openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
  • Petition in Zeichnung - informelles Gespräch mit HLNUG

    22.05.2018 22:01 Uhr

    Hallo,

    ich hatte heute ein Telefonat mit xxx vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) / RP Darmstadt.
    Was ich noch aus dem Gedächtnis zusammenbekomme ist in Stichworten folgendes:
    -HLNUG ist in diesem Jahr das erste Mal wegen der Fliegenproblematik informiert worden. Entweder durch die öffentliche Aufmerksamkeit oder weil ich mich per Email an das HLNUG gewandt habe (weis die Antwort nicht mehr genau). Jedenfalls nicht durch den Bürgermeister, die Gemeinde oder den MKK!
    Meine Meinung: Drei Jahre wurde nichts unternommen, obwohl von vielen angefragt und auch durch die Gemeindevertretung gefordert! Dies müsste sofortige personelle Konsequenzen haben!
    Hallo Gemeindevertreter / Gemeinderat, kleiner Tipp! 2/3tel Mehrheit genügt. Helfrich sofort absetzten!
    -Die jetzige Vorgehensweise, die Hintergründe der Fliegeninvasion zu erkennen wird vom HLNUG geteilt. Dies dauert jetzt seine Zeit. Zeit die in den vergangenen Jahren verloren wurde!
    -Des Weiteren haben wir über die Kompostierungsanlage gesprochen. Ich habe meine Ansichten zur Lage dargelegt. Die ein oder andere Sache wird ggf. durch die Genehmigungsbehörde geprüft. Rechtlich scheint jedoch alles erst einmal korrekt zu sein.
    -Kurz diskutiert ob ein evtl. zeitlich begrenzter Lieferstopp zur Kompostierungsanlage und das Abfahren der jetzigen Lagerung hilfreich ist um dem Problem auf den Grund zu kommen, könnte ggf. nicht ausreichende Ergebnisse liefern, da sich die Fliegen ja schon in den Ortschaften ausgebreitet haben.
    In diesem Zusammenhang habe ich angeregt, die dort lagernden Abfälle mit einer semipermeablen Membran abzudecken! Dies hatte ich vor Wochen schon beschrieben (wie immer ohne Gehör zu finden). Es handelt sich hierbei um ein anerkanntes Verfahren, das zu einer besseren und schnelleren Kompostierung beiträgt. Gleichzeitig werden klimaschädliche Gase drastisch reduziert und somit auch die Geruchsbelästigung minimiert. Aber für uns zunächst am wichtigsten: Die Kompostierung erfolgt bei höheren Temperaturen um ca. 70°C, bei denen auch Insektenlarven / Maden abgetötet werden. Durch die Membran können auch keine weiteren Eier im Kompost abgelegt werden.
    Dies hat entsprechende Zustimmung gefunden und soll als schnell umsetzbare Lösungsmöglichkeit mit dem MKK, der Gemeinde und Veolia besprochen werden.
    Die entsprechenden Links hatte ich am 28.04. hier eingestellt.
    Und jetzt liebe Gemeindevertreter und vielleicht als eine der letzten Amtshandlungen, Bürgermeister Helfrich, geht mal ans gesparte (sollte ja etwas vorhanden sein) und beteiligt Euch an den wie ich denke überschaubaren Kosten für die Membranabdeckung!
    Danach können Herr Helfrich und auch Frau Simmler gerne ausgiebig Ursachenforschung betreiben!
    Der Sommer hat noch nicht einmal angefangen, also Finger aus der Nase und endlich Handeln!
    kb

  • Sie haben gewonnen

    19.05.2018 08:47 Uhr

    Hallo und herzlichen Glückwunsch!
    Der 1000te Unterzeichner hat einen Fliegen-Klebestreifen gewonnen!!!
    Diesen tollen und nützlichen Preis können Sie in den nächsten Tagen abholen! ;-)

  • Petition in Zeichnung - Sorry

    18.05.2018 17:55 Uhr

    das mediale Interesse ist im Moment fast schon etwas viel. Jedenfalls mehr Reporter als Fliegen im Ort.
    Primavera
    Radio FFH
    RTL Fernsehen
    SAT1 hat sich auch angekündigt und eine Produktion für u.a. das ZDF.
    Ich hoffe das es für den Einen oder die Andere nicht zu lästig ist. Aber die haben sich ohne mein Zutun dem Thema angenommen.
    Ich hoffe das dieses öffentliche Interesse für die Verantwortlichen genauso nervig ist, wie die Fliegen für uns.
    Lieber würde ich dennoch endlich Ergebnisse sehen und hören was das Landesamt für Umwelt und Naturschutz bzw. das Gesundheitsamt zum Thema sagt.

    kb

  • Petition in Zeichnung - BM nicht zu Interview bereit ?!

    17.05.2018 15:11 Uhr

    Jeder würde die Gelegenheit nutzen, um sich im Vorfeld einer Wahl zu profilieren! (wie bei Mückenplage in HU. Aber Mücken haben auch keine Lobby).
    BM Helfrich sagt Fernseh-Interview ab. Er will erst Untersuchung abwarten. Was soll man davon halten?
    "Maulkorb" für Einrichtungen wie z.B. Seniorenheim?

    Evtl. gibt es Antworten heute Abend bei Maintower im HR Fernsehen

  • Dringlichkeitsantrag

    16.05.2018 23:23 Uhr

    Alle Fraktionen einstimmig !
    Wie in den letzten Jahren auch von allen Seiten gefordert, aber leider nichts passiert.
    Nur das öffentliche Interesse hat jetzt dazu geführt das es bei diesem Thema Bewegung gibt.
    Welche Hilfe dürfen wir erwarten?
    Zunächst eine kleine Rechnung:
    Bioabfall im MKK ca 45.000t/Jahr
    Kompostierungskapazität 2x 6000t/Jahr (genehmigt)
    Das bedeutet das ca. 30.000t/Jahr nach Thüringen (Geisa) exportiert werden und dort verwertet zu werden!

    Die Rottezeit im in Lieblos und Hohenzell eingesetzten Verfahren beträgt ca. 8-10Wochen.
    Unter einer semipermeablen Membran beträgt die Rottezeit ca. 2Wochen.
    Das bedeutet, der gesamte Biomüll des MKK könnte auf den bestehenden Anlagen (Genehmigung vorausgesetzt) im Kreisgebiet Kompostiert werden. Zugleich entstehen weniger klimaschädliche Gase (noch genau rechnen, da die Kompostierung in Geisa auch geschlossen durchgeführt wird).
    Aber am wichtigsten, wenn kaum Gasmoleküle durch die Plane kommen, schaffen das Fliegen erst recht nicht.
    Außerdem erfoglt die Kompostierung unter einer Plane/abgedeckt bei Temperaturen um ca. 70°C. Dabei werden auch evtl. Fliegeneier/Fliegenmaden aus der Sammlung mit der Biotonne abgetötet. Dies ist bei den offenen Kompostmieten nicht der Fall.

    Ergebnis: Wenn ich als Laie, mir diese Informationen in ca. 3Wochen beschaffen kann, sollten die Verantwortlichen dies nach 3Jahren ebenfalls schon angedacht haben.
    Oder, weil hauptamtlich damit beschäftigt, noch bessere Lösungen gefunden haben.

    Also Dringlichkeit hin oder her, es hilft nur massiver öffentlicher Protest.

    In diesem Zusammenhang: Es gibt Gerüchte, die besagen daß, wenn das Fliegenthema weiterhin durch die Presse geht, es eine Klage gegen die Petition/Unterstützer/mich geben wird, da sich z.B. Veolia dies nicht länger gefallen lassen will.
    Dürfte klar sein, wer diese Fakenews in die Welt setzt!
    Jedenfalls ist und kann auch nichts an diesem Gerücht dran sein !!!

    Zuletzt noch eine Prognose: Die eingesendeten Fliegen aus den Ortschaften haben keinerlei Verwandschaft mit der Fliegenpopulation auf der Kompostierungsanlage!
    Kein weiterer Handlungsbedarf seitens der Betreiber/MKK.... (alles andere wäre eine Überraschung)

    kb

  • Hanauer Anzeiger 09.05.2018

    09.05.2018 07:31 Uhr

    mittlerweile habe ich von Vielen gehört, das sich doch nichts ändert.
    Auf diese Resignation bauen die Verantwortlichen aber.
    Nur wer Unterschreibt, die Petition teilt/weiterleitet und ggf. die Verantwortlichen selbst mit der Thematik konfrontiert, verhindert das diese Taktik aufgeht.

  • Gegendarstellung

    08.05.2018 20:43 Uhr

    Wie Herr Helfrich in dem Bericht der FR sagt, sind Hygiene-Sensible Einrichtungen nicht betroffen.
    Das stimmt nicht, und das hat Er auch mir gegenüber am Telefon geäußert. Er hatte einen Ortstermin im Seniorenheim und sagte daß es schon wiederlich sei, wie die Fliegen auf den Senioren herumkrabbeln.
    Auch haben mich Restaurants und Gaststätten angeschrieben, die es mindestens als Zumutung für die Gäste halten, wenn nicht noch schlimmer. Auch das Feuerwehr-Gerätehaus war bei einer Veranstaltung stark betroffen. Warum sollte der benachbarte Kindergarten verschont bleiben?
    Die Gleichgültig gegenüber mir als Wähler und Steuerzahler, das zuschieben der Schuld auf die Bürger/innen und das freche Anlügen hat mich erst nach Jahren dazu gebracht hier aktiv zu werden.
    Das es jetzt leider soweit gekommen ist, hat sich der Bürgermeister und alle anderen die genauso untätig und gleichgültig sind deshalb selbst zuzuschreiben.

    kboehm

  • Petition in Zeichnung - Ausblick

    05.05.2018 08:57 Uhr

    Im nächsten Jahr haben wir wieder eine Bürgermeisterwahl in Gründau. Da werden wir wieder von allen Seiten beworben unsere Stimme dem Einen, oder der Anderen (?) zu geben.
    Es werden dann, wie vor jeder Wahl, vollmundige Versprechen abgegeben. Aber was passiert danach? Nach meiner Erfahrung nicht viel!
    Schaut man sich die Homepage unseres Bürgermeisters an, so hat diese sich seit seiner Wahl nicht verändert. Der letzte Eintrag ist aus März 2013. Für seine damalige Kandidatur hatte Er fast 300 Unterstützer gefunden.
    Diese Petition wird aktuell von fast 900 Bürgern unterstützt, und wie ich selbst erlebt, und auch von anderen gehört habe, wurde dem Fliegenproblem von Seite der Gemeindeverwaltung / Bürgermeister bisher nicht wirklich nachgegangen. So gibt es z.B. auf Emails von Bürgern aus den letzten Jahren an die Gemeinde zum Thema Fliegenplage bis heute keine Antwort.
    Damit es nicht wieder ausgesessen wird, oder noch schlimmer, bis nach der Wahl im nächsten Jahr vertagt wird, habe ich mich zusätzlich zu dieser Petition auch direkt an Veolia, den Betreiber der Kompostierungsanlage gewandt.
    Das die Petition Interesse der Medien geweckt hat, hat natürlich dabei geholfen, dass es nachmittags am Mittwoch den 2. Mai, ein, wie ich denke kurzfristiges, Treffen mit allen Beteiligten gab.
    Bereits am Mittwochmorgen bekam ich einen Anruf von Herrn Jensvold, Unternehmenskommunikation von Veolia, der mich zusammen mit dem Gebietsvorstand? ( sorry Namen und Titel am Autotelefon nicht richtig verstanden), über dieses Treffen informiert hat.
    Nach dem Treffen gab es ein weiteres Gespräch in dem Herr Jensvold von Veolia mitteilte das sich jetzt endlich alle des Problems bewusst sind (ich hatte den persönlichen Eindruck das Geschäftsleitung von Veolia vorher nicht genau wusste welchen Ausmaß die Fliegenplage angenommen hat), und alle nötigen Maßnahmen ergriffen werden um die Ursache zu finden, Abstellmaßnahmen einzuleiten und mit der Umsetzung noch in diesem Jahr zu beginnen.
    Auf den Presseseiten des MKK und der Gemeinde habe ich hierzu noch nichts gefunden, aber ggf. entspricht die Meldung aus Fuldainfo der gemeinsamen Mitteilung, die an diesem Wochenende veröffentlicht werden soll.

    www.fuldainfo.de/kreis-gemeinde-und-entsorgungsbetriebe-suchen-loesung-gegen-fliegenplage/

    Für alle die behaupten es würde sich, egal was wir machen und wie viele die Petition unterstützen, doch nicht ändern: Man muss sich einfach trauen was zu tun (hat unser BM seit seiner Zeit als Standesbeamter nicht gemacht), dann kann man auch was bewegen.
    Ich habe jetzt die Hoffnung das es endlich in unserem Interesse vorangeht!

    kboehm