris Leininger-Rill
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FWG, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Sybille Vogt.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FWG
Wenn auch der Entwurf des Schulentwicklungsplans im Laufe unserer Beratungen in seinen Empfehlungen angepasst wurde, so beschreibt ein Satz daraus unsere Situation:
„Die Schwäche der Realschule+ und die Begrenzung der Integrierten Gesamtschulen in RLP führen zu der Stärke der Gymnasien.“
Zum Schuljahr 2025/2026 sind insgesamt 2.461 Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen angemeldet worden.
Davon fanden 452 an den bestehenden vier IGS im Landkreis einen Platz, 411 Schülerinnen und Schüler wurden abgelehnt.
1.224 wurden an den Gymnasien angemeldet. (also nahezu die Hälfte)
An RS+ wurden 402 Kinder angemeldet.
Im vorhergehenden Schuljahr wurden noch 444 Kinder an RS+ angemeldet, obgleich es insgesamt 2.184 also 277 Schüler weniger gab.
Demnach sind die Anmeldezahlen an RS+ um 42 Kinder auf 402 Schülerinnen und Schüler gesunken.
Diese Zahlen unterstreichen die Aussage des SEP und spiegeln den Elternwillen wider, der einen ungebrochenen Run auf die Gymnasien und eine Ignoranz gegenüber den RS+ ausdrückt.
Folgerichtig wurde im Kreistag am 30.01.2026 die Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen beschlossen:
1. Wird ein neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim zur Entlastung der Überbelegung der Gymnasien in Ingelheim und Nieder-Olm führen.
2. Wird die Einrichtung einer neuen IGS an einem klug gewählten Ort zumindest einen Teil der Ablehnungen auffangen.
Für die FWG ist auch eine dritte Maßnahme nötig:
Die Attraktivierung und Stärkung der RS+.
Einige unserer RS+ haben eine gute Auslastung, andere hingehen schwächeln.
Als Schulträger sind wir nur für die Hülle verantwortlich, das Innere, also Bildung und Pädagogik sind Ländersache. Daher appellieren wir an das Land, die im Schuljahr 2013/2014 eingeführten RS+ wieder mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Anders als in anderen Bundesländern steht der Elternwille bei der Schulauswahl bei uns an erster Stelle. Eine größere Gewichtung der Schulempfehlung der Grundschulen, Informationen über bestehende Beratungsangebote und v.m. können dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche unangenehme, ja frustrierende Schulbesuche und Schulwechsel erspart bleiben.
Diese Petition kann ich unterstützen, die Schulentwicklungsplanung an sich ist aber vielschichtiger. Planungen sollen auch nicht an Kreisgrenzen enden, sondern darüber hinaus gedacht werden. Neue Schulstandorte sollen so gewählt werden, dass sie einen großen Einzugsradius haben und bestehende Schulen nicht gefährden. Das spiegeln auch die Pendlerbewegungen wider, die im SEP aufgezeigt sind.
René Nauheimer
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FWG, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Sybille Vogt.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion FWG
Wenn auch der Entwurf des Schulentwicklungsplans im Laufe unserer Beratungen in seinen Empfehlungen angepasst wurde, so beschreibt ein Satz daraus unsere Situation:
„Die Schwäche der Realschule+ und die Begrenzung der Integrierten Gesamtschulen in RLP führen zu der Stärke der Gymnasien.“
Zum Schuljahr 2025/2026 sind insgesamt 2.461 Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen angemeldet worden.
Davon fanden 452 an den bestehenden vier IGS im Landkreis einen Platz, 411 Schülerinnen und Schüler wurden abgelehnt.
1.224 wurden an den Gymnasien angemeldet. (also nahezu die Hälfte)
An RS+ wurden 402 Kinder angemeldet.
Im vorhergehenden Schuljahr wurden noch 444 Kinder an RS+ angemeldet, obgleich es insgesamt 2.184 also 277 Schüler weniger gab.
Demnach sind die Anmeldezahlen an RS+ um 42 Kinder auf 402 Schülerinnen und Schüler gesunken.
Diese Zahlen unterstreichen die Aussage des SEP und spiegeln den Elternwillen wider, der einen ungebrochenen Run auf die Gymnasien und eine Ignoranz gegenüber den RS+ ausdrückt.
Folgerichtig wurde im Kreistag am 30.01.2026 die Konsequenz aus den vorliegenden Zahlen beschlossen:
1. Wird ein neues Gymnasium in Stadecken-Elsheim zur Entlastung der Überbelegung der Gymnasien in Ingelheim und Nieder-Olm führen.
2. Wird die Einrichtung einer neuen IGS an einem klug gewählten Ort zumindest einen Teil der Ablehnungen auffangen.
Für die FWG ist auch eine dritte Maßnahme nötig:
Die Attraktivierung und Stärkung der RS+.
Einige unserer RS+ haben eine gute Auslastung, andere hingehen schwächeln.
Als Schulträger sind wir nur für die Hülle verantwortlich, das Innere, also Bildung und Pädagogik sind Ländersache. Daher appellieren wir an das Land, die im Schuljahr 2013/2014 eingeführten RS+ wieder mehr in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Anders als in anderen Bundesländern steht der Elternwille bei der Schulauswahl bei uns an erster Stelle. Eine größere Gewichtung der Schulempfehlung der Grundschulen, Informationen über bestehende Beratungsangebote und v.m. können dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche unangenehme, ja frustrierende Schulbesuche und Schulwechsel erspart bleiben.
Diese Petition kann ich unterstützen, die Schulentwicklungsplanung an sich ist aber vielschichtiger. Planungen sollen auch nicht an Kreisgrenzen enden, sondern darüber hinaus gedacht werden. Neue Schulstandorte sollen so gewählt werden, dass sie einen großen Einzugsradius haben und bestehende Schulen nicht gefährden. Das spiegeln auch die Pendlerbewegungen wider, die im SEP aufgezeigt sind.
Walter Luser
ist Mitglied im Parlament Kreistag
Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 07.02.2026
Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Rainer Malkewitz.
Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Vorab eine generelle Ergänzung zur Schulform IGS: Einen großen Vorteil von IGSn als Schulangebot sehen wir GRÜNEN darin, dass alle IGSn auch Schwerpunkt-Schulen sind — und somit die Chancen und Möglichkeiten für eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erhöht werden.
Jetzt zu den aktuellen Standortfragen:
Der letzte Schulträger-Ausschuss und auch der Kreistag am 30.1.2026 haben gezeigt, dass es im Bereich Schulplanung vorangeht. Auch wir GRÜNE haben dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt.
Die gefassten Beschlüsse zur Beantragung von zwei neuen Schulen im Landkreis begrüßen wir. Das geplante Gymnasium am vorgeschlagenen Standort Stadecken-Elsheim kann die Gymnasien in Nieder-Olm und Ingelheim gut entlasten.
Aber: Die Situation für Kinder und Eltern, die die IGS als passende Schulform wählen wollen, wird sich aus unserer Sicht nur punktuell verbessern mit nur einer neuen IGS im südlichen Landkreis.
Die bisher diskutierten Standorte im Bereich VG Rhein-Selz / VG Bodenheim / Mommenheim würde jeweils einen begrenzten Teil des Bedarfes im Landkreis abdecken.
Darüber hinaus sehen wir aber auch im nördlichen Bereich des Landkreises weiterhin einen Mehrbedarf an IGS-Plätzen. Die durchweg hohen Anmeldezahlen belegen dies alljährlich aufs Neue.
Aus unserer Sicht hat hier die Schulbedarfsplanung auch eine systematische Schwachstelle: An den IGSn abgelehnte Kinder, die dann (ersatzweise) am Gymnasium angemeldet werden, werden einfach als regulärer Bedarf für gymnasiale Plätze mitgezählt. Ergebnis: Der Bedarf nach neuen Gymnasien wird also auch mit IGS-Anmeldungen begründet.
Zur Wirklichkeit gehört hingegen: Es gibt immer noch zu viele Kinder, die nach den zwei Orientierungsjahren auf dem Gymnasium den gefühlten Misserfolg einer "Abschulung" erleben — und dadurch in ihrem Selbstwert geschädigt auf andere Schulformen wechseln. Und auch diese aufnehmenden Schulen werden beschädigt: Die Realschulen plus oder die privaten Schulen bekommen dadurch die Funktion und das Image von Reparaturbetrieben in einer nicht bedarfsgerechten Schullandschaft. Das haben diese gut arbeitenden Schulen nicht verdient, finden wir.
Eine weitere IGS wäre zusätzlich von Vorteil, wenn wir auch die Schulplatzsituation in der Stadt Mainz mit betrachten: Viele Schüler*innen pendeln bisher in die Landeshauptstadt zu den dortigen weiterführenden Schulen, aber auch in Mainz sagt der Schulentwicklungsplan: Mehr Schulplätze sind notwendig, Folge: Die Kapazitäten für Umland-Kinder werden zunehmend knapper.
Mit einer weiteren IGS, sei es als neue Schule oder aus der Umwandlung einer bestehenden Realschule plus, könnte das Land für Kinder aller Leistungsgruppen ein besseres Angebot schaffen, spätere Schulwechsel minimieren und so eine Entlastung auch in Richtung Mainz erreichen.
Stephanie Steichele-Guntrum
ist Mitglied im Parlament Kreistag
FDP
zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
Unbeantwortet
Ulrich Mönch
ist Mitglied im Parlament Kreistag
CDU
zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Gabriele Wagner (Weinolsheim)
ist Mitglied im Parlament Kreistag
CDU
zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Carsten Schröder
ist Mitglied im Parlament Kreistag
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zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Alexander Jungbluth
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AfD
zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Michael König
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Dr. Michael Pohl
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Almut Schultheiß-Lehn
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Nadine Lukas
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Ron-David Röder
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Volt
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Tim Süssenberger
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Ralph Spiegler
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SPD
zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Sabine Stock
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SPD
zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Carsten Propp
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AfD
zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Andreas Rößler
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ÖPD
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Irene Hilgert
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Steffen Wolff
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zuletzt angeschrieben am 06.03.2026
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Marie Wasem
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Rolf Henrich
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Markus Beutel
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Helga Lerch
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Oliver Wernersbach
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Torsten Struth
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Thomas Barth
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Stefan Bastiné
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Elisabeth Gräff
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Benno Neuhaus
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Michael Hartmann
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Marie Carolin Grandjean
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Sebastian Hamann
ist Mitglied im Parlament Kreistag
SPD
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Annette Hambach-Spiegler
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SPD
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Dr. Silvia Klengel
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SPD
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Thomas Günther
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AfD
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Markus Forschner
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CDU
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