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21. Juli 2014

Deutsch-französischer Unterricht wird verlängert

Das Ende des deutsch-französischen Schulversuches an der Grundschule Ottersdorf bei Baden-Baden konnte abgenwendet werden. Die Signale der Landesregierung und des Kultusministeriums, dieses Bildungsangebot zu streichen, riefen  massiven Widerstand hervor. Denn Baden-Baden hat ein einzigartiges bilinguales Bildungssystem, das die deutsch-französische Freundschaft seit Jahrzehnten stärkt.

Für den Erhalt des bilingualen Schulunterrichts deutsch-französisch in Baden Baden

 

Eine Unterstützerin der Petition schreibt:

Als Leiterin des Kindergartens Le Petit Prince ist es mir wichtig, dass der bilinguale Zug in Baden-Württemberg und vor allem an der Rheinschiene erhalten bleibt. Diese Möglichkeit des Lernens einer Fremdsprache ist für viele Kinder eine große Chance. Wir erleben dies, wenn ehemalige Kindergartenkinder, die nun bereits ihr Abitur absolvieren, zu Besuch vorbei schauen und erzählen, mit welcher Leichtigkeit sie sich in Frankreich oder anderen Ländern bewegen, wie sie nach Wegen suchen, ihre Sprachkenntnisse auch für berufliche Ziele zu nutzen. All diese Möglichkeiten, die die Kinder in der Ooser Schule, in Ottersdorf oder Iffezheim mit auf den Weg bekommen, sollen nun beendet sein?

Mit ihrer Petition erreichten die Initatoren um die Elternbeirats-Vorsitzende Anemone Bippes, dass der Schulversuch bis einschließlich zum Schuljahr 2016/17 fortgeführt wird. Das bestätigte Kultusminister Andreas Stoch Mitte Mai. Um eine dauerhafte Lösung zu erreichen, sammelten die Initiatoren weiter Unterschriften und übergaben sie am 06.06.2014 an den Fraktionsvorsitzenden der SPD im baden-württembergischen Landtag, Claus Schmiedel. „Der bilinguale Unterricht muss eine feste Einrichtung werden,“ fordert Anemone Bippes.

 

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