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6. März 2014

Ständige Publikumskonferenz gegründet

Nach der Petition geht es weiter: Petitions-Autorin Maren Müller über die Gründung der Ständigen Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe MitzeichnerInnen und FreundInnen,

Am Montag den 24.02.2014 war der „große Tag“ der Übergabe unserer Petition an das ZDF. Um 14:00 Uhr fand der Termin im Landesfunkhaus des ZDF in Dresden statt. Zugegen waren der Pressesprecher des ZDF, Herr Berendsmeier aus Mainz und der Chef des Landesstudios, Carsten Thurau. Mein Dank gilt den zahlreichen interessierten UnterstützerInnen, MitzeichnerInnen, SympathisantInnen und PressevertreterInnen, die vor Ort ausharrten.

Uebergabe_Maren_Müller_Dres

Inzwischen erreichte mich auch das Antwortschreiben des Intendanten des ZDF Herr Dr. Bellut und eine Email vom Vorsitzenden des Fernsehrates des ZDF, Ruprecht Polenz. Während Herr Dr. Bellut zumindest eingesteht, dass Konzeption und Durchführung der massiv kritisierten Lanz-Sendung mangelhaft war, betont Herr Polenz vor allem, dass er neben dem bestehenden Fernsehrat keine andere Beschwerdeinstanz für nötig hält. Diese Aussage halte ich für denkwürdig. Für mich ein Grund mehr, Nägel mit Köpfen zu machen:

Am 28. Februar 2014 gründete sich in Leipzig der Verein „Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien“, zu dessen Vorsitzenden ich gewählt wurde. Damit wird für die Zukunft ein Grundstein für den Aufbau einer unabhängigen, demokratischen Kontroll- und Beschwerdeinstanz für die öffentlich-rechtlichen Medien gelegt.

„Anstelle einer „Medien-Politik-Phalanx“ als Versorgungswerk für Talkmaster und Werbeindustrie, muss das Öffentlich-Rechtliche wieder zur freien Meinungsbildung und zum eindeutigen Bildungsauftrag zurückkehren.“

Angesichts der medial vielbeachteten, enormen Beteiligung von nahezu einer viertel Million Mitzeichner/innen an der sogenannten Lanz-Petition, sieht sich der Verein als aktiver Mittler zwischen kritischen Beitragszahler/innen und öffentlich-rechtlichen Medien.

Der Verein ist offen für die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Initiativen ohne eigenwirtschaftliche Interessen. Zu diesen Themen haben sich bereits erste Kontakte mit Medienexperten entwickelt, denen an der wissenschaftlichen Begleitung einer breiten und freien gesellschaftlichen Meinungsbildung gelegen ist.

Für die inhaltliche und programmatische Arbeit wird der Vorstand eine Programmdiskussion im Internet, insbesondere im Forum www.publikumskonferenz.de sowie im Wiki der Konferenz anregen, um spezielle Ziele und Vorhaben gemeinsam zu erarbeiten und zu präzisieren.

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung. Für weitere Fragen stehen Ihnen Maren Müller und Florian Krahmer unter der Email info@publikumskonferenz.de oder maren-mueller@gmx.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Maren Müller
Florian Krahmer

4 Kommentar(e)
  • Stephan Meyer — 7. März 2014 um 11:37

    richtig so, es wird Zeit das die verkrusteten Strukturen in DE aufgebrochen werden.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg

  • Michael Vogt — 7. März 2014 um 12:19

    Wenn der Druck nicht von “ UNTEN“ kommt, geschieht gar nichts.

  • Klaus — 7. März 2014 um 15:08

    Lanz hatte vollkommen Recht, dass er dieser linken Führerin Wagenknecht mal die Grenzen gezeigt hat. Denn sowas in der Verantwortung….armes Deutschland.

    Ich finde Markus Lanz sehr gut, auch bei „Wetten dass“, denn nur von der Gottschalk Nostalgie kann keine Sendung leben!

    Deshalb war für mich diese Petiton nur dumme Schaumschlägerei für nichts oder besser nur um was zu sagen! Angestiftet von der linken Zecke möcht ich gar nicht behaupten.

  • DER ZUSCHAUER — 8. März 2014 um 06:43

    Diese widerliche arroganz -insbesondere in der Lanz-Affäre- die der mit zwangsgebühren finanzierte ZDF-Apperat, den deutschen Fernsehpublikum entgegenbringt ist, mehr als erschreckend !!.Das öffentlich-„rechtliche“ Fernsehen mit ihren von der GEZ eingetriebenen Zwangsgebühren, muß endlich wieder zu einem Medium der freinen Meinungsbildung, der objektiven, unabhänigen, unparteiischen und ungefilterten Information werden !. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sollten aber zumindestens, entweder die immer länger werdenden Werbeblöcke oder die immer mehr verschwendeten Zwangsgebühren- abschaffen (am besten beides) !.
    Damit es endlich besser wird, muß eine unabhänige, demokratische Kontroll- und Beschwerdeinstanz für die öffentlich-rechtlichen Medien, die auch öffentlich gefördert wird, etabliert werden. Der Verein ständige Publikumskonferenz der öffentlch-rechtliche Medien ist dabei ein guter Ansatz, den man zu ihrer wichtigen Aufgabe; nur erfolg wünschen kann !!.

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